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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Texte + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

Rhein-Sieg-Kreis (ar) –Seit diesem Monat ist eine vom Rhein-Sieg-Kreis in Abstimmung mit dem Umweltministerium und der Bezirksregierung beauftragte Fachfirma im Rahmen eines neuen Konzepts zu der Bekämpfung der Herkulesstaude wieder aktiv. Dies alleine wird jedoch nicht ausreichen. Insbesondere am Oberlauf der Sieg steht die Staude teilweise flächendeckend. Besonders problematisch ist, dass die Samen der Pflanzen bei Hochwasser flussabwärts gespült werden und dort für weitere Vermehrung sorgen.
 
Daher bittet der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen um:  tatkräftige ehrenamtliche Mithilfe:
Ab diesem Jahr werden freiwillige Helfer gesucht, die die jungen Pflanzen der Herkulesstaude ausstechen, um eine weitere Vermehrung zu verhindern. Informationen hierzu können bei den Ansprechpartnern der Kommunen eingeholt werden (siehe Infobox). Interessierte können sich gerne ab sofort melden!
Zusätzlich wird eine koordinierende Stelle im Rhein-Sieg-Kreis die jeweiligen Ansprechpartner in den Kommunen unterstützen.
 
Weitere Informationen: http://www.rhein-sieg-kreis.de/herkulesstaude
 
Ansprechpartner in den Kommunen
» Gemeinde Eitorf: Herr Josef Freiburg (Tel.: 02243-89156) E-Mail: » Stadt Hennef: Herr Johannes Oppermann (Tel.: 02242-888 314) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Lohmar: Dr. Susanne Salomon (Tel.: 02206-2143) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Sankt Augustin: Frau Birgit Dannefelser (Tel.: 02241-243426) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Siegburg: Herr Thomas Schmitz (Tel.: 02241-102350) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Troisdorf: Dr. Hans-Bernd Bendl (Tel.: 02241-900 710) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Gemeinde Windeck: Herr Mark Fröhling (Tel.: 02292-601 160) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Wichtige Information für private Eigentümerinnen und Eigentümer

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Die Herkulesstaude hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv entlang der Sieg und der Agger, aber auch an kleineren Nebenbächen, an Straßen, Waldrändern und Grünflächen ausgebreitet und sorgt mit ihrem Saft für erhöhte Sonnenempfindlichkeit und dadurch Verbrennungen beim Menschen. Seit dem vergangenen Jahr ist der Rhein-Sieg-Kreis daher - in Abstimmung mit dem Umweltministerium und der Bezirksregierung Köln – im Rahmen des "Konzepts zur Bekämpfung der Herkulesstaude im Überschwemmungsbereich von Sieg und Agger" aktiv.

(Foto: Creative Commons)
(Foto: Creative Commons)

In der Siegaue werden naturschutzfachlich besonders bedeutsame Flächen durch eine Fachfirma bekämpft, die von April bis Oktober im Einsatz ist. Für die damit verbundenen Tätigkeiten ist es zum Teil unumgänglich, neben den im öffentlichen Eigentum befindlichen Flächen auch private Eigentumsflächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen zu betreten. Etwaige Schädigungen werden durch die Fachfirma behoben.

In Anbetracht des Umfangs der betroffenen Eigentumsflächen war es nicht möglich, die Eigentümer/Bewirtschafter unmittelbar über die anstehenden Arbeiten zu informieren. Hierfür wird um Verständnis und darum gebeten, die Firma soweit als möglich bei ihrer wichtigen Tätigkeit zu unterstützen.

Hinweise:

Die Fachfirma wird sich auf Nachfrage als beauftragte Firma durch den Rhein-Sieg-Kreis legitimieren können.
Die Fachfirma wird nur in ausgewählten, ökologisch besonders bedeutsamen Flächen tätig, weil hier der Rhein-Sieg-Kreis unmittelbar zuständig ist. An Erholungsschwerpunkten und entlang der Wege werden die Kommunen sowie die Bezirksregierung Köln dafür sorgen, dass sich Fußgänger und Fahrradfahrer nicht durch Berührung der großen Blätter Verbrennungen zuziehen können.

Weitere Informationen: http://www.rhein-sieg-kreis.de/herkulesstaude



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Mit dem beginnenden Frühling startet im Rhein-Sieg-Kreis jetzt auch wieder die "Schatzsuchersaison". Die Obere Denkmalbehörde des Kreises weist zum Internationalen Denkmaltag am 18. April 2018 darauf hin, dass für die Suche mit Metallsonden eine Grabungserlaubnis nach § 13 Denkmalschutzgesetz benötigt wird.

"Bevor sich Hobbyarchäologinnen und -archäologen auf die Schatzsuche machen, sollte der Weg über die Kreisverwaltung führen", sagt der Leiter des Kulturamtes, Rainer Land. "Ohne Genehmigung geht das nicht."

"Gemeinsam mit den Fachleuten des Landschaftsverbandes stellen wir dadurch sicher, dass bestimmte Standards eingehalten werden und Bodendenkmäler keinen Schaden nehmen. Eine Erlaubnis bekommt nur, wer sich an die Spielregeln hält." Deshalb ist ein schriftlicher  Antrag notwendig. Ihm muss ein Plan mit dem gewünschten Suchgebiet beigefügt werden. Bevor hierüber entschieden wird, werden die Interessenten zu einem persönlichen Gespräch in die Außenstelle des Landschaftsverbandes Rheinland nach Overath gebeten, wo sie fachliche Hinweise erhalten und die Regeln  besprochen werden. Dazu gehört, dass Sondengänger verpflichtet sind, ihre Funde zu melden.

Wenn die Hobbyarchäologinnen und -archäologen tatsächlich einen wertvollen Fund machen, dann dürfen sie ihn nicht einfach behalten. Laut Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen werden bewegliche Denkmäler und Bodendenkmäler sowie sonstige Fundstücke von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung Eigentum des Landes. Das gilt auch bei einem zufälligen Fund. Finderinnen und Finder sind verpflichtet, den "Schatz" sofort an die Untere Denkmalbehörde, also der jeweiligen Stadt beziehungsweise Gemeinde, zu melden und auch zu übergeben. "Sofern der Fund nicht auf unerlaubten Nachforschungen beruht, besteht die Chance einer Belohnung", so der Leiter des Kreiskulturamtes.

Die Grabungserlaubnis der Oberen Denkmalbehörde kostet 75 Euro und ist ein Jahr gültig.  Der Rhein-Sieg-Kreis stellte im Jahr 2014 fünf Genehmigungen aus – im Jahr 2017 waren es schon 15.



Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Jetzt beginnt wieder die Grillsaison! "Damit das Grillen rundum zu einem gesunden Genuss wird, empfehle ich fünf Grilltipps", erläutert Dr. Johannes Westarp, Leiter der Abteilung Verbraucherschutz beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises.

Wichtig zu beachten ist, dass Grillgut nicht direkt auf den Grill, sondern in Gefäßen aus Edelstahl, Keramik, Emaille oder beschichteten Aluschalen aufgelegt wird. "Leider bestehen die meisten Einmal-Grillschalen aus unbeschichtetem Alu, worüber geringe Mengen von Aluminium mit der Nahrungsmittelaufnahme in den menschlichen Körper gelangen können", darauf macht Dr. Johannes Westarp aufmerksam.
Zum Anzünden Grillanzünder verwenden! Auf Spiritus oder Benzin sollte unbedingt verzichtet werden. Bei einem Kohlegrill sollte das Grillgut erst aufgelegt werden, wenn die Kohle durgeglüht ist. Alternativ kann ein Gas- oder Elektrogrill benutzt werden.  
Fleisch und Wurst muss bis zur Verwendung gut gekühlt werden und sollte erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank oder Kühltasche entnommen werden.

Zum Schutz vor Bakterien sollte fertig Gegrilltes auf einen sauberen Teller gelegt werden. Auf keinen Fall sollte es wieder auf die Platte gelegt werden, auf der vorher das rohe Grillfleisch lag; so kann eine Übertragung von Bakterien vermieden werden.
Das Grillgut sollte gut – bis ins Innerste – durchgegart sein; dies gilt besonders für Geflügel- und Schweinefleisch. Es braucht aber nur so lange wie nötig erhitzt werden; verbrannte Stellen sollten unbedingt vor dem Verzehr abgeschnitten werden, da darin Schadstoffe enthalten sind.
Gepökeltes, wie Kasseler oder Leberkäse, sollte nicht gegrillt werden; durch die Erhitzung können krebserregende Nitrosamine entstehen.
Und für die Kreativen unter den Grillfreunden hält Dr. Johannes Westarp einen besonderen Tipp bereit: "Eine selbst zubereitete Marinade fürs Grillfleisch kann nicht nur schmackhafter sein, sondern lässt sich beim Kauf von nicht-mariniertem Fleisch dessen Qualität besser erkennen."



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises appelliert anlässlich des Weltgesundheitstages am 07. April 2018 an alle Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen. "Gerade gegen die hochansteckenden Masern sind nicht alle Kinder ausreichend geschützt", sagt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Rainer Meilicke. Im Rhein-Sieg-Kreis haben 90,3 Prozent der Kinder über vier Jahren einen umfassenden Schutz.

Laut Weltgesundheitsorganisation sollten 95 Prozent aller Kinder spätestens bis zu ihrem vierten Geburtstag einen wirksamen Impfschutz gegen Masern haben. Für einen umfassenden Schutz sollten Kinder bis zum zweiten Geburtstag die erste Masernimpfung erhalten, die zweite Impfung muss dann bis zum vierten Geburtstag erfolgen. "Nur beide Impfungen zusammen ergeben einen tatsächlichen Schutz", sagt Dr. Rainer Meilicke.

In Regionen mit hoher Impfrate, wie beispielsweise Nord- und Südamerika, sind Masern bis auf wenige importierte Fälle bereits ausgerottet.

Auch kleine Impflücken können einen Masernausbruch zur Folge haben.  Im vergangenen Jahr gab es in Nordrhein-Westfalen eine Masernwelle. Mit 520 gemeldeten Fällen lag mehr als die Hälfte der Erkrankungen in Deutschland in NRW.

Wer sein Kind nicht impfen lässt, trägt dazu bei, dass die Viren immer wieder eine Chance bekommen, sich auszubreiten. Damit gefährden diese Eltern auch Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen selber nicht geimpft werden dürfen. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Die Infektion kann zu Mittelohr- und Lungenentzündungen führen – in schweren Fällen auch zu Hirnhautentzündungen.

Die oft von Impfgegnerinnen und -gegnern thematisierten Risiken sind in der Regel unproblematisch. Als Nebenwirkungen einer Impfung können Fieber oder Unruhe und sehr selten auch allergische Reaktionen auftreten. Diese Symptome verschwinden meist schnell wieder.

Auch zur Stärkung des Immunsystems eignen sich "durchlittene" Kinderkrankheiten nur bedingt. Daher rät der Leiter des Kreisgesundheitsamtes auch dringend von sogenannten "Masernparties" ab, bei denen Eltern ihre Kinder mit einem erkrankten Kind spielen lassen, um eine Ansteckung herbeizuführen. "Ein solches Verhalten ist in keinem Fall eine geeignete Maßnahme und auch keine Alternative zu einer etablierten Impfung", so Dr. Rainer Meilicke.

Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland bislang nicht – allerdings müssen sich Eltern über eine Impfung beraten lassen. Den Nachweis über diese Beratung vom Kinderarzt müssen Eltern in der Kindertagesstätte vorlegen. Wer dies nicht tut, muss seit dem vergangenen Sommer bei den Behörden gemeldet werden. Nicht geimpfte Kinder können, wenn Masern in der Einrichtung auftreten, zu ihrem eigenen Schutz und mit dem Ziel, die Ansteckung zu unterbinden, vom Besuch der Kita oder Schule ausgeschlossen werden.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis werden am Samstag, 07. April 2018 die Warnsirenen heulen. Zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr führt der Rhein-Sieg-Kreis zusammen mit Köln, Bonn und anderen Städten einen Probealarm für die Warnsirenen durch. Auch die Warn-App NINA wird getestet.
Neu in diesem Jahr wird der Test des Entwarntons sein.

Durch die Übung soll die volle Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung überprüft werden. Zudem möchte die Kreisleitstelle die Bürgerinnen und Bürger an die Bedeutung der Sirenensignale erinnern.

Zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet mehr als 300 Sirenen das folgende Signal abgeben:

Warnung
- Was hört man? Auf- und abschwellender, ununterbrochener Heulton
- Wie lange hört man den Ton? 1 Minute
- Was bedeutet dieser Ton? Gefahr, Radio einschalten

So sollten sich die Bürgerinnen und Bürger beim Sirenensignal "Warnung" im Ernstfall verhalten:
- Geschlossene Räume aufsuchen
- Fenster und Türen schließen
- Radio einschalten und auf Durchsagen achten, Nachbarn unterrichten
- Radio Bonn/Rhein-Sieg (je nach Empfangsort: 91,2 94,2 97,8 99,9 104,2 107,9 Mhz)
- Auch auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
- Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen

Da es sich am 07.04.2018 nur um einen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen an diesem Tag nicht erforderlich.

An den Warnton schließt sich deshalb der Entwarnton in Form eines einminütigen, durchgängigen Heultons an:

Entwarnung der Bevölkerung
- Was hört man ? Ein einminütiger, ununterbrochener Heulton
- Wie lange hört man den Ton? 1 Minute
- Was bedeutet dieser Ton? Gefahr vorüber

Technisch bedingt wird dieses Signal in Teilen von Hennef, Eitorf und Siegburg jedoch noch nicht zu hören sein.

Im Zuge des Probealarms wird auch die Radio-Durchsage getestet. Das bedeutet, die Feuerwehr schaltet sich bei Radio Bonn/Rhein-Sieg direkt live in das laufende Programm, um wichtige Informationen an die Bevölkerung weiterzugeben.

Eine Mitteilung erscheint auch auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises (www.rhein-sieg-kreis.de).

Zudem wird die kostenlose Warn-App Nina in diesem Zusammenhang getestet. Über dieses Tool können Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones direkt warnen. Wer diese App auf seinem Gerät installiert hat, bekommt die Probewarnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf seinem Smartphone angezeigt.

PC-Nutzerinnen und -Nutzer können über die Internetseite http://warnung.bund.de/ Warnmeldungen empfangen.

Unabhängig vom großflächigen Probealarm werden in Windeck, Wachtberg, Swisttal, Troisdorf und Siegburg zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr turnusmäßig die Feuerwehrsirenen getestet. In Siegburg läuft der Probealarm aufgrund einer besonderen Regelung um 12.30 Uhr.

Dabei ist dann folgendes Signal zu hören:

Feueralarm (für die Feuerwehrleute)
- Was hört man? Heulton – 2 mal unterbrochen
- Wie lange hört man den Ton? 1 Minute
- Was bedeutet dieser Ton? Alarm für die freiwillige Feuerwehr



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – "Sind die süß!" – Wir freuen uns, wenn wir niedliche Tierbabys beim Spaziergang entdecken. Nicht selten wirkt es so, als ob sie allein gelassen wären und Hilfe benötigen könnten. Dies ist aber in nahezu allen Fällen eine Fehleinschätzung!
 
Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden. "Handeln Sie in solchen Fällen aber bitte keinesfalls spontan, sondern holen Sie sich immer fachkundigen Rat ein. Tipps zum richtigen Verhalten erhalten Sie z.B. beim Veterinäramt, dem nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder dem Forstamt", empfiehlt Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit, und appelliert: "Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren aber gilt immer: Hände weg und möglichst zügig weitergehen, damit die Eltern sich schnell wieder um die Versorgung ihrer Schützlinge kümmern können. Es ist in der Natur völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen kurzzeitig allein zurücklassen – z.B. um Nahrung zu beschaffen."
 
Jungtiere bleiben dann nicht selten dicht an den Boden gedrückt liegen, bis die Eltern zurückkehren. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position natürlicherweise durch lautstarkes  Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung.
 
 "Wer den Wildnachwuchs aus falsch verstandener Tierliebe mitnimmt, bringt ihn hierdurch möglicherweise in Lebensgefahr, setzt die Tiere aber auf jeden Fall erheblichen Leiden und großem Stress aus. Denn fast niemand ist in der Lage, die elterliche Fürsorge und den natürlichen Lebensraum der Tiere angemessen zu ersetzen", warnt der Kreisveterinär eindringlich. Schon das bloße Berühren solcher Jungtiere kann dazu führen, dass sie von ihren Eltern wegen des anhaftenden menschlichen Geruchs nicht wieder angenommen werden und dann tatsächlich auf den Menschen angewiesen sind. Und das ein Leben lang: "Vom Menschen aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum jemals erfolgreich auswildern und sind daher Zeit ihres Lebens auf Versorgung angewiesen", betont Dr. Klaus Mann.



Rhein-Sieg-Kreis (rl) – Es ist eine der wohl schwerwiegendsten Entscheidungen, die man treffen kann – und zwar für alle Beteiligten. Die Rede ist von der Adoption eines Kindes bzw. von der Freigabe zur Adoption des leiblichen Kindes. Gut zu wissen, dass man sich in einer solchen Ausnahmesituation der intensiven Begleitung, Beratung und Unterstützung der Adoptionsvermittlungsstelle des Kreis-Jugendamtes sicher sein kann. Die vier dort beschäftigten Fachfrauen haben mit der komplexen Arbeit – u.a. Inlands-, Auslands-, Stiefkind- und Verwandtenadoption - alle Hände voll zu tun, doch mit sehr viel Engagement, Herzblut und Fachverstand meistern sie ihre Aufgaben. Seit dem 01. Januar 2017 nehmen sie die Arbeiten für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis wahr.

Ein großer Aufgabenbereich ist die Inlandsadoption, im Rahmen derer die Adoptionsvermittlungsstelle mit den leiblichen Eltern Lebensperspektiven entwickelt, die für alle Beteiligten gut und richtig sind. Ein oftmals langer Prozess, an dessen Ende nicht zwangsläufig die Adoption stehen muss. "Der Erfolg unserer Arbeit ist nicht die Adoption an sich; wichtig ist es, ein gutes Ergebnis für das gesamte Umfeld zu erzielen", erläutert Ursula Brookes, Leiterin der Adoptionsvermittlungsstelle.

v.r.n.l.: Aggi Altena, Beate Kasolowsky, Ursula Brookes und Christina Wiltfang von der Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes des Rhein-Sieg-Kreises
v.r.n.l.: Aggi Altena, Beate Kasolowsky, Ursula Brookes und Christina Wiltfang von der Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes des Rhein-Sieg-Kreises

Doch auch den adoptionswilligen Paaren steht die Adoptionsvermittlungsstelle als Ansprechpartnerin zur Seite, denn hier sind gesetzlich vorgeschriebene Bewerberverfahren durchzuführen, an deren Ende eine wirkliche Eignungsfeststellung steht. "Mit einem Kind zu leben, das eine andere Herkunft hat, bedarf der besonderen Vorbereitung, die nochmal intensiver ist, wenn Kinder aus dem Ausland adoptiert werden und somit nicht nur aus einer anderen Familie, sondern aus einem ganz anderen Kulturkreis kommen", so die Adoptionsvermittlerin Aggi Altena, die bereits auf 20 Jahre in der Adoptionsvermittlung zurückblicken kann.

Ein immer größeres Thema in der täglichen Arbeit ist die Nachbetreuung: Adoptierte suchen nach ihrer Herkunft, Adoptiveltern benötigen Hilfe bei adoptionsrelevanten Erziehungsfragen und die leiblichen Eltern möchten Informationen über den Entwicklungsstand ihres Kindes. "Für adoptierte Kinder ist das "Warum" immer präsent und deshalb ist unsere Biographiearbeit ganz wichtig", sagt Beate Kasolowsky, seit 16 Jahren in der Adoptionsvermittlung tätig. Ein leibliches Elternteil zu finden ist bei Inlandsadoptionen naturgemäß leichter als bei Auslandsadoptionen. Aber auch dort gibt es diese Momente, wo die leibliche Mutter oder der leibliche Vater im Ausland tatsächlich gefunden werden. "Dann wird die Welt manchmal ganz klein", ergänzt Christina Wiltfang, die seit Oktober 2017 das Team verstärkt.

Eines ist den Mitarbeiterinnen der Adoptionsvermittlungsstelle ganz wichtig! "In der Gesellschaft haben Eltern die ein Kind abgeben, keine wirkliche Lobby. Wir sind für diese Menschen da und bieten ihnen die Fürsorge, die sie in ihrer schwierigen Situation benötigen."

Die Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes des Rhein-Sieg-Kreises – zu der Sie gerne bei allen Fragen zum Thema Adoption Kontakt aufnehmen können - ist wie folgt zu erreichen:

Aggi Altena
für die Bereiche: Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Siegburg, Swisttal, Wachtberg
Telefon: 02241 / 13-3122
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beate Kasolowsky
für die Bereiche: Bad Honnef, Eitorf, Hennef, Königswinter, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Sankt Augustin, Windeck
Telefon: 02241 / 13-2569
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christina Wiltfang
für die Bereiche: Niederkassel, Troisdorf
Telefon: 02241 / 13-2331
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum Weltwassertag am 22. März 2018 erinnert das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises an die hohe Qualität des Trinkwassers im Kreisgebiet. Die Städte und Gemeinden im Kreis werden größtenteils durch den Wahnbachtalsperrenverband mit Trinkwasser versorgt. Einige Kommunen versorgen ihre Bürgerinnen und Bürger teilweise oder ganz durch eigene Betriebe.

"Für Trinkwasser bestehen im deutschsprachigen Raum höhere Qualitätsanforderungen als für industriell abgepacktes Mineralwasser und Tafelwasser. Es gilt überhaupt als das am besten untersuchte Lebensmittel", so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Rainer Meilicke.
Der Wahnbachtalsperrenverband kontrolliert die Trinkwasserqualität innerhalb seines Versorgungsnetzes 10- bis 15-mal häufiger, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Neben bakteriologischen Untersuchungen werden die Wasserproben auch auf möglicherweise vorhandene Biozid-Wirkstoffe, Nitrat, auf Desinfektionsstoffe oder auf Stoffe aus dem Leitungsnetz hin überprüft. Zudem werden zum Beispiel die elektrische Leitfähigkeit oder der Härtegrad des Trinkwassers bestimmt.

"Es ist nie auszuschließen, dass beispielsweise, wie im vergangenen Jahr, Keime in unserem Trinkwasser auftreten", so Dr. Rainer Meilicke. "Durch die engmaschige Kontrolle fällt dies aber sehr schnell auf und die Verunreinigung kann bekämpft werden".
Die Trinkwasserqualität im Rhein-Sieg-Kreis ist sehr gut. Sie entspricht im Allgemeinen den Vorgaben der gültigen Trinkwasserverordnung an die mikrobiologische, chemische und radiologische Beschaffenheit. Es unterschreitet die Grenzwerte meist deutlich und weist nur örtlich geringe Belastungen auf. Die Grenzwerte werden aber dennoch eingehalten.

Das Trinkwasser im Rhein-Sieg-Kreis stammt aus der Wahnbachtalsperre und aus verschiedenen Grundwasservorkommen.
 
Neben dem Wahnbachtalsperrenverband gibt es im Rhein-Sieg-Kreis folgende Wasserversorgungsunternehmen:
e-regio Euskirchen, Bad Honnef AG, Stadtbetrieb Bornheim, Wasserbeschaffungsverband Wilberhofen, Wasserwerksverein Geilhausen e.V., Stadtwerke Niederkassel, Stadtwerke Troisdorf, WBV Thomasberg, Wasserleitungsverein Quirrenbach, Rhenag Gas-Wasser-Strom, Gemeindewerke Eitorf, Rhein-Sieg Netz GmbH, Stadtwasserwerl Lohmar, Stadtwerke Meckenheim, Gemeindewerke Neunkirchen Seelscheid, Wasserversorgungsgesellschaft Sankt Augustin, WW Gemeinde Wachtberg, BF STAWAG, Gemeinde Much / Rhenag, Wasserwerk Stadt Rheinbach, Gemeindewerke Ruppichteroth, Wasserbeschaffungsverband Herchen, Wasserbeschaffungsverband Windeck, Wasserbeschaffungsverband Leuscheid, WTE Windeck.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Insbesondere im Wald und dort, wo aufgrund eingeschränkter Sicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Wildtieren zu rechnen ist, sollten Hunde angeleint ausgeführt werden. Denn jetzt beginnt die Zeit, in der sich die in der freien Natur lebenden Wildtiere auf die Geburt ihres Nachwuchses vorbereiten.
 
Deshalb appelliert das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises an die Hundehalterinnen und Hundehalter, beim Spaziergang mit den "Vierbeinern" ein besonders sorgsames  Verhalten an den Tag zu legen und die Anleinpflicht für Hunde in Wäldern unbedingt zu beachten. Freilaufende Hunde stellen in dieser Zeit für Wildtiere nämlich eine besonders große Gefahr dar: So können trächtige Wildtiere schon beim Anblick eines freilaufenden Hundes in panikartige Flucht versetzt werden, was schwere Verletzungen oder aufgrund Überanstrengung eine Totgeburt zur Folge haben könnte. Und auch bereits geborene Jungtiere sind gefährdet, da sie in den ersten Lebenstagen vollkommen fluchtunfähig sind und demnach auch für die Hunde eine leichte Beute darstellen, die üblicherweise kein Wild jagen. Außerdem kann es passieren, dass heranwachsende Jungtiere von ihrer Mutter durch jagende Hunde getrennt werden.
 
Doch nicht nur Wildtiere, auch landwirtschaftliche Nutztiere wie beispielsweise Schaf- und Rinderherden sind immer wieder Opfer jagender Hunde. Ein solcher Vorfall kann für die Besitzerin bzw. den Besitzer infolge von Fehlgeburten und tierärztlichen Behandlungskosten hohe wirtschaftliche Verluste bedeuten.
 
"Wer diese Hinweise als Hundehalterin bzw. Hundehalter beachtet, kann mit gutem Gewissen und der gebotenen Rücksicht auf Wild- und Nutztiere auch in der freien Natur seinem Vierbeiner den gewünschten und notwendigen Freilauf ermöglichen", rät Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit des Rhein-Sieg-Kreises.
 
Information:
Hunde, die unkontrolliert Wild und andere Tiere hetzen oder reißen gelten nach den Bestimmungen das Landehundegesetzes NRW als gefährliche Hunde und dürfen grundsätzlich nur noch angeleint ausgeführt werden. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Geldbußen.
 
Hundehalter, die sich als "unbelehrbar" erweisen und dem Jagdtrieb ihrer Vierbeiner gleichgültig gegenüber stehen, müssen mit ordnungsbehördlichen Maßnahmen der zuständigen Ordnungsämter rechnen.



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