Vereinsmitteilungen

Sandkastenspiele machen auch Papa und Mama Spaß. Doch diesmal artet der Spaß in richtige, schweißtreibende Arbeit aus für die Mitglieder der Elterninitiative Villa Regenbogen in Neuhonrath. Rund 20 Eltern krempeln derzeit jeden Samstag die Ärmel hoch, um das riesige Außengelände der Kita auf Vordermann zu bringen, denn der TÜV hatte Alarm geschlagen. Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen. Regen, Schnee, Frost, Wind und Sonne haben beispielsweise an den Holzeinfassungen der Sandkästen ihre Spuren hinterlassen. An den Rissen und Furchen in den verwitterten Stämmen könnten sich die kleinen Kinderhände verletzen.

v. l. n. r.: Christina Boscanin, Leiterin der Eltern-AG „Außengelände“; Laura Bäuscher, 2. Vorsitzende Villa Regenbogen e. V.; Dr. Johannes Bolten und Gabriele Willscheid, beide BürgerStiftungLohmar; Michael Witzel, 1. Vorsitzender Villa Regenbogen e. V. sowie Kinder der Elterninitiative
v. l. n. r.: Christina Boscanin, Leiterin der Eltern-AG „Außengelände“; Laura Bäuscher, 2. Vorsitzende Villa Regenbogen e. V.; Dr. Johannes Bolten und Gabriele Willscheid, beide BürgerStiftungLohmar; Michael Witzel, 1. Vorsitzender Villa Regenbogen e. V. sowie Kinder der Elterninitiative

So war es für die BürgerStiftungLohmar keine Frage, der Elterninitiative unter die Arme zu greifen. Vorstandsmitglied Dr. Johannes Bolten schulterte gleich die Schaufel, Geschäftsführerin Gabriele Willscheid zückte einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Denn die Muskelhypothek der Eltern mag zwar wertvoll sein, die Nebenkosten für die Entsorgung des maroden Materials und die Anschaffung des neuen summieren sich aber auf satte 5.000 Euro. Das kann die Elterninitiative aus der eigenen Kasse allein nicht stemmen, weshalb sich Vorsitzender Michael Witzel denn auch herzlich bedankte für die Finanzspritze der Bürgerstiftung. „Keine Ursache“, meinte Gabriele Willscheid, „eine solch aktive Gemeinschaft wie die Elterninitiative unterstützen wir immer gerne.“ Schließlich, so fügte sie hinzu, gäben die Eltern mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ihren Kindern ein gutes Vorbild ab.

Die Pänz sind unterdessen schon ganz gespannt auf ihren neuen Abenteuerspielplatz, auf dem auch der zurzeit trockengelegte Wasserlauf inklusive kleiner Insel wieder reaktiviert werden soll. Das dauert allerdings noch ein wenig. Allein 40 Tonnen Spielsand müssen ausgetauscht und die alten Holzeinfassungen durch unverwüstlichen Naturstein ersetzt werden, erläutert Witzel. Der hat schon das nächste Projekt im Auge: Auch das kleine Amphitheater an dem die hölzernen Sitzbänke ebenfalls marode sind, will die Elterninitiative sanieren. „Mal sehen, vielleicht kann die Bürgerstiftung da was machen“, schmunzelt Gabriele Willscheid, die mit Dr. Bolten schon ganz gespannt auf die Premiere im Theater unter dem Regenbogen ist.

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