Vereinsmitteilungen

VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Much – Mehr als 190 Fahrzeuge waren zum 2. Lauf der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) in die Eifel gereist. Mit dabei auch der Meister der Saison 2014, das „Team Derscheid“ mit Ihrem BMW 325i. Nachdem der 1. Lauf, bedingt durch einen tragischen Unfall abgebrochen werden musste, hatte der DMSB (Deutscher-Motor-Sport-Bund) auf zwei Zonen ein Speed-Limit eingeführt. In diesen Zonen sind jetzt nur noch Geschwindigkeiten von 200 bzw. 250 km/h erlaubt.

Wie immer war der BMW des Meisterteams gut vorbereitet, einzig die geänderten Reifen mussten noch besser mit dem Fahrzeug harmonieren. Mit den Ingenieuren von Reifenpartner Michelin wurde noch nach der optimalen Abstimmung mit den neuen Michelin S8L gesucht. Hierzu sollte da das freie Freitagstraining dienen. Michael hatte noch die Eindrücke vom abgebrochenen 1. Lauf im Gedächnis und schon schnell zeigte sich: Wir sind auf dem richtigen Weg ! Doch dann kam plötzlich der unheilvolle Funkspruch: „Ich stehe in Breidscheid und habe keine Servolenkung mehr und die Kontrollleuchte der Lichtmaschine ist an.“ Schnell war der Fehler erkannt, der Keilriemen war durch eine defekte Spannrolle abgesprungen. Teamchef Rolf Derscheid übernahm nach erfolgter Reparatur das Fahrzeug und auch er konnte noch Eindrücke vom neuen Reifen gewinnen. Man konnte entspannt dem Zeittraining am Samstag entgegen schauen.

War beim Freitagstraining noch herrlichster Sonnenschein, so zeigte die Eifel am Samstag ihr wahres Gesicht. Nieselregen schon am Anfang des Trainings ließ erahnen dass nur früh eine gute Rundenzeit erzielt werden konnte. Michael ging mit neuen Reifen auf Zeitenjagd und erlangte Startplatz 1 in der mit 13 Fahrzeugen besetzten Klasse. Als die Fahrzeuge dann zum Start vorbereitet wurden stellte sich die Frage: Regen oder Trockenreifen? Wie fast alle Teams entschied sich auch das Team Derscheid für angefahrene Regenreifen. Doch schon schnell erwies sich diese Wahl als falsch. Die Strecke trocknete durch die 190 Fahrzeuge sehr schnell ab. Wichtige Konkurrenten der Klassen hatte dies schon vor dem Derscheid-Team erkannt und eine Runde früher auf Slicks gewechselt – dementsprechend groß war schon der Abstand zum Derscheid-BMW. Schnell wurden die Reifen gewechselt und Michael nahm die Verfolgung wieder auf. Zu schnell wie sich dann zeigte ! Durch die neuen Sicherheitsbestimmungen ist nur noch eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h in der Boxengasse erlaubt. Michael hatte Diese bei der Ausfahrt geringfügig überschritten. Zu dem schon vorhandenen Rückstand kamen nun noch 35 Sekunden Zeitstrafe hinzu. Mit fast 2 Minuten Rückstand lag der BMW 325i nun auf einem sicheren 3. Platz der Klasse als der Himmel wieder seine Schleusen öffnete. Auf Regenreifen übernahm Rolf Derscheid das Fahrzeug. Schnell war klar dass, wenn den Führenden der Klasse keine Fehler unterlaufen, mehr als Rang drei nicht möglich war. Derscheid entschied kein Risiko einzugehen und sicherte sich den 3. Platz in der mit 13 Fahrzeugen besetzten Klasse und somit sichere Punkte.

Rolf Derscheid: „Wir sind mit dem Ergebnis sicherlich heute nicht ganz zufrieden, aber hier gilt der Respekt auch den starken, teils professionellen Fahrern auf unseren Konkurrenzfahrzeugen die heute einen besseren Job als wir gemacht haben.“

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