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Mitteilungen der Kreispolizeibehörde Rhen-Sieg-Kreis (Texte + Fotos: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis)

Eine 22-jährige Lohmarerin wurde am Dienstagabend (12.09.2017) gegen 19.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall in der Auffahrt zur Autobahn 3 (A3) leicht verletzt.

Nach Zeugenangaben war die 22-Jährige mit ihrem weißen Fiat auf der Landstraße 288 (L288) aus Rösrath kommend in Richtung des Donrather Dreiecks in Lohmar gefahren. An der Auffahrt zur A3 bog sie nach rechts auf die Autobahnauffahrt ab. Zur gleichen Zeit fuhr ein 75-jähriger Bonner mit seinem BMW ebenfalls auf die Autobahn auf. Er war aus Richtung der Bundesstraße 484 (B484) aufgefahren und nutzte den linken von zwei Fahrstreifen, während die Lohmarerin auf der rechten Richtungsfahrbahn fuhr. Plötzlich wechselte die 22-Jährige den Fahrstreifen und prallte mit ihrem Wagen gegen den BMW des Bonners.

Bei der Kollision verletzte sich die junge Frau und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt hatte die Verletzte ihr Kleinkind mit im Auto. Das Kind wurde glücklicherweise nicht verletzt und kam in die Obhut der Großmutter.

Der BMW des Bonners war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden liegt bei rund 5000,- Euro. (Bi)



Troisdorf (ots) - Einer Unbekannten ist es gelungen die Zugangsdaten einer 28-jährigen Troisdorferin für deren Kundenkonto bei einem großen Versandhandel zu ändern.

Die Geschädigte wurde auf den Datendiebstahl aufmerksam, als sie am 16.06.2017 mit der Post eine Rechnung über rund 1500,- Euro erhielt. Die Troisdorferin wurde sofort aktiv und stornierte alle, nur einen Tag zuvor, online bestellten Waren. Sie konnte ermitteln, dass ihre hinterlegte Adresse von der Unbekannten geändert worden war. Die Bestellungen sollten nun bei einem Tabak-Shop mit angeschlossener Paketannahme in Troisdorf-Spich zur Abholung hinterlegt werden.

Wenige Tage nach der Bestellung erschien die auf dem Bild der Überwachungskamera zu sehende Frau im Tabak-Shop. Sie gab sich als die 28-jährige Geschädigte aus und wollte ihre hinterlegte Ware abholen. Aufgrund des sofortigen Handelns der Geschädigten ging die Täterin mit leeren Händen aus und es kam zu keinem weiteren Schaden.

Aufgrund eines richterlichen Beschlusses wird das Bild aus der Videoüberwachung des Tabak-Shops zur Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht. Wer kennt die abgebildete Frau, die in der Begleitung eines nicht näher beschriebenen Mannes war? Wer kann Angaben zu ihren Personalien, ihrem Aufenthaltsort oder zu Kontaktpersonen machen? Hinweise an die Polizei in Troisdorf unter der Rufnummer 02241 541-3221. (Bi)



Am 05.07.2017 ist eine Änderung des Waffengesetztes in Kraft getreten. Die Regelung ermöglicht es Besitzern illegaler Waffen, diese straffrei abzugeben. Mit der Änderung wurde eine zwölfmonatige Amnestie beschlossen. Die letzte Möglichkeit der Abgabe illegaler Waffen ist daher der 05.07.2018. Bereits 2009 gab es eine solche Waffenamnestie, die bundesweit vielfach genutzt wurde. Bürgerinnen und Bürger, die planen, ihre Waffen aufgrund der aktuellen Regelung abzugeben, wenden sich bitte für eine Terminabsprache an die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis Direktion Zentrale Aufgaben Sachgebiet ZA 1.3 (Abteilung Waffenrecht im Kreishaus) Tel.: 02241 13-3611 Bitte nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit zur Terminvereinbarung, um Wartezeiten zu vermeiden und den Ablauf der Waffenabgabe zu erleichtern. Darüber hinaus nehmen auch Polizeiwachen die Waffen entgegen. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis: https://rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/ (CS)

Seit dem 15.06.2017 wird die 64-jährige Juliana M. aus Neunkirchen-Seelscheid vermisst.

Die verheiratete Frau und Mutter eines erwachsenen Sohnes hat das Haus vermutlich in den Abendstunden mit einer Handtasche zu Fuß verlassen.
Nachdem die Suche der Familie über Tage erfolglos verlaufen war, erstattete sie eine Vermisstenanzeige.

Nach den Ermittlungen der Kripo ergaben sich keine Hinweise darauf, dass die 64-Jährige Opfer einer Straftat geworden sein könnte. Auch die polizeilichen Ermittlungen und Suchmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg. Sorge bereitet den Ermittlern der Umstand, dass die Vermisste regelmäßig Medikamente nehmen muss, die sie wahrscheinlich derzeit nicht zur Verfügung hat. Zudem soll sie in letzter Zeit psychisch belastet gewirkt haben. Nach den Gesamtumständen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Frau M. in hilfloser Lage befindet.

Die Polizei veröffentlicht Fotos der Vermissten zur Öffentlichkeitsfahndung. Juliana M. wird als etwa 170 cm groß und schlank mit schulterlangen dunkelblonden Haaren beschrieben. Wahrscheinlich trägt sie schwarze Oberbekleidung und hat eine schwarze Handtasche bei sich. Die Kripo bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat die Vermisste seit dem 15.06.17 gesehen? Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben? Tel.: 02241 541-3121.(Ri)



Mit einer silberfarbenen Pistole bewaffnet betrat gestern Abend (29.06.2017) gegen 21.45 Uhr ein maskierter Unbekannter eine Tankstelle an der Burg Sülz in Lohmar.

Der Räuber bedrohte mit der Pistole zwei anwesende Kunden und den 22-jährigen Kassierer. Er forderte die Kunden auf, sich auf den Boden zu legen, was die 24 und 63 Jahre alten Männer auch taten.

Vom Kassierer forderte der Täter die Herausgabe von Geld. Der 22-Jährige legte daraufhin einen kleinen vierstelligen Geldbetrag auf den Tresen. Zum Transport seiner Beute ließ sich der Bewaffnete noch eine Tüte aushändigen. Anschließend verließ der Tatverdächtige den Verkaufsraum der Tankstelle und floh in unbekannte Richtung.

Die polizeiliche Fahndung nach dem Flüchtigen verlief bislang ohne Erfolg.

Der Täter konnte von den Anwesenden als schlanker und circa 170cm großer Mann beschrieben werden. Er war mit einer schwarzen Strumpfhose vor dem Gesicht maskiert, zusätzlich hatte er die Kapuze seines Pullovers über den Kopf gezogen. Bekleidet war der Unbekannte mit einer schwarzen Lederjacke und einer dunklen Jeanshose. Bei der Pistole handelte es sich um einen silberfarbenen Trommelrevolver. Der Täter sprach deutsch mit einem ausländischen Akzent. Die Beute transportierte er in einer weißen Plastiktüte ohne Aufdruck. Zudem hatte der Räuber einen pinkfarbenen Regenschirm dabei.

Die Polizei in Siegburg sucht Zeugen, die Angaben zum Täter oder zur Tat machen können. Hinweise bitte an die Rufnummer 02241 541-3121.



Am Dienstagmittag (02.05.2017) gegen 11.45 Uhr wurde die Polizei nach Lohmar-Birken zu einem Verkehrsunfall gerufen. Aus bislang ungeklärten Gründen war das Heck eines Kleintransporters ausgebrochen und gegen einen entgegenkommenden Kleinwagen geprallt. Dabei hatte sich die 67-jährige Fahrerin leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten und Zeugen war der 38-jährige Fahrer des VW Transporters auf der Kreisstraße 49 (K49) von Lohmar- Honrath in Richtung Lohmar-Wahlscheid gefahren. In einer Rechtskurve, in Höhe Lohmar-Birken, brach das Heck des Lieferwagens, möglicherweise aufgrund unangepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn, nach links aus. Dabei kam es zur Kollision mit dem Opel der entgegenkommenden Lohmarerin. Die 67-jährige Fahrerin musste leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihr Opel war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Der entstandene Sachschaden liegt bei circa 4000,- Euro. Die K49 wurde zur Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

Knapp 12 Stunden später, um kurz nach 23.00 Uhr, musste die Polizei erneut zu einem schweren Verkehrsunfall nach Lohmar, zur Bundesstraße 56 (B56/Neuenhauser Straße), ausrücken. Eine 22-Jährige aus Marienheide war mit ihrem blauen VW nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Die junge Frau fuhr auf der B56 in Richtung Siegburg. In Höhe der Neuenhauser Straße Nr. 4 überholte die VW-Fahrerin einen anderen PKW. Beim Einscheren nach dem Überholvorgang geriet sie mit ihrem Wagen an den rechten Bordstein. Dadurch verlor sich offensichtlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Am linken Fahrbahnrand prallte der VW gegen einen Baum, der durch den Aufprall brach und entwurzelt wurde. Die 22-Jährige verletzte sich bei der Kollision leicht und kam ins Krankenhaus. Der VW Polo der Marienheiderin wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei circa 7000,- Euro. (Bi)



Siegburg (ots) - Wer seiner oder seinem Liebsten einen Maibaum stellen möchte, sollte sich im Hinblick auf Beschaffung und Transport frühzeitig Gedanken machen. Wer in der Nacht zum 1.Mai von der Polizei mit einer illegal geschlagenen Birke, einem nicht verkehrssicheren Transportfahrzeug oder einem schlecht gesicherten Maibaum auf dem Fahrzeug angetroffen wird, riskiert teure Verwarn- oder Bußgelder und ein Verbot der Weiterfahrt. Unter Umständen werden auch Straftatbestände erfüllt.

Damit es nicht zu Unfällen oder teuren Überraschungen kommt, gibt die Polizei folgende Hinweise:

- Wer in den Wald geht und Bäume wild schlägt, macht sich des Diebstahls und der Sachbeschädigung schuldig. Damit es bei Kontrollen zu keinen Missverständnissen kommt, sollte die Quittung des Forstamtes mitgeführt werden.

- Fahrzeuge mit Ladung dürfen nicht höher als 4m und nicht breiter als 2,55 m (PKW 2,50 m) sein.

- Der Baum darf nach vorne nicht über das Fahrzeug hinausragen. Nur ab einer Fahrzeughöhe von 2,50 m sind 50 cm nach vorne erlaubt.

- Nach hinten darf der Maibaum höchsten 3m hinausragen (bei Fahrtstrecken bis 100 km). Ab einer Länge von über 1m ist dieses mit einer 30 mal 30 Zentimeter großen roten Fahne oder einem entsprechenden Schild zu kennzeichnen.

- Fahrzeug oder Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein.

- Bei Dunkelheit ist für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen.

- Das Kennzeichen darf nicht verdeckt werden.

- Es ist verboten, Personen auf Zugmaschinen ohne Sitzgelegenheit oder auf der Ladeflächen von Anhängern mitzunehmen. Aus einem zulassungsfreien landwirtschaftlichen Anhänger kann dann ein zulassungspflichtiger Anhänger werden. Straftaten nach dem Pflichtversicherungsgesetz und dem Kraftfahrzeugsteuergesetz könnten dann einschlägig sein.

- Der verbotene Personentransport auf Ladeflächen kann dazu führen, dass die vorhandene Fahrerlaubnis nicht mehr ausreicht. Fahren ohne oder mit der "falschen" Fahrerlaubnis ist eine Straftat. Es drohen empfindliche Geldstrafen und Punkte in Flensburg.

- Ein besonderes Augenmerk gilt auch alkoholisierten Fahrerinnen und Fahrern sowie Fahren unter Drogeneinfluss im Vorfeld oder im Anschluss an die Maifeier.

- Für Schäden beim Transport ist der Fahrer verantwortlich. Ob Schäden durch einen unsachgemäßen Transport durch die Versicherung gedeckt sind, ist fraglich. Unter Umständen stehen hohe Regressforderungen im Raum. (Bi)



Siegburg (ots) - Die Masche ist immer die gleiche: Skrupellose Betrüger rufen ihre Opfer an und machen ihnen glaubhaft, dass sie Polizeibeamte seien. Dabei benutzen die Täter in der Regel das sogenannte "Call-ID Spoofing". Im Telefondisplay des Angerufenen erscheint neben der Ortsvorwahl die Polizeirufnummer 110. Der falsche Polizist erklärte seinem Opfer, dass man einer Einbrecherbande auf der Spur sei und der Angerufene stände auf einer Liste potentieller Einbruchsziele. Um das Eigentum des vermeintlichen Opfers zu beschützen bietet der "freundliche Polizist" nun an, die Sachen bis zur Festnahme der Einbrecherbande in sichere Verwahrung zu nehmen. Damit dies für die Täter unentdeckt bleibt, kommt ein Polizist in ziviler Kleidung vorbei und holt die Wertsachen an der Haustür ab. Andere Story: Die Polizei benötigt dringend die Mithilfe zur Aufklärung bei einer schweren Straftat. Bei der Hausbank des Opfers soll Falschgeld ausgegeben werden und der Angerufene wird gedrängt, Geld von seinem Sparbuch holen. Das soll er den Polizisten zur Prüfung übergeben und anschließend geprüft zurückerhalten. Gerne werden die Geschichten auch vermischt: Weil Einbrecher sich auf Sparbücher spezialisiert haben sollen die Opfer ihre Sparbücher leeren und das Geld zur sicheren Verwahrung übergeben. Mit diesen Maschen erbeuteten die wortgewandten und skrupellosen Täter in aller Regelmäßigkeit hohe fünfstellige Geldbeträge. Bei einem Fall Ende 2016 in Niederkassel machten die falschen Polizisten knapp 100.000 Euro Beute. Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen darüber! Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade ältere Menschen zu einer gewissen "Obrigkeitshörigkeit" erzogen wurden und für diese Form des Betruges empfänglicher sind. Es geht um den gesicherten Lebensabend Ihrer Lieben und um Ihr Erbe! Nachdem in den letzten Wochen die Polizei in Köln und anschließend unsere Kollegen in Bonn vor den Betrügern gewarnt hatten, scheint nun der Rhein-Sieg-Kreis in das Visier der Telefondiebe gerückt zu sein. Es liegen mehrere Meldungen vor, dass Unbekannte mit der Rufnummer 02241 110 angerufen und sich als Polizisten ausgegeben haben. In einem Fall wurden sogar E-Mails mit dem gefälschten Briefkopf der Bonner Staatsanwaltschaft zugesandt. In keinem der Fälle sind die Angerufenen auf den Betrugsversuch reingefallen.

- Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter/-beamtin aus, lassen Sie sich den Namen nennen und rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde an. Vergewissern Sie sich, ob es diesen Polizeibeamten/-beamtin gibt und wie er/sie erreichbar ist.

- Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

- Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.

- Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen. Auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

- Falls Sie unter der Rufnummer 110 mit einer Vorwahlnummer angerufen werden, legen Sie auf und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie den Sachverhalt der Polizei.

- Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. (Bi)



Gemeinsame Erklärung von Ordnungsämtern und Polizei zur Sicherheit an Karneval

Die Polizei Rhein-Sieg-Kreis und die elf Kommunen in deren Zuständigkeitsgebiet sowie die Straßenverkehrsbehörde des Kreises haben gemeinsam Sicherheitsempfehlungen zu Karneval erarbeitet, um dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis angesichts der weiterhin bestehenden, abstrakten Terrorgefahr Rechnung zu tragen. Behörden und Veranstalter verfolgen das gemeinsame Ziel, die Sicherheit von friedlich Feiernden zu gewährleisten, damit der rheinische Karneval traditionell gelebt werden kann.

Polizei, Ordnungsämter und private Sicherheitsdienste werden verstärkt präsent sein und auch gemeinsam Kontrollmaßnahmen durchführen. Sie haben sich auf mögliche Sicherheitsstörungen vorbereitet und für eine Vielzahl von Veranstaltungen Sondereinsätze geplant. Die Sicherheitskräfte werden insbesondere an Weiberfastnacht sowie bei den großen Karnevalsumzügen durch die Bereitschaftspolizei und auch von Polizistinnen und Polizisten in der Ausbildung unterstützt. Es ist allerdings nicht möglich, alle Karnevalsveranstaltungen zu berücksichtigen. Insbesondere für Feiern in Gaststätten und Sälen wird für die Veranstalter der Einsatz von qualifizierten Sicherheitsdiensten dringend empfohlen. Für große Umzüge und besucherreiche ortsfeste Veranstaltungen unter freiem Himmel sind räumlich erweiterte und verstärkte Absperrungen an neuralgischen Punkten vorgesehen. Zugangs- und Personenkontrollen werden insbesondere bei abgesperrten stationären Feiern erfolgen.

Bei allen Veranstaltungen müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Taschenkontrollen durch Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste rechnen. Dabei werden Waffen und andere gefährliche Gegenstände sichergestellt. Das gilt auch, wenn ein so genannter "kleiner Waffenschein" für Reizstoff- oder Schreckschusswaffen vorliegt. Die Feiernden werden gebeten, auf große Taschen und Rücksäcke zu verzichten. Bei Umzügen sollten angrenzende Einmündungen und Kreuzungen von den Zuschauern möglichst frei gehalten werden, um einen schnellen Zugang für Einsatz- und Rettungskräfte zu ermöglichen.

Nach wie vor gilt ein Augenmerk der Behörden dem Jugendschutz. Verbotene alkoholische Getränke werden bei Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Wer als Erwachsener oder Händler illegal Alkohol an Minderjährige abgibt, muss mit einer Anzeige rechnen.

Die Polizei Rhein-Sieg sowie die zugehörigen Städte und Gemeinden sind sich der gemeinsamen Verantwortung bewusst und werden alles tun, um einen friedlichen und fröhlichen Karneval 2017 zu ermöglichen. Dazu sind Kontrollen und bestimmte Auflagen erforderlich. Einige Vorgaben sind sicherlich für die Veranstalter und auch die Feiernden belastend. Sie sind jedoch angesichts der jüngsten terroristischen Aktivitäten zum Schutz aller Beteiligten unverzichtbar.



Lohmar - Vermutlich durch einen Fahrfehler ist am Freitag (30.12.2016) gegen 19.00 Uhr ein 25-jähriger Lohmarer mit seinem Motorrad gestürzt. Dabei verletzte der junge Mann sich schwer. Der Lohmarer war mit seiner Kawasaki auf der Landstraße 84 (L84) aus Richtung Lohmar-Scheiderhöhe kommend in Richtung der Ortslage Scheid gefahren. In Höhe der Bushaltestelle "Muchensiefen" bremste der Zweiradfahrer nach Zeugenangaben ohne erkennbaren Grund und kam zu Fall. Er prallte mit seiner Maschine gegen ein Verkehrszeichen und kam auf einer angrenzenden Weide zum Liegen. Durch den Sturz verletzte sich der 25-Jährige schwer und musste in eine Kölner Klinik gebracht werden. Angaben zum Unfallhergang konnte der Schwerverletzt bisher nicht machen. Während der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Lohmarer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die schwer beschädigte Kawasaki wurde durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3500,- Euro. (Bi)



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