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Informationen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar (Text + Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar)


Mit viel Vorfreude und Spannung begann für 19 Mädchen am Donnerstag um 9 Uhr der Girls Day bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar. Nach einem kurzen Kennenlernen und gemeinsamen Frühstück tauchten sie für einen Vormittag in die Welt einer Feuerwehrfrau ein.

Dabei lernten Sie vorab die unterschiedlichsten Arten der Feuerwehren kennen, aber auch den Aufbau und die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Lohmar.

Besonders interessant und actionreich wurde es dann im praktischen Teil.
Die Mädchen durften hier die persönliche Schutzausrüstung, zu der unter anderem die Einsatzuniform und der Helm gehören, und auch ein Atemschutzgerät anprobieren und somit in die Rolle der Feuerwehrfrau schlüpfen. Nicht nur wegen der dicken Einsatzjacke wurde es dann wärmer. Dafür sorgte auch das kleine Feuer im Feuerlöscherübungsgerät, das die Mädchen nach einer Einweisung in die Technik der Feuerlöscher eigenständig löschen durften. Schwindelfreie und Mutige wurden anschließend mit der Drehleiter hoch hinaus gefahren und staunten über die Sicht in 30m Höhe. Da zum Aufgabengebiet einer Berufsfeuerwehrfrau auch der Rettungsdienst gehört, durfte an diesem Tag auch ein Rettungswagen nicht fehlen. Dieser wurde der Feuerwehr für den GirlsDay vom Lohmarer Malteser Hilfsdienst freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sodass die Mädchen auch einen Rettungswagen und die Möglichkeiten und Arbeitsweise der Rettungskräfte kennenlernen konnten.

Sowohl die Mädchen, als auch das Team der Feuerwehr und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lohmar, Brigitte Feist, erlebten einen spannenden und ereignisreichen Tag, der hoffentlich einige Mädchen im Hinblick auf die Berufswahl inspiriert hat oder auch das Interesse am Ehrenamt "Feuerwehr" geweckt hat. Wir danken Frau Feist für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Girls Days und dem Team der Feuerwehr - ganz besonders den sechs ehrenamtlich tätigen Frauen der Feuerwehr Lohmar, die den Mädchen einen besonderen Tag ermöglicht haben.

Ein herzlicher Dank geht auch die Kollegen des Malteser Hilfsdienstes aus Lohmar für die Bereitstellung eines Rettungswagens.



Auch in diesem Frühjahr führte die Freiwillige Feuerwehr Lohmar eine Grundausbildung auf Stadtebene  für die Mitglieder aus den eigenen Reihen durch.

Am vergangenen Samstag legten 29 Mitglieder der Feuerwehr, darunter eine Feuerwehrfrau, erfolgreich ihre Prüfung im Modul 1 und 3 der Grundausbildung zum Thema Brandbekämpfung ab.

Vorab wurden die Teilnehmer in 90 Theorie- und Praxisstunden in verschiedensten Themen, wie der Löschwasserentnahme, dem Brandsicherheitsdienst, den Schläuchen und Armaturen, der persönlichen Schutzausrüstung oder der Gerätekunde und den Rechtsgrundlagen geschult und ausgebildet.

17 Teilnehmer dieses Moduls hatten bereits im Vorjahr die Module 2 und 4 erfolgreich bestanden und erhielten mit dem Bestehen der Prüfung am Samstag die Qualifikation zum Feuerwehr-Truppmann.

Erwähnenswert ist außerdem, dass  die Prüflinge nicht nur aus Mitgliedern der Jugendfeuerwehr bestanden, sondern die Freiwillige Feuerwehr wieder insgesamt  14 Quereinsteiger ausbilden und dazu gewinnen konnte.

Wie auch in den vorangegangenen Jahren wurden sowohl  das Ausbilderteam als auch das Prüfungsgremium auch für diesen Lehrgang von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar gestellt.

Wir danken den 25 ehrenamtlichen Mitgliedern, die ihre Zeit für die Ausbildung zusätzlicher Einsatzkräfte  zur Verfügung gestellt haben. Den neuausgebildeten ehrenamtlichen Helfern wünschen wir einen guten Start in ihren Standorten und bedanken uns jetzt schon für die tatkräftige Unterstützung bei zukünftigen Einsätzen, bei denen dann das angeeignete Wissen eingesetzt werden kann.



Seit rund einer Woche ist die fünfte Jahreszeit beendet, doch wird sie auch dieses Jahr bei den Mitgliedern des Löschzuges Lohmar und der Löschgruppe Birk in Erinnerung bleiben. Bereits im November fingen hier die Vorbereitungen für den Straßenkarneval an. In langen, arbeitsreichen, aber auch mit sehr viel Spaß verbundenen Abendstunden entstand so der diesjährige Karnevalswagen in Form eines Mammuts passend zum Thema "Am Anfang wor et Füür donooh kom de Wehr". Der Karnevalswagen wurde aber auch dafür genutzt, um auf die Bildung der Rettungsgasse aufmerksam zu machen, die häufig vergessen wird und damit Einsatzkräfte behindert. Der Wagen und auch die Mitglieder der Feuerwehr und ihre Familien, die themengetreu als Fred Feuerstein und seine Familie den Wagen sowohl im Birker als auch im Lohmarer Zug besetzten, fanden hierzu viel Zustimmung und positive Rückmeldungen. Vom Vereinskomitee Lohmar e.V. erhielt die Freiwillige Feuerwehr am Dienstag eine Auszeichnung und belegte mit ihrem Wagen den 3. Platz.

Die Pflege der Kameradschaft, ist neben der Teilnahme an Übungsdiensten und Einsätzen auch bedeutend, um so den Zusammenhalt zu stärken, was sich dann wiederum auch auf die Zusammenarbeit im Ernstfall positiv auswirkt. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind sich einig: Aktionen, wie der Karnevalswagenbau dieses Jahr, fördern die Kameradschaft untereinander ungemein.

Ein herzlicher Dank geht an die Fördervereine des Löschzuges Lohmar und der Löschgruppe Birk, den Stadtwerken Lohmar, die diese Aktion finanziell unterstützten, Karl-Heinz und Michael Weiler , die wie im letzten Jahr den Trecker und den Strohanhänger zur Verfügung stellten. Ein weiterer Dank gilt dem Malteser Hilfsdienst Lohmar für die Möglichkeit, ihre Räumlichkeiten für den Wagenbau zu nutzen.

Übrigens: Wir suchen noch neue Mitglieder in der Einsatzabteilung.
Wie diese Aktion eindrucksvoll zeigt, gehört zur Feuerwehr eben doch ein bisschen mehr.



Mit dem Stichwort "Verkehrsunfall" wurden die Einsatzkräfte des Löschzugs Lohmar und der Löschgruppe Scheiderhöhe an Weiberfastnacht auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Lohmar-Nord und Lohmar gerufen. Als die ersten Kräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Frank Lindenberg vor Ort eintrafen, kümmerten sich bereits die Besatzungen von zwei Rettungswagen um die insgesamt sechs Verletzten, darunter drei Kinder. Aufgrund der hohen Anzahl von Verletzten erhöhte der Rettungsdienst die Alarmstufe auf "Massenanfall von Verletzten", so dass in der Folge mehrere Rettungswagen und Notärzte sowie der ärztliche Leiter Rettungsdienst und der organisatorische Leiter Rettungsdienst auf die BAB 3 ausrückten. Die rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst beim Transport der Patienten. Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde die Fahrbahn gereinigt. Für die Dauer Einsatzes war die BAB 3 nur einspurig befahrbar.

Lohmar - Neun Wochen sind seit dem Verkehrsunfall auf der BAB 3, bei dem ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar schwerste Verletzungen erlitt, vergangen. Zu einer Nachbesprechung am 17. Januar hatte die Einheitsführung des Löschzuges Lohmar eingeladen. In einer Gesprächsrunde hatten sowohl die Eltern des Feuerwehrmannes, der Bürgermeister, Horst Krybus, der Derzernent, Peter Madel, der Kreisbrandmeister, ein Stellvertreter der Polizei, der leitende Notarzt des Rhein-Sieg-Kreises, als auch die Mitglieder des Löschzuges Lohmar und deren Partner die Möglichkeit über das Geschehene zu reden und zu reflektieren.

Die Eltern des Kameraden berichteten hier auch über das aktuelle Befinden des verletzten Feuerwehrmannes. In seinem Gesundheitszustand sind kleine Fortschritte wahrzunehmen. Er befindet sich mittlerweile in einem wachen Zustand und erhält bereits Reha- und Therapiemaßnahmen, um seine Beweglichkeit zu trainieren und zu steigern. Auch trotz der kleineren Fortschritte liegt dennoch ein langer Weg vor ihm, ehe eine endgültige Aussage und Prognose zu seinem zukünftigen Gesundheitszustand getroffen werden kann. Einen herzlichen Dank sagen die Eltern für die überwältigende Anteilnahme und die unzähligen Genesungswünsche.

Wir wünschen unserem Kameraden weiterhin eine baldige, vollständige Genesung, besonders viel Kraft und Stärke in dieser Zeit.



Umgestürzter Baum blockierte die Fahrbahn
Umgestürzter Baum blockierte die Fahrbahn

Lohmar - Gegen 11 Uhr erreichte das Sturmtief Friederike das Stadtgebiet Lohmar und sorgte für eine Vielzahl umgestürzter Bäume.

Auf Grund der zahlreich eingehenden Notrufe wurde umgehend der Führungsstab der Feuerwehr im Gerätehaus Lohmar alarmiert und besetzt. Dieser nahm bis zum frühen Abend insgesamt 63 Einsatzmeldungen entgegen und koordinierte die zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte und -mittel.

Die Stärke des Sturmes erschwerte den Einsatzkräften die Aufräumarbeiten. So waren einige Einsatzstellen auch für die Feuerwehr vorrübergehend nicht zugänglich, da teilweise durch weitere einsturzgefährdete Bäume eine Gefahr für die Sicherheit der Feuerwehrkräfte bestand. Ein umgestürzter Baum erfasste einen abgestellten Schulbus, der zu dieser Zeit nicht besetzt war.

Auch trotz der großen Anzahl an Einsätzen gibt es glücklicherweise keine Meldungen über Verletzte oder zu Schaden gekommene Personen in Lohmar.

Gegen 19 Uhr konnten die Kräfte dann ihren letzten Einsatz beenden.



Das Sturmtief Burglind zog über Lohmar und hinterließ auch hier seine Spuren. Insgesamt 26 Einsätze verzeichnet die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar seit den frühen Morgenstunden. Gegen sechs Uhr wurde auf Grund der Wetterlage und vermehrten Meldungen über umgestürzte Bäume der Führungsstab der Feuerwehr alarmiert. Die Mitglieder des Führungsstabs versammelten sich dann im Feuerwehrgerätehaus Lohmar, um die weiteren eingehenden Meldungen und Einsätze zu koordinieren und zu organisieren. Außerdem wurden die Feuerwehrgerätehäuser in Birk, Scheiderhöhe und Wahlscheid durch Feuerwehrfrauen und -männer besetzt, damit die gemeldeten Schäden umgehend bearbeitet werden können.

54 Einsatzkräfte sorgten bis zum frühen Nachmittag dafür, dass umgeknickte Bäume, die teilweise Straßen blockierten, Stromleitungen oder auch Fahrzeuge beschädigt haben, beseitigt wurden.



Lohmar - Der am 19.11.2017 während eines Einsatzes des Löschzugs Lohmar schwer verletzte Feuerwehrmann ist weiterhin in einem ernsten Zustand. Das erlittene Polytrauma erforderte mehrere Operationen insbesondere  zur Versorgung der vielen Knochenbrüche. Zur weiteren Behandlung innerer Verletzungen wurde er am 07.12.2017 in eine Klinik für Intensivmedizin und neurologische Frührehabilitation verlegt. Zurzeit befindet er sich in einem Wachkoma. Sein Gesamtzustand ist weitgehend stabil, was nicht zuletzt der hervorragenden Erstversorgung seiner Kameraden am Unfallort und der ausgezeichneten Behandlung in der Klinik zu verdanken ist.

Die Freiwillige Feuerwehr Lohmar erfährt in dieser schweren Zeit viel Unterstützung und Hilfe durch Bekannte, Freunde, die Einwohner der Stadt und der Feuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet. Wir danken allen für die herzliche Anteilnahme und den Zuspruch und wünschen unserem Feuerwehrkameraden baldige Genesung und viel Kraft dafür.

Der Unfall geschah am späten Abend des 19.11.2017, als ein PKW mit hoher Geschwindigkeit die Absicherung eines vorangegangenen Verkehrsunfalles auf der BAB 3 durchbrach und den Feuerwehrmann erfasste.



Am späten Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Lohmar zu einem PKW-Brand auf der Hauptstraße unter der Brücke der BAB 3 gerufen.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, brannte das Fahrzeug in voller Ausdehnung. Dichter Rauch quoll unter der Brücke hervor. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zu dem PKW vor und begann mit den Löschmaßnahmen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sperrten Polizei und Feuerwehr beide Fahrspuren in Richtung Siegburg und leiteten den Verkehr in Richtung Lohmar auf die BAB 3 ab.

Für Unverständnis bei den Einsatzkräften sorgte das Verhalten mehrerer PKW- und Fahrradfahrer, die trotz Rauchentwicklung und der Absperrung versuchten durch die Einsatzstelle zu fahren.

Daher eine Bitte: Achten Sie auf Absperrungen und auf Einsatzkräfte, wenn Sie an Einsatzstellen vorbei fahren.

Nach dem die Löscharbeiten beendet waren und die Brücke durch den Landesbetrieb Straßenbau einer Kontrolle unterzogen wurde, konnten die Kräfte der Feuerwehr den Einsatz beenden und wieder einrücken.



Am gestrigen Abend um 19.26 Uhr heulten im Stadtgebiet Lohmar die Sirenen. Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte wurden zu einem Wohnhausbrand in Lohmar-Deesem gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte im Deesem eintrafen, stand die an das Wohnhaus angrenzende Garage im Vollbrand. Die Flammen hatten bereits auf das Dach des Wohnhauses übergegriffen. Die Bewohner des Einfamilienhauses konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Frank Lindenberg wurden unverzüglich Löschangriffe von mehreren Atemschutztrupps sowohl von Innen, als auch Außen vorbereitet und durchgeführt.

Um an die Glutnester heranzukommen und diese zu löschen, musste unter Einsatz der Drehleiter von einem Trupp unter Atemschutz das Dach teilweise abgedeckt werden. Weitere Einsatzkräfte zogen mittels Greifzug ein ausgebranntes Fahrzeug aus der Garage, um auch dort Löschmaßnahmen effektiv durchführen zu können. Gegen 22 Uhr war das Feuer gelöscht.

Die Löschgruppe Breidt und die Besatzung der Drehleiter verblieben für die Brandnachschau und evtuelle Nachlöscharbeiten für weitere 2 Stunden am Einsatzort. Da unter Einsatz der Wärmebildkamera keine weitere Wärmeentwicklung am Gebäude festgestellt wurde, konnte der Einsatz gegen 24 Uhr beendet werden.



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