Vereinsmitteilungen

Fünf Teams des MSC Wahlscheid machten sich auf zum Auftakt der Rallyesaison nach Miehlen in Rheinland-Pfalz. Der MSC Zorn hatte zur 27. NAVC Rallye Zorn über 78 Kilometer eingeladen. Für die Teams Werner/ Schmitz und Wiederhöfer/ Kremer (beide BMW 318is) war dies kein Neuland, hatten sie doch bereits mehrere NAVC – Läufe bestritten. Die anderen Teams mussten sich jedoch mit dem Ablauf der Rallye im 'fremden' Motorsportverband jedoch erst einmal anfreunden, war es doch deutlich anders als die ‚gewohnten‘ Rallye unter der Fahne von ADAC und Co. Im Gegensatz zu den üblichen Veranstaltungen warteten auf die Teams nämlich nur zwei Wertungsprüfungen, die jedoch zweimal bzw. dreimal befahren wurden und zudem nacheinander, mit genügend Zeit zum „Schrauben“ zwischendrin. Zunächst bestritt man die Start- Ziel-Prüfung von Raitzenhain nach Bogel und dann fuhren die Teams dann nach Miehlen zum Startpark zurück. Dieses Prozedere wiederholte sich dann noch zweimal, so dass WP 1-3 allesamt dieselbe Streckenführung hatten. Diese war dafür unglaublich selektiv mit einem stetigen Wechsel aus Bergauf- und Bergabpassagen, schlammigen Wiesenwegen und breiten Kreisstraßen sowie Spitzkehren, Kuppen und schnellen Mutkurven über jeweils ca. 11km – und damit zusammen fast so lang wie eine ‚normale‘ Rallye 35 des ADACs. WP 4 & 5 war ein Rundkurs direkt am Ortsrand von Miehlen über 2,5 Runden und jeweils 23km. Hier war ein stetiger Wechsel von Schotter- und Feldwegen mit breiter Kreisstraße angesagt – sogar an eine Überholzone für schnellere Verfolger wurde gedacht!

Leider war die klasse Organisation des veranstaltenden Vereins nicht von Erfolg gekrönt, da zunächst von Vandalen in der vorherigen Nacht zerstörte Streckenbegrenzungen auf WP 4 & 5 zunächst wieder aufgebaut werden mussten und im weiteren Verlauf zunächst die WP 4 wegen eines Unfalls mit Blockierung der Strecke abgebrochen und die letzte Wertungsprüfung aufgrund der Verzögerungen durch den Wiederaufbau in Verbindung mit einziehender Dunkelheit und den Witterungsbedingungen abgesagt werden musste.

Darunter litten leider auch ein wenig die Ergebnisse der Teams des MSC. Durch die von den Sportkommissaren vergebene Zeit nach ‚italienischer Regelung‘ für die Teams, die die vierte Prüfung nicht befahren konnten, rutschten die Teams Werner/ Schmitz, Jansen/ Jansen (Opel Ascona B) und Wiedenhöfer/ Kremer teilweise mehrere Plätze nach hinten, so dass es am Ende ‚nur‘ zu Platz 8-10 in der mit 43 Startern größten Klasse 9 reichte. Hüppen/ Schaffhaus (VW Polo) schafften einen tollen dritten Rang in der Klasse 7. Pechvogel war diesmal die Besatzung Kopiniok/ Linden, deren BMW 318is aufgrund von Problemen mit der Batterie und der Elektrik schon vor dem Start der ersten Prüfung strandete.

Dennoch waren alle Teams von der Veranstaltung begeistert und werden sich sicherlich in Zorn oder bei anderen Veranstaltungen der Art wieder blicken lassen.

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