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Team Derscheid fährt auch beim letzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft wieder aufs Treppchen
VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Much – Die Saison der Langstreckenmeisterschaft 2015 ist Geschichte, wie schon häufiger erlebt zeigte sich die Eifel auch beim letzten Lauf der Saison 2015 von ihrer launischen Seite. Waren es diesmal nicht Regen oder Schnee, so ließ Nebel mit Sichtweiten unter 50m weder ein Zeittraining noch einen pünktlichen Rennbeginn zu. Mit mehr als 3 Stunden Verzögerung konnte dann das Training unter Auflagen beginnen. Freies Fahren war dementsprechend nicht möglich. Als dann die Sicht auf der Nordschleife ein freies Fahren ermöglichte war mehr als der 7. Startplatz der Klasse nicht möglich. Um 13.50 Uhr wurde dann ein auf 3 Stunden verkürzter letzter Lauf gestartet. Michael Flehmer kämpfte sich sofort auf Rang 4 der Klasse vor. Plötzlich hatte der bekannt schnelle und zuverlässige BMW 325i des „Team Derscheid“ Zündaussetzer. Michael Flehmer machte einen kurzen Boxenstopp, das Auto wurde in Windeseile durchgecheckt und wieder auf die Strecke geschickt.

Teamchef Rolf Derscheid (re) mit seinem Fahrerkollegen Michael Flehmer (li). (Foto: Wolff-Sportpress)
Teamchef Rolf Derscheid (re) mit seinem Fahrerkollegen Michael Flehmer (li). (Foto: Wolff-Sportpress)

Nach weiteren drei Runden stand dann der eigentliche große Stopp mit Reifenwechsel an. Rolf Derscheid ging dann wieder auf die Piste und startete die Verfolgungsjagd. Nach kurzer Zeit befand er sich auf Rang drei der Klasse, mit dem Wissen dass für die besser platzierten Konkurrenten noch ein Boxenstopp anstand. Was wäre am Ende möglich gewesen? Doch alles rechnen und taktieren war letztendlich vergeblich. In der 16. Rennrunde führte eine lange Ölspur auf der Nordschleife zu mehreren Unfällen. Wegen wieder aufziehendem Nebel und der Unfälle entschloss sich die Rennleitung dann das Rennen mit der roten Flagge abzubrechen.

Am Ende wurde der BMW 325i aus dem Aggertal dann auf Rang drei der Klasse abgewinkt. Dieser dritte Platz bescherte dem Team um Rolf und Andrea Derscheid dann die Vizemeisterschaft bei der Produktionswagenwertung und mit Rang 7 eine Top-Ten Platzierung in dem über 800 Teilnehmer starken Fahrerfeld der VLN. Nach der Meisterschaft in der Saison 2014 konnte das kleine Privatteam aus dem Aggertal somit beweisen dass es immer mit ihm zu rechnen ist.

„Mit dem heutigen Podiumsplatz kann ich gut leben. Der Wind in der Klasse V4 ist von den Zeiten her nochmal richtig heftiger geworden. War früher eine Runde unter 10 Minuten die Ausnahme, so ist das mittlerweile die Regel geworden. Ein großer Dank geht an meine phantastische Mannschaft, die, wie die ganze Saison, wieder einen sehr guten Job gemacht hat. Nach der Meisterschaft in 2014 ist eine erneute Top-Ten Platzierung sowie der Vizetitel bei den Produktionswagen für ein reines Privatteam, so wie wir es sind, eine tolle Belohnung“, so ein zufriedener Teamchef nach der Zieldurchfahrt.

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