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Informationen des Rhein-Sieg-Kreises (Texte + Fotos: Rhein-Sieg-Kreis)

Rhein-Sieg-Kreis (ar) –  Warum passiert das gerade mir? Wenn Autokennzeichen oder Fahrzeugpapiere im Urlaub gestohlen werden oder verloren gehen, ist es erstmal vorbei mit der Entspannung. Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises hat daher wichtige Informationen zusammengestellt, was in solchen Situationen zu tun ist:
 
Die gute Nachricht: Gestohlene oder verlorene Nummernschilder sind zu ersetzen. Jedoch wird dann ein neues Kennzeichenschild vergeben. Außerdem wird das verloren gegangene Kennzeichen im Fahrzeugregister gesperrt, um einen Missbrauch auszuschließen.
 
Bei Diebstahl des Kennzeichens und/oder des Fahrzeugs ist grundsätzlich - egal ob im Inland oder Ausland – umgehend eine Anzeige bei einer Polizeidienststelle notwendig. Fehlt nur ein Kennzeichenschild, ist das noch vorhandene der Fahrzeugzulassungsstelle vorzulegen.
 
Auch der Verlust der Fahrzeugdokumente ist sofort bei einer Polizeidienststelle zu melden. Denn diese muss bei der Zulassungsstelle, beispielsweise dem Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, vorgelegt werden. Auch benötigt werden dann der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) und der Prüfbericht der Hauptuntersuchung.
 
"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes versuchen möglichst schnell und unkompliziert zu helfen. Eigentlich sollen die Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter die Angelegenheiten persönlich regeln. Aber gerade bei einem Urlaub im Ausland ist das nicht möglich. Wir raten in solchen Fällen eine vertrauenswürde Person zu bevollmächtigen und ihr die Verlustanzeige zukommen zu lassen", so Harald Pütz, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises.
        
Bei Fragen rund um die Zulassung können sich Bürgerinnen und Bürger an das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises, - Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241/13-3939, oder an die Nebenstelle, Kalkofenstraße 2, 53340 Meckenheim, Telefon 02225/94090 wenden. Informationen sind auch im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de - rechte Spalte Service des Straßenverkehrsamtes -  abrufbar.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Sport an der frischen Luft macht doppelt Spaß – doch ab gewissen Temperaturen sollte man sein Training anpassen. Das Kreissportamt gibt Tipps, wie Sie auch bei sommerlichem Wetter ohne Bedenken die Laufschuhe schnüren können:
 
- Passen Sie Laufstrecke und Trainingstempo den gestiegenen Temperaturen an! Schon ab 20 Grad sollten Sie weniger und langsamer laufen. Orientieren Sie sich beim Training an Ihrer Herzfrequenz.

- Laufen Sie morgens oder abends. Dann sind nicht nur die Temperaturen, sondern auch UV- und Ozonbelastung geringer.

- Bevorzugen Sie schattige "Touren" – Waldwege sind für das Sommertraining ideal.

- Sorgen Sie für ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Bedingt durch die hohen Temperaturen verliert der Körper viel Wasser, denn er muss deutlich mehr Schweiß absondern, um sich selbst abzukühlen. Auch viele Mineralstoffe gehen auf diese Weise verloren. Ihr Sportgetränk – ideal sind Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees – sollte daher reich an Natrium und Magnesium sein.

- Tragen Sie Funktionsbekleidung – die ist leicht und luftig, trocknet schnell und transportiert den Schweiß optimal vom Körper weg.
 
Bei jedem Wetter sollten Läuferinnen und Läufer auf qualitativ hochwertiges Schuhwerk achten, denn sie sind beim Laufen das wichtigste Zubehör.
 
Nähere Informationen erhalten Sie beim Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2784 oder beim KreisSportBund Rhein-Sieg e.V. unter der Telefonnummer 02241/69060.



hein-Sieg-Kreis (ar) – Von Donnerstag, 12. Juli 2018, bis Samstag, 14. Juli 2018, werden im Rhein-Sieg-Kreis an vier „Blitzer“-Standorten die Fahrbahndecken erneuert. Die Arbeiten finden  im Bereich folgender Geschwindigkeitsmessanlagen statt:

- in Neunkirchen, Ortsteil Ingersau (B 478)
- in Lohmar, Ortsteil Breidtersteegsmühle (B 507)
- in Lohmar, Ortsteil Donrath, Höhe Fuchsfarm (B 507)
- in Siegburg, Ortsteil Stallberg (B 56/Zeithstraße)

Die Arbeiten starten jeweils nach dem Berufsverkehr ab 9 Uhr. Da die Fahrbahn für die Sanierung halbseitig gesperrt wird, regeln Baustellenampeln auf der B 507 und B 478 den Verkehr. Auf der B 56 führt der Linksabbiegestreifen an der Baustelle vorbei.

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises bittet für die Beeinträchtigungen um Verständnis.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Wer sich für die im Herbst anstehende Fischerprüfung im Rhein-Sieg-Kreis anmelden möchte, kann dies noch bis zum 8. Oktober 2018 machen. Ernst wird es für die angehenden Petri-Jüngerinnen und -Jünger ab Montag, 5. November 2018. An mehreren Tagen findet dann wieder die Fischerprüfung im Kreisfeuerwehrhaus, Neuenhof 1c, in Siegburg statt. Prüfungsbeginn ist jeweils um 9:00 Uhr beziehungsweise um 14:00 Uhr.
 
Die Prüfung selbst findet an einem Tag statt und besteht aus einem theoretischen Teil mit schriftlichen Fragen und einem praktischen Teil.  Im praktischen Teil geht es dann unter anderem um den waidgerechten Zusammenbau eines Angelgeräts.
 
Personen unter 13 Jahren und Menschen, die unter Betreuung stehen, können nicht zur Prüfung zugelassen werden.
 
Die Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung können bis spätestens Montag, 8. Oktober 2018, über die Leiterinnen und Leiter der Vorbereitungskurse oder direkt bei der Unteren Fischereibehörde des Rhein-Sieg-Kreises, eingereicht werden. Entweder per Post an den Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Untere Fischereibehörde, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Verwaltungsgebühr zur Fischerprüfung beträgt 50,00 Euro.
 
Bei bestandener Prüfung händigt die Untere Fischereibehörde ein Fischerprüfungszeugnis aus. Mit diesem können die frischgebackenen Fischerinnen und Fischer dann zu den jeweiligen Bürgerämtern  beziehungsweise Ordnungsämtern gehen und sich den Fischereischein ausstellen lassen.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Das Sportabzeichen abzulegen ist in! Das erste Sportabzeichen macht man meistens im Laufe seiner Schulzeit. "Freiwillige" Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es jedoch viel häufiger: Im vergangenen Jahr machten insgesamt 8.309 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis mit und bewiesen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft sowie Koordination.
 
"Das Sportabzeichen ist seit Jahren beliebt bei Jung und Alt. Ganze Familien und Freundeskreise treffen sich, um sich gemeinsam vorzubereiten", erklärt Rainer Land, Leiter des Sportamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Die Entwicklung  ist mehr als erfreulich. Die Leistungen, die man erbringen muss, sind gestaffelt nach Geschlecht, Alter sowie Bronze-, Silber- und Goldstatus. Auch hat man in den Hauptkategorien die Auswahl zwischen verschieden Sportarten: Wussten Sie, dass auch Nordic Walking und Radfahren möglich sind? Im Bereich Kraft zählt zum Beispiel auch das Schleudern eines 2kg schweren Medizinballes. So kann Jede und Jeder entsprechend seiner Stärken und Vorlieben trainieren.
 
"Wer das Sportabzeichen ablegt, beweist gleichzeitig seine persönliche Fitness.
Machen Sie mit – auch Sie schaffen das", so der Sportamtsleiter. Eine Übersicht über die Anforderungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner findet sich unter: https://www.ksb-rhein-sieg.de/themen/sportabzeichen/.          
 
KreisSportBund Rhein-Sieg e.V.          
Der KreisSportBund Rhein-Sieg ist der Dachverband der Sportvereine im Rhein-Sieg-Kreis. Für die ca. 150.000 Mitglieder in ca. 560 Sportvereinen bietet der KreisSportBund sportartenunabhängige Beratung und Betreuung der Vereine, Förderung des Breiten- und Gesundheitssports sowie die Aus- und Fortbildung von Übungsleiter/innen für den Breitensport. Der KreisSportBund Rhein-Sieg ist einer von 54 Stadt- bzw. Kreissportbünden in Nordrhein-Westfalen, die dem LandesSportBund NRW unterstellt sind. Weitere Informationen finden sich auf  www.ksb-rhein-sieg.de.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Im Sommer sieht man sie häufig in Auslagen von Bäckereien – und viele Menschen fühlen sich auch beim gemütlichen Grillabend von ihnen gestört: Wespen. Das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises möchte mit einige Mythen um die unbeliebten Insekten aufräumen.

"Unter den rund 650 verschiedenen Wespenarten in Deutschland sind lediglich 12, die Staaten bilden. Alle anderen Wespenarten leben als Einzeltiere. Sie und alle Wespen, die ihre Nester im Hellen bauen, sind harmlos", sagt der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz, Rainer Kötterheinrich. Die schwarz-gelben Insekten ernähren von Zucker in Form von Nektar oder reifem Obst und Aas. Daher fühlen sie sich von den Kuchentafeln oder Grillbüffets der Menschen auch magisch angezogen. "Für ihre Larven jagen Wespen vor allem Fliegen und Mücken. Ein großes Wespenvolk fängt so viele Insekten, wie 15 bis 20 Meisenpärchen zur selben Zeit. Die fliegenden Räuber sind also sehr nützlich!"

Foto: Skeeze / CC0 1.0 CC0 1.0 Universell
Foto: Skeeze / CC0 1.0 CC0 1.0 Universell

Da der Stich einer Wespe nicht nur schmerzhaft ist, sondern bei manchen Menschen auch teilweise starke allergische Reaktionen hervorruft, reagieren manche falsch, wenn sich ihnen eine Wespe nähert. "Sinnvoll ist es, möglichst ruhig zu bleiben und keine hektischen Bewegungen zu machen", so Rainer Kötterheinrich weiter. "Eine Sprühflasche mit Wasser kann Abhilfe schaffen, da die Tiere nicht angesprüht werden wollen und sich dann entfernen." Vanilleöl und Rauch beruhigen die Tiere, auch wenn sie bei Gewitterlagen mitunter aggressiver sind, als sonst.

Besonders panisch reagieren manche Menschen dann, wenn sich ein Wespenvolk im oder am Haus niedergelassen hat. Manche Wespen bauen ihre Nester im Hellen und nisten zum Beispiel an Hauswänden, in Carports oder an Hecken. Diese Arten sind harmlos. "Dunkelnister" bevorzugen unbewohnte Mäuselöcher, Rolladenkästen oder dunkle Dachböden und können durchaus lästig werden. "Fast alle Wespenarten fallen unter den allgemeinen Schutz", so der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. "Das bedeutet, dass ihre Nester nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes beeinträchtigt oder gar zerstört werden dürfen. Das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises hilft bei Fragen zu Wespennestern gerne weiter (02241 / 13-2200).
Wespenvölker und ihre Nester sind einjährig. Das bedeutet, ein einmal bewohntes Nest wird nach dem Winter nicht wieder bezogen.

Besondere Sorgfalt ist im Fall von Hornissen geboten. Da die Tiere nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind, dürfen ihre Nester nicht einfach zerstört werden. In diesem Fall muss das Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises eingeschaltet werden. Der Mythos des extrem gefährlichen Hornissenstiches ist übrigens Quatsch: "Bei einem Stich setzt eine Hornisse lediglich 0,1 mg Gift frei – bei einer Biene ist es das Zehnfache", so Rainer Kötterheinrich.



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises erinnert an die Gefahren überhitzter Autos für Hunde und andere Haustiere. Schon bei mäßig warmen Außentemperaturen steigt der Wert im Inneren von Autos höher, als viele vermuten. "Für Babies und Kleinkinder ist dies lebensgefährlich, aber auch Haustiere können großen Schaden nehmen", sagt der Leiter des Kreisveterinäramtes, Dr. Johannes Westarp.
 
Immer wieder müssen Hunde von der Polizei oder den Ordnungsämtern aus dieser Hitzefalle befreit werden. "Im Gegensatz zu Menschen können Tiere nicht über ihren Körper schwitzen, um die erhöhte Körpertemperatur auszugleichen", sagt Dr. Johannes Westarp. Die Lebensgefahr für Tiere beginnt ab einer Innentemperatur von etwa 40 Grad. Manche Rassen mit kurzen Köpfen, wie Möpse oder Bulldoggen, sind besonders empfindlich, weil sie nicht so gut hecheln können und daher bereits bei geringeren Temperaturen bedroht sind.
 
Eine Temperatur von 40 Grad wird bereits bei einer Außentemperatur von 24 Grad erreicht – und zwar nach etwa 30 Minuten. Herrschen außen 30 Grad, wird es im Auto bereits nach rund 15 Minuten 40 Grad heiß oder noch wärmer. Selbst bei vermeintlich geringen 20 Grad Außentemperatur werden nach etwa einer Stunde im Innern des Wagens lebensbedrohliche 46 Grad gemessen.
 
Im Schatten geparkte Fahrzeuge können im Tagesverlauf ungeschützt in der Sonne stehen, auch das sollten Hundebesitzerinnen und –besitzer beachten.
Das Kreisveterinäramt warnt deshalb dringend davor, Tiere im Sommer überhaupt im Auto zu lassen. Wenn es doch unumgänglich sein sollte, muss diese Zeit so kurz wie möglich sein.
"Die Seitenscheiben müssen dann mindestens 4 Zentimeter weit geöffnet sein. Außerdem dürfen Hunde nicht angebunden sein und müssen kühles Wasser zur Verfügung haben", so Dr. Johannes Westarp.
 
Wer seinen Hund im überhitzten Auto zurücklässt, muss mit Bußgeldern bis zu 200 Euro rechnen.



Rhein-Sieg-Kreis (ar) – In ganz Deutschland zählen sie zu den bedrohten Tieren. In Nordrhein-Westfalen gelten sie seit 1999 als gefährdete Wildtiere und auch im Rhein-Sieg-Kreis sind sie selten geworden: Die Feldhasen.

Ursache sind vor allem die dichte Besiedelung und die intensive Landwirtschaft. Beides schränkt die Lebensräume der Tiere immer weiter ein. Viele Hasen werden außerdem von Autos überfahren oder auf der Jagd erschossen.

Weniger als 10 Hasen sind im Rhein-Sieg-Kreis im Durchschnitt auf 100 Hektar Fläche zu finden - um die 30 sollten es sein. "Landwirtinnen und Landwirte helfen dem sogenannten Niederwild – und dazu zählt auch der Feldhase – indem sie die Bereiche um ihre Felder herum nur sehr zurückhaltend nutzen", erklärt Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises. Und auch die Erholungssuchenden sollten diese Saumstreifen bei Spaziergängen meiden, denn so können sich Rebhühner, Hasen und auch Vögel in Ruhe um ihre Nachkommen kümmern. Wie gut das funktionieren kann, beweist die Ausgleichsmaßnahme zur Ortsumgehung Niederkassel in Niederkassel-Uckendorf. Die Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises holte alle Beteiligten ins Boot und gemeinsam wurde eine gute Lösung im Sinne des Naturschutzes erarbeitet.
 
Doch auch jede und jeder Einzelne kann etwas zum Schutz der Feldhasen tun:
Wenn Hasen in der Nähe sind, sollten Hunde unbedingt an der Leine gehalten werden – vor allen Dingen in der Nähe typischer Verstecke wie Hecken. Und wenn sich dann noch Raps, Knospen, Heckenfrüchte oder Kräutern bei der Nahrungssuche finden, stehen die Chancen für mehr Feldhasen in unserer Region gut.
 
Weitere Fragen zum Artenschutz beantworten gerne die Fachleute am Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241/13-2200. Tipps und Informationen finden Interessierte auch unter www.rhein-sieg-kreis-de/artenschutztipps.



Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Ab 9. Dezember 2018 werden neue Buslinien Lohmar und seine Ortschaften verbinden. Dies beschloss jetzt der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises in seiner Sitzung am 20. Juni 2018.

"Mit den neuen Buslinien, verbesserter Taktung, und Neukonzeption bestehender Buslinien werden zum einen neue Angebote in Gebieten geschaffen, wo bislang kein regelmäßiger Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) existierte. Zum anderen wird der ÖPNV auf Strecken mit hoher Nachfrage ausgebaut, um neue Fahrgäste hinzugewinnen zu können", erläutert Landrat Sebastian Schuster die Optimierung des Nahverkehrsplans im Bereich Lohmar.

So wird die neueingeführte Linie 555 Siegburg über Lohmar, Weegen, Geber, Breidt mit Pohlhausen verbinden. Sie fährt ab 09.12.2018 stündlich, in den Hauptverkehrszeiten halbstündlich. Insgesamt werden die Linien 555, 556 und 557 zwischen Siegburg und Lohmar in den Hauptverkehrszeiten im 10-Minuten-Takt fahren; zu den anderen Zeiten, montags bis samstags, wird ein 20-Minuten-Takt eingerichtet. Auch wird man mit der 576 schneller von Siegburg nach Seelscheid und Much gelangen, da diese auf dem "Breidter Rücken" durch die häufiger fahrende Linie 555 ersetzt werden kann.       

Mit den neuen beziehungsweise neu konzipierten Buslinien 553, 554, 558 und 559 werden verschiedene Ortschaften Lohmars, wie beispielsweise Scheiderhöhe, Dahlhaus, Honrath oder Neuhonrath besser angebunden. Die neue Linie 553 befördert Fahrgäste von Lohmar über Scheiderhöhe, Honrath, Agger bis Neuhonrath, die Linie 554 von Lohmar nach Heide, Inger und Birk und die Linie 558 von Lohmar nach Wahlscheid, Honrath, Durbusch, Dahlhaus und weiter in Richtung Heiligenhaus. Auf diesen Linien wird ab 09.12.2018 zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends, montags bis freitags, mindestens stündlich der Bus fahren. Damit ist auch die Oberbergische Bahn RB25 in Honrath besser mit dem ÖPNV zu erreichen. Und mit der neuen 559 werden in den Hauptverkehrszeiten die Ortschaften Hausen, Höffen und Kern an Lohmar angebunden.

Eine weitere Änderung betrifft die Schülerbeförderung: die neue Schulverkehrslinie 590 sowie neue Fahrten der Linien 555 bis 559 werden die bisher auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linien 542 bis 549 ersetzen.

Die Maßnahmen in Lohmar sind Teil eines Gesamtpaketes zur Ausweitung des ÖPNV im Kreisgebiet. Insgesamt erhöht sich dadurch die Fahrleistung im Kreisgebiet um etwa 700.000 Kilometer pro Jahr.   



Rhein-Sieg-Kreis (db) – Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises macht vor Beginn der Reisezeit auf im Ausland geltende Vorschriften für Autofahrerinnen und Autofahrer aufmerksam. In Deutschland sind als Ausrüstung ein Verbandskasten, ein Warndreieck und Warnwesten Pflicht. "In vielen europäischen Ländern reicht diese Ausstattung allerdings nicht", sagt der Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, Harald Pütz.

In Frankreich sind beispielsweise Navigationsgeräte mit eingebauter "Blitzer-Warnung" verboten. Davon betroffen sind auch Mobiltelefone mit Navigationsfunktion. Hier droht ein Bußgeld von bis zu 1.500 Euro. Zudem müssen Autofahrerinnen und Autofahrer dort ein unbenutztes Alkoholtestset dabei haben. Solche Teströhrchen gibt es in Frankreich an Tankstellen, in Supermärkten oder in Apotheken. Sie müssen den Aufdruck "AF" tragen, um anerkannt zu werden.

Warnwesten sind in Frankreich Pflicht, genauso wie in Italien, Österreich oder Spanien. In Kroatien sind mit Benzin gefüllte Reservekanister verboten, dafür müssen Autofahrerinnen und Autofahrer dort Ersatzglühlampen mit sich führen. Das gilt auch für Tschechien. Etwas kurios klingt eine Vorschrift aus Italien: dort müssen Hunde im Auto angeschnallt werden.

Das Telefonieren mit dem Handy am Ohr ist in fast allen EU-Ländern verboten, außer in Schweden. In Spanien sind sogar Kopfhörer untersagt – da bleibt nur noch die Freisprechanlage.

Für die verschiedenen Länder gibt es viele unterschiedliche Regeln. "Deshalb gilt generell: informieren Sie sich vor Ihrer Reise mit dem Auto über die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften", so Harald Pütz. "Dann gibt es auch keine unerwünschten Souvenirs in Form von Knöllchen und vor allen Dingen kann so auch unnötigem Ärger vorgebeugt werden".

Sollte man diese im Ausland übrigens erhalten haben, ist es nicht sinnvoll, sie zu ignorieren. Seit dem Jahr 2010 können Geldbußen aus fast allen EU-Ländern in Deutschland vollstreckt werden. In Deutschland werden die fälligen Beträge aus dem EU-Ausland ab einer Grenze von 70 Euro vollstreckt, aus Österreich sogar schon ab 25 Euro. Diese Grenze gilt für das Bußgeld zuzüglich der anfallenden Verwaltungskosten. Ein im Ausland fälliges Fahrverbot ist ausschließlich im jeweiligen Land durchsetzbar. Auch Punkte in Flensburg gibt es für Verkehrsverstöße im Ausland nicht.



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