Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Der Heimat und Geschichtsverein Lohmar startet am Montag, den 17.11.2014 um 19:30 Uhr wieder die beliebten Winterabende im katholischen Pfarrheim Lohmar in der Kirchstraße. Martin Weigelt "entführt" die Besucher in ein Land dessen Schönheit in Europa seinesgleichen sucht.

Bizarre Küsten, senkrecht ins Land geschnittene Täler mit tiefblauem Meerwasser gefüllt, Gletscher, menschenleere Hochebenen. So unmittelbar und direkt wie in Norwegen erlebt man Natur nur selten. In Kristiansand legt die Fähre aus Dänemark an und ich fahre zum südlichsten Punkt des norwegischen Festlandes, nach Lindesnes. Wahrzeichen von Lindesnes ist ein kleiner Leuchtturm. Es bietet sich ein weiter Blick über die karge Schärenlandschaft. Weiter geht es zum Lysefjord. Mit seinen bis zu 1000 Meter aus dem Wasser reichenden Felswänden zählt er zu den überwältigendsten Naturattraktionen Norwegens. Bis zu 457 Meter tief frisst er sich 37 km weit ins Land. Die beeindruckendsten Gebilde sind der Kjerak und der bekannte Prekestolen, zu deutsch Predigtstuhl. Danach besuche ich zwei der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Den Låtefoss und den Vøringfoss. Hier holt mich der Winter ein und ich breche meinen Besuch erst einmal ab. Beim nächsten Anlauf geht es über Stavanger nach Bergen. Egal von welcher Seite man sich dem Jostedalsbre nähert, die Eismassen des größten Festlandgletschers Europas, sind beeindruckend. Ich habe mich für die Gletscherzunge Nigardsbre entschieden. Die Fahrt nach Lom durchs Jotunheimen ist heute auf einer gut ausgebauten Straße möglich. Doch ich suche die aus früheren Besuchen bekannte Schotterpiste und habe Glück. Ich finde ein Stück des alten Weges und hier ein einsames Plätzchen zum Übernachten mit wunderbarem Panoramablick. Auf der Fahrt zur Dalsnibba mache ich einen Stop in Lom und schaue mir die Stabkirche an, die eine der größten sein soll. Die hölzernen Stabkirchen sind die bekanntesten Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst in Norwegen. Von ursprünglich rund 600 Kirchen dieser Art haben nur 31 die Stürme der Zeit überstanden. Der Geirangerfjord fehlt natürlich auch nicht und danach besuche ich die Vogelinsel Runde. Danach steht Trondheim mit seinem beeindruckenden Dom auf dem Programm. Von hier aus geht es wieder in Richtung Süden mit einem Stopp im Rondane Nationalpark. Am Rande des Parks finde ich die Hütte der sagenumwobenen Gestalt Peer Gynt. In der Nähe von Otta schaue ich mir die bis zu 6 Meter hohen Kvitskriupsteine an. Auf dem Weg nach Oslo gibt es noch einen Meteoritenkrater zu bestaunen. Ein Wildpark und ein Museum liegen auch noch auf dem Weg. In Oslo besuche ich den Vigelandpark, das Wikinger-Schiffsmuseum, das Rathaus und natürlich das königliche Schloss mit der Touristenattraktion der Wachablösung.

Wie bei allen Winterabenden ist der Eintritt frei.

Alesund



Geiranger


Nigardsbreen


Prekestolen

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