Vereinsmitteilungen
Wolfgang Richter und die sportlichen Jugendlichen freuen sich über die Finanzspritze der Stifterinnen Elke Kirschner und Gabriele Willscheid
Wolfgang Richter und die sportlichen Jugendlichen freuen sich über die Finanzspritze der Stifterinnen Elke Kirschner und Gabriele Willscheid

Nein, die BürgerStiftungLohmar ist kein neues Modelabel. Gleichwohl prangt deren Logo auf den neuen Trainingsanzügen der Tischtennis-Jugendmannschaft des TV 08 Lohmar und der Hinweis „Mit freundlicher Unterstützung“. Denn 250 Euro steuerte die Bürgerstiftung zum neuen Outfit der jungen Sportlerinnen und Sportler bei, die sich beim Training in der Turnhalle der Gesamtschule denn auch mächtig ins Zeug legten, als die Geschäftsführerin Gabriele Willscheid mit Stifterin Elke Kirschner vorbeischaute.

Die Bälle flogen den beiden Damen geradezu um die Ohren, während sie den Spendenscheck an den TV-Vorsitzenden Wolfgang Richter überreichten.
Der dankte herzlich für die Finanzspritze, denn die Trainingsanzüge seien dringend nötig gewesen. Für Turniere plauderte er aus dem Nähkästchen, habe sich der TV bisweilen bei einem befreundeten Verein Trikots ausleihen müssen: „Das war schon ein bisschen peinlich.“

Dabei ist Richter richtig stolz auf „seine“ Tischtennis-Abteilung, die zu den größten im Verein zählt: Dank der Eheleute Thomas und Anna Pütz, die viele Jahre die Abteilung geleitet hatten. Mittlerweile haben sie sich aus der ersten Reihe zurückgezogen, aber in Marco Weis einen engagierten Nachfolger als Abteilungsleiter gefunden.
Das trägt Früchte: Beide Herrenmannschaften haben beste Chancen, erneut in die Kreisliga aufzusteigen, erzählte Richter. Und auch für die Jugend stehen die Chancen nicht schlecht, wovon sich die beiden Vertreterinnen der Stiftung überzeugten. „Super“, staunten Gabriele Willscheid und Elke Kirschner über das Match von Leonie (13) und Nina (14).

„Mit den neuen Anzügen wird dann auch die BürgerStiftungLohmar bald auf dem Sieger-treppchen stehen“, meinte die Geschäftsführerin, die an Tischtennis sichtlich Feuer gefangen hatte und es gleich einmal ausprobieren wollte.
„Puh, gar nicht so einfach, den Ball zu treffen“, seufzte Gabriele Willscheid nach dem „Schnupperkurs“, mit dem sich die jungen Sportlerinnen für die Spende bedankten.



v.l.n.r.: Theo Heck, Marita Fingerhuth, Max Kirschbaum, Gabriele Willscheid, Erwin Rußkowski mit weiteren ehemaligen Tollitäten
v.l.n.r.: Theo Heck, Marita Fingerhuth, Max Kirschbaum, Gabriele Willscheid, Erwin Rußkowski mit weiteren ehemaligen Tollitäten

Wenn dat Trömmelche widder jeht, dann ist die BürgerStiftungLohmar nicht zu bremsen. Vor allem deren Geschäftsführerin Gabriele Willscheid war Rosenmontag außer Rand und Band. Mit einer ganz großen Kamelle in Form einer Spende von 500 Euro enterte sie das Narrenschiff des Lohmarer Vereinskomitees. Kein Wunder, dass dessen Vorsitzender „Hansel“ (Johannes) Fingerhut die jecke Möhn gern an Bord ließ. Zusammen mit Lohmars ehemaligen Tollitäten schunkelte die Stiftungs-Geschäftsführerin hoch auf dem jecken Karnevalswagen durch die Stadt und schleuderte Kamelle satt unters Narrenvolk.

Für die Bürgerstiftung und für Gabriele Willscheid war die Teilnahme am Ro-senmontagszug eine Premiere. Doch spätestens beim „Après-Fastelovend“ an der Kölschbud der Senatoren stand für sie fest: „Nächstes Johr sinn mer widder dobei.



Manchmal ist ein Unentschieden schon eine stolze Leistung. Obschon die 3. Seniorenmannschaft der Handballer des TV Wahlscheid krankheitsbedingt nur mit einem spontan zusammen gewürfelten Team antreten konnte, bissen die Gegner vom TuS Reichshof auf Granit. Mit 19:19 Toren war für die Reichshofener nicht mehr als ein Unentschieden drin, was sich die Wahlscheider Wölfe unter diesen widrigen Umständen durchaus als Erfolg anrechnen dürfen.

Vielleicht haben dazu die etwas ungewöhnlichen Schlachtenbummlerinnen beigetragen? Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar war mit Stifterin Sigrid Lemmer in die Jabachhalle gekommen, freilich nicht nur, um die Wölfe anzufeuern. Zugleich hatten sie einen großen Spendenscheck mitgebracht, der wohl zusätzlich die Handballer motivierte. Mit 550 Euro beteiligt sich die BürgerStiftungLohmar an den Kosten für neue Trikots, die dringend nötig waren.

Christian Heyne und die Wahlscheider Wölfe freuten sich über den Scheck, den die Stifterinnen Sigrid Lemmer und Gabriele Willscheid zum Spiel mitbrachten.
Christian Heyne und die Wahlscheider Wölfe freuten sich über den Scheck, den die Stifterinnen Sigrid Lemmer und Gabriele Willscheid zum Spiel mitbrachten.

Klar, ein paar Sportler mussten ihre Konfektionsgröße wechseln, witzelt Mannschaftskapitän Christian Heyne, aber die meisten Trikots waren im Laufe der Jahre einfach durchgewetzt. Und vor allem: Die Handballer haben die Farbe gewechselt – von Blau auf Grün.

"Im neuen Outfit macht ihr eine gute Figur", stellte Gabriele Willscheid fest und freute sich, weil die Farbe Grün schließlich auch zum Farbspektrum der Stadt Lohmar gehört. "Das zeigt, dass wir alle eine große Familie sind", meinte sie.

Das gilt nicht zuletzt für die Wahlscheider Handballer, die nicht erst seit der aktuellen Weltmeisterschaft zum derzeitigen Handball-Hype beitragen.
"Wir haben schon immer gegen den Trend gearbeitet, erzählt Heyne und verweist auf die 12 Jugendmannschaften.
Und bei den Senioren seien viele sogar Gründungsmitglieder. Im Sommer 1982 wurde die Handballabteilung aus der Taufe gehoben, das Durchschnittsalter in der Seniorenmannschaft liegt bei über 50, mit 64 ist Peter Hengstenberg der älteste Spieler.

"Das spiegelt den Gemeinschaftsgeist, den wir immer wieder gerne unterstützen", sagte die Stiftungs-Geschäftsführerin.

Keine Frage: Die Senioren der Wahlscheider Wölfe sind alte Hasen, gehören aber noch lange nicht zum alten Eisen, wie sie die den Gegnern aus Reichshof eindrucksvoll gezeigt haben. Das Spiel, meinten Gabriele Willscheid und Sigrid Lemmer unisono, sei spannender als ein Tatort gewesen.



Reihe 1: Pia, Mathea, Gabriele Willscheid, Laura, Nick, Nela, Iwan
Reihe 2: Tobias Voßemer, Oliver Mülln, Sigrun Jungwirth, Salya, Agnes Fugger
Reihe 1: Pia, Mathea, Gabriele Willscheid, Laura, Nick, Nela, Iwan
Reihe 2: Tobias Voßemer, Oliver Mülln, Sigrun Jungwirth, Salya, Agnes Fugger

„Mein größter Wunsch wäre, später einmal in einem Büro zu arbeiten. Da muss man nicht so schwer tragen. Aber ich kann ja nicht mal lesen und schreiben.“ Die kleine Joelma kann nicht zur Schule gehen, weil sie, seit sie 11 Jahre wurde, Tag für Tag von 7.00-18.00 Uhr auf einer Kakao-Plantage in Brasilien arbeiten muss. Sie sammelt die Kakaofrüchte und trägt die schweren Körbe zu der Stelle, wo die Kakaobohnen aus der Schale geholt werden.

„Wenn wir Kinder nicht mitarbeiten würden, würden meine Eltern nicht genug verdienen. Wenn einer krank wird, gibt es kein Geld und wir können weniger zu essen kaufen“, so erzählte die kleine Joelma der OroVerde Tropenwaldstiftung.
Armes Mädchen! Aber Brasilien ist weit weg, und da können wir hier in Lohmar doch nichts daran ändern…

Stimmt nicht! Das wissen inzwischen die Kinder der OGATA Birk, denn sie haben in einem Fair-Trade-Workshop gelernt, dass wir alle ein wenig dazu beitragen können, unsere Welt ein Stückchen gerechter zu machen.

„Wir, die BürgerStiftungLohmar, unterstützen gerne Projekte in Lohmar, die sich mit dem Fair-Trade-Gedanken beschäftigen, denn nur in einer gerechten Welt ist ein nachhaltiges, friedliches Miteinander möglich“ erklärt Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der

BürgerStiftungLohmar. Gemeinsam mit Stifter Oliver Mülln überreichte sie einen Spendenscheck an die OGATA.

Insgesamt lobte die Stiftung 1000 Euro aus, um die sich Vereine, Institutionen, Schulen, OGATAS und Kindergärten bewerben konnten. 400 Euro davon gehen an die OGATA Birk für einen Workshop mit Dipl. Ing. Sigrun Jungwirth, die den Kindern den fairen Handel – Fair

Trade und seine Chancen anschaulich und einprägsam nahebrachte. Nick, Nela, Laura, Mathea, Iwan, Salya, Pia und die anderen Kinder erkennen jetzt ganz leicht Kakao, Kaffee, Schokolade oder die vielen anderen Produkte, die das FairTrade-Siegel tragen und können ihre Eltern beim fairen Einkaufen bestens beraten.

Tobias Voßemer, Leiter der Grundschule Birk und die Leiterin der OGATA Birk, Agnes Fugger, sind sich einig: „Wir machen auch in 2019 weiter, denn immer wieder kleine Schritte führen am besten zum Ziel!“

Schließlich bekundeten alle: „Wir helfen hier in Lohmar nach besten Kräften, dass möglichst alle Kinder auf der Welt fair behandelt werden und zur Schule gehen können, damit sie eine bessere Zukunft haben“. „Und die BürgerStiftungLohmar ist natürlich dabei“, versprach Gabriele Willscheid.



Über 130 liebevoll verpackte Geschenke für Kinder sowie Seniorinnen und Senioren in Lohmar liegen auf dem großen Geschenketisch. Die Jugendabteilung des Lohmarer Blasorchesters unter der Leitung von Johannes Friede spielen fröhliche Weihnachtslieder, es duftet nach Kaffee und Kakao, nach Kuchen und Weihnachtsplätzen. Die lange Tafel und kleineren Tische sind festlich gedeckt und die Augen der Gäste glänzen im Kerzenschein. Wieder einmal ist es soweit: Die BürgerStiftungLohmar kann mit Hilfe der Lohmarer Bürgerinnen und Bürger sowie der Unterstützung der Stadt Lohmar über 200 Päckchen an Kinder und ältere Menschen verteilen.

Der Ratssaal war proppenvoll. Und so sollte es auch sein, denn bei der Weihnachtsfeier geht es mittlerweile um viel mehr als um eine schöne Bescherung. Viele Familien, Schenkende und Beschenkte kommen in freudiger Erwartung und genießen den stimmungsvollen Nachmittag. Es wird erzählt und man knüpft neue Kontakte.  

Gerade die älteren Menschen genießen die quirligen Kleinen und erfreuen sich an den glänzenden Kinderaugen.

Die Weihnachtswunschbaumaktion der BürgerStiftungLohmar ist gelebte Nächstenliebe und eine Aktion von und für Jung und Alt. Manche Seniorinnen und Senioren können oder möchten nicht an der Feier teilnehmen. Doch natürlich erhalten auch sie ihr persönliches Weihnachtspräsent. Falls gewünscht, ganz anonym oder die Stifterinnen und Stifter bringen das Präsent nach Hause, alles so wie sich die älteren Menschen wünschen.

Ganz gerührt und sehr beeindruckt waren Jutta Dahlmann (94), Leo Waigum (69), Martin Holland (65) und Achim Krumbe (77), als die Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar, Gabriele Willscheid, mit Schüler/innen der Gesamtschule Lohmar zu ihnen ins Altenheim kam, um ihnen ein schönes Weihnachtsgeschenk zu bringen.  

Die jungen Leute hatten mit Unterstützung des Fördervereins der Gesamtschule und den SV-Lehrern eine Halloweenparty organisiert und stattliche Einnahmen erzielt.  

Sofort war für sie klar: „Das Geld wollen wir nicht für uns behalten, sondern anderen eine Freude bereiten.“ Und so übernahmen sie mehrere Wunschzettel von Kindern und auch von Seniorinnen und Senioren. Die Freude bei der Geschenkübergabe war groß und zwar für die Schenkenden fast genauso, wie für die Beschenkten. Das passt zu Weihnachten!

Bild 1: Renate Krämer u. Gabriele Willscheid mit beschenkten Kindern
 
Bild 2: Eine junge Dame ist glücklich mit ihrem Kuschelbär
 
Bild 3: Alles prima – drei Jungs, drei Geschenke!
 
Bild 4: Jutta Dahlmann, Leo Waigum, Martin Holland und Achim Krumbe freuen sich über die Geschenke von den Schüler/-innen der Gesamtschule Lohmar Leonie Klinger, Manuel Sucker, Julian Jülich und Bejamin Houschke. Mit dabei sind vom Ev. Altenheim Lohmar: Yvonne Giebelen-Daughtry und Waltraud Ulrich, von der BürgerStiftungLohmar: Gabriele Willscheid



Bei der Spendenübergabe v.r.n.l.:Helmut Otto, BürgerStiftungLohmar; Vorsitzender MGV Jürgen Latus; Sänger Helmut Unteroberdörster; Gabriele Willscheid, BürgerStiftungLohmar; Rolf Lindenberg, Schirmherr, inmitten der Sängerschar
Bei der Spendenübergabe v.r.n.l.:Helmut Otto, BürgerStiftungLohmar; Vorsitzender MGV Jürgen Latus; Sänger Helmut Unteroberdörster; Gabriele Willscheid, BürgerStiftungLohmar; Rolf Lindenberg, Schirmherr, inmitten der Sängerschar

„Auf das Weihnachtskonzert des MGV Frohsinn Höffen im Vereinslokal Auf dem Berge am 8. Dezember freue ich mich besonders“, gesteht Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar. Die BürgerStiftungLohmar fördert den Männergesangsverein immer wieder gerne, denn hier wird nicht nur die Musik, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander und Füreinander gepflegt.

In Höffen dürfte es kaum einen Menschen geben, der nicht das Lied von der „holden kleinen Müllerin“ kennt. Mindestens einmal im Jahr dringt die Melodie aus den Fenstern des Gasthauses „Auf dem Berge“, nämlich immer dann, wenn Helmut Otto die Sänger des Männergesangvereins Höffen zum deftigen Abendessen einlädt. Der Kuratoriumsvorsitzende der BürgerStiftungLohmar ist ein glühender Verehrer dieses traditionsreichen Männerchors, und mittlerweile zählt auch die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung zu den Fans der Sängerschar. „Ich freue mich immer, wenn ich bei den Proben schon mal ein bisschen kiebitzen darf“, erzählte Gabriele Willscheid.

Für ihren Besuch im Vereinslokal des MGV gab’s natürlich einen Anlass. Zusammen mit Helmut Otto überreichte Gabriele Willscheid im Namen der Bürgerstiftung einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Das Geld ist Teil jener Summe, die im Sommer die Geburtstagsgäste von Helmut Otto gespendet hatten. Statt Geschenken hatte sich der Kuratoriumsvorsitzende Spenden für „seine“ Stiftung gewünscht. Ein Teil davon sollte ausdrücklich dem MGV Höffen zukommen.

Für Gabriele Willscheid keine Frage: „Gemeinschaftsgeist und Brauchtum ist uns ein wichtiges Anliegen“, sagte sie. „Vor allem, wenn das Brauchtum eine so lange Tradition wie in Höffen hat,“ fügte sie hinzu und hatte dabei nicht zuletzt den Sänger Helmut Unteroberdörster im Blick. Der feiert in Kürze seinen 90. Geburtstag, verriet MGV-Vorsitzender Jürgen Latus, der die Spende der Bürgerstiftung übrigens für neues Notenmaterial verwenden will. Ottos Lieblingslied können die Sänger freilich auswendig.



Nicht nur Kinder, sondern auch Seniorinnen und Senioren können sich freuen

Die Weihnachtswunschbaum-Aktion der BürgerStiftungLohmar hat zu vielen ähnlichen Aktionen in unserer Region angeregt, und das ist auch gut so, denn es gibt überall Menschen, die ein schönes Weihnachtsgeschenk besonders gut gebrauchen können.

Einzigartig ist nach wie vor das „Original“ in Lohmar mit der stimmungsvollen Atmosphäre der beiden weihnachtlichen Veranstaltungen, bei der Kinder und Erwachsene Wunschzettel in den Baum hängen oder abnehmen und kurz vor Weihnachten bei Kaffee und Kuchen die liebevoll verpackten Geschenke überreicht bekommen.

Zum 13. Mal lädt die BürgerStiftungLohmar zu ihrer Weihnachtswunschbaumaktion ein. 100 Kindern und auch 100 Seniorinnen und Senioren sollen sich mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger über ein schönes Weihnachtsgeschenk freuen können.

Zur Auftaktveranstaltung am Montag, 3. Dezember 2018, 17:00 Uhr, Rathausvorplatz, sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Rund um den schön geschmückten Weihnachtsbaum und bei romantischem Kerzenlicht können sich alle mit warmen Kinderpunsch, einem Gläschen Glühwein und leckeren Weihnachtskeksen gemütlich auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Das Blasorchester Lohmar wird mit adventlichen Liedern für den stimmungsvollen Rahmen sorgen.



Bisweilen entpuppt sich die 13 als Glückszahl. Zu dieser Überzeugung kam Gabriele Willscheid, als sie die Bewerbungen für das 13. Studienstipendium der BürgerStiftungLohmar sichtete und ihr die Unterlagen von Anja Farwick in die Hände fielen. Schon ihr Abiturzeugnis mit einem Notendurchschnitt von 1,0 oder, umgerechnet auf die erreichten 580 Punkte, sogar mit einem Durchschnitt von 0,7 wertete die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung als „Sensation“, wie sie in ihrer Laudatio betonte. Damit nicht genug: Auch das außerschulische Engagement von Anja Farwick war beeindruckend, und so war sich der Vorstand schnell einig: „Eine solch engagierte Persönlichkeit müssen wir fördern.“ So darf sich die junge Abiturientin des Lohmarer Gymnasiums mit Fug und Recht über das 13. Studienstipendium freuen, das mit 2000 Euro dotiert ist.

Bei einer kleinen Feierstunde im Aggertalhotel „Zur alten Linde“ in Wahlscheid überreichte ihr die Vorsitzende der Stiftung, Renate Krämer, die Urkunde. Mit dabei waren selbstredend die stolzen Eltern Christa und Rainer Farwick sowie als Gratulanten unter anderen Bürgermeister Horst Krybus und die Stellvertretende Leiterin des Lohmarer Gymnasiums, Johanna Zielasko.

v.l.n.r.: BM Horst Krybus, Karol Rygiel Stipendiat 2013, Gabriele Willscheid, Dr. Johannes Bolten, beide BSL, Anja Fahrwick, Stipendiatin, Reiner und Renate Kremer, beide BSL, Christa und Rainer Farwick, Eltern (Foto: Kremer)
v.l.n.r.: BM Horst Krybus, Karol Rygiel Stipendiat 2013, Gabriele Willscheid, Dr. Johannes Bolten, beide BSL, Anja Fahrwick, Stipendiatin, Reiner und Renate Kremer, beide BSL, Christa und Rainer Farwick, Eltern (Foto: Kremer)

In ihrer Laudatio ließ Gabriele Willscheid zunächst die schulische Laufbahn der Stipendiatin Revue passieren. Sie habe sich während ihrer gesamten Schulzeit äußerst engagiert und zielstrebig gezeigt. Bei der internationalen Mathematik-Olympiade habe sie sogar das Finale in den Niederlanden erreicht. Mathematik sei eine große Leidenschaft von Anja Farwick, gleichwohl habe sie sich auch mit gesellschaftswissenschaftlichen Themen beschäftigt, was mit einem 1. Preis beim Wettbewerb der Steyler Missionare zum Thema „Religionen und Kulturen im Dialog“ belohnt wurde.

Freilich sind ihr die Wissenschaft und ihre Kompetenzen nicht Selbstzweck oder nur Mittel für die eigene Karriere. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gibt Anja Farwick weiter. Leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern stand sie während der Schulzeit immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung, sie hat ein Jahr die Mathematikförderstunde am Gymnasium geleitet und in der Hausaufgabenbetreuung mitgearbeitet, sie ließ sich zum Lerncoach und zur Streitschlichterin ausbilden.
„Ich frage mich, wie viele Stunden ihr Tag eigentlich hatte“, meinte Gabriele Willscheid, zumal die Stipendiatin auch außerhalb der Schule aktiv war. In der evangelischen Kirchengemeinde Honrath hat sie die Bibeltage mitgestaltet und freiwillige Praktika im Kindergarten Honrath sowie in der Wahlscheider Grundschule absolviert. Für die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung ist es da nur plausibel, dass sich während dieses Engagements der Berufswunsch der Abiturientin verfestigt haben muss: Anja Farwick will Lehrerin an einem Gymnasium oder einer Gesamtschule werden. „Dafür bringen Sie ganz sicher alle Voraussetzungen mit“, zeigte sich die Laudatorin überzeugt. „Sie haben die richtige Einstellung, mit denen man Kinder in ein glückliches und erfolgreiches Leben führen kann“, betonte sie.

Ein Satz in ihrer Bewerbung fiel der Geschäftsführerin besonders auf: „Gerade in der heutigen Zeit sehe ich es als Aufgabe eines jeden Einzelnen an, sich durch Toleranz und Offenheit für ein starkes Miteinander einzusetzen, um dem Extremismus und der Bedrohung unserer Freiheit entgegenzuwirken, Dabei ist für mich die lokale Gemeinschaft entscheidend, denn nur durch viele kleine positive Impulse können wir Großes anstoßen.“

Genau das seien auch die Ziele der BürgerStiftungLohmar, freute sich Gabriele Willscheid. Kein Zweifel: Für die Bürgerstiftung, die mit ihrem Studienstipendium nicht nur herausragende schulische Leistungen, sondern auch die soziale Verantwortung von jungen Menschen würdigen will, erweist sich die 13 in der Tat als Glückszahl und Anja Farwick als Glücksfall.



Anzeige

Gerd Streichardt: Die Geschichte von Wahlscheid   Erwin Rußkowski: Uss dem Levve   Lohmarer Sagen und Geschichten   Naturerlebnisse in der Wahner Heide und Umgebung: Fotografiert von Georg Blum    Hans Heinz Eimermacher: Reber ermittelt ...: Kleinstadtkrimis   Der Lohmarer Erbenwald: Zur Geschichte des im Jahr 1144 erwähnten Forstes   Baudenkmäler der Stadt Lohmar: Erläuterungen, Besonderheiten

Nächste Termine

Anzeige

amazon Anzeigen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok