Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Nürburgring 22.09.2018- Finn Unteroberdörster (20) und Janis Waldow (22) gewinnen den 7. VLN Lauf und beenden damit ihre kleine Pechsträhne.

Bei kühlen acht Grad ging es wie immer um 8:30 Uhr in das Qualifying.
Diesmal begann Finn Unteroberdörster, jedoch hatte er leider in der ersten Runde Pech mit dem Verkehr und in der zweiten Runde eine Code 60 Phase. Dieselben "Probleme" hatte ebenfalls Janis Waldow. Daher reichte es für die beiden Fahrer nur für Startplatz drei in der Klasse. Nach dem Qualifying bekamen Finn und Janis noch eine Einheit bei dem vom Team zur Verfügung gestellten Physiotherapeuten Thomas Schnee, um perfekt vorbereitet in das Rennen starten zu können.

Das Ziel des Rennens war klar gesteckt: Klassensieg, aber das Auto sicher und konstant durch das 4-Stunden Rennen bringen.
Den Start fuhr dann zum 3. mal in dieser Saison Finn Unteroberdörster.
Der 20-Jährige Förderpilot des ADAC-Nordrhein setzte sich sofort sehr gut durch und schaffte es bereits in der ersten Runde die Führung in der Klasse zu übernehmen.
Diese gab er in den folgenden acht Runden, durch konstant schnelle Rundenzeiten auch nicht mehr ab.
Somit übergab er nach einem perfekten Boxenstopp von Waldow Performance das Auto an Janis Waldow mit ca. 1.10 Minuten Vorsprung.
Der 22-Jährige Rheinbacher verwaltete in den folgenden acht Runden den Vorsprung sehr gut und hielt sich damit genau an die Vorgabe des Teams, den Renault Megane RS nicht unnötig zu überfahren und den Vorsprung zu halten.
Am Ende der 16. Runde dann der letzte Boxenstopp. Dort stieg für die letzten sieben Runden erneut Finn Unteroberdörster in das Auto. Auch er verwaltete den Vorsprung weiter und konnte diesen sogar noch ein bisschen ausbauen.
Somit gewann das junge Duo von Waldow Performance, mit drei Minuten Vorsprung das Rennen und bauten mit ihrem 4. Klassensieg in dieser Saison den Vorsprung in der Klassenmeisterschaft weiter aus.

"Absolut großartig, endlich haben wir unsere kleine Pechsträhne besiegt und haben wieder verdient gewonnen. Das ganze Team hat super gearbeitet und hat uns wieder einmal ein siegfähiges Auto hingestellt, womit Janis und ich sehr konstant unsere schnellen Runden fahren konnten. Jetzt geht es hoffentlich in den letzten beiden Rennen genauso weiter. Wie immer einen großen Dank an mein Team, sowie an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors." So Finn Unteroberdörster

Bereits in zwei Wochen geht es beim 8. Lauf der VLN 2018 weiter. Dabei werden sich das ganze Team, sowie Finn Unteroberdörster und Janis Waldow optimal vorbereiten und erneut versuchen einen weiteren Sieg zu erringen.



Im Rahmenprogramm zu einem Lauf des Truck Grand Prix ging die Cup und Tourenwagen Trophy am letzten Septemberwochenende im belgischen Zolder an den Start.

Drei Piloten vom MSC Wahlscheid reisten nach Belgien um wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Rainer Stoffel fuhr erneut zusammen mit dem jungen Phillip Müller auf dem Mini R53. Alexander Brauer teilte sich das Cockpit seines Renault Clio mit seinem bewährten Partner Jörg Chmiela.
Wie immer war das Zeittraining in der Serie in mehrere Sitzungen aufgeteilt.

Im ersten Zeittraining am Samstag hatte Rainer Stoffel noch ein paar kleine Probleme den nötigen Gripp auf der von den Trucks sehr verschmutzen Rennstrecke zu finden. Er kam aber immer besser mit der Strecke zu Recht, so dass er am Ende vom Zeittraining den 3. Startplatz in der BMW Mini Klasse belegen konnte.
Dies gelang dem erfahrenen Jörg Chmiela deutlich besser und so konnte er erneut die schnellste Trainingszeit in der Renault Clio Klasse für sich verbuchen.
Im zweiten Training tat es ihm Alexander Brauer gleich und konnte so eine optimale Ausgangslage für die zwei Sprintrennen am Sonntag schaffen.
Youngster Phillip Müller belegte wie bereits sein Teamchef zu vor, den dritten Platz im Zeittraining.

Das erste Rennen am Sonntag war dann von vielen Unfällen und einer langen Saftey car Phase geprägt. Jörg Chmiela konnte sich direkt vom Start weg etwas absetzen und den Vorsprung dann über das 30 Minütige Rennen verwalten.

Rainer Stoffel biss ins Lenkrad und konnte im Rennen eine Position gut machen und überquerte als zweiter in der BMW-Mini Klasse die Ziellinie.

Das zweite Rennen am Sonntag blieb dann, zum Glück von größeren Unfällen verschont, so dass das Rennen ohne Unterbrechungen ablief.
Vom Start weg hatte Alexander Brauer mit Bremsproblemen zu kämpfen. Sein direkter Konkurrent zeigte sich immer formatfüllend im Rückspiegel und machte mächtig Druck. Brauer musste in den folgenden 20 Minuten alles geben um den Clio auf Platz 1 zu halten. Allerdings musste der Konkurrent nach dem spannenden Rad an Rad Duell um die Führung in der Clio Klasse kurz vor Schluss mit technischen Problemen die Box ansteuern. So konnte Alexander Brauer erneut die Clio Klasse gewinnen.
Auch für den jungen Phillip Müller verlief das Rennen sehr gut. Er machte einen fehlerfreien Job und konnte so mit dem leistungsschwächeren Mini R53 (Kompressor), die deutlich leistungsstärkeren und moderneren BMW Minis R56 (Turbo) hinter sich lassen und so ebenfalls seine Klasse gewinnen.

Das war heute ein hartes Stück Arbeit, so die Klassensieger Brauer und Müller unisono nach dem Rennen. Am letzten Septemberwochenende werden die Karten in der Cup und Tourenwagentrophy am Nürburgring neu gemischt. Auch hier werden die schnellen Piloten des MSC wieder mit von der Partie sein.



Bei kühlen 10 Grad begann Janis Waldow die Jagd auf die Poleposition im morgendlichen Qualifying. Leider wurde er durch zwei Code-60 Phasen gestoppt. Danach versuchte Finn Unteroberdörster in seinen drei Qualifying Runden die Spitze zu übernehmen. Dabei leistete er sich einen ordentlichen Schlagabtausch gegen zwei weitere Klassenkonkurrenten. Am Ende fehlten 0.1 Sekunden auf die Poleposition. Somit versprach das Rennen viel Spannung.

Den Start fuhr Janis Waldow. Bereits beim Start von Position zwei konnte er die Führung in den ersten Kurven übernehmen. In den darauffolgenden Runden konnte er die Führung halten, obwohl er unter ständigem Druck der Strn. 495 stand. Nach acht Runden übernahm, nach perfekten Boxenstopp von Waldow Performance, Finn Unteroberdörster das Auto. Der ADAC-Nordrhein Förderpilot baute den Vorsprung in seinen folgenden acht Runden immer weiter durch sehr gute Rundenzeiten aus. Mit dem nach dem Qualifying geänderten Setup, kam Finn Unteroberdörster sehr gut zurecht und empfand es als großen Schritt in die richtige Richtung. In Runde 17 übernahm erneut Janis Waldow den Renault Megane RS. Der junge Rheinbacher verwaltete den Vorsprung und musste das Auto „eigentlich“ nur noch sicher über die Ziellinie fahren. Doch leider riss zum wiederholten mal die Antriebswelle ab, seitdem der Renault Megane RS 265 die neue Einstufung mit deutlichem Mehrgewicht (82kg.) bei VLN drei erhalten hat. Dadurch verlor das Duo 15 Minuten vor Schluss, den sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten des Rennens durch einen unverschuldeten technischen Defekt.

"Einfach nur total frustrierend, wieder einmal fuhren wir Beide ein komplettes fehlerfreies Rennen, in dem wir erneut in der letzten Rennstunde durch technischen Defekt ausgefallen sind. Waldow Performance kann man trotzdem keine Schuld zuweisen. Das Auto war nach den Schäden vom letzten Rennen wie immer absolut perfekt vorbereitet. Leider schaden unserem Auto aber die 82 kg Zusatzgewicht, die die Vorfacelift Renault Megane nicht haben, umso mehr. Immerhin haben sich aber die Setup Veränderungen sehr positiv bemerkbar gemacht, weswegen wir bei VLN 7 wieder hoch motiviert angreifen werden" so der MSC-Wahlscheid Youngster Finn Unteroberdörster.

Wie immer einen Riesen Dank an meine persönlichen Sponsoren und Förderer, den ADAC-Nordrhein, bei dem ich Förderpilot bin, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors, sowie an mein Team Waldow Performance, ohne die all das in diesem Umfang nicht möglich wäre.



Team Unteroberdörster/Waldow dominiert die Klasse mit zwei Minuten Vorsprung, Team Derscheid durch Defekt ausgebremst

VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Much – Bei Lauf vier der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, VLN, waren auch wieder die erfolgreichen Teams des MSC Wahlscheid am Start. Nach den zwei Klassensiegen des Teams Finn Unteroberdörster und Janis Waldow sollte auch beim vierten Lauf wieder ein Klassensieg eingefahren werden. Das Team Derscheid wollte nach Rang drei beim letzten Lauf wieder punkten und einen weiteren Platz auf dem Siegerpodest einfahren.

Foto: privat
Foto: privat

Bei bestem Wetter begann um 8,30 Uhr das Qualifying. Finn Unteroberdörster, fuhr die ersten Runden, hatte aber Pech durch viel Verkehr und Code 60 Phasen. Somit war eine gute Rundenzeit nicht möglich. Bei der Übergabe des schnellen Renault Megane RS von Waldow Performance an Janis Waldow wurde eine defekte Antriebswelle entdeckt welche dann innerhalb von 20 Minuten getauscht wurde. Eine bessere Startposition als Rang zwei war auch Ihm nicht mehr möglich.

Noch mehr Einsatz hatten die Mechaniker vom Team Derscheid zu zeigen. Nachdem der BMW 325i zunächst problemlos fuhr, meldete Michael Flehmer in Trainingsrunde 2 Probleme mit dem Getriebe. Dadurch war nur Startpostion 11 in der Klasse möglich. Ein Start war mit diesem Getriebe nicht möglich. Die Mechaniker des Teams Derscheid wechselten in der Rekordzeit von 75 Minuten das Getriebe. Pünktlich zum Rennbeginn stand der BMW in der Startaufstellung.

Michael Flehmer, wie immer der Startfahrer, übergab nach acht Runden das Fahrzeug auf Position drei liegend an „Schorle“ Radulovic. Er konnte zunächst diese Position halten. Nach drei Runden beklagte er jedoch einen Leistungsverlust am Motor. Die Verfolger auf Rang 4 und 5 führen jeweils 20 Sekunden schnellere Rundenzeiten. Bei einem vorgezogenen Boxenstop konnte der Fehler jedoch nicht gefunden werden. Rolf Derscheid entschied sich zur Schadensbegrenzung wieder auf die Strecke zu gehen. Bei 20 Fahrzeugen in der Klasse gelang es ihm noch das Rennen auf Rang sechs zu beenden.

Beim Team Waldow Performance fuhr der 20-jährige ADAC-Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster den Start. All sein Können wurde Ihm abverlangt um während der turbulenten Startphase nicht in eine der vielen Karambolagen verwickelt zu werden.In Runde 3, der erste Schreckmoment. Ein Kontrahent verbremste sich und fuhr in das Heck des Renault Megane RS. Trotzdem konnte Finn Unteroberdörster das Auto ohne Einschlag abfangen, verlor jedoch die Führung in der Klasse. Somit ging es für Janis Waldow auf Position 2 in seinen Stint. Durch guten Speed und schonenden Umgang mit den Reifen konnte er das Auto in seinen acht Runden wieder auf Platz eins der Klasse vorfahren. Den Schlussstint fuhr Finn Unteroberdörster, der Youngster des MSC-Wahlscheid baute durch gutes Reifenmanagement und konstant schnellen Zeiten bis zum Schwenken der Zielflagge nach 23 Runden den Vorsprung auf zwei Minuten aus. Somit gewannen Finn Unteroberdörster und Janis Waldow das dritte Mal in vier Rennen der VLN Saison 2018 die Klasse. Dieser Sieg ist um so höher einzustufen als die Klassensiege zuvor. Durch eine neue fragwürdige Einstufung des Fahrzeuges wurde der Renault Megane mit 50 kg Zusatzgewicht versehen welches bei den hohen Temperaturen ein perfektes Reifenmanagement nötig macht um die Reifen nicht zu überfahren.



Das Wochenende am Nürburgring zur NBR Classic Veranstaltung stand unter einem besonderen Motto: Wer Freude hat, sollte auch Freude geben, so Teameigner Rainer Stoffel. Gemeinsam mit dem Partner CASA Cura hatte das Team Feel4Mini Race Motorsport eine Jugendgruppe aus dem Kinderheim Pauline von Mallinckrodt GmbH aus Siegburg eingeladen, die Faszination Motorsport aus nächster Nähe zu erleben. Die Organisatoren aus Cup und Tourenwagen Trophy, in der das Team mit dem grünen Mini unterwegs ist, hatte für die nötigen Eintrittskarten gesorgt.

Die Seriensponsoren Hankook Reifen und Uli Kainzinger von ENKE spendeten die passende Kopfbedeckung. Den 6 Jungs stand der Spaß ins Gesicht geschrieben. Stoffels und seine Mechaniker versorgten die Truppe mit allem Wissenswerten rund um den Mini und den Autorennsport auf dem Nürburgring. Monika Vondenhoff, die im Team Feel4Mini für die Verpflegung zuständig ist, konnte die Jungs mit Ihrem Begleiter bestens versorgen.

Das Fazit von Rainer Stoffel nach dem Besuch war eindeutig. Wenn auch unsere Rennergebnisse an dem Wochenende an der Technik gescheitert sind, so hat es dem Team sehr viel Freude gemacht in die strahlenden Gesichter unserer Gäste zu sehen. Das hat dann doch zu einem alles in Allem gelungenen Wochenende beigetragen.



Im Rahmenprogramm der Nürburgring Classic ging auch Teams vom MSC Wahlscheid in der Cup und Tourenwagen Trophy an den Start.

Mit dabei waren drei Fahrer vom MSC Wahlscheid. Rainer Stoffel fuhr zusammen mit dem jungen Phillip Müller auf dem Mini R53 und Alexander Brauer teilte sich das Cockpit seines Renault Clio mit dem Routinier Jörg Chmiela.

Im ersten Zeittraining am Freitag konnte Phillip Müller den Mini, trotz Elektrikproblemen auf einen guten 4. Klassenrang in der BMW Mini Klasse platzieren. Jörg Chmiela konnte, wie bereits beim Saisonauftakt in Hockenheim, die Poleposition in der Renault Clio Klasse herausfahren.

Im zweiten Zeittraining lief der Mini wieder Problemlos, sodass Rainer Stoffel sich den 3. Startplatz in der Mini Klasse sichern konnte. Alexander Brauer tat es seinem Teamkollegen gleich und setzte ebenfalls in der 2. Trainingssitzung die Bestmarke in der Clio Klasse.

Im ersten der zwei Sprintrennen lag es dann wieder an Phillip Müller, aber ein erneutes Versagen der Servolenkung und ein Ausfall vom ABS machte die Aufgabe sehr schwer. Trotzdem kämpfte er bis zum Ende und konnte den Mini als 3. Platzierter über die Ziellinie fahren.

Jörg Chmiela marschierte seinen Konkurrenten im Clio davon und fuhr einen sauberen Start-Ziel Sieg ein.

Da der Fehler in der Elektrik beim Mini nicht zweifelsfrei lokalisiert werden konnte, musste Rainer Stoffel im zweiten Rennen teilweise ohne Servolenkung und ABS zurechtkommen. Umso beeindruckender ist dafür der zweite Platz in der Mini Klasse.

Alexander Brauer konnte seinen ersten Platz im Zeittraining in einen erneuten Klassensieg für das Team Brauer-Motorsport ummünzen.

Die Fahrzeuge sind schon wieder in Vorbereitung für den Mitte Juli stattfindenden Lauf auf der belgischen Ardennen Achterbahn in Spa Francorchamps.

Ebenfalls im Rahmen der Nürburgring Classic wurde das 3 Stunden ADAC Eifelrennen ausgetragen.
In der Youngtimerklasse mit 16 Starter waren vom MSC Wahlscheid Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns auf dem Opel Kadett GSI Gruppe A am Start. Das Team fuhr im Training eine starke Zeit und konnte so von Startplatz 1 ins Rennen gehen. Im Rennen fuhr Startfahrer Michael Brüggenkamp im ersten Stint einen guten Vorsprung heraus. Er übergab nach 5 Runden das Auto auf Platz 1 liegend an Dirk Tillmanns. Durch den Boxenstopp fiel das Team auf Platz 2 zurück. Tillmanns drehte routiniert seine Runden und übergab das Auto nach weiteren 5 Runden an Thorsten Schwarz. Dieser erlebte im Streckenabschnitt Schwedenkreuz dann eine riesige Schrecksekunde als er sich bei rund bei 180 km/h drehte aber zum Glück nicht in die Leitschienen eingeschlagen ist. Aber die gute Platzierung war hin, denn der Kadett musste erneut an die Box um neue Vorderreifen zu holen, da diese bei dem fulminanten Dreher erheblich gelitten hatten.
Durch den Zwischenfall fiel das Team dann auf Platz 5 in der Klasse zurück. Schwarz kämpfte sich aber in der letzten Runde wieder auf Platz 3 vor, so daß noch ein Podiumsplatz für das Wahlscheider Team mit nach Hause genommen werden konnte.

Ebenfalls vom MSC Wahlscheid war Uwe Unteroberdörster mit Dr.Steidel auf einem von Fleper Motorsport eingesetzten Suzuki Swift der 1. Generation am Start. Dass Team konnte ebenfalls eine Klassensieg verbuchen.



Bei kühlen 11 Grad am Morgen, ging es in das anstehende Qualifying. Ziel war es auf die Poleposition der Klasse zu fahren. Finn Unteroberdörster fuhr die ersten beiden Runden, leider hatte er auf Bestzeit Kurs liegend Pech mit einer Code 60 Phase vor der Zielgeraden. Nun hieß es für Janis Waldow eine freie Runde zu erwischen.Dies gelang ihm auch sehr gut und er fuhr das Auto souverän auf die Poleposition.

Bestens motiviert ging es dann um 11:40 Uhr in die Einführungsrunde.
Den Start fuhr der ADAC Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster, für ihn war es sein erster Startstint in seinem Leben.
Der 20-Jährige Lohmarer überzeugte auf Anhieb mit guter Zweikampf-Stärke und fuhr in den ersten 3 Runden ein Polster von 20 Sekunden auf die Verfolger hinaus. Dieses schmolz dann aber durch eine extrem unglückliche Code 60 Phase auf 3 Sekunden. Trotzdem konnte er,unter anderem durch seine persönliche Saisonbestzeit erfolgreich die Führung der Klasse zum ersten Boxenstopp verteidigen.
Den Boxenstopp erledigten die Mechaniker von Waldow Performance in gewohnt sehr schneller Zeit, somit ging es dann für Janis Waldow mit einem Vorsprung von 35 Sekunden als Führender weiter. Waldow fuhr in den darauffolgenden Runden extrem schnelle Rundenzeiten und markierte auch die Saisonbestzeit für sich. Mit einem Vorsprung von fast 2 Minuten auf die Verfolger kam er in Runde 16 wieder an die Box und Übergab wieder an Finn Unteroberdörster.
Der Youngster baute den Vorsprung weiter durch konstant sehr schnelle Rundenzeiten aus.
In Runde 20 wurde dann noch einmal ein zusätzlicher SicherheitsTankstopdurchgeführt, daraufhin verwaltete Finn Unteroberdörster den Vorsprung und fuhr den Renault Megane RS mit 1:40 Minute nach 24 Runden auf Platz 1 über die Ziellinie.
"Ein perfektes Rennen, mein erster Start verlief absolut perfekt, Janis Waldow und ich haben unseren Speed noch einmal deutlich verbessert und konnten dadurch und durch die super Arbeit von Waldow Performance den Sieg sicher einfahren, ich bin überglücklich" So Finn Unteroberdörster.
Die Freude über den Sieg wurde allerdings im Parc-Ferme getrübt, 2 gegnerische Teams zweifelten unser Auto an und eins legte sogar bei der Rennleitung Protest ein.
Daraufhin wurde das Auto von Waldow Performance stillgelegt und von den Technischen Kommissaren gründlichst ausgelesen und überprüft. Nach 2 Stunden wurde der Protest erfolgreich wiederlegt, da unser Auto selbstverständlich in allen Bereichen dem Reglement entspricht, wofür Waldow Performance auch garantiert. Daraufhin wurde der Sieg offiziell anerkannt.

Trotzdem gab esdurch die lange Wartezeit keine Siegerehrung mehr für die Teamkollegen Janis Waldow und Finn Unteroberdörster, was sie natürlich ein bisschen traurig machte.

Einen großen Dank an meine persönlichen Sponsoren KJH-Sicherheitsdienste und ADAC-Nordrhein, sowie an das ganze Team von Waldow Performance für die gewohnt super Arbeit.

Bis nächsten Rennen, am 7.7.2018 werden Finn Unteroberdörster und Janis Waldow die Daten und Videos genau studieren und versuchen einen weiteren Sieg einzufahren



Alex Brauer/ Rolf Derscheid

Bei der Saisoneröffnung in Hockenheim beim Preis der Stadt Stuttgart, gingen drei Teams vom MSC Wahlscheid an den Start.

Gefahren wurde im Motodrom von Hockenheim Läufe zur Youngtimertrophy und die Cup und Tourenwagentrophy, beides Serien in den Amateurrennsport auf hohem Niveau geboten wird.

Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns waren mit einen Opel Kadett GSI in der Youngtimer Trophy unterwegs. In der Cup und Tourenwagen Trophy gingen Rainer Stoffen und Phillip Müller auf einem Mini Cooper R56 Challenge sowie Alexander Brauer zusammen mit Jörg Chmiela auf einem Renault Clio Cup Fahrzeug, unter der Bewerbung des MSC Wahlscheid, ins Rennen.

Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)

Das Training der Youngtimertrophy fand bereits am Freitag im strömenden Regen statt. Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns konnten sich auf einem guten 5. Platz von 11 Teilnehmern in ihrer Klasse für das Rennen qualifizieren. Im Rennen am Samstag konnten sich die beiden Routiniers, bei strahlendem Sonnenschein bis auf den 3. Platz in Ihrer Klasse nach vorne fahren. Dann quittiert der Keilriemen seinen Dienst, was dem Team einen zusätzlichen Boxenstopp bescherte-Die folgende Reparatur warfen das Team zwei Runden zurück. Am Ende konnten sie dennoch als acht platzierte die Ziellinie überqueren.

Am Samstag fanden dann bei der Cup und Tourenwagen Trophy zwei Trainingssessions statt, in denen die Startplätze für die zwei Sprintrennen am Sonntag vergeben wurden.

Mit viel Adrenalin im Blut gelang es Rainer Stoffel im ersten Rennen am Sonntag von Trainingsplatz drei in der Klasse auf den zweiten Platz in der Mini Challenge Klasse nach vorne zu fahren. Bei dem Duo Brauer / Chmiela, die jahrelang in der Rundstreckenchallenge am Nürburgring zu Hause waren, konnte Jörg Chmiela in der Renault Clio Klasse die Poleposition nutzen und die Klasse gewinnen.

Im zweiten Rennen hatte der Youngster Phillip Müller auf dem Casa- Cura Mini leider weniger Glück. Ein Leitplankenkontakt in der Anfangsphase des Rennens bedeutete ein frühes Ende für das Team Feel4Mini.

Alexander Brauer erwischte aus dem Mittelfeld einen Fabelstart und konnte direkt an mehreren Autos aus hubraumstärkeren Klassen vorbeiziehen. Nach der ersten Runde war er direkt hinter dem führenden Renault Clio und konnte diesen dann auch überholen. Es folgte ein sehr spannendes Rennduell um den Klassensieg, welches Brauer dann mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 1,5 Sekunden für sich entscheiden konnte.



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