Aus den Parteien

Am Morgen des Ostersamstags verteilte die CDU Lohmar im Ortsteil Wahlscheid sowie in der Lohmarer Innenstadt hunderte Ostereier bei strahlendem Sonnenschein. Viele Bürgerinnen und Bürger suchten das Gespräch mit den Ratsmitgliedern und informierten sich über lokale und überregionale Themen. Ein Themenschwerpunkt lag dabei eindeutig auf dem ÖPNV und dem neuen Buskonzept. „Das neue Buskonzept soll die Taktung der Busse erhöhen, die vorhandene Transportleistung effizienter Einsetzen helfen und schafft somit einen großen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Stadt“, dies sagte der Parteivorsitzende Alfred Vosen in einem Bürgergespräch. „In einigen Bereichen ist zwar noch nach zu justieren, aber die Richtung stimmt“, so Vosen. Zu früher Stunde war im Ortsteil Wahlscheid unsere Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker vor Ort und stand für alle Fragen über die Bundespolitik bereit. Am Nachmittag lud der CDU Ortsverband Lohmar-Ort dann zum großen Ostereier-Suchen ein. Mehr als 50 Kinder suchten fleißig bei bestem Wetter am Spielplatz der Villa Friedlinde nach dem was der Osterhase für sie versteckt hatte und der versprach: „im nächsten Jahr bin ich wieder für Euch da.“



Landtagsabgeordneter Becker (Grüne): „Kreis mit nur 0,14% Landesmitteln in der Nahmobilität sträflich vernachlässigt!

Der CDU-MdL lobte sich auf seiner Homepage für den Umstand, dass der Rhein-Sieg-Kreis 17.500 Euro von 12,8 Mio. Euro erhalte, die das Land für die Förderung der Nahmobilität ausgibt.

Horst Becker: „Dieses Selbstlob von Herrn Franken kann ich nur noch als misslungenen Versuch eines verfrühten Aprilscherzes verstehen! Dass die CDU im Bereich Nahmobilität von landesweit 118 Maßnahmen mit einem Volumen von 12,8 Millionen Euro sage und schreibe 17.500 Euro für das Projekt „Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2018“ in den Rhein-Sieg-Kreis holt, ist tatsächlich nur Politikversagen, aber auf keinen Fall ein Grund zum Selbstlob.
Konkret bedeutet das: Kein Meter zusätzlicher Radweg im RSK und gerade einmal 0,14% der Mittel in den Kreis geholt, obwohl der 3,36% der NRW-Einwohner stellt und also rund 430.000 Euro hätte erhalten müssen um angemessen gefördert zu werden. Das alles passt ins Bild! Die Stadt Lohmar z.B. wartet bis heute auf eine Antwort zu Ihren Resolutionen zum Zustand des Radwegs an der L288 zwischen Lohmar und Rösrath und an der B484 zwischen Wahlscheid und der Stadtgrenze zu Overath. Beide gleichen in Teilen gefährlichen Buckelpisten, bei denen insbesondere nachts Wurzelaufbrüche und anderes eine echte Gefahr für Radfahrerinnen und Radfahrer darstellen. Ebenso keine Antwort hat die Stadt bis heute auf Ihre Forderung erhalten, Teile der für Radfahrerinnen und Radfahrer gefährlichen L84 mit einem Radweg auszustatten.

Wie wäre es also, Herr Franken, wenn Sie sich mal darum und um angemessene Finanzierung des Rhein-Sieg-Kreises kümmern und das Selbstlob zurück stellen bis Ihnen zumindest das gelingt?“



Volles Haus bei der Lohmarer SPD - dafür sorgte der Landesvorsitzende Michael Groschek am Freitag. Kämpferisch rückte er sozialdemokratische Herzensthemen in den Mittelpunkt: Löhne und Renten müssen reichen, um ein Leben ohne Angst zu führen, die Schere zwischen Arm und Reich darf sich nicht noch weiter öffnen.
Der Saal war voll am Freitagabend im Gasthof Fielenbach in Birk, in den die Lohmarer SPD zum traditionellen Reibekuchenessen eingeladen hatte. Der Landesvorsitzende Michael Groschek freute sich über 100 Gäste - nicht nur Genossinnen und Genossen. "Die politischen Gegner stehen Schlange, um uns als Koalitionspartner zu gewinnen", sagte Groschek schmunzelnd in Richtung der Vertreter von CDU, FDP und Grünen.

Dann wurde er aber auch gleich ernst und begründete, warum die SPD wieder eine Koalition mit der CDU eingegangen sei: Die Grünen sind bereit gewesen, jeden Preis für die Regierungsmacht zu zahlen, aber die FDP habe sich aus dem Staub gemacht. "Und dann mussten wir wieder ins Geschirr, wie immer, wenn es schwierige Zeiten zu meistern gilt", sagte Groschek.

Lohmarer SPD-Vorstand mit Gast, von links Ulrike Müller, Jürgen Heinbockel, Daniela Feistner-Peterhoff, Peter Eschbach, Hans Deppe, Sandra Marxmeier, Michael Groschek, Christoph Kämper, Thomas Roßrucker, Patrick Ferreira Viegas, Marcel Heinen, Josefine Roßrucker (Foto: Christoph Kämper)
Lohmarer SPD-Vorstand mit Gast, von links Ulrike Müller, Jürgen Heinbockel, Daniela Feistner-Peterhoff, Peter Eschbach, Hans Deppe, Sandra Marxmeier, Michael Groschek, Christoph Kämper, Thomas Roßrucker, Patrick Ferreira Viegas, Marcel Heinen, Josefine Roßrucker (Foto: Christoph Kämper)

"Wie bringen wir unser Land voran?" war das Thema des Abends, und Groschek machte klar, dass die SPD in den nächsten Jahren mit ur-sozialdemokratischen Themen wieder nach vorne kommen will: "Es ist eine Schande für ein so reiches Land, wenn Rentner Angst haben müssen, dass es nicht zum Leben reicht." Es dürfe nicht sein, dass Paketboten als Scheinselbstständige in die Selbstausbeutung getrieben würden. Und der Mindestlohn müsse so angehoben werden, dass die Beschäftigten von ihrer Arbeit auch leben könnten. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich in Deutschland seien so krass wie noch nie in der Nachkriegszeit.

„Die Roboterrendite darf nicht nur an die Arbeitgeber gehen“, so Groschek und er hob außerdem hervor, dass Scheinselbstständigkeit der Kampf angesagt und die Gewerkschaften u. a. durch Verbindlichkeitserklärungen von Tarifverträgen gestärkt werden müssen.
Hart ging Groschek mit NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach und ihrem Auftritt mit Heino und einer umstrittenen Schallplatte ins Gericht: "Wir brauchen keine Heino-Ministerin. Heimat kann man nicht politisch verordnen." Heimat sei zum Beispiel Nachbarschaft, und die entstehe nur durch Zusammenhalt in der Gesellschaft. Darum kümmere sich die SPD, und für die gab Groschek, der den Parteivorsitz im Juni abgeben wird, ein ehrgeiziges Ziel vor: "Wir müssen wieder auf 30 Prozent und mehr kommen, nur dann können wir von vorne regieren und die politische Linie bestimmen."

Der Lohmarer SPD-Vorsitzende Thomas Roßrucker hatte die Gäste begrüßt, unter ihnen auch der Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann, die Lohmarer Kreistagsabgeordnete Gisela Becker, viele Jusos und Genossinnen und Genossen aus Nachbarkommunen. In der Diskussion nach Groscheks Vortrag, die von Sebastian Hartmann moderiert wurde, gab auch harte Kritik aus dem Publikum zum Thema Hartz IV: Die SPD habe doch die Agenda 2010 zu verantworten. Groschek verteidigte die Arbeitsmarktreformen unter Kanzler Gerhard Schröder: Damals habe es fast fünf Millionen Arbeitslose gegeben. "Und viele Sozialhilfeempfänger hätten keine Chance gehabt, jemals wieder in reguläre Arbeit zu kommen." Jetzt gehe es darum, denen zu helfen, die trotz des Aufschwungs außen vor geblieben seien - genau dazu diene der soziale Arbeitsmarkt, den die große Koalition vereinbart habe.

Thomas Roßrucker äußerte, bevor die Reibekuchen serviert wurden und der Abend in den gemütlichen Teil überging, noch einen Wunsch in Richtung Zwischenrufer: "Es wäre schön, wenn wir Linke ein bisschen mehr zusammenhalten würden und die Kritik von Links nicht immer auf der SPD abgeladen würde." Und Sebastian Hartmann machte klar, dass Diskussionen der Politik guttun: "Ein gelungener Abend."



Traditionell veranstaltet die CDU Lohmar-Ort die Ostereier-Suche auf dem Spielplatz der Villa Friedlinde.

Alle Kinder sind mit ihren Eltern oder auch großen Geschwistern herzlich eingeladen am Karsamstag, ab 15 Uhr auf den Spielplatz an der Villa Friedlinde zum Ostereiersuchen zu kommen. Der Osterhase ist gut vorbereitet, so dass niemand mit leeren Händen nach Hause geht! Es lohnt sich ein Osterkörbchen mitzubringen. Zuvor wird die CDU Lohmar-Ort ab 10 Uhr mit einem Osterstand auf dem Rathausvorplatz vertreten sein und freut sich auf viele gute Gespräche mit den Lohmarer Bürgerinnen und Bürgern.



Am Dienstag dem 20.03.2018 trafen sich die Liberalen aus Lohmar im Restaurant "Zum Jabachtal - Geber Mühle" zu ihrem ordentlichen Ortsparteitag.

Auf Vorschlag des Vorstandes wählte der Ortsparteitag Frau Anneliese Krüger zur Ehrenvorsitzenden, weil sie sich in besonderer Weise um den Ortsverband verdient gemacht hat.

Bei den Vorstandwahlen stellte sich der bisherige Vorsitzende Bernhard Riegler nicht mehr zur Wiederwahl. Bernhard Riegler behält aber die Position des Schriftführers des FDP Ortsverband bei. Markus Hohaus wurde als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt. Wolfgang Eberz, Claudius Giere und Martin Herges wurden einstimmig als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Als Beisitzer ergänzen den Ortsvorstand Wilmut Falkenberg-Kicinski, Sandra Schmidt, David Roesner und Barbara Riegler. Waldemar Kuzpinski ist als Ratsmitglied gemäß Satzung Mitglied des Vorstandes. Marvin Groth ergänzt den Vorstand als Mitglied der jungen Liberalen.

Norbert Kicinski bedankte sich bei allen alten und neuen Vorstandsmitgliedern für die Bereitschaft sich einzubringen. Zusammenfassend betonte er: "Ich übernehme ein bestens bestelltes Feld von Bernhard Riegler und dafür danke ich ihm nochmals. Ich werde dieses Amt in seinem Sinne weiterführen, damit wir alle FDP Ortsmitglieder, Wähler und Gemeindemitglieder nicht enttäuschen. "
Der neue Vorstand wird die großen Herausforderungen bis zur Kommunalwahl 2020 gemeinsam angehen.



Trotz eisiger Temperaturen wollten es sich einige JU Mitglieder unter Leitung von Virgilia Schmitz nicht nehmen lassen, an der stadtweiten Aktion „Lohmar fegt Los“ teilzunehmen.
Gemeinsam mit dem Kreistags- und Ratsmitglied Matthias Schmitz wurde die Brücke Bachermühle in Neuhonrath wieder auf Hochglanz gebracht. Leider bisher nur auf einer Seite, da die eisigen Bedingungen die Arbeiten erschwerten.
„Im Sommer bei wärmeren Temperaturen werden wir unsere Reinigungsaktion natürlich zu Ende bringen.“, sagte der JU Vorsitzende Florian Schröder.


Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen schnellstmögliche Klarheit!

Die Grünen in Lohmar sprechen sich dafür aus, die Schulsozialarbeit* in Lohmar über 2018  hinaus fortzusetzen.  Bisher sind die Stellen bis zum Ende des Jahres befristet.

Die Finanzierung der Schulsozialarbeit hat in Lohmar und in anderen Kommunen eine wechselvolle Geschichte. Zunächst hatte der Bund 2010 ein Förderprogramm aufgelegt, das aber zu Beginn der letzten großen Koalition im Jahr 2013 gestoppt wurde. Nachdem der Bund 2013 bedauerlicherweise eine weitere Förderung der Schulsozialarbeit eingestellt hatte, hat sich die rot-grüne Landesregierung NRW zunächst zeitlich befristet für die Jahre 2015-2017, dann nochmals verlängert bis Ende 2018, an der Finanzierung von Bildungs- und Teilhabeberatern/innen beteiligt. Dies wird jetzt von der schwarz-gelben Landesregierung fortgesetzt. Für Lohmar bedeutete das bisher einen 60%igen Zuschuss des Landes.

Claudia Wieja, stv. Fraktionsvorsitzende: „Wir Grüne finden die Schulsozialarbeit wichtig und alle Rückmeldungen sagen uns, dass sie sich sehr bewährt hat. Die Befristung auf Ende 2018 kann nun aufgehoben und die Stellen bis Ende 2020 verlängert werden. Jetzt wollen wir, dass nun umgehend der Antrag beim Rhein-Sieg-Kreis eingereicht und so für die guten und eingearbeiteten Mitarbeiterinnen weiter eine Perspektive für Ihre Arbeit in Lohmar besteht und diese sich möglichst nicht auf andere Stellen bewerben. Für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern personelle Kontinuität in dieser wertvollen Arbeit  wichtig.“



Alfred Vosen (Foto: Archiv)
Alfred Vosen (Foto: Archiv)

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung am 13. März 2018 wurde im Gasthaus „Zur Alten Fähre“ unter Wahlleitung des CDU Kreistagsabgeordneten Matthias Schmitz einstimmig Alfred Vosen zum neuen Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Lohmar-Ort gewählt.

Alfred Vosen ist 58 Jahre alt, verheiratet, Vater einer erwachsenen Tochter und wohnt seit mehr als 25 Jahren in Lohmar. Der neue Vorsitzende des Ortsverbandes ist zugleich auch Vorsitzender des Stadtverbandes, eine gute Basis zusammen mit dem veränderten Vorstandsteam neue Akzente in der politischen Arbeit der CDU für Lohmar-Ort setzen zu können.

Insbesondere liegen Vosen ein intensiverer Dialog mit den Bürgern sowie eine stärkere Einbindung aller CDU Mitglieder im Ortsverband an der aktiven Gestaltung der politischen Arbeit am Herzen.

In den neuen Vorstand wurden ebenfalls einstimmig als Stellvertretender Vorsitzender Florian Westerhausen, als Geschäftsführer Martin Wiese und als Schatzmeisterin Melina Speer gewählt. Das Team für Lohmar-Ort wird komplettiert durch die Beisitzer H.-H. Eimermacher, Rüdiger Ramme, Doris Kyri, Frank Jonas, Waltraud Vosen und Torsten Kraheck. Zum Ende der Veranstaltung dankte der neue Vorsitzende allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern herzlich für das ehrenamtliche Engagement und die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren.



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