Vereinsmitteilungen

Rolf Derscheid

Wahlscheid/Dinant:Selten zieht es die Rallyepiloten des MSC Wahlscheid zu Veranstaltungen ins benachbarte Ausland.
Markus Schulz stellte sich mit Beifahrerin Stefanie Fritzensmeier aber der Herausforderung, sich mit den schnellen Rallyepiloten aus Belgien zu messen. Jedes Jahr wird die Rallye des Ardennes in Belgien ausgefahren. Die Veranstaltung, rund um den Ort Dinant in der Provinz Namur die in der  Region Wallonien liegt, führte über 129 Wertungsprüfungskilometer, die es an einem Sonntag zu bewältigen galt. Es waren selektive Prüfungen mit ultraschnellen Passagen und mehreren Ortsdurchfahrten, die in insgesamt 3 Durchgängen gefahren wurden. Eine echte Herausforderung für den Fahrer und das Material.
Das Duo Schulz / Fritzensmeier  hatte in der Klasse „4/13“ genannt,  welche mit 12 Teilnehmern gut gefüllt war.
Anders als in Deutschland waren, zum Erstaunen der Probanden, neben den üblichen
Klassenkonkurrenten auch mehrere starke Honda S2000 als auch einige  Turbo Fahrzeuge mit 1600 cbcm vertreten, was dem Start des Wahlscheider Duos noch eine besondere Würze verlieh.

Markus Schulz, der als aktiver Motorsportler auch Vorsitzender des MSC- Wahlscheid ist, hatte seine Ziele für Belgien klar definiert: „Auf fremden Terrain Durchkommen, neue Eindrücke sammeln und wenn möglich ein gutes Ergebnis mit ins Aggertal bringen.

Das Duo startete auf dem Opel Kadett E mit einer gehörigen Portion Respekt vor den anspruchsvollen Wertungsprüfungen. Dass der Respekt mehr als berechtigt war zeigt die hohe Ausfallquote der Rallye. Die anspruchsvolle Strecke siebte das Teilnehmerfeld ganz mächtig, so dass es zu 55 Ausfällen bei 133 Startern kam.

Für Schulz / Fritzensmeier lief es den ganzen Tag über sehr gut. Sie tasteten sich langsam an Ihr Limit heran und wurden mit jedem Durchgang immer mutiger, teils im Letzten, vielleicht auch etwas zu mutig.
Aber der Mut wurde belohnt und so fand sich das schnelle Team vom MSC Wahlscheid im Ziel auf Platz 4 in der Klasse und auf Platz 18 in der Gesamtwertung wieder.

Beide waren ob des guten Ergebnisses sehr überrascht und freuten sich mächtig. Allerdings profitierten Sie auch von Problemen diverser Klassenkonkurrenten, aber auch das gehört halt zum Rallye-Sport!

Wir haben das Wochenende riesig Spaß gehabt, viele nette Leute kennen gelernt, sowie die ein oder andere Erfahrung  mit Heim nehmen können. Ein großer Dank geht an meine Beifahrerin Stefanie Fritzensmeier die mich souverän über die Wertungsprüfungen navigiert hat.
Zusätzlich noch ein Dank an die Organisatoren der Euro Rallye Trophee welche immer mit Rat und Tat zur Seite standen falls es etwas zu klären gab, sowie alle Unterstützer daheim die das ganze erst möglich machten, so ein mit dem Einsatz zufriedener Markus Schulz nach der Zieldurchfahrt.

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