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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Texte + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

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Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Bussarde sind Ende Mai besonders wachsam und verteidigen ihr Revier – auch gegenüber nicht feindseligen Menschen, die nur joggen oder Rad fahren. "Die Jungbussarde bleiben nach dem Schlüpfen oft noch bis Ende Juni in den Nestern. Ihre Eltern verhalten sich in dieser Zeit besonders instinktiv und stufen sich schnell fortbewegende Menschen als Bedrohung ein", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises.

Mit Scheinangriffen sollen die Radfahrenden oder Joggenden vertrieben werden. Richtig gefährlich wird es in der Regel jedoch nicht: Kein Kratzen mit den Klauen und kein Hacken mit dem Schnabel. Aber allein der Anflug eines solchen Tieres respektabler Größe in Richtung Kopf kann beängstigend sein.

Es ist daher sinnvoll von Ende Mai bis zum Herbst, vorsichtshalber Laufstrecken außerhalb von Wäldern zu wählen, da Bussardhorste meist im Wald liegen. Auch sollten zeitweise Streckensperrungen respektiert werden. Die Kleidung sollte möglichst eher in gedeckten Farben gewählt werden und nicht zu grell, da die Bussarde auch darauf reizbar reagieren können. Bussarde fliegen von hinten an, es gibt daher keine Vorwarnung. "Sollte es zu einem Scheinangriff kommen, empfiehlt es sich, den Bussard vom Kopf abzuhalten, indem man einen Stock oder zumindest die Arme hochhält", weiss der Rainer Kötterheinrich. Mützen oder auch Hüte schützen den Kopf zusätzlich.

Kommt es zu einer Verletzung, ist ein Artzbesuch sinnvoll, denn die Krallen können durchaus Krankheitskeime enthalten. Zusätzlich sollte der Angriff beim Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241-13 2200 gemeldet werden; die Kolleginnen und Kollegen geben auch gerne weitere Auskünfte.

Hinweis: Bussarde haben eine ganzjährige Schonzeit und stehen unter strengem Naturschutz – auch, wenn sie grundsätzlich jagdbare Wildtiere sind.



Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Am Freitag nach Fronleichnam, 01.06.2018, sind alle Dienststellen im Siegburger Kreishaus sowie sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung geschlossen. Die Verwaltung bittet alle Besucherinnen und Besucher, dies bereits jetzt bei ihren Planungen zu berücksichtigen.
 
Ab Montag, 04.06.2018, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern dann wieder wie gewohnt zur Verfügung.



Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Im Mai beginnt die Zeit der Liebe und der Hochzeiten! Für viele Trauzeuginnen und Trauzeugen, Familien, Freunde stellt sich die Frage: Wie dem Hochzeitspaar unvergessliche Stunden schenken und welche Symbole eignen sich als Zeichen unverbrüchlicher Verbundenheit?
Gerne werden nach der Hochzeitszeremonie vor den Augen des glücklichen Brautpaares weiße Tauben in den Himmel entsendet: die Taube als altbekanntes Symbol für Frieden und einen neuen Lebensbund, die Farbe weiß steht ebenfalls für Reinheit und Neubeginn.


"Das ist ein schönes Zeichen, doch nur, wenn es auch für die Tiere mit Sicherheit und Lebensperspektive einhergeht", darauf weist Dr. Johannes Westarp, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, hin.


Schließlich gibt es "Züchter", die den Namen nicht verdienen, die eigens nur für die Hochzeitssaison weiße Tauben züchten. Diese sind oft Lach- oder Pfauentauben, die mit ihren zusätzlichen Federn an den Füßen oder den fächerartig aufgestellten Schwanzfedern zwar hübsch anzusehen sind. Aber sie sind in gar keiner Weise auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Diese Tiere haben nicht gelernt, sich selbstständig zu orientieren, können schlecht fliegen,  und sie können nicht jagen. Das heißt, die Tauben werden nach kurzer Zeit verhungern, von Greifvögeln gefressen oder im Straßenverkehr verenden.


"Bitte kaufen Sie nur von vertrauenswürdigen Züchterinnen und Züchtern weiße Tauben, die schon älter sind und über längere Zeit erfolgreich als Brieftauben trainiert wurden! Diese finden nach ihrem Hochzeitseinsatz wieder in den heimischen Taubenschlag zurück!", appelliert Dr. Johannes Westarp. Oder, so sein Tipp: "Machen Sie dem Brautpaar mit weißen Luftballons eine Freude!"



In der hinteren Reihe Landrat Sebastian Schuster (5. v. links), Burkhard Nipper, Geschäftsführender Direktor der Landesverkehrswacht NRW (4. v. rechts), Georg Nottelmann, Unfallkasse NRW (3. v. rechts), Benno Reich, Geschäftsführer der Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises (4. v. links), und Klaus Pipke, stellvertretender Sprecher der Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis (5. v. rechts) mit weiteren Initiatorinnen und Initiatoren und im Vordergrund die diesjährigen „Schulkinder“ der Kita „kinderreich“ aus Siegburg.
In der hinteren Reihe Landrat Sebastian Schuster (5. v. links), Burkhard Nipper, Geschäftsführender Direktor der Landesverkehrswacht NRW (4. v. rechts), Georg Nottelmann, Unfallkasse NRW (3. v. rechts), Benno Reich, Geschäftsführer der Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises (4. v. links), und Klaus Pipke, stellvertretender Sprecher der Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis (5. v. rechts) mit weiteren Initiatorinnen und Initiatoren und im Vordergrund die diesjährigen „Schulkinder“ der Kita „kinderreich“ aus Siegburg.

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Wenn aus Kindergartenkindern i-Dötzchen werden, beginnt eine aufregende Zeit. Viele neue Herausforderungen kommen auf die Kleinen zu – dazu gehört auch der Schulweg. Damit die frisch gebackenen Schulkinder nach den Sommerferien sicher und unfallfrei unterwegs sein können, brauchen sie besondere Unterstützung. Die Landesverkehrswacht NRW startete daher auch in diesem Jahr die Aktion "Sicher zur Schule".
Landrat Sebastian Schuster gab jetzt gemeinsam mit Burkhard Nipper, Geschäftsführender Direktor der Landesverkehrswacht NRW, Georg Nottelmann, Unfallkasse NRW, Benno Reich, Geschäftsführer der Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises, und Klaus Pipke, stellvertretender Sprecher der Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis, den Startschuss für das diesjährige Projekt in den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Mit dabei waren weitere Initiatorinnen und Initiatoren und die diesjährigen "Schulkinder" der Kita "kinderreich" aus Siegburg.

Landrat Sebastian Schuster, gleichzeitig Schirmherr der Aktion, betonte: "Für die Sicherheit unserer kleinsten Verkehrsteilnehmerinnern und Verkehrsteilnehmer müssen wir unbedingt Sensibilität schaffen!" Gleichzeitig appellierte er an Eltern, Großeltern & Co.: "Nur wenn sie selbst im Straßenverkehr unterwegs sind, erwerben Ihre Sprösslinge frühzeitig die Fähigkeit, sich verkehrssicher zu verhalten. Das lernen sie nicht, wenn sie im ‚Elterntaxi‘ zur Schule gefahren werden!"

Um Eltern und Kinder beim Üben des Schulwegs zu unterstützen, hat die Landesverkehrswacht in Zusammenarbeit mit dem Verkehrswacht Medien & Service-Center einen Leitfaden und ein Übungsheft entwickelt. Schließlich verunglücken noch immer jährlich rund 30.000 Kinder auf deutschen Straßen.

Unter der Überschrift "Sicher zur Schule" erfahren Eltern, wie sie ihren Sprösslingen die besten Hilfestellungen für einen sicheren Schulweg geben können – von der Auswahl des sichersten Weges bis hin zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit. Die Kinder erfahren durch das "Schulwegheft" spielerisch, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen, die Übungen und Spiele können von den Erzieherinnen und Erziehern in das Kindergartenangebot einbezogen werden.

"Der Schulweg ist das erste, was die Kinder für die Schule lernen", sagte Benno Reich, Geschäftsführer der Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis und Initiator der Aktion für das Kreisgebiet. "Üben Sie mit den Kindern immer wieder, damit sie die großen und kleinen Klippen erkennen und sicher umschiffen können!", legt er den Eltern ans Herz.

In Kürze verteilt die Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis über die kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Übungsmaterialien kostenlos an die Kindergärten im Rhein-Sieg-Kreis.

Ermöglicht wird die Kampagne durch das großzügige finanzielle Engagement der Unfallkasse NRW und der Unternehmen GKN-Walterscheid und Continental EMITEC aus Lohmar.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum "Tag gegen den Schlaganfall" am 10.05.2018 appelliert das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises an die Aufmerksamkeit von Betroffenen und Angehörigen. "Ein Schlaganfall ist immer ein akuter Notfall, bei dem die sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes erforderlich ist", so Dr. Kirsten Hasper vom Kreisgesundheitsamt. Hintergrund ist, dass mit zunehmender Dauer weitere Schädigungen des Gehirns eintreten können. Eine frühe Diagnostik und Therapie in dafür besonders geeigneten Krankenhäusern ist somit ein wichtiger Baustein, um das Risiko gravierender Beeinträchtigung zu reduzieren.
 
Zu den typischen Symptomen eines Schlaganfalls gehören akute Lähmungen und Gefühlsstörungen im Bereich der Arme, der Beine und des Gesichts. Die beschriebenen Anzeichen können von heftigen Kopfschmerzen begleitet werden. Auch Sprach- und Sehstörungen können Frühanzeichen für einen Schlaganfall sein.
 
Im Jahr 2017 registrierte die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises rund 5.200 neurologische Notfälle, zu denen auch der Schlaganfall zählt. "Wir raten den Bürgerinnen und Bürgern bei Verdacht auf Schlaganfall unverzüglich die 112 anzurufen", so Leitstellenleiter Martin Bertram.
 
Durch die "FAST Methode" können der Notarzt oder die Rettungssanitäter mit 95%iger Sicherheit den Verdacht auf einen Schlaganfall erhärten oder verwerfen. Mit einfachen Mitteln können Hinweise auf Lähmungserscheinungen im Gesicht (Face), der Arme (Arm) und der Sprache (Speech) gefunden werden. Bei Verdacht auf einen Schlaganfall ist es dann das vorrangige Ziel den Patienten in so kurzer Zeit (Time) wie möglich in ein Krankenhaus mit einer speziell ausgerichteten Schlaganfall-Station zu bringen.
 
Eine derartige "Stroke Unit" steht unter anderem im St. Johannes-Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar oder in der LVR-Klinik Bonn sowie der Universitätsklinik in Bonn zur Verfügung.
 
Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Rund 1 % der Menschen unter 55 Jahren erleidet einen Schlaganfall, danach steigt die Häufigkeit auf etwa 6 % bei über 75-Jährigen. Wegen des demografischen Wandels wird langfristig mit einer steigenden Zahl von Schlaganfallpatienten gerechnet.
 
Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind neben genetischer Veranlagung auch Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker sowie erhöhte Blutfettwerte. Auch Herzerkrankungen, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und zu hoher Alkoholkonsum erhöhen das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Menschen über 60 Jahren sind zudem eher betroffen, als jüngere Menschen.
 
Einen Test zum persönlichen Schlaganfall-Risiko sowie weitere Informationen zu der Erkrankung gibt es auf www.dsg-info.de



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Der Rhein-Sieg-Kreis appelliert an seine Bürgerinnen und Bürger, von der 116117 Gebrauch zu machen. "Wenn die Praxis der Hausärztin beziehungsweise des Hausarztes abends, nachts oder am Wochenende geschlossen hat, dann bekommt man unter dieser Telefonnummer alle Informationen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst", sagt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Rainer Meilicke.

Immer öfter wird wegen einfacher Krankheiten der Notruf 112 gewählt. "Diese Nummer ist für medizinische Notfälle reserviert", so Martin Bertram, Leiter der Kreisleitstelle. "Harnwegsinfekte oder Kopfschmerzen zählen nicht dazu". Der Rettungsdienst des Rhein-Sieg-Kreises ist leider tagtäglich wegen verschiedener Bagatelleinsätze unterwegs.

Im Grunde ist es ganz einfach, sich für die richtige Telefonnummer zu entscheiden: "Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, wie Fieber oder Bauschmerzen wenden Sie sich über die 116117 an den Bereitschaftsdienst", so Dr. Rainer Meilicke. Er ist die richtige Anlaufstelle für alle gesundheitlichen Beschwerden, mit denen man zu üblichen Uhrzeiten zur Hausarztpraxis fahren würde.

Den Rettungsdienst unter der 112 ruft man bei lebensbedrohlichen Symptomen, wie Bewusstlosigkeit, akuten Blutungen oder starken Herz- und Atembeschwerden. "Jeder sollte sich bewusst machen, dass diese Nummer für Menschen in wirklichen Notsituationen freigehalten werden sollte", so Martin Bertram.

Wer den ärztlichen Bereitschaftsdienst anruft, bekommt anhand über eine zentrale Stelle in Duisburg anhand der Postleitzahl die zuständige Notdienstpraxis genannt. Schnell und kompetent! Für die Städte und Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis sind das die Praxen im Helios Klinikum in Siegburg, im Krankenhaus in Waldbröl, im Malteserkrankenhaus in Bonn und im Waldkrankenhaus in Bad Godesberg.

Im ärztlichen Bereitschaftsdienst engagieren sich niedergelassene Ärzte aus der Region. Sie leisten den Dienst zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit in der Praxis und sorgen so dafür, dass medizinische Hilfe zur Verfügung steht – auch wenn keine Sprechstunde ist.

Die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes findet sich in den wöchentlichen Mitteilungsblättern. Nähere Informationen gibt es auch auf www.rhein-sieg-kreis.de unter dem Suchwort "ärztlicher Bereitschaftsdienst".



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Im Mai ist ihre Hauptschlüpfzeit, abhängig von den Außentemperaturen können sie aber auch bereits im April oder erst im Juni schlüpfen: Gemeint sind die Maikäfer.
 
Die Maikäfer stehen zwar unter Schutz, sind aber – überwiegend durch den Pestizideinsatz gegen ihre Larven – europaweit viel seltener geworden. Darüber können auch die regional gelegentliche zu sehende Maikäferschwärme nicht hinwegtäuschen. Die Experten vom Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises empfehlen daher, zum Schutz des Maikäfers auf den Einsatz von Pestiziden im Garten zu verzichten.
 
Warum hilft es, auf Pestizide im Garten zu verzichten? Die Weibchen der Maikäfer legen ihre Eier im Feld bzw. im Boden in der Nähe von Eichen, Buchen, Ahorn- und Haselbäumen oder auch Obstbäumen ab. Die sogenannten Engerlinge leben dann drei bis vier Jahre an den Wurzeln. Wenn sie fünf bis sieben Zentimeter groß sind, verpuppen sie sich und schlüpfen im Spätsommer. Den folgenden Winter verbringen sie in etwa einem Meter Tiefe bis sie sich im Frühling bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius wieder ausgraben. Hungrig und meist in der Dämmerung machen sie sich über die Nahrungsbäume her. "Ein langfristiger Schaden entsteht an den Bäumen normalerweise nicht. Sie werden wieder ausschlagen, so dass ein Einsatz von Pestiziden wegen Maikäferbefalls unnötig ist", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt-und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises.
 
Wer einen großen Engerling im Garten findet, kann durch einen Bewegungstest herausfinden, ob es sich tatsächlich um einen Maikäfer handelt. Probiert der Engerling seitlings weg zu krabbeln, ist es ein Maikäfer. Rosen- und Nashornkäfer, die man gelegentlich im Komposthaufen findet, versuchen sich nämlich eher rücklings oder bäuchlings wieder einzugraben.
 
Nähere Auskünfte rund um das Thema Maikäfer erteilen gerne die Fachleute am Umwelttelefon  des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200. Weitere Tipps zum Artenschutz finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis.de/artenschutztipps.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zum "Internationalen Tag der Händehygiene" am 05. Mai 2018 erinnert das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises an die Bedeutung des regelmäßigen Händewaschens. "Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern", so der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Dr. Rainer Meilicke. "Allerdings wäscht jeder dritte Deutsche seine Hände falsch, oder gar nicht."
 
Die Hände nur kurz unter fließendes Wasser zu halten, bringt wenig. Keime wird man nur so los: Hände kurz anfeuchten, dann zwanzig bis dreißig Sekunden lang mit Seife einreiben. Dabei sollten die Fingerzwischenräume und auch die Handrückseiten nicht vergessen werden. Danach sollte die Seife gründlich abgewaschen werden. Beim Abtrocknen greift man in öffentlichen Toiletten am besten zu Papierhandtüchern. Elektrische Händetrockner sind regelrechte Bakterienschleudern.
 
Vor einigen Jahren kamen plötzlich Händedesinfektionsmittel in Mode. "Egal, ob als Gel oder flüssig – grundsätzlich sollte man im Alltag keine Desinfektionsmittel benutzen", sagt Dr. Rainer Meilicke. "Einen gesunden Menschen in einem gesunden Umfeld schützt Händewaschen ausreichend." Hat allerdings zum Beispiel ein Familienmitglied eine ansteckende Krankheit, sollte man in der Apotheke oder auch beim Arzt nach dem passenden Desinfektionsmittel fragen. Ein "Blindkauf" kann mehr schaden als nutzen. So helfen beispielsweise gegen das hochansteckende Magen-Darm-Virus nur bestimmte Mittel.
 
Krankheitserreger kommen quasi überall vor. Rund 150 verschiedene Bakterienarten finden sich zum Beispiel auf unseren Händen. Diese normale Hautflora besteht vorwiegend aus Keimen und Pilzen und macht auch nicht krank.
Im Alltag begegnen wir überall Keimen. Zuhause sind Duschvorhänge oder Küchenschwämme oft stark belastet, denn Bakterien lieben feuchte Wärme. Auch auf Küchenschneidebrettern, Dunstabzugshauben und vor allem im Gemüsefach des Kühlschranks kann es von Keimen wimmeln. Außerhalb der eigenen vier Wände lauern Keime, Schimmelpilze und Krankheitserreger schon mal im Supermarkt: an Einkaufswagen, Pfandautomaten oder auch Backstationen wurden starke Belastungen festgestellt. An Flughäfen, und vor allem auf den dortigen Toiletten, sollte man besonders vorsichtig sein. Reisende aus vielen verschiedenen Ländern bringen oft exotische Keime mit. Darunter auch solche, gegen die herkömmliche Antibiotika nicht helfen.
 
"Überraschend dürfte für viele sein, wie keimbelastet Touchscreen-Oberflächen von Smartphones oder Tablets sein können", so Dr. Rainer Meilicke. Kleine Kratzer reichen Pilzen oder Bakterien als Nährboden aus. Vor allem Geräte, die in Krankenhäusern genutzt werden, können extrem kontaminiert sein.
 
Als Fazit kann man sagen: Gesunden Menschen machen Keime normalerweise keine Probleme. Am besten fährt man aber, und damit schließt sich der Kreis, mit richtigem und regelmäßigem Händewaschen.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) –Seit diesem Monat ist eine vom Rhein-Sieg-Kreis in Abstimmung mit dem Umweltministerium und der Bezirksregierung beauftragte Fachfirma im Rahmen eines neuen Konzepts zu der Bekämpfung der Herkulesstaude wieder aktiv. Dies alleine wird jedoch nicht ausreichen. Insbesondere am Oberlauf der Sieg steht die Staude teilweise flächendeckend. Besonders problematisch ist, dass die Samen der Pflanzen bei Hochwasser flussabwärts gespült werden und dort für weitere Vermehrung sorgen.
 
Daher bittet der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen um:  tatkräftige ehrenamtliche Mithilfe:
Ab diesem Jahr werden freiwillige Helfer gesucht, die die jungen Pflanzen der Herkulesstaude ausstechen, um eine weitere Vermehrung zu verhindern. Informationen hierzu können bei den Ansprechpartnern der Kommunen eingeholt werden (siehe Infobox). Interessierte können sich gerne ab sofort melden!
Zusätzlich wird eine koordinierende Stelle im Rhein-Sieg-Kreis die jeweiligen Ansprechpartner in den Kommunen unterstützen.
 
Weitere Informationen: http://www.rhein-sieg-kreis.de/herkulesstaude
 
Ansprechpartner in den Kommunen
» Gemeinde Eitorf: Herr Josef Freiburg (Tel.: 02243-89156) E-Mail: » Stadt Hennef: Herr Johannes Oppermann (Tel.: 02242-888 314) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Lohmar: Dr. Susanne Salomon (Tel.: 02206-2143) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Sankt Augustin: Frau Birgit Dannefelser (Tel.: 02241-243426) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Siegburg: Herr Thomas Schmitz (Tel.: 02241-102350) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Stadt Troisdorf: Dr. Hans-Bernd Bendl (Tel.: 02241-900 710) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
» Gemeinde Windeck: Herr Mark Fröhling (Tel.: 02292-601 160) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Wichtige Information für private Eigentümerinnen und Eigentümer

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Die Herkulesstaude hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv entlang der Sieg und der Agger, aber auch an kleineren Nebenbächen, an Straßen, Waldrändern und Grünflächen ausgebreitet und sorgt mit ihrem Saft für erhöhte Sonnenempfindlichkeit und dadurch Verbrennungen beim Menschen. Seit dem vergangenen Jahr ist der Rhein-Sieg-Kreis daher - in Abstimmung mit dem Umweltministerium und der Bezirksregierung Köln – im Rahmen des "Konzepts zur Bekämpfung der Herkulesstaude im Überschwemmungsbereich von Sieg und Agger" aktiv.

(Foto: Creative Commons)
(Foto: Creative Commons)

In der Siegaue werden naturschutzfachlich besonders bedeutsame Flächen durch eine Fachfirma bekämpft, die von April bis Oktober im Einsatz ist. Für die damit verbundenen Tätigkeiten ist es zum Teil unumgänglich, neben den im öffentlichen Eigentum befindlichen Flächen auch private Eigentumsflächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen zu betreten. Etwaige Schädigungen werden durch die Fachfirma behoben.

In Anbetracht des Umfangs der betroffenen Eigentumsflächen war es nicht möglich, die Eigentümer/Bewirtschafter unmittelbar über die anstehenden Arbeiten zu informieren. Hierfür wird um Verständnis und darum gebeten, die Firma soweit als möglich bei ihrer wichtigen Tätigkeit zu unterstützen.

Hinweise:

Die Fachfirma wird sich auf Nachfrage als beauftragte Firma durch den Rhein-Sieg-Kreis legitimieren können.
Die Fachfirma wird nur in ausgewählten, ökologisch besonders bedeutsamen Flächen tätig, weil hier der Rhein-Sieg-Kreis unmittelbar zuständig ist. An Erholungsschwerpunkten und entlang der Wege werden die Kommunen sowie die Bezirksregierung Köln dafür sorgen, dass sich Fußgänger und Fahrradfahrer nicht durch Berührung der großen Blätter Verbrennungen zuziehen können.

Weitere Informationen: http://www.rhein-sieg-kreis.de/herkulesstaude



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