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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Texte + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Kaum jemand redet darüber und trotzdem sind rund 85 Prozent der Kinder zumindest einmal von Kopfläusen betroffen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises ruft alle Eltern zu regelmäßiger Kontrolle und sorgfältiger Behandlung auf.
 
„Kopfläuse treten weltweit auf und wandern meist beim „Köpfe Zusammenstecken“ von Mensch zu Mensch“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Rainer Meilicke. Dabei sind Läuse nicht wählerisch – sie fühlen sich auf jedem Kopf wohl, auch auf frisch gewaschenem Haar.
 
Dem Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises wurden im vergangenen Jahr 566 Fälle von Kopfläusen an Schulen und 130 Fälle an Kindergärten gemeldet. Im Zeitraum Januar bis Juli 2017 waren es 367 Fälle an Schulen und 62 an Kindergärten.
 
Eine Kopflaus ernährt sich von Blut aus der Kopfhaut. Ohne diese Nahrung stirbt sie schnell ab. Die Bisse der Läuse machen sich dann häufig durch Juckreiz bemerkbar. Durch das Kämmen von nassem, am besten mit Haarspülung behandeltem Haar mit einem Spezialkamm kann man kontrollieren, ob ein Kopflausbefall vorliegt.
 
„Ist dies der Fall, sollte zügig und gründlich gegen die Läuse vorgegangen werden“, so Dr. Rainer Meilicke weiter. Kopfläuse müssen im Abstand von 8 bis 10 Tagen zwei Mal mit einem vom Robert-Koch-Institut anerkannten Mittel behandelt werden. Darüber informieren Ärzte oder Apotheken. Zudem übernehmen die Krankenkassen bei Kindern unter 12 Jahren die Kosten für die meisten zugelassenen Medikamente.
 
Den Behandlungserfolg sollte man durch regelmäßiges Kämmen mit dem Nissenkamm überprüfen. Nissen sind Läuseeier. Diese „klebt“ die Laus nahe der Kopfhaut an die Haare. Aus den Eiern schlüpfen nach 8 bis 10 Tagen Larven, die sich dann innerhalb von weiteren 9 bis 11 Tagen zu erwachsenen Läusen entwickeln.
 
„Wichtig ist, dass Eltern alle sofort informieren, die in engem Kontakt mit dem betroffenen Kind standen. Erziehungsberechtigte haben nach dem Infektionsschutzgesetz die Pflicht, die Kita, die Schule und Sportvereine sowie Heime oder ähnliche Einrichtungen unverzüglich über einen Läusebefall zu benachrichtigen“, so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes weiter. Leiter und Leiterinnen von Gemeinschaftseinrichtungen müssen das zuständige Gesundheitsamt über Fälle von Kopfläusen informieren.
 
Um Läuseplagen zu vermeiden, sind vor allem eine sorgfältige, zweimalige medizinische Behandlung und ausgiebige Nachkontrollen äußerst wichtig. Nicht notwendig ist es hingegen, die Wohnung zu desinfizieren. Auch das Verpacken von Kuscheltieren und nicht waschbaren Textilien in Säcke muss nicht sein. Läuse benötigen zum Überleben einen Wirt; sind also auf Blut als Nahrung angewiesen. Daher „nisten“ Läuse nicht auf Sofas oder Teddybären.
 
Nähere Informationen gibt es beim Robert Koch Institut, bei der Deutschen Pediculosis Gesellschaft oder bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum 6. Mal können sich am 26. September 2017 in Siegburg tausende Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen informieren. Dann findet in der Rhein-Sieg-Halle die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ statt.
 
81 Unternehmen und Institutionen stehen den jungen Menschen dann Rede und Antwort. Unter den Ausstellern der Messe sind viele Betriebe aus der Region; sie kommen aus verschiedenen Branchen, wie Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel und Handwerk. Interessenverbände, wie die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg oder die Kreishandwerkerschaft sind bei der Berufsstarterbörse ebenso vertreten, wie Behörden. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch über das Finanzamt, die Bundeswehr, das Zollamt und die Polizei als Arbeitgebende informieren. Auch die Kreisverwaltung informiert interessierte junge Menschen über die Ausbildungs-Chancen beim Rhein-Sieg-Kreis.
 
Eröffnet wird die Berufsstarterbörse „Talente im Dialog“ am 26. September 2017 um 09.00 Uhr vom Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster zusammen mit Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn sowie der Leiterin der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Martina Schönborn-Waldorf.
 
Die Berufsstarterbörse wird von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg organisiert. Der Rhein-Sieg-Kreis unterstützt die Messe zusammen mit den Wirtschaftsförderungen der Städte Troisdorf, Siegburg, Sankt Augustin, Lohmar, Hennef, sowie der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg. Hauptsponsor ist die Kreissparkasse Köln.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Für die Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg muss ab Montag, 18. September 2017 der Haupteingang am Kaiser-Wilhelm-Platz gesperrt werden. Während der Sperrung bis voraussichtlich März 2018 können Besucherinnen und Besucher den inzwischen wieder geöffneten Nebeneingang Richtung Parkhaus und Bahnhof nutzen.


Die Kreisverwaltung versucht, den barrierefreien Zugang neben dem Haupteingang nach Möglichkeit offen zu halten. Inwieweit dies technisch möglich ist, entscheidet sich allerdings erst im Laufe der Bauarbeiten. Die barrierefreien Zugänge durch das Untergeschoss des Kreishauses (parallel zur Einfahrt ins Parkhaus bzw. neben der Kantine) bleiben in dieser Zeit offen.
 
Bis voraussichtlich Ende November sind im Erdgeschoss des Kreishauses zudem die Zugänge zur Aufzugsgruppe A und zum Treppenhaus A gesperrt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Information helfen Besucherinnen und Besuchern gerne weiter und informieren sie über alternative Wege.
 
Der Haupteingang des Kreishauses erhält im Rahmen der Sanierung eine neue, automatische Drehflügel-Türanlage. Außerdem wird die Regenentwässerung des Eingangsbereichs saniert, der Bodenbelag vor dem Eingang erneuert und im Innenbereich wird die neue Decke der Türanlage angepasst.
Außerdem werden sowohl der komplett neu gestaltete „Infotresen“ und die vorhandenen Wartebereiche barrierefrei und bürgerfreundlich gestaltet.
 
Beeinträchtigungen durch Schmutz und „Baulärm“ werden sich während der Baumaßnahmen leider nicht vollständig vermeiden lassen. Die Abteilung Gebäudewirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises bittet die Besucherinnen und Besucher hierfür bereits jetzt um ihr Verständnis.



Rhein-Sieg-Kreis (ke) – „Ich freue mich über die große Resonanz anlässlich der heutigen Spendenübergabe – frei nach dem Motto ‚Tue Gutes und schreibe darüber‘“, mit diesen Worten begrüßte Landrat Sebastian Schuster anlässlich der Spendenübergabe des LIONS Club im Siegburger Kreishaus die Vertreterinnen und Vertreter der Medien, der LIONS Clubs und der Spendenempfänger. „Den ehrenamtlichen ‚Löwinnen und Löwen‘ danke ich ganz besonders für ihr Engagement. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich für andere – insbesondere Schwächere – einsetzen“, betonte Landrat Sebastian Schuster.

Landrat Sebastian Schuster (Mitte) mit Vertreterinnen und Vertretern des Lions Clubs sowie der Spendennehmer
Landrat Sebastian Schuster (Mitte) mit Vertreterinnen und Vertretern des Lions Clubs sowie der Spendennehmer

Als Schirmherr hatte er selbst beim Benefizkonzert mit den Bläck Föös und der Big Band der Bundeswehr anlässlich des 100. Geburtstags der LIONS in Troisdorf im Juli Spenden „eingetrieben“. Der Netto-Erlös von knapp über 30.000 Euro – unterstützt durch großzügige Spenden der „Tour der Hilfe“ und des LIONS Distrikt Rheinland-Süd - kommt ausschließlich sozialen Zwecken zugute. 13.000 Euro erhalten die Tafeln in den Kommunen der beteiligten LIONS-Clubs Hennef, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Sankt Augustin, Siegburg, Troisdorf). Über 17.500 Euro darf sich die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. in Sankt Augustin freuen.

Zum Dank für sein Engagement bekam der Landrat auch ein besonderes Präsent: Einen weißen Löwen aus Porzellan. Den Vertreterinnen und Vertretern der „Löwen“ gab er noch ganz persönlich mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen für die zukünftigen Projekte und Aktivitäten alles Gute, weiterhin viel Erfolg und helfende Hände.“



zwei Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung bei einer telefonischen Reanimationsübung mit einem
zwei Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung bei einer telefonischen Reanimationsübung mit einem "Dummy"
Notarzt Christian Diepenseifen (stehend) und Peter Keppel, Dienstgruppenleiter bei der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises bei einer telefonischen Anleitung zur Reanimation
Notarzt Christian Diepenseifen (stehend) und Peter Keppel, Dienstgruppenleiter bei der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises bei einer telefonischen Anleitung zur Reanimation

Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum „Internationalen Tag der ersten Hilfe“ am 9. September 2017 betont der Rhein-Sieg-Kreis die Bedeutung von Hilfe durch Laien. Die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises leitet seit 2014 Laien am Telefon bei Wiederbelebungsmaßnahmen an. „Im Jahr 2016 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in insgesamt 184 Fällen Telefonreanimationen begleitet“, so Kreisdirektorin Annerose Heinze. „Diese Maßnahme überbrückt die Zeit, bis der Rettungsdienst beziehungsweise der Notarzt eintreffen, und kann Leben retten“, so Annerose Heinze weiter.

Die Rettungsassistentinnen und –assistenten der Leitstelle gehen mit den Anruferinnen und Anrufern eine Liste mit Fragen durch – zunächst um festzustellen, ob eine lebensbedrohliche Situation vorliegt. „Ist dies der Fall, geben die Profis klare Anweisungen, was zu tun ist“, so der Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, Rainer Dahm. „Wenn Laien wiederbeleben, kann in rund der Hälfte aller Fälle ein Spontankreislauf erreicht werden“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstelle bleiben so lange am Telefon, bis der Rettungsdienst bei der Patientin oder beim Patienten eintrifft.

Die Disponentinnen und Disponenten der Rettungsleitstelle werden regelmäßig in der telefonischen Anleitung zur Wiederbelebung geschult. Auch derzeit laufen derartige Schulungen beim Rhein-Sieg-Kreis. Dabei werden die Anruferinnen und Anrufer immer von Laien „gespielt“, um eine möglichst realistische Situation für die professionellen Helferinnen und Helfer zu nachzustellen.

„Oft haben die Anruferinnen oder Anrufer Angst, sie könnten etwas falsch machen“, sagt Kreisdirektorin Annerose Heinze. „Unsere Rettungsleitstelle versucht dann, ihnen diese Angst zu nehmen. Falsch wäre, nichts zu unternehmen. Angeleitet durch die Rettungsassistentinnen und –assistenten können Laien zum Lebensretter werden“, so Annerose Heinze.
Bei der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises gehen pro Jahr rund 300.000 Anrufe ein, aus denen dann etwa 120.000 Einsätze resultieren. Insgesamt arbeiten dort 33 Rettungsassistentinnen und –assistenten. Das Limit für das Erreichen des Einsatzortes liegt im städtischen Bereich bei 8 Minuten nach Eingang des Notrufs. Im ländlichen Bereich sind dies 12 Minuten.
Häufigste Ursache für einen Rettungsdiensteinsatz sind Herz-/Kreislauferkrankungen.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Am kommenden Sonntag (10. September 2017) findet wieder der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Unter dem diesjährigen Motto „Macht und Pracht“ soll gezeigt werden, wie Adel, Bürgertum und Kirche durch Architektur und Kunst(-handwerk) ihren Führungsanspruch sichtbar machten.
 
Im Rhein-Sieg-Kreis sind unter anderem das „Adenauerhaus“ in Bad Honnef, das Herrenhaus der „Burg Altendorf“ in Meckenheim oder „Schloss Auel“ in Lohmar-Wahlscheid für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Auch zahlreiche Kirchen nehmen an dem „Tag des offenen Denkmals“ teil. Geöffnet haben beispielsweise die „Tiefdeckenkapelle“ in Windeck-Rosbach und die „Pfarrkirche St. Margareta“ in Königswinter-Stieldorf. Zudem können die Außenanlagen der Abtei auf dem Michaelsberg erkundet werden.
 
Der Rhein-Sieg-Kreis hat von allen Kreisen in Nordrhein-Westfalen die meisten Denkmäler. Aktuell sind rund 3.900 Denkmäler eingetragen und unter Schutz gestellt. Dabei handelt es sich um 3.411 Baudenkmäler, 443 Bodendenkmäler und 60 bewegliche Denkmäler.
 
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich bundesweit und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale aller Arten ein. Dabei verfolgt sie einen umfassenden Ansatz, der von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmäler, zahlreichen Jugendprojekten bis hin zum „Tag des offenen Denkmals“ reicht.
 
Rund 400 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich darüber, dass Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die Schirmherrschaft über die DSD übernommen hat. Er führt damit die Tradition seiner Vorgänger, zuletzt Joachim Gauck, fort. Die Stiftung ist stolz auf diese Anerkennung ihrer Arbeit durch das Staatsoberhaupt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 ist der jeweils amtierende Bundespräsident kontinuierlich Schirmherr der Stiftung.



v.l.n.r. bei der Enthüllung des Schildes Dr. Hermann-Josef Tebroke, landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, und Klaus-Werner Jablonski, Bürgermeister der Stadt Troisdorf (Fotos: Stadt Troisdorf)
v.l.n.r. bei der Enthüllung des Schildes Dr. Hermann-Josef Tebroke, landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, und Klaus-Werner Jablonski, Bürgermeister der Stadt Troisdorf (Fotos: Stadt Troisdorf)

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Im Rahmen eines kreisübergreifenden Raderlebnistages wurden am Sonntag, 27. August 2017, der 43 km lange südliche Abschnitt des Agger-Sülz-Radweges sowie der Zuweg aus Bergisch Gladbach auf der Burg Wissem in Troisdorf feierlich freigegeben.

Landrat Sebastian Schuster freute sich, dass die Routenführung im Rhein-Sieg-Kreis schon komplett befahrbar ist: „Aufgrund vorhandener Wege waren bei uns keine großen Baumaßnahmen notwendig. Mit der durchgehenden Beschilderung erhalten die Radfahrerinnen und Radfahrer eine gute Orientierung und können die zahlreichen interessanten Orte entlang des Radweges besser erkunden.“ Auch nach der Eröffnung gibt es aber noch etwas Handlungsbedarf: „Nach starkem Regen ist der Teilanschnitt durch die Wahner Heide zwar an einigen Stellen nur eingeschränkt nutzbar, diese Mängel werden wir zusammen mit der Stadt Troisdorf aber noch beheben“, so Landrat Sebastian Schuster.

Aktuell endet der Agger-Sülz-Radweg jeweils noch an den Bahnhöfen in Rösrath und Overath. „Perspektivisch wird der 115 km lange Agger-Sülz-Radweg ein wichtiger Lückenschluss zwischen dem Siegtalradweg im Süden und dem Bergischen Panoramaradweg im Norden sein. Im nächsten Jahr wollen wir in die erste Baumaßnahme starten. Für alle Einwohner in den Städten und Gemeinden und für Rad-Touristen wird mit dem Agger-Sülz-Radweg dauerhaft ein attraktives Angebot und Mehrwert für die Region geschaffen“, gab der Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises Hermann-Josef Tebroke einen Ausblick in die Zukunft.

Am Raderlebnistag beteiligten sich an insgesamt fünf Orten zahlreiche Vereine, Tourismusorganisationen und Unternehmen und boten viele Informationen rund um das Thema Radfahren an. Der ADFC organisierte Sternfahrten zur Burg Wissen und bot geführte Radtouren an. Außerdem pendelte beim Raderlebnistag der Bergische Fahrradbus entlang von Agger und Sülz zwischen Sieg und Wipperfürth. Bei strahlendem Sonnenschein nutzen viele Bürgerinnen und Bürger diese Angebote und erkundeten den Agger-Sülz-Radweg. Allein an der Zählstelle in Lohmar wurden am Eröffnungstag 1.003 Radler registriert, was einem neuen Höchststand entspricht.

Auch wenn bis zur Fertigstellung aller notwenigen Baumaßnahmen noch einige Zeit vergehen wird, freute sich Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, über diesen ersten Schritt. „Die Panorama-Radwege haben gezeigt, dass auch die Menschen im Bergischen gerne Fahrrad fahren. Es braucht hierfür aber attraktive Angebote. Der Agger-Sülz-Radweg ist für uns eine hervorragende Ergänzung des touristischen Angebotes und ein wichtiger Baustein zur Förderung der Nahmobilität.“

Damit der Agger-Sülz-Radweg noch besser bekannt wird, hat Das Bergische eine Karte aufgelegt, die ab sofort verfügbar ist und in vielen öffentlichen Einrichtungen ausliegt. Informationen zum neuen Radweg können auch unter www.agger-suelz-radweg.de abgerufen werden.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – In wenigen Tagen ist es soweit: Der Agger-Sülz-Radweg wird eröffnet! Alle Bürgerinnen und Bürger der Region sind herzlich eingeladen, an diesem gemeinsamen Raderlebnistag und den vielseitigen Angeboten teilzunehmen und so den Agger-Sülz-Radweg „live“ zu erleben.
 
Zur feierlichen Eröffnung des Agger-Sülz-Radweges erwartet die Besucherinnen und Besucher am 27. August zwischen 11:00 und 18:00 Uhr ein buntes Rahmenprogramm an fünf Veranstaltungsorten: Schloss Eulenbroich (Rösrath), Burg Wissem (Troisdorf), Innenstadt (Siegburg), Naturschule Aggerbogen (Lohmar) und Cyriax-Gelände (Overath).
 
Zwischen dem Bergischen Panorama-Radweg und einigen Veranstaltungsorten pendelt der Bergische Fahrradbus – er nimmt sowohl Radlerinnen und Radler, als auch ihre Räder mit. Außerdem veranstalten die Ortsvereine des ADFC aus Bonn, Hennef, Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath Sternfahrten zur Burg Wissem.
 
Ein Flyer mit dem gesamten Rahmenprogramm zur Eröffnung sowie Informationen zu den geführten Fahrradtouren, den Haltepunkten und Fahrzeiten des Fahrradbusses liegt in den Rathäusern sowie anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Alle Informationen können ab sofort auch unter www.agger-suelz-radweg.de abgerufen werden.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Raus aus dem Stau und mehr Bewegung im Alltag – das ist die Devise des Modellprojektes „Ein Rad für alle Fälle“, mit dem es der Rhein-Sieg-Kreis 59 Personen bereits in diesem Jahr ermöglicht hat, das E-Bike-Pendeln über einen längeren Zeitraum zu testen.
 
Auch in 2018 wird das Projekt zusammen mit dem Touristikverein „Bergisch hoch 4“ sowie der Firma Liebe Bike angeboten werden. Pendlerinnen und Pendler aus Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth, die 1-3 Monate von März bis Oktober ihr Auto für den Weg zur Arbeit stehen lassen und statt dessen ein E-Bike ausprobieren möchten, können sich ab sofort anmelden. Dabei muss nicht der gesamte Weg mit dem Rad gefahren werden, denkbar ist auch eine Kombination mit Bus und Bahn. Hierfür bieten wir attraktive Konditionen an.
 
Bewerbungen sind per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich oder am Informationssonntag, 27. August 2017, zwischen 12 und 18 Uhr an der Naturschule Aggerbogen in Lohmar-Wahlscheid. Interessierte können sich dort am Stand des Rhein-Sieg-Kreises über die Rahmenbedingungen des Projektes informieren. Ein Erfahrungsaustausch mit den E-Bike-Pendlerinnen und E-Bike-Pendlern aus diesem Jahr ist ab 14:30 Uhr möglich.
 
Das Modellprojekt „Ein Rad für alle Fälle“ wird aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

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Rhein-Sieg-Kreis (db) – Die Blindschleiche lebt im Verborgenen und lässt sich am ehesten in der Dämmerung oder nach einem warmen Regen entdecken. Das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises wirbt für sorgsamen Umgang mit dem „Reptil des Jahres 2017“. Die Blindschleiche gehört zu den etwa 76.000 Tier- und Pflanzenarten in Deutschland, von denen annähernd die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet ist.
 
Auch wenn die Blindschleiche einer Schlange täuschend ähnlich sieht, zählt sie zu den Echsen. Anders als der Name vermuten lässt, kann sie sehr gut sehen. Der Name Blindschleiche hat sich vermutlich aus dem Althochdeutschen entwickelt: „Plintslicho“ heißt so viel wie „blendende Schleiche“ und beschreibt die wunderschön glänzende Oberseite des Tieres, die grau-, braun-, bronze- oder kupferfarben sein kann. Mit den Eidechsen verbindet sie, dass sie die Augen öffnen und schließen und bei Gefahr ein Stück ihres dann noch zappelnden Schwanzes abwerfen kann. Verblüffte Feinde werden durch diesen Trick verwirrt und die Schleiche kann sich entfernen. Ein kleines Stück des Schwanzes wächst dann nach.
 
Die bis zu 40 Zentimeter große Blindschleiche lebt vor allem in feuchteren Bereichen wie Wäldern, Wiesen, Feuchtheiden oder auch in Böschungen und Gärten. Dort macht sie sich besonders nützlich, denn zu ihrer Hauptnahrung gehören Nacktschnecken und Regenwürmer. Jetzt im August lassen sich mit ein wenig Glück trächtige Tiere oder sogar schon Jungtiere entdecken. Die Blindschleiche legt übrigens keine Eier sondern ist lebendgebärend.
 
Die Experten vom Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises geben für die Blindschleiche folgende Artenschutztipps:
 
Landwirtinnen und Landwirte, die Wiesen in Waldnähe haben, sollten diese nicht von außen nach innen mähen, sondern den Tieren eine Möglichkeit geben, sich unerkannt „davonzuschleichen“. Wer in seinem Garten einen Komposthaufen anlegt, bietet Blindschleichen – gerade in der Nähe eines Waldes oder in feuchteren Bereichen – einen Anziehungspunkt.
 
Freunde der Blindschleiche sollten außerdem auf Schneckenkorn oder andere Gifte gegen die „schleimigen“ Zeitgenossen verzichten und auf mechanische Abwehrmaßnahmen umsteigen, denn möglicherweise wird der zu beobachtende Rückgang der Schleichen auch durch die Aufnahme vergifteter Schnecken verursacht.
 
Nähere Auskünfte rund um das Thema Blindschleiche geben die Fachleute am Umwelttelefon  des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200. Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.



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