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Informationen der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg (Text + Fotos: IGM Bonn-Rhein-Sieg)

Auch heute zeigten die drei Lohmarer Betriebe GKN Walterscheid GmbH, Eaton Germany GmbH und Eaton Industries LP, dass dort 100-prozentige Metallerinnen und Metaller beschäftigt sind. Diese drei Betriebe bilden den Abschluss der 72-stündigen Warnstreikwelle im Rhein-Sieg-Kreis, ab 06.00 Uhr standen die Firmen still. Besuch erhielten sie von 50 Beschäftigten der Firma STEP-G aus Bonn.

Insgesamt beteiligten sich damit ca. 2.300 Beschäftigte an den ganztägigen Warnstreiks in der Region. Drei Tage lang machten die Metallerinnen und Metaller deutlich: "Alle Räder stehen still, wenn unser starker Arm es will".

Heute keine Produktion von Gelenkwellen, Gestern wurden keine Spezialprofile gewalzt und Mittwoch keine Stoßdämpfer hergestellt. Kein Computer wurde in den Büros hochgefahren.

Rund 2.300 Beschäftigte aus Eitorf, Troisdorf und Lohmar machten deutlich, dass sie hinter den Forderungen ihrer IG Metall nach 6% mehr Entgelt, der 28-Stunden Woche mit Rückkehrrecht auf Vollzeit sowie für einen Teilentgeltausgleich für bestimmte Personengruppen stehen.

Macht uns ein vernünftiges Angebot am Verhandlungstisch, sonst könnt ihr am Aschermittwoch den Kater auch mit noch so viel Fisch nicht loswerden. Dann ist nämlich am Aschermittwoch nicht alles vorbei, sondern es fängt dann erst an, so der letzte Appell an die Arbeitgeber.

Michael Korsmeier, Geschäftsführer der örtlichen IG Metall, bewertete die drei Tage als grandiosen Erfolg. Zum ersten Mal ruft die IG Metall zu ganztägigen Warnstreiks auf und dann eine solche Beteiligung. Das zeigt wir haben die richtigen Forderungen aufgestellt und damit den Nerv unserer Kolleginnen und Kollegen getroffen, so das Fazit von Korsmeier.



Über 1.200 Beschäftigte demonstrieren auf zentraler Kundgebung in Lohmar

In 27 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie legten heute die Beschäftigten für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Mehr als 1200 Metallerinnen und Metaller folgten dem Aufruf der IG Metall zu einer zentralen Kundgebung in Lohmar. Auf zwei Demonstrationszügen bekräftigten sie ihre Forderungen in der laufenden Tarifrunde:

• Erhöhung der Tarifentgelte und Ausbildungsvergütungen um 6%
• Recht auf Verkürzung der Wochenarbeitszeit mit Rückkehrrecht auf Vollzeit

Die Arbeitgeber haben in den laufenden Verhandlungen bislang lediglich einen Lohnzuwachs von zwei Prozent plus eine Einmalzahlung angeboten. Das individuelle Recht auf eine verkürzte Vollzeit mit einem Teillohnausgleich für Schichtarbeiter sowie bei Betreuungs- oder Pflegezeiten für Familienangehörige lehnen sie strikt ab.
Sprecher aus den einzelnen Betrieben machten deutlich, dass dies von den Beschäftigten als Provokation angesehen wird. Wenn es nicht bald zu einer Einigung kommen sollte, dann sei man auch zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen bereit.

Michael Korsmeier, Geschäftsführer der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg, warnte die Arbeitgeber:
„Jetzt ist Schluss mit lustig! Friedenspflicht war gestern – heute ist Arbeitskampf!
Und wenn es sein muss legen wir noch eine Schippe drauf.“

Die nächste Verhandlungsrunde für die Betriebe in NRW findet am 18. Januar in Neuss statt.



Erste Warnstreikwelle im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn

Rund 1.000 Beschäftigte legten bis 14.00 Uhr die Arbeit nieder

Am heutigen Dienstag rief die IG Metall Bonn-Rhein-Sieg die Beschäftigten in 11 Betrieben in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zu ersten Warnstreiks auf.

Den Auftakt machten die Beschäftigten bei Step-G in Bonn, die heute erst 2 Stunden später ihre Arbeit aufnahmen.

Bis gegen 14.00 Uhr verließen rund 1.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz früher und zeigten damit, dass sie ihre Option auf verkürzte Arbeitszeit aktiv in Anspruch nahmen.

Ihre Arbeit früher beendeten die Beschäftigten bei GKN Walterscheid und Eaton in Lohmar, in Troisdorf folgten die Beschäftigen von Mannstaedt und Reifenhäuser diesem Beispiel. Verkürzte Arbeitszeiten nutzten am heutigen Tag ebenfalls die Beschäftigten bei ABB in Bad Honnef, Maxion Wheels in Königswinter sowie die Bonner Betriebe Eaton Industries, SGL Carbon und GKN-Sinter Metals.

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und für alle 3,9 Millionen Beschäftigten die Option, ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden absenken zu können. Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen zusätzlich einen Teillohnausgleich erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren.

Die Arbeitgeber haben bislang Lohnzuwächse von zwei Prozent plus einer Einmalzahlung angeboten und eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten nach oben verlangt.

Diese Aktionen führen wir heute in diesen Betrieben auf allen Schichten durch, teilte Michael Korsmeier, Geschäftsführer, der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg mit.

Ab Morgen werden wir den Druck weiter erhöhen und alle Betriebe im Kreis Euskirchen zu einer öffentlichen Kundgebung in Hellenthal aufrufen, so Korsmeier weiter.

In der nächsten Woche ist damit zu rechnen, dass dann eine solche Kundgebung auch im Rhein-Sieg-Kreis zu erwarten ist. Bis zur dritten Verhandlung am 18. Januar 18, werden wir die Warnstreiks flächendecken weiter führen, so Michael Korsmeier.

Diese erste Warnstreikrunde, zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die Metallerinnen und Metaller geschlossen hinter den Forderungen ihrer IG Metall stehen.

Foto 1-3: bei Maxion Wheels
Foto 4: bei Step-G



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