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Informationen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar (Text + Fotos: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar)

Er halft der Bevölkerung - nun braucht er Hilfe!

Am Montag jährt sich der schwere Verkehrsunfall auf der BAB 3, bei dem der Lohmarer Feuerwehrmann Christian F. während eines Feuerwehreinsatzes schwer verletzt wurde.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie nun um Ihre Mithilfe bitten.

Christian befindet sich derzeit noch zur stationären Behandlung in einer Rehaklinik. Seine Rehabilitation ist bisher gut verlaufen. Er kann bereits eigenständig, ohne Hilfsmittel, eine längere Strecke gehen. Auch seine motorischen Fähigkeiten verbessern sich tagtäglich in kleinen Schritten.

Mittlerweile hatte Christian auch die Möglichkeit, zum Heimatbesuch an zwei Wochenenden nach Lohmar gebracht zu werden.

Aufgrund dieser positven Entwicklung kann die stationäre Rehabilitation voraussichtlich im Laufe des 1. Quartals 2019 durch eine ambulante Form abgelöst werden. So sehr diese Aussichten sowohl Christian, als auch seine Familie und die Kameraden der Feuerwehr freuen, stellen sie jedoch gleichzeitig eine neue Herausforderung dar.

Daher suchen seine Kameraden nun mit ihm nach einer passenden Wohnung, die ggf. ab April 2019 verfügbar wäre. Ein früherer oder etwas späterer Übernahmetermin ist auch möglich.

Gesucht wird eine Zweizimmer-Wohnung im Ortskern von Lohmar, die ca. 45 - 60 m² groß ist und im Erdgeschoss liegt oder barrierefrei zu erreichen ist. Ein schöner Balkon oder Terrasse wäre wünschenswert. Schön wären auch ein Stellplatz oder eine Garage sowie ein kleiner Abstell- oder Kellerraum. Die Wohnung kann gerne zum Eigentumserwerb oder auch zur Miete angeboten werden.

Wenn Sie oder Ihre Bekannten eine verfügbare Wohnung anbieten können, freuen wir uns auf eine positive Rückmeldung mit weiteren Details zur Wohnung.

Ihr Angebot können Sie an christian-sucht-wohnung(at)feuerwehr-lohmar.de richten oder per Post an Löschzugführung LZ Lohmar, Ostheim-vor-der-Rhön-Straße 1, 53797 Lohmar senden.



Verabschiedung von Frank Laufenberg in der Funktion des Stadtjugendfeuerwehrwarten
Verabschiedung von Frank Laufenberg in der Funktion des Stadtjugendfeuerwehrwarten
Die neuen Stadtjugendwarte Annika Magerkurth, Christopher Wegemann, Michael Lindenberg
Die neuen Stadtjugendwarte Annika Magerkurth, Christopher Wegemann, Michael Lindenberg

Zu einem Mittagessen nach einer gemeinsamen Übung und anlässlich der Jahreshauptversammlung kamen alle fünf Jugendfeuerwehrstandorte am Samstagmittag in Scheiderhöhe zusammen. Unter anderem auch ein Grund für den offiziellen Anlass: die Verabschiedung des Stadtjugendfeuerwehrwarten. Der bisher amtierende Stadtjugendfeuerwehrwart - Oberbrandmeister Frank Laufenberg - wurde nach 12 Jahren Dienstzeit auf eigenen Wunsch aus dieser Funktion entlassen.

Gleichzeitig wurde eine neue Stadtjugendfeuerwehrführung von Stadtbrandinspektor Frank Lindenberg ernannt: In der Funktion als Stadtjugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar Unterbrandmeister Christopher Wegemann, als 1. Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Michael Lindenberg und als 2. Stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Oberfeuerwehrfrau Annika Magerkurth.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Frank Laufenberg für die geleistete Arbeit und den 12-järigen Dienst und wünschen der neuen Stadtjugendfeuerwehrführung viel Erfolg bei der zukünftigen Aufgabenerfüllung.



Auf eine überaus erfolgreiche 24 stündige Übung blicken die Jugendwarte und -helfer der Jugendfeuerwehr der Stadt Lohmar zurück.
Am Freitagnachmittag begann für 69 Jugendfeuerwehrmitglieder in ihren Standorten der Berufsfeuerwehrtag. Als erstes stand für die Jugendlichen "Fahrzeugpflege" und "Schlafplatz einrichten" auf dem Plan. Denn wie es auch zu einer 24-Stundenschicht der Berufsfeuerwehr gehört, verbringen die Jugendliche auch die Nacht an der Wache, um jederzeit startklar für den nächsten Einsatz zu sein.

Personenrettung aus der verrauchten Lagerhalle
Personenrettung aus der verrauchten Lagerhalle

Die Jugendwarte und Betreuer ließen bei der Ausarbeitung von Einsatzszenarien Ihre Phantasie und Kreativität spielen und forderten den Einsatz des Wissens und Können der Jugendfeuerwehr bei der Abarbeitung der Einsätze.

So galt es für die Jugendlichen aus Lohmar ein brennendes Fahrzeug auf einem Parkdeck zu löschen. Die Jugendfeuerwehr aus Breidt und Birk leistete technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall und musste hierbei wegen auslaufender Gefahrstoffe aus einem Anhänger den Gerätewagen Gefahrgut aus Breidt einsetzen. Nachdem die Jugendlichen aus Scheiderhöhe und Wahlscheid gemeinsam erst die Ausbreitung eines Flächenbrandes verhindert hatten, musste dann in der Dämmerung ein Hubschrauberlandeplatz gekennzeichnet und ausgeleuchtet werden.

Das Highlight der 24 Stunden war dann am Samstagmorgen der Großeinsatz in Scheiderhöhe. Alle 5 Jugendfeuerwehrstandorte wurden auf das Gelände der Firma Sulzer Pumps Solutions gerufen. Das Einsatzszenario hier: Der Brand einer Lagerhalle, der sich bereits auf das Bürogebäude ausgebreitet hatte, in dem sich noch Personen befanden. Zeitgleich war auf dem Firmengelände ein Betriebsunfall nachgestellt, bei dem eine Person (in Form einer Puppe) unter einem Radlader eingeklemmt war, der Gefahrgut in einem großen Behälter transportierte. Hier zeigten die Jugendlichen noch einmal alles und stellten unter Beweis, dass sie sowohl die Personenrettung, aber auch den Löschangriff und den Umgang mit den Gerätschaften des Gerätewagen Gefahrgut sehr gut beherrschen. Unterstützt wurde die Feuerwehr hier durch die Malteserjugend aus Bornheim und Lohmar, die die "Verletzten" dann an einer Sammelstelle versorgten.

Den Abschluss des Berufsfeuerwehrtages bildete, wie gewohnt, ein gemeinsames Mittagessen und die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr.

Ein Dank gilt der Geschäftsführung der Firma Sulzer Pumps Solutions, die das Firmengelände für die Großübung zur Verfügung stellte und somit auch den Jugendlichen eine unvergessliche Übung ermöglichte.

Außerdem gilt ein besonderer Dank den ehrenamtlichen Jugendwarten und -helfern, die diesen Tag mitorganisiert und die Kinder betreut haben.



Am Samstagmittag wurde zunächst die Löschgruppe Scheiderhöhe zu einem Flächenbrand in der Nähe der Ortschaft Reelsiefen ins Aggertal gerufen.

Als sich die ersten Feuerwehrkräfte der Löschgruppe Scheiderhöhe noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befanden, hatte sich der Brand bereits so weit entwickelt, dass von Weitem eine kräftige Rauchentwicklung zu sehen war. Daraufhin entschloss sich Löschgruppenführer Franz Trimborn eine Alarmstufenerhöhung zu veranlassen, woraufhin auch der Löschzug Wahlscheid zur Unterstützung der Scheiderhöher Kameraden alarmiert wurde.

Auf einem steilen Wiesengrundstück nahe Reelsiefen brannten verdorrte Brombeersträucher und trockenes Gras. Das Feuer hatte bereits eine Fläche von mehr als 1.000 m2 erfasst als die Feuerwehr eintraf.

Mit vereinten Kräften gelang es den ca. 40 Feuerwehrkameraden aus Scheiderhöhe und Wahlscheid den Brand mit Hilfe von 4 C-Rohren zu löschen, bevor die Flammen auf den angrenzenden Wald übergreifen konnten. Der extrem anstrengende Einsatz bei einer Außentemperatur von mehr als 32°C dauerte ca. zwei Stunden. Bevor die die Einsatzkräfte die Einsatzstellen verlassen konnten wurde die betroffene Fläche ausgiebig gewässert, um eine Wiederentzündung zu vermeiden.

Bei der anhaltenden Trockenheit und sehr hohen Temperaturen bleibt die Wald- und Flächenbrandgefahr sehr hoch. Auch Sie können helfen einen Wald-/Flächenbrand zu verhindern. Der Landesbetrieb Wald und Holz des Landes NRW gibt dazu Tipps für das richtige Verhalten:

- Einhalten des gesetzlich vorgeschriebenen Rauchverbots (1.März - 31.Oktober)
- Respektieren von Verboten in zum Beispiel Waldbrand gefährdeten Gebieten
- Freihalten der Waldzufahrten für die Feuerwehr (Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze)
- PKW`s nicht im hohen Gras abstellen, da die Abwärme (Auspuffanlage) des Fahrzeuges ausreicht um dieses in Brand zu setzen
- Keine Zigaretten aus dem Fahrzeug werfen
- Erhöhte Aufmerksamkeit beim Waldbesuch
- Kleine Entstehungsbrände direkt löschen, wenn es gefahrlos möglich ist
- Brandstellen der Feuerwehr (112) melden und den Wald auf kürzestem Weg verlassen



Die langanhaltende Hitzewelle macht derzeit nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, auch die Natur zeigt bereits deutliche Auswirkungen der dauerhaft hohen Temperaturen und der geringen bis gar keinen Niederschlagsmengen.

Erste hitzebedingte Schäden werden mittlerweile an den Bäumen im Lohmarer Stadtgebiet bemerkbar. Diese Entwicklung konnte auch der kurze, aber starke Regenschauer am vergangenen Samstagnachmittag nicht aufhalten, da hierfür die Niederschlagsmenge zu gering war. Um noch weitere Schäden oder sogar ein Austrocknen der Bäume zu verhindern, hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar in Absprache mit den Stadtwerken Lohmar mit dem Bewässern der Bäume begonnen.

Dies gestaltete sich bei der ersten Fahrt gar nicht so einfach, da der Erdboden bereits ausgetrocknet und hart war und somit das Wasser nicht direkt aufnehmen konnte. Auch die geschickte Regulierung des Drucks auf den Wasserschläuchen war hier gefragt, um ein Ausspülen des Erdreiches zu verhindern.

Die Bewässerung der Bäume wird ab sofort für die Dauer der Hitzeperiode regelmäßig durch die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwillige Feuerwehr Lohmar durchgeführt.

In diesem Zusammenhang möchte die Freiwillige Feuerwehr nochmals auf die Sicherheitstipps des Deutschen Feuerwehrverbandes hinweisen und alle Bürgerinnen und Bürger bitten, besonders bewusst und achtsam im Umgang mit Gegenständen zu sein, die schnell einen Brand verursachen könnten:

• Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.

• Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.

• Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.

• Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.

• Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.



Die Feuerwehr Siegburg und die Löschgruppe Birk arbeiten schon lange im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung zusammen und was liegt da näher, als auch mal eine gemeinsame Übung durchzuführen. Dieser Termin war nun am vergangenen Samstag.

Die angenommene Schadenslage an der Gesamtschule in Lohmar stellte sich wie folgt dar:

Bei Dachdeckerarbeiten war ein Feuer im hinteren Bereich des Daches entstanden wodurch ein Mitarbeiter der Dachdeckerfirma sich Verbrennungen am Bein zugezogen hatte und vom Feuer eingeschlossen wurde. Darüber hinaus wurden 2 Schüler im Gebäude vermisst.

Über die TLK der Feuerwehr Siegburg wurde sofort mit der Rettung des verletzten Dachdeckers begonnen, der nach der Rettung an den Rettungsdienst übergeben wurde. Anschließend  wurde von der Feuerwehr Siegburg eine Riegelstellung zu einem weiteren Gebäudetrakt aufgebaut und die Bekämpfung des Feuers von der Hinterseite des Gebäudes begonnen.

Die Kameraden der Feuerwehr Lohmar, Löschgruppe Birk, schickten mehrere Trupps unter Atemschutz mit C-Schlauch zur Personenrettung ins Gebäude. Zur Steigerung der Realität wurde den vorgehenden Trupps durch aufkleben von Folien auf den Atemschutzmasken die Sicht erschwert, sodass ein Auffinden der vermissten Schüler nur über akustische Signale möglich war. Durch die enormen Temperaturen, das Tragen der Einsatzkleidung und schwerem Atemschutz, wurde von den Kameraden doch so einiges abverlangt.

Nach Beendigung der Übung wurde von allen Beteiligten ein kurzes Fazit gezogen und bis auf ein paar Kleinigkeiten, die man bei Übungen immer noch verbessern kann, ist diese doch sehr gut abgelaufen. Die Übung wurde dann beim geselligen Beisammensein und Leckereien vom Grill in Birk abgeschlossen.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt den Kameraden, die die Übung ausgearbeitet haben.



Lohmar - Mit dem Stichwort "umgekippter LKW, Person eingeklemmt" wurden der Löschzug Lohmar und die Löschgruppe Scheiderhöhe gegen halb sechs auf die BAB 3 zwischen der Behelfsauffahrt Aggerbrücke und der Abfahrt Lohmar in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen.

Als die ersten Kräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Frank Lindenberg vor Ort eintrafen, fanden diese einen LKW vor, der mitsamt Anhänger auf die Seite gestürzt war. Der nicht eingeklemmte Fahrer wurde bereits von Ersthelfern betreut. Die Feuerwehr rettete den Fahrer mittels einer Leiter aus dem Führerhaus und betreute ihn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Parallel hierzu stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher, da Diesel und Motoröl austraten. Mittels Ölbindemittel konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Um den Dieseltank kontrolliert leer laufen zu lassen, kam die auf Gefahrguteinsätze spezialisierte Löschgruppe Breidt zum Einsatz, die mittels Metallrinnen den Kraftstoff in einem Fass auffing.

In Absprache mit der Autobahnpolizei wurde zudem eine umgestürzte Baustellenabsperrung zur Seite gezogen, um den aufgestauten Verkehr abfließen lassen zu können.

Im Rahmen des Einsatzes kam erstmals auch die von der Firma Jola Rent gespendete Sichtschutzwand zum Einsatz, um die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abzuschirmen.

Die Löschgruppe Scheiderhöhe, die an der Donrather Kreuzung in Bereitstellung stand, musste nicht mehr tätig werden und konnte nach einiger Zeit wieder einrücken.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 4,5 Stunden beendet, für die weitere Bergung blieb die BAB 3 jedoch weiterhin gesperrt.

Für den Löschzug Lohmar war dies bereits der zweite Einsatz an diesem Tag. Rund eine halbe Stunde vor dem Einsatz auf der Autobahn wurde eine Rauchentwicklung aus einer Tankstelle in Lohmar-Ort gemeldet. Hier stellte sich jedoch heraus, dass es sich um Nebel aus einer Anlage zur Verhinderung von Einbrüchen handelte. Nach einer Belüftung der Verkaufsräume konnte die Feuerwehr wieder einrücken.



Der am 19.11.2017 während eines Einsatzes des Löschzuges Lohmar** schwer verletzte Feuerwehrmann ist nach sieben Monaten  auf dem Weg der Besserung, wovon sich auch der Lohmarer Bürgermeister Horst Krybus bei einem Besuch überzeugen konnte.

Christian F. befindet sich in einer umfangreichen stationären Rehabilitationsmaßnahme, in der er große Fortschritte bei der Entwicklung der im Alltag benötigten Fähigkeiten gemacht hat. Dennoch liegen noch ein langer Weg der Rehabilitation und einige Operationen vor ihm. Um so  wichtiger ist die Fortsetzung der intensiven Betreuung durch die Kameraden der Feuerwehr Lohmar, die ein internetbasiertes Besuchsmanagement hierfür eingerichtet haben. Gleiches gilt für das familiäre Umfeld, das trotz einiger Rückschläge die weitere Entwicklung mit Zuversicht sieht.

Wir wünschen Christian, seiner Familie und seinen Kameraden auch weiterhin Geduld, Kraft und Erfolg für die Zeit der weiteren Genesung.

** Der Unfall geschah am späten Abend des 19.11.2017, als ein PKW mit hoher Geschwindigkeit die Absicherung eines vorangegangenen Verkehrsunfalles auf der BAB 3 durchbrach und den Feuerwehrmann erfasste.



Seit heute Nacht um 1:07 sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar durchgehend im Einsatz, um die Folgen einer Gewitterzelle, die über das Stadtgebiet zog, zu beseitigen.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag im nördlichen Stadtgebiet, vor allem im Bereich Wahlscheid und Neuhonrath. Hier kam es auch zum langwierigsten Einsatz. Im Fliederweg in Neuhonrath sammelten sich auf einer Strecke von mehreren hundert Metern Wasser und Schlamm auf der Fahrbahn. Der Löschzug Wahlscheid ist hier derzeit noch mit dem Bauhof und einem Kanalreinigungsunternehmen im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen (Stand 10:20 Uhr). Auch im Bereich der Gammersbacher Mühle kam es zu Überschwemmungen

Insgesamt mussten die rund 70 Einsatzkräfte zu fast 20 Einsätzen ausrücken, darunter vollgelaufene Keller, verstopfte Gullis und Bäche die über die Ufer zu treten drohten.

Die Koordination der Einsätze erfolgte durch die Führungsgruppe im Feuerwehrhaus Lohmar unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Völkerath sowie durch eine Abschnittsführungsstelle im Feuerwehrhaus Wahlscheid.

Der Großteil der Einheiten konnte den Einsatz gegen 4 Uhr beenden, nachdem keine weiteren Einsätze mehr von der Leitstelle übermittelt wurden. Der Löschzug Wahlscheid ist jedoch wie oben beschrieben noch weiterhin im Einsatz. Ebenso wurde die Löschgruppe Scheiderhöhe um 10:06 Uhr wieder in den Einsatz gerufen.




Mit viel Vorfreude und Spannung begann für 19 Mädchen am Donnerstag um 9 Uhr der Girls Day bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar. Nach einem kurzen Kennenlernen und gemeinsamen Frühstück tauchten sie für einen Vormittag in die Welt einer Feuerwehrfrau ein.

Dabei lernten Sie vorab die unterschiedlichsten Arten der Feuerwehren kennen, aber auch den Aufbau und die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Lohmar.

Besonders interessant und actionreich wurde es dann im praktischen Teil.
Die Mädchen durften hier die persönliche Schutzausrüstung, zu der unter anderem die Einsatzuniform und der Helm gehören, und auch ein Atemschutzgerät anprobieren und somit in die Rolle der Feuerwehrfrau schlüpfen. Nicht nur wegen der dicken Einsatzjacke wurde es dann wärmer. Dafür sorgte auch das kleine Feuer im Feuerlöscherübungsgerät, das die Mädchen nach einer Einweisung in die Technik der Feuerlöscher eigenständig löschen durften. Schwindelfreie und Mutige wurden anschließend mit der Drehleiter hoch hinaus gefahren und staunten über die Sicht in 30m Höhe. Da zum Aufgabengebiet einer Berufsfeuerwehrfrau auch der Rettungsdienst gehört, durfte an diesem Tag auch ein Rettungswagen nicht fehlen. Dieser wurde der Feuerwehr für den GirlsDay vom Lohmarer Malteser Hilfsdienst freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sodass die Mädchen auch einen Rettungswagen und die Möglichkeiten und Arbeitsweise der Rettungskräfte kennenlernen konnten.

Sowohl die Mädchen, als auch das Team der Feuerwehr und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lohmar, Brigitte Feist, erlebten einen spannenden und ereignisreichen Tag, der hoffentlich einige Mädchen im Hinblick auf die Berufswahl inspiriert hat oder auch das Interesse am Ehrenamt "Feuerwehr" geweckt hat. Wir danken Frau Feist für die Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Girls Days und dem Team der Feuerwehr - ganz besonders den sechs ehrenamtlich tätigen Frauen der Feuerwehr Lohmar, die den Mädchen einen besonderen Tag ermöglicht haben.

Ein herzlicher Dank geht auch die Kollegen des Malteser Hilfsdienstes aus Lohmar für die Bereitstellung eines Rettungswagens.



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