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Stadtwerke Lohmar

Beim finalen Lauf der Cup und Tourenwagen Trophy, kurz CTT genannt, auf dem Formel 1 Kurs in Hockenheim machte Alex Brauer mit seinem Renault Clio den Sack zu und sicherte sich den Meistertitel in der CTT 2018

Die CTT ist als Serie für Tourenwagen und GTs im nationalen Rennsport etabliert und bietet eine tolle Möglichkeit ehemalige Fahrzeuge aus diversen Cup`s und Serien, wie auch der World Touring Car Championship, an den Start zu bringen. Durch die Einteilung in verschiedenste Klassen und einem stabilen Reglement geht eine einmalige Bandbreite an Tourenwagen vom kleine VW Lupo über die Renault Clios und BMW MINI Meute an den Start.

Der erfolgreiche Pilot beim
Der erfolgreiche Pilot beim "Schluck aus der Pulle" (Foto: privat)

Alexander Brauer, der ehemalige Juniormeister der Rundstreckenchallenge Nürburgring, ging erneut mit seinem Renault Clio Cup in einer der teilnehmerstärksten Klassen an den Start.
Im ersten Qualifying fuhr er die zweitschnellste und im zweiten Qualifying die drittschnellste Zeit in der Renault Clio Klasse. Somit ging er am Rennsamstag von den Startplätzen zwei und drei in die zwei dreißigminütigen Rennen.

Im ersten Rennen heftete sich Alexander Brauer direkt an die Stoßstange des Führenden und versuchte diesen in einen Fahrfehler zu drängen. Es gelang ihm auch sich einige Male neben den erstplatzierten Clio zu setzen, aber dieser verteidigte seine Führung sehr geschickt, so dass sich der Pilot vom MSC Wahlscheid letztendlich mit dem zweiten Platz im ersten Rennen begnügen musste.

Im zweiten Rennen erwischte Alexander Brauer einen sehr guten Start und konnte sich von Platz drei direkt auf den zweiten Platz verbessern. In der dritten Rennrunde gelang es ihm dann auch den bis dato führenden Clio zu überholen und die Führung bis ins Ziel zu verteidigen.

Von den 10 Meisterschaftsläufen konnte Alexander Brauer 7x den 1. Platz und 3x den 2. Platz belegen. An vier Rennwochenenden teilte er sich den Rennwagen mit dem Routinier Jörg Chmiela, der aus beruflichen Gründen beim Saisonfinale leider nicht hinter dem Lenkrad des Renault Clios platznehmen konnte.

Mit dieser beeindruckenden Bilanz in der Saison 2018 sicherte sich Alexander Brauer den Meistertitel gegen über 50 Konkurrenten in der Cup und Tourenwagen Trophy 2018 und bescherte dem erfolgreichen Motorsportclub aus dem Aggertal einen weiteren Meister in seinen Reihen.

So einen Einstand im ersten Jahr in der Serie hätten wir uns beim Einstieg in 2018 nie träumen lassen, so ein sichtlich bewegter Alex Brauer nach dem Gewinn der Meisterschaft.



Nürburgring 6.10.2018- Finn (20) Unteroberdörster und Janis Waldow (23) gewinnen den 8. VLN Lauf und durch ihren fünften Klassensieg 2018 vorzeitig die Klassenmeisterschaft in der VT-2.

Wie immer ging es um 8:30 in das Qualifying. Den Anfang machte Finn Unteroberdörster, leider war die Strecke noch an mehreren Streckenabschnitten nass. Dies führte dazu, dass andere Teilnehmer in den ersten Minuten schon Unfälle bauten, die durch die nachfolgenden Code-60 Phasen gute Rundenzeiten nicht möglich machten. Danach sollte Janis Waldow sein Glück versuchen, doch auch er hatte wieder einmal Pech mit Gelbphasen, die die Chance auf die Poleposition zu Grunde machten.
Somit musste das Duo das Rennen von Startplatz drei starten. In der Zwischenzeit wurden beide Fahrer noch optimal physisch vom Team gestellten Physiotherapeuten Thomas Schnee auf das Rennen vorbereitet.
Das Ziel war klar, ohne unnötig viel Risiko nach vorne fahren und den Klassensieg einfahren.

Den Start fuhr Finn Unteroberdörster. Der 20- Jährige Förderpilot des ADAC-Nordrhein konnte bereits in Runde zwei die Führung übernehmen. In den folgenden Runden bis zum Boxenstopp leistete er sich mit zwei weiteren Klassenkonkurrenten spannende Zweikämpfe mit vielen Positionswechseln die bis zum Boxenstopp anhielten.
Nach acht Runden übergab er dann Janis Waldow den Renault Megane RS, Boxenstopp bereinigt auf P2 mit knappen Rückstand auf den Führenden.
In den folgenden acht Runden konnte Waldow dann die Führung durch schnelle Rundenzeiten und guter Taktik des Teams übernehmen und gab diese auch bis zum zweiten Boxenstopp nicht mehr ab.
Die letzten acht Runden fuhr dann erneut Finn Unteroberdörster. Der junge Lohmarer fuhr konstant schnelle Rundenzeiten und sollte den Vorsprung eigentlich nur noch verwalten, trotzdem baute er den Vorsprung, trotz defensiver Fahrweise weiter aus und fuhr das Auto nach 24 Runden mit drei Minuten Vorsprung auf Position eins über die Ziellinie.
Durch den 5. Klassensieg hat das junge Duo Finn Unteroberdörster und Janis Waldow von Waldow Performance auch schon vorzeitig die Klassenmeisterschaft in der VT-2 gewonnen.

"Unglaublich, wieder den Klassensieg nach teilweise harten Fights einzufahren und damit vorzeitig die Klassenmeisterschaft zu gewinnen ist einfach fantastisch. Das ganze Team hat wie immer super Arbeit geleistet und Janis Waldow ich sind wieder ein fehlerfreies Rennen gefahren.
Jetzt müssen wir noch das letzte Rennen gewinnen und dann sieht es auch in den anderen Meisterschaften sehr gut für uns aus. Wie immer einen großen Dank an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste, Global Seed Investors und natürlich an mein super Team von Waldow Performance" so Finn Unteroberdörster.

In zwei Wochen steht dann, dass neunte und letzte VLN Rennen auf dem Programm. Dafür wird sich wie immer das ganze Team, sowie Finn Unteroberdörster und Janis Waldow perfekt vorbereiten um wieder zu gewinnen.



In der ältesten Breitensportserie für Tourenwagen am Nürburgring, der Rundstreckenchallenge kurz RCN genannt, waren auch wieder Piloten unter der Flagge des MSC Wahlscheid erfolgreich aktiv.

Kevin Wolters, selbst erfolgreicher Tourenwagenpilot hatte diesmal die Seiten gewechselt und setzte als Teamchef mit seinem Team „Keevin Racing and Sports“ einen Porsche in der RCN ein, der vom Finnen Jim Rautiainen gesteuert wurde.

(Foto: Kevin Wolters)
(Foto: Kevin Wolters)

Für Jim war es erst der 2. Einsatz auf der berühmt berüchtigten Nordschleife in der Serie. Jim reiste am Freitag für die Veranstaltung von Finnland aus an den Nürburgring. Dass er ganz vorne mit fahren will, zeigte er schon beim vorherigen RCN Lauf.Doch bei seinem ersten Einsatz haderte Jim noch mit einer mit „Code 60“ abgesicherten Unfallstelle und dem Zeitmesssystem der RCN. Beim seinem 2. Einsatz unter der Bewerbung des MSC Wahlscheid machte er aber alles richtig und bescherte so sich und dem ganzen Team einen schier unfassbarer Erfolg.
Von Rennbeginn an duellierte er sich mit dem bislang ungeschlagenen Gesamtsieger der RCN Saison 2018 - Winfried Assmann. Die beiden lieferten sich High Speed Duelle auf der Döttingerhöhe und kämpften bis zum Schluss um den Sieg. Am Ende lagen die beiden Porsche-Piloten Punktgleich auf Platz 1 und 2 doch Jim hatte die schnellste Rennrunde und stand somit als Sieger fest.

Kevin Wolters nach dem Rennen: Für das gesamte Team war es ein unglaublich erfolgreiches Wochenende, das mit dem Sieg von Jim gekrönt wurde.

Wir freuen uns schon auf das nächste Rennwochenende in 4 Wochen. Dort werden wir bei dem Saison Highlight, dem RCN 3h Rennen wieder an den Start gehen.



Am letzten Septemberwochenende gingen auf der MSC Haus und Hofstrecke  am Nürburgring erneut Rainer Stoffel auf seinem BMW Mini und Alexander Brauer auf seinem Renault Clio Cup in der Cup & Tourenwagen Trophy an den Start.
Rainer Stoffel teilte sich das Cockpit mit Oliver Davidovic.  Alexander Brauer wechselte sich erneut mit seinem Stammfahrer Jörg Chmiela ab.

Sowohl die BMW Mini Klasse als auch die Renault Clio Klasse zählte am Wochenende wieder zu den teilnehmerstärksten Klassen.

Im ersten Zeittraining konnte Rainer Stoffel die drittschnellste Zeit in der BMW Mini Klasse fahren.
Bei Brauer-Motorsport wurde ein neuer Bremsbelag getestet, der sich aber als nicht geeignet erwies. So musste sich Jörg Chmiela ebenfalls mit dem dritten Startplatz in der Renault Clio Klasse begnügen.

Pünktlich zum zweiten Zeittraining fing es in der Eifel leicht an zu Regnen, für Regenreifen war es jedoch noch zu trocken.

Oliver Davidovic fand sich schnell in dem für ihn neuen BMW Mini zurecht und konnte wie sein Teamchef den dritten Startplatz für das zweite Rennen herausfahren.
Alexander Brauer landete im Zeittraining ebenfalls wieder auf dem dritten Klassenrang.

In der Cup und Tourenwagen Trophy werden immer 2 Rennen bei einer Veranstaltung bestritten.

Im ersten Rennen lies Rainer Stoffel mit seinem Mini nichts anbrennen und konnte seine Position halten und den dritten Startplatz auch in einen Podestplatz umwandeln.
Jörg Chmiela erwischte auf dem Clio von Brauer-Motorsport einen perfekten Start und konnte sich nach zwei Runden an die Spitze setzen. Stark abbauende Reifen und Probleme mit der Bremse warfen ihn jedoch wieder um einen Platz zurück, so dass er als zweiter die Ziellinie überquerte.

Im zweiten Rennen konnte Olive Davidovic seine gesammelte Erfahrung auf dem Mini gut umsetzten und im Rennen einen Platz gut machen und so den zweiten Platz belegen.
Auf dem Clio hatte dann Alexander Brauer am Start einige Probleme und verlor direkt zwei Positionen, konnte aber in den darauf folgenden Kurven wieder nach vorne kämpfen und sich so auf dem zweiten Klassenrang einordnen.

Diesen zweiten Platz verwaltete er bis ins Ziel. Der 2. Platz bescherte Brauer die Führung in der Meisterschaft, die es nun beim Saisonfinale in Hockenheim zu verteidigen gilt.
Ebenfalls mit einem Top Ten Platz bei 50 Teilnehmern in der Meisterschaft reist Rainer Stoffel nach Hockenheim. Hier gilt es den 7. Platz zu wahren oder gar noch zu verbessern.

Foto 1: Clio
Foto 2: Mini Team um Rainer Stoffel
Foto 3: Mini



Nürburgring 22.09.2018- Finn Unteroberdörster (20) und Janis Waldow (22) gewinnen den 7. VLN Lauf und beenden damit ihre kleine Pechsträhne.

Bei kühlen acht Grad ging es wie immer um 8:30 Uhr in das Qualifying.
Diesmal begann Finn Unteroberdörster, jedoch hatte er leider in der ersten Runde Pech mit dem Verkehr und in der zweiten Runde eine Code 60 Phase. Dieselben "Probleme" hatte ebenfalls Janis Waldow. Daher reichte es für die beiden Fahrer nur für Startplatz drei in der Klasse. Nach dem Qualifying bekamen Finn und Janis noch eine Einheit bei dem vom Team zur Verfügung gestellten Physiotherapeuten Thomas Schnee, um perfekt vorbereitet in das Rennen starten zu können.

Das Ziel des Rennens war klar gesteckt: Klassensieg, aber das Auto sicher und konstant durch das 4-Stunden Rennen bringen.
Den Start fuhr dann zum 3. mal in dieser Saison Finn Unteroberdörster.
Der 20-Jährige Förderpilot des ADAC-Nordrhein setzte sich sofort sehr gut durch und schaffte es bereits in der ersten Runde die Führung in der Klasse zu übernehmen.
Diese gab er in den folgenden acht Runden, durch konstant schnelle Rundenzeiten auch nicht mehr ab.
Somit übergab er nach einem perfekten Boxenstopp von Waldow Performance das Auto an Janis Waldow mit ca. 1.10 Minuten Vorsprung.
Der 22-Jährige Rheinbacher verwaltete in den folgenden acht Runden den Vorsprung sehr gut und hielt sich damit genau an die Vorgabe des Teams, den Renault Megane RS nicht unnötig zu überfahren und den Vorsprung zu halten.
Am Ende der 16. Runde dann der letzte Boxenstopp. Dort stieg für die letzten sieben Runden erneut Finn Unteroberdörster in das Auto. Auch er verwaltete den Vorsprung weiter und konnte diesen sogar noch ein bisschen ausbauen.
Somit gewann das junge Duo von Waldow Performance, mit drei Minuten Vorsprung das Rennen und bauten mit ihrem 4. Klassensieg in dieser Saison den Vorsprung in der Klassenmeisterschaft weiter aus.

"Absolut großartig, endlich haben wir unsere kleine Pechsträhne besiegt und haben wieder verdient gewonnen. Das ganze Team hat super gearbeitet und hat uns wieder einmal ein siegfähiges Auto hingestellt, womit Janis und ich sehr konstant unsere schnellen Runden fahren konnten. Jetzt geht es hoffentlich in den letzten beiden Rennen genauso weiter. Wie immer einen großen Dank an mein Team, sowie an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors." So Finn Unteroberdörster

Bereits in zwei Wochen geht es beim 8. Lauf der VLN 2018 weiter. Dabei werden sich das ganze Team, sowie Finn Unteroberdörster und Janis Waldow optimal vorbereiten und erneut versuchen einen weiteren Sieg zu erringen.



Im Rahmenprogramm zu einem Lauf des Truck Grand Prix ging die Cup und Tourenwagen Trophy am letzten Septemberwochenende im belgischen Zolder an den Start.

Drei Piloten vom MSC Wahlscheid reisten nach Belgien um wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Rainer Stoffel fuhr erneut zusammen mit dem jungen Phillip Müller auf dem Mini R53. Alexander Brauer teilte sich das Cockpit seines Renault Clio mit seinem bewährten Partner Jörg Chmiela.
Wie immer war das Zeittraining in der Serie in mehrere Sitzungen aufgeteilt.

Im ersten Zeittraining am Samstag hatte Rainer Stoffel noch ein paar kleine Probleme den nötigen Gripp auf der von den Trucks sehr verschmutzen Rennstrecke zu finden. Er kam aber immer besser mit der Strecke zu Recht, so dass er am Ende vom Zeittraining den 3. Startplatz in der BMW Mini Klasse belegen konnte.
Dies gelang dem erfahrenen Jörg Chmiela deutlich besser und so konnte er erneut die schnellste Trainingszeit in der Renault Clio Klasse für sich verbuchen.
Im zweiten Training tat es ihm Alexander Brauer gleich und konnte so eine optimale Ausgangslage für die zwei Sprintrennen am Sonntag schaffen.
Youngster Phillip Müller belegte wie bereits sein Teamchef zu vor, den dritten Platz im Zeittraining.

Das erste Rennen am Sonntag war dann von vielen Unfällen und einer langen Saftey car Phase geprägt. Jörg Chmiela konnte sich direkt vom Start weg etwas absetzen und den Vorsprung dann über das 30 Minütige Rennen verwalten.

Rainer Stoffel biss ins Lenkrad und konnte im Rennen eine Position gut machen und überquerte als zweiter in der BMW-Mini Klasse die Ziellinie.

Das zweite Rennen am Sonntag blieb dann, zum Glück von größeren Unfällen verschont, so dass das Rennen ohne Unterbrechungen ablief.
Vom Start weg hatte Alexander Brauer mit Bremsproblemen zu kämpfen. Sein direkter Konkurrent zeigte sich immer formatfüllend im Rückspiegel und machte mächtig Druck. Brauer musste in den folgenden 20 Minuten alles geben um den Clio auf Platz 1 zu halten. Allerdings musste der Konkurrent nach dem spannenden Rad an Rad Duell um die Führung in der Clio Klasse kurz vor Schluss mit technischen Problemen die Box ansteuern. So konnte Alexander Brauer erneut die Clio Klasse gewinnen.
Auch für den jungen Phillip Müller verlief das Rennen sehr gut. Er machte einen fehlerfreien Job und konnte so mit dem leistungsschwächeren Mini R53 (Kompressor), die deutlich leistungsstärkeren und moderneren BMW Minis R56 (Turbo) hinter sich lassen und so ebenfalls seine Klasse gewinnen.

Das war heute ein hartes Stück Arbeit, so die Klassensieger Brauer und Müller unisono nach dem Rennen. Am letzten Septemberwochenende werden die Karten in der Cup und Tourenwagentrophy am Nürburgring neu gemischt. Auch hier werden die schnellen Piloten des MSC wieder mit von der Partie sein.



Bei kühlen 10 Grad begann Janis Waldow die Jagd auf die Poleposition im morgendlichen Qualifying. Leider wurde er durch zwei Code-60 Phasen gestoppt. Danach versuchte Finn Unteroberdörster in seinen drei Qualifying Runden die Spitze zu übernehmen. Dabei leistete er sich einen ordentlichen Schlagabtausch gegen zwei weitere Klassenkonkurrenten. Am Ende fehlten 0.1 Sekunden auf die Poleposition. Somit versprach das Rennen viel Spannung.

Den Start fuhr Janis Waldow. Bereits beim Start von Position zwei konnte er die Führung in den ersten Kurven übernehmen. In den darauffolgenden Runden konnte er die Führung halten, obwohl er unter ständigem Druck der Strn. 495 stand. Nach acht Runden übernahm, nach perfekten Boxenstopp von Waldow Performance, Finn Unteroberdörster das Auto. Der ADAC-Nordrhein Förderpilot baute den Vorsprung in seinen folgenden acht Runden immer weiter durch sehr gute Rundenzeiten aus. Mit dem nach dem Qualifying geänderten Setup, kam Finn Unteroberdörster sehr gut zurecht und empfand es als großen Schritt in die richtige Richtung. In Runde 17 übernahm erneut Janis Waldow den Renault Megane RS. Der junge Rheinbacher verwaltete den Vorsprung und musste das Auto „eigentlich“ nur noch sicher über die Ziellinie fahren. Doch leider riss zum wiederholten mal die Antriebswelle ab, seitdem der Renault Megane RS 265 die neue Einstufung mit deutlichem Mehrgewicht (82kg.) bei VLN drei erhalten hat. Dadurch verlor das Duo 15 Minuten vor Schluss, den sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten des Rennens durch einen unverschuldeten technischen Defekt.

"Einfach nur total frustrierend, wieder einmal fuhren wir Beide ein komplettes fehlerfreies Rennen, in dem wir erneut in der letzten Rennstunde durch technischen Defekt ausgefallen sind. Waldow Performance kann man trotzdem keine Schuld zuweisen. Das Auto war nach den Schäden vom letzten Rennen wie immer absolut perfekt vorbereitet. Leider schaden unserem Auto aber die 82 kg Zusatzgewicht, die die Vorfacelift Renault Megane nicht haben, umso mehr. Immerhin haben sich aber die Setup Veränderungen sehr positiv bemerkbar gemacht, weswegen wir bei VLN 7 wieder hoch motiviert angreifen werden" so der MSC-Wahlscheid Youngster Finn Unteroberdörster.

Wie immer einen Riesen Dank an meine persönlichen Sponsoren und Förderer, den ADAC-Nordrhein, bei dem ich Förderpilot bin, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors, sowie an mein Team Waldow Performance, ohne die all das in diesem Umfang nicht möglich wäre.



Team Unteroberdörster/Waldow dominiert die Klasse mit zwei Minuten Vorsprung, Team Derscheid durch Defekt ausgebremst

VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Much – Bei Lauf vier der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, VLN, waren auch wieder die erfolgreichen Teams des MSC Wahlscheid am Start. Nach den zwei Klassensiegen des Teams Finn Unteroberdörster und Janis Waldow sollte auch beim vierten Lauf wieder ein Klassensieg eingefahren werden. Das Team Derscheid wollte nach Rang drei beim letzten Lauf wieder punkten und einen weiteren Platz auf dem Siegerpodest einfahren.

Foto: privat
Foto: privat

Bei bestem Wetter begann um 8,30 Uhr das Qualifying. Finn Unteroberdörster, fuhr die ersten Runden, hatte aber Pech durch viel Verkehr und Code 60 Phasen. Somit war eine gute Rundenzeit nicht möglich. Bei der Übergabe des schnellen Renault Megane RS von Waldow Performance an Janis Waldow wurde eine defekte Antriebswelle entdeckt welche dann innerhalb von 20 Minuten getauscht wurde. Eine bessere Startposition als Rang zwei war auch Ihm nicht mehr möglich.

Noch mehr Einsatz hatten die Mechaniker vom Team Derscheid zu zeigen. Nachdem der BMW 325i zunächst problemlos fuhr, meldete Michael Flehmer in Trainingsrunde 2 Probleme mit dem Getriebe. Dadurch war nur Startpostion 11 in der Klasse möglich. Ein Start war mit diesem Getriebe nicht möglich. Die Mechaniker des Teams Derscheid wechselten in der Rekordzeit von 75 Minuten das Getriebe. Pünktlich zum Rennbeginn stand der BMW in der Startaufstellung.

Michael Flehmer, wie immer der Startfahrer, übergab nach acht Runden das Fahrzeug auf Position drei liegend an „Schorle“ Radulovic. Er konnte zunächst diese Position halten. Nach drei Runden beklagte er jedoch einen Leistungsverlust am Motor. Die Verfolger auf Rang 4 und 5 führen jeweils 20 Sekunden schnellere Rundenzeiten. Bei einem vorgezogenen Boxenstop konnte der Fehler jedoch nicht gefunden werden. Rolf Derscheid entschied sich zur Schadensbegrenzung wieder auf die Strecke zu gehen. Bei 20 Fahrzeugen in der Klasse gelang es ihm noch das Rennen auf Rang sechs zu beenden.

Beim Team Waldow Performance fuhr der 20-jährige ADAC-Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster den Start. All sein Können wurde Ihm abverlangt um während der turbulenten Startphase nicht in eine der vielen Karambolagen verwickelt zu werden.In Runde 3, der erste Schreckmoment. Ein Kontrahent verbremste sich und fuhr in das Heck des Renault Megane RS. Trotzdem konnte Finn Unteroberdörster das Auto ohne Einschlag abfangen, verlor jedoch die Führung in der Klasse. Somit ging es für Janis Waldow auf Position 2 in seinen Stint. Durch guten Speed und schonenden Umgang mit den Reifen konnte er das Auto in seinen acht Runden wieder auf Platz eins der Klasse vorfahren. Den Schlussstint fuhr Finn Unteroberdörster, der Youngster des MSC-Wahlscheid baute durch gutes Reifenmanagement und konstant schnellen Zeiten bis zum Schwenken der Zielflagge nach 23 Runden den Vorsprung auf zwei Minuten aus. Somit gewannen Finn Unteroberdörster und Janis Waldow das dritte Mal in vier Rennen der VLN Saison 2018 die Klasse. Dieser Sieg ist um so höher einzustufen als die Klassensiege zuvor. Durch eine neue fragwürdige Einstufung des Fahrzeuges wurde der Renault Megane mit 50 kg Zusatzgewicht versehen welches bei den hohen Temperaturen ein perfektes Reifenmanagement nötig macht um die Reifen nicht zu überfahren.



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