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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Texte + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – „Der beste Schutz gegen den Herbst-Winter-Blues ist der regelmäßige, tägliche Aufenthalt im Freien“, rät Dr. Rainer Meilicke, Leiter des Kreisgesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. „Besonders geeignet ist die Zeit am Vormittag oder über Mittag. Idealerweise sollte der Aufenthalt im Freien mit Bewegung, wie zum Beispiel spazieren gehen, Nordic Walking, Fahrrad fahren, Skilanglauf oder einer anderen körperlichen Aktivität, verbunden sein“, erklärt Dr. Rainer Meilicke.  
 
Denn auch wenn wir die Sonne nicht sehen, ist „trübes“ Tageslicht zur Vorbeugung immer noch viel besser geeignet als übliche im Handel befindliche Tageslichtlampen. Der Besuch auf der Sonnenbank bringt übrigens zur Depressions-Prophylaxe keinerlei Gewinn, hat allenfalls einen Wohlfühleffekt und erhöht - bei einem nicht sachgemäßen Gebrauch - sogar das Hautkrebsrisiko. Also überwinden Sie den inneren Schweinehund, gehen sie nach draußen! Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur falsche Kleidung.
 
Schuld am sogenannten Herbst/Winter-Blues, einem Risikofaktor für eine depressive Störung, ist nicht das schlechte Wetter, sondern das fehlende Tageslicht. Wenn es dunkel ist, kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung des Hormons Melatonin, das unseren Schlaf steuert.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Jetzt Anfang November bettet sich ein kleiner Nager zur Ruhe, um erst im Mai wieder aufzuwachen: Der einheimische Siebenschläfer. Sein Markenzeichen: Riesige Knopfaugen und ein buschiger Schwanz wie ein Eichhörnchen.

Mit stolzen sieben Monaten Winterschlaf hält er auch unter seinen tierischen Verwandten den „Winterschlaf-Rekord“. Um so lange schlafen zu können, muss er sich eine dicke Fettschicht anfressen. Auf dem Speiseplan des Kletterkünstlers mit den scharfen Krallen stehen u.a. Früchte und Beeren, aber auch Insekten und Vogeleier.

Foto: CC0
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Als „Wohnort“ bevorzugt er Laubwälder, man findet ihn aber auch in Obstgärten und Parkanlagen. Aber auch Dachgiebel, Nistkästen oder auch mal ein Stiefel – der Siebenschläfer ist bei der Wohnungswahl seiner Sommerwohnung nicht wählerisch, Hauptsache die Unterkunft ist dunkel und ruhig.

Wer den Siebenschläfer unterstützen möchte, sollte alte Bäume und stehendes Totholz zu erhalten. Hier hinein zimmern Spechte Höhlen, die im Sommer vom Siebenschläfer und zahlreichen anderen Tieren genutzt werden können. Alternativ können Tierfreunde auch Nistkästen aufhängen – sie sollten allerdings ein Zugangsloch mit einem Durchmesser von mindestens 3,2 Zentimetern haben. Am besten sind gleich mehrere, da der Kletterkünstler einerseits nicht alle benutzt, andererseits auch gerne mal sein Versteck wechselt. Der Siebenschläfer freut sich aber auch über Zugang zu selten genutzten Räumen wie z.B. Gartenlauben.

Nähere Auskünfte rund um das Thema Siebenschläfer erteilen gerne die Fachleute am Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200. Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.



Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Immer einsatzbereit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisleitstelle: wenn es brennt, ein Unfall oder eine hilfebedürftige Person über den Notruf gemeldet wird, starten sie umgehend einen Einsatz. Schließlich obliegt dem Rhein-Sieg-Kreis nach dem Feuer- und Hilfeleistungsgesetz NRW diese Aufgabe. Jeder einzelne Einsatz unterliegt genauen Abläufen, strengen Kriterien, und vor allem der Beachtung von Hilfefristen, um schnellstmöglich kompetent helfen zu können.
 
„Jetzt haben wir sozusagen ein Investitionsprogramm 2017 gestartet. Dieses umfasst unter anderem eine Modernisierung der Lagestabs- und Führungssoftware der Kreisleitstelle. Zukünftig werden alle Informationen eines Einsatzes gebündelt, damit diese jederzeit gleichzeitig die Leitstelle, die Einsatzleitung und der Krisenstab abrufen können. Zudem soll sich in absehbarer Zeit SAE, der Stab für außergewöhnliche Ereignisse, der bei den Kommunen angesiedelt ist, in diese neue Lagestabs- und Führungssoftware „Geobyte“ einloggen können. Das verkürzt und vereinfacht Abstimmungen der Rettungskräfte untereinander zugunsten der Hilfesuchenden“, erläutert Rainer Dahm, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz, die notwendigen Anschaffungen.



Foto: CC0
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Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Sie beziehen im Herbst und Winter bevorzugt ihren Spähposten auf hohen Pfosten oder Ästen am Straßenrand und halten Ausschau nach Beute. Gemeint ist der Mäusebussard. Sein wichtigstes Beutetier ist die Feldmaus, aber auch Jungvögel, Reptilien, Amphibien, Insekten, Regenwürmer oder auch Aas stehen auf dem Speiseplan.

In unserer Region gibt es etwa 800 Brutpaare. Mit seinem lang gezogenen, fast miauenden „hiiää“ gehört der Mäusebussard akustisch zu den bekanntesten Greifvögeln. Aber auch optisch ist er gut auszumachen: Mit 51 bis 57 Zentimetern mittelgroß, breite, stark abgerundete Flügel und ein relativ kurzer, oft breit gefächerter Schwanz. Der Rücken des leidenschaftlichen Seglers ist in der Regel dunkelbraun und gefleckt. Die Flügelspitzen sind immer deutlich dunkler gefärbt als das restliche Federkleid.

Ihren Horst aus Reisig bauen die beweglichen Greifvögel in 15 bis 25 Meter Höhe auf Bäumen im Wald oder in größeren Feldgehölzen und kehren jedes Jahr dorthin zurück. Der Mäusebussard ist ein so genannter „Teilzieher“ - manche überwintern im Mittelmeergebiet, Bussarde aus Nordosteuropa nehmen bei uns ihr Winterquartier.

Auch wenn die „miauenden“ Greifvögel inzwischen nirgendwo in Europa mehr als gefährdet gelten, sind sie weiterhin streng geschützt. Wer den Mäusebussarden helfen möchte, kann Nahrungsflächen wie Hecken, Randstreifen oder Brachland schaffen, erhalten oder weiter entwickeln. Natürlich sollte man es auch vermeiden, die Tiere in der Brutzeit (von April bis Juli) an den Horsten zu stören.

Nähere Auskünfte rund um das Thema Mäusebussard erteilen gerne die Fachleute am Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/132200. Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Unzählige Elternratgeber zum Thema Pubertät empfehlen neben vielen anderen sachlichen Tipps, diese herausfordernde Zeit mit einer guten Portion Humor auszuhalten. Aber das ist gar nicht immer so einfach. Viele Eltern verstehen ihre pubertierenden Kinder nicht mehr und fühlen sich von ihnen an ihre erzieherischen Grenzen gebracht.
 
Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg bietet daher regelmäßig Elterngesprächsabende an. In diesen geht es sowohl um die Veränderungsprozesse in der Pubertät, als auch um Handlungsalternativen von Eltern im Umgang mit den heranwachsenden Kindern.
 
In Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Lohmar findet nun der nächste Elterngesprächsabend am Donnerstag, 16.11.2017, um 19:30 Uhr in der Villa Therese, Hauptstraße 83, in Lohmar statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
 
Es wird jedoch um Anmeldung telefonisch unter 02241/132710 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.



Informationsabend des Kreisjugendamtes in Siegburg

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Kinder brauchen liebevolle und verlässliche Eltern und ein Zuhause! Wenn aber die leiblichen Eltern nicht ausreichend für ihre Kinder sorgen können, benötigen Kinder entweder zeitweise oder auf Dauer Menschen, die ihnen ein neues Zuhause geben, wo sie Geborgenheit, Erziehung und Förderung erfahren. Dies können Paare mit oder ohne eigene Kinder und Einzelpersonen aller Kulturkreise sein.
 
Die Kooperationsgemeinschaft Vollzeitpflege der rechtsrheinischen Jugendämter im Rhein-Sieg-Kreis sucht Personen, die sich vorstellen können, diese Aufgabe zu übernehmen. Zur Kooperationsgemeinschaft gehören die Jugendämter der Städte Bad Honnef, Hennef, Königswinter, Lohmar, Niederkassel, Sankt Augustin, Siegburg, Troisdorf und das Kreisjugendamt Rhein-Sieg mit den Gemeinden Eitorf, Windeck, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth.
 
Der Informationsabend bietet die Gelegenheit, sich einmal unverbindlich damit auseinander zu setzen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Unterstützung, Beratung und Qualifizierung Pflegeeltern erhalten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 15.11.2017, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr in den Räumen der Fachberatung für Vollzeitpflege des Rhein-Sieg-Kreises, Bonner Str. 21, Siegburg, statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!
 
Eine Anmeldung zu dem kostenfreien Informationsabend ist wünschenswert, aber nicht erforderlich!
 
Fragen zur Veranstaltung können Sie vorab an die Fachberaterin für Fach- und Vollzeitpflege im Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises, Simone Brede, Telefon 02241/9581269, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, richten.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Jetzt wo es kühler wird, versuchen sie wieder in großen Massen in die warmen Häuser zu gelangen, um dort zu überwintern und sich zu paaren: die Rede ist vom Asiatischen Marienkäfer oder auch Harlekinkäfer. Von den kleinen Tierchen geht jedoch eine große Gefahr für unsere einheimischen Marienkäfer aus. Denn gerade der Harlekinkäfer ist ein gefräßiger Geselle: Auf seinem Speiseplan stehen beispielsweise „unser“ Zweipunkt und Siebenpunkt. Nicht nur, dass diese Marienkäfer selbst Opfer des nimmersatten Harlekinkäfers werden – ihnen wird auch vermehrt Nahrung wie beispielsweise Blattläuse durch den Harlekinkäfer weggefressen.

Foto: CC0
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Das Amt für Natur- und Landschaftsschutz des Rhein-Sieg-Kreises gibt daher Tipps, wie man mit einfachen Maßnahmen unsere einheimischen Marienkäfer unterstützen kann: Als Unterschlupf dienen dem Siebenpunkt Laubhaufen oder Grasbüschel im Garten ebenso wie modrige Baumstümpfe oder Spalten in Mauern und Dachböden. Kleine Blätterhaufen und modrige Baumstämme sollen ruhig sich selbst bzw. dem kleinen Käfer überlassen werden, denn diese bieten sich als Winterquartier an. Unsere einheimischen Marienkäfer können die kalten Winter überleben, da sie von der Natur mit einem körpereigenen „Frostschutzmittel“ in Form von Glyzerin und verschiedene Zuckerarten ausgestattet worden sind.

Weitere Informationen zum Artenschutz erhalten Interessierte auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps oder über das Umwelttelefon der Kreisverwaltung in Siegburg ( 02241-13 22 00.

Informationen Harlekinkäfer und Marienkäfer:
Seinen Namen verdankt der Harlekinkäfer seiner vielfältig auftretenden Buntheit. Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten variiert er in seiner optischen Erscheinungsform: Entweder gar keine oder aber bis zu 19 Punkte können auf gelben, orangen, roten oder schwarzen Flügeldecken erscheinen. Von der Größe entspricht er mit etwa sechs bis acht Millimetern in etwa unserem heimischen Marienkäfer. Der Hauptunterschied liegt in oder besser auf dem Kopfschild: Während unser heimischer Siebenpunkt zum Beispiel ein schwarzes Kopfschild mit kleinen weißen Feldern an der Außenseite aufweist, prangt beim Harlekin ein schwarzes „W“ oder „M“, wobei dieses auch aufgetrennt erscheinen kann oder zusammenläuft. Auf jeden Fall sind die äußeren weißen Felder deutlich größer und beulen das Schild sogar etwas aus.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober 2017 betont das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises die Bedeutung schnellen Handelns. „Ein Schlaganfall ist immer ein akuter Notfall, bei dem die sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes erforderlich ist“, so Dr. Kirsten Hasper vom Kreisgesundheitsamt. Hintergrund ist, dass mit zunehmender Dauer weitere Schädigungen des Gehirns eintreten können. Eine frühe Diagnostik und Therapie in dafür besonders geeigneten Krankenhäusern ist somit ein wichtiger Baustein das Risiko gravierender Beeinträchtigung zu reduzieren.
 
Im Jahr 2016 registrierte die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises rund 5.000 neurologische Notfälle, zu denen auch der Schlaganfall zählt. „Wir raten den Bürgerinnen und Bürgern bei Verdacht auf Schlaganfall unverzüglich die 112 anzurufen“, so Leitstellenleiter Martin Bertram. Die schnellstmögliche Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und-patienten auf einer so genannten „Stroke Unit“ ist von großer Bedeutung. Eine derartige Fachabteilung steht unter anderem im St. Johannes-Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar oder in der LVR-Klinik Bonn sowie der Universitätsklinik in Bonn zur Verfügung.
 
Zu den typischen Symptomen gehören akute Lähmungen und Gefühlsstörungen im Bereich der Arme, der Beine und des Gesichts. Die beschriebenen Anzeichen können von heftigen Kopfschmerzen begleitet werden. Auch Sprach- und Sehstörungen können Frühanzeichen für einen Schlaganfall sein.
 
Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Rund 1 % der Menschen unter 55 Jahren erleidet einen Schlaganfall, danach steigt die Häufigkeit auf etwa 6 % bei über 75-Jährigen. Wegen des demografischen Wandels ist langfristig mit einer steigenden Zahl von Schlaganfallpatienten zu rechnen.
 
Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind neben genetischer Veranlagung auch Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker sowie erhöhte Blutfettwerte. Auch Herzerkrankungen, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und zu hoher Alkoholkonsum erhöhen das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Menschen über 60 Jahren sind zudem eher betroffen, als jüngere Menschen.
 
Einen Test zum persönlichen Schlaganfall-Risiko sowie weitere Informationen zu der Erkrankung gibt es auf www.dsg-info.de



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Teile des Rechts- und Ordnungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises ziehen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses um. Am Montag, 23. Oktober 2017, bleibt der Fachbereich mit den Zuständigkeiten für Einbürgerungen, Namensänderungen, Staatsangehörigkeitsausweisen und Personenstandswesen daher geschlossen.
 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an diesen Tagen weder persönlich noch telefonisch erreichbar. Die Kreisverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.
 
Ab Dienstag, 24. Oktober 2017, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann  im B-Teil der 5. Etagedes Kreishauses untergebracht.
 
Die Abteilung für Ordnungsangelegenheiten, Personenstands- und Staatsangehörigkeitswesen bittet für die umzugsbedingten Beeinträchtigungen um Verständnis.
 
 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Personenstands- und Staatsangehörigkeitswesen im Siegburger Kreishaus sind grundsätzlich montags von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr persönlich für die Bürgerinnen und Bürger zu sprechen. Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Im Rhein-Sieg-Kreis sind  15 Fledermausarten heimisch. Die nachtaktiven Flugexperten stehen jedoch unter strengem Artenschutz, denn ihre Lebensräume werden immer weiter zerstört. Wer zum Schutz der heimischen Fledermäuse beitragen möchte, kann der Kreisverwaltung bekannte Populationen melden.
 
Anhand der bevorzugten Sommerquartiere unterscheidet man zwischen Baum- und Hausfledermäusen. Die Baumfledermäuse, wie die Wasserfledermaus oder das „Braune Langohr“, leben in verlassenen Spechthöhlen sowie hinter losen Rinden oder anderen Hohlräumen in Bäumen. Die Hausfledermäuse, wie das „Große Mausohr“ oder die Zwergfledermaus, bevorzugen dagegen Speicher, Fassadenverkleidungen, Mauerspalten oder –hohlräume in Siedlungsgebieten.
 
Als Winterdomizil dienen den Fledermäusen Erdkeller, Höhlen, Stollen und ähnliche Räume; hier dürfen sie in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. März auf keinen Fall gestört werden. Denn einmal gestört, braucht der Stoffwechsel bis zu einer halben Stunde, bis die Fledermaus wach ist! Und bis sie wieder schläft hat sie viel Energie verbraucht - Energie, die zum Ende des Winterschlafes vielleicht fehlt.
 
Nähere Auskünfte rund um das Thema Fledermäuse erteilen gerne die Fachleute am Umwelttelefon  des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200. Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.



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