Vereinsmitteilungen
Dritter Klassensieg von Team Derscheid Motorsport beim 56. ADAC ACAS H&R Cup
Von Günther Wolff

Nürburgring/Much – Ein Starterfeld mit über 200 Fahrzeugen beim 3. Lauf zur VLN Lang-streckenmeisterschaft zeugten davon dass viele Teams diesen Lauf schon als Vorbereitung zum diesjährigen 24h-Rennen nutzen wollten. So war es auch nicht verwunderlich dass neben den „alten Bekannten“ auch viele Teams aus dem benachbarten Ausland die Möglichkeit nutzten um Erfahrung in der „Grünen Hölle“ zu sammeln. Zu den Bekannten zählt auch das Team „Derscheid Motorsport“ aus dem bergischen Much welches als Tabellenführer der Serie anreiste. Der in der Klasse V4 startende BMW 325i war von den Mechanikern wie immer hervorragend vorbereitet und so konnte das Training dann begonnen werden. Doch wie schon bei den zwei vorhergegangenen Läufen ließen die vielen Unfälle keine schnelle Zeit zu. Nachdem die zahlreichen Unfallstellen geräumt waren erwischte Michael Flehmer eine halbwegs freie Runde in welcher er den schnellen BMW 325i mit einer Zeit von 9:55 min auf die Poleposition der mit 12 Fahrzeugen besetzten Klasse V4 setzte. Rolf Derscheid fuhr nur noch seine Pflichtrunde in welcher er neue Reifen anfuhr um dann das Fahrzeug zum letzten Check an die Mechanikercrew zu übergeben.
Wie immer übernahm Michael Flehmer den Start und konnte sich mit seiner Routine unter Nutzung der Windschatten der schnelleren Fahrzeuge vor Ihm, schnell von den drei Startreihen hinter Ihm platzierten, eigentlichen Klassenkonkurrenz absetzen. Das Fahrzeug lief ohne Probleme, nur, bedingt durch viele Unfallstellen in welchen nur maximal 60 Stundenkilometer gefahren werden durfte, kam kein richtiger Fahrfluss zustande. Nach 8 Runden kam das Fahrzeug zum planmäßigen Boxenstopp herein und nachdem das Fahrzeug aufgetankt war ging Flehmer wieder raus auf die Strecke. Die Boxencrew hatte wie immer professionell und schnell gearbeitet und damit den Vorsprung zur Konkurrenz nochmals vergrößert. Doch dann kam nochmals Hektik auf, ein Funkspruch erreichte die Box. Flehmer hatte sich im Bereich „Brünnchen“ etwas in den Reifen gefahren, konnte das Fahrzeug aber abfangen und in Schleichfahrt zur Box zurückkehren. Schnell wurde ein Ersatzrad bereitgelegt und Rolf Derscheid machte sich für einen Fahrerwechsel bereit. Nachdem sichergestellt war dass das Fahrzeug durch den schlagenden Reifen keinen Schaden genommen hatte und voll getankt war nahm Rolf Derscheid nun nur noch auf Platz 5 liegend die Verfolgung auf. Es waren noch über 1,5 Stunden zu fahren und die Konkurrenten mussten ja auch noch zum Tankstopp die Box aufsuchen. Der Unterschied war nur, diese Fahrzeuge mussten noch einmal komplett aufgetankt werden, der Derscheid-BMW musste nur noch Treibstoff für die letzten Runden nachtanken. Durch die Erfahrung und die Cleverness des Teams wurde hierfür ein Zeitpunkt gesucht wo keines der anderen Teams den Tankvorgang behindern konnte.
Team Derscheid Mannschaft bei einem schnellen Boxenstopp (Quelle: BR-Foto)
Mit 25 Sekunden Vorsprung konnte Derscheid die Spitze der Klasse behalten und somit den nun schon dritten Klassensieg mit nach Hause nehmen.

Nicht annährend so gut lief es für das unter der Bewerbung von „LeutheuserRacing&Events“ startende Toyota GT86-Cup Team Kudrass/Kudrass/Tschornia. Nachdem beim Abschlusstraining Rang 5 in der mit 10 Fahrzeugen besetzten Klasse erreicht wurde, übernahm Martin Tschornia die Startphase und konnte auf Rang 4 vorfahren. Nachdem das Fahrzeug dann an Alexander Kudrass übergeben war, konnte dieser weitere Zeit gutmachen und den Abstand auf Rang 3 verkleinern. Ein kleiner Fahrfehler mit Leitplankenkontakt bei einem Überholvorgang machte dann jedoch alle Hoffnungen zunichte als auch noch ein BMW in den Toyota GT 86 hineinfuhr und diesen so schwer beschädigte dass eine Weiterfahrt unmöglich war.

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