Vereinsmitteilungen

Informationen des MSC Wahlscheid (Texte + Fotos: MSC Wahlscheid)

Alex Brauer/ Rolf Derscheid

Bei der Saisoneröffnung in Hockenheim beim Preis der Stadt Stuttgart, gingen drei Teams vom MSC Wahlscheid an den Start.

Gefahren wurde im Motodrom von Hockenheim Läufe zur Youngtimertrophy und die Cup und Tourenwagentrophy, beides Serien in den Amateurrennsport auf hohem Niveau geboten wird.

Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns waren mit einen Opel Kadett GSI in der Youngtimer Trophy unterwegs. In der Cup und Tourenwagen Trophy gingen Rainer Stoffen und Phillip Müller auf einem Mini Cooper R56 Challenge sowie Alexander Brauer zusammen mit Jörg Chmiela auf einem Renault Clio Cup Fahrzeug, unter der Bewerbung des MSC Wahlscheid, ins Rennen.

Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)

Das Training der Youngtimertrophy fand bereits am Freitag im strömenden Regen statt. Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns konnten sich auf einem guten 5. Platz von 11 Teilnehmern in ihrer Klasse für das Rennen qualifizieren. Im Rennen am Samstag konnten sich die beiden Routiniers, bei strahlendem Sonnenschein bis auf den 3. Platz in Ihrer Klasse nach vorne fahren. Dann quittiert der Keilriemen seinen Dienst, was dem Team einen zusätzlichen Boxenstopp bescherte-Die folgende Reparatur warfen das Team zwei Runden zurück. Am Ende konnten sie dennoch als acht platzierte die Ziellinie überqueren.

Am Samstag fanden dann bei der Cup und Tourenwagen Trophy zwei Trainingssessions statt, in denen die Startplätze für die zwei Sprintrennen am Sonntag vergeben wurden.

Mit viel Adrenalin im Blut gelang es Rainer Stoffel im ersten Rennen am Sonntag von Trainingsplatz drei in der Klasse auf den zweiten Platz in der Mini Challenge Klasse nach vorne zu fahren. Bei dem Duo Brauer / Chmiela, die jahrelang in der Rundstreckenchallenge am Nürburgring zu Hause waren, konnte Jörg Chmiela in der Renault Clio Klasse die Poleposition nutzen und die Klasse gewinnen.

Im zweiten Rennen hatte der Youngster Phillip Müller auf dem Casa- Cura Mini leider weniger Glück. Ein Leitplankenkontakt in der Anfangsphase des Rennens bedeutete ein frühes Ende für das Team Feel4Mini.

Alexander Brauer erwischte aus dem Mittelfeld einen Fabelstart und konnte direkt an mehreren Autos aus hubraumstärkeren Klassen vorbeiziehen. Nach der ersten Runde war er direkt hinter dem führenden Renault Clio und konnte diesen dann auch überholen. Es folgte ein sehr spannendes Rennduell um den Klassensieg, welches Brauer dann mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 1,5 Sekunden für sich entscheiden konnte.



Anstatt traditioneller Osterbeschäftigungen wie Eier suchen, Kaffee und Kuchen genießen oder sonstige Aktivitäten stand für drei Teams des MSC Wahlscheid das Osterfest fest im Zeichen der traditionellen, zum 29. mal ausgetragenen Osterrallye Zerf in dem Terminkalender.
Der MSC Zerf hat zu seiner Veranstaltung im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Wieder tolle Wertungsprüfungen mit schnellen Passagen in den Ablauf genommen.

Duo Plum / Plum
Duo Plum / Plum
Duo Strauch / Paulussen (Fotos: privat)
Duo Strauch / Paulussen (Fotos: privat)

Schon nach der Besichtigungsrunde am Samstag morgen war allen Piloten klar, dass wird eine harte Rallye mit jeweils zweimal zu befahrenen Prüfungen über altbekannte, schnelle Landstraßen und durch Wälder und Weinberge bis hin zu einem neuen, ultraschnellen Rundkurs.

Dennoch machten sich die Gebrüder Thomas Plum/ Max Plum (BMW 318is), Vater und Sohn Jansen sowie Dirk Strauch/ Iris Paulussen (beide Opel Ascona B), hoffnungsvoll auf den Weg. Alle 3 Wahlscheider Teams traten in der am stärksten besetzten Klasse F05 an.

Nach den beiden Schleifen waren alle Teams nicht ganz zufrieden: Plum/ Plum haderten mit Ihrer eigenen Leistung und den Zeitverlusten auf die Konkurrenz. Schlussendlich belegte das Duo Platz 6 in der Klasse und Rang 24 im Gesamt.

Mit der Gesamtwertung waren Jansen/ Jansen mit ihren Zeiten bis Wertungsprüfung 3 sehr zufrieden. In der Prüfung erwischten sie einen Betonbrocken und zerstörten sich daran den linken Vorderreifen mit Felge. Sie verloren dadurch viel Zeit, so dass nur Rang 8 in der Klasse erreicht werden konnte.

Das Duo Strauch / Paulussen hadert nach dem Jahr Rallyepause noch mit dem neuen Auto und konnte noch nicht an die guten Zeiten von vor der Pause anknüpfen. Das Team wurde schlussendlich 9. in der Klasse.

Trotz der nicht so tollen Ergebnisse stellten die Teams am Ende der Veranstaltung fest, dass mit dem Einsatz am Ende immerhin noch die Mannschaftswertung gewonnen werden konnte. Somit wanderte zumindest ein Pokal in Richtung Aggertal.

Für Informationen rund um den Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut.

Hier sind Gäste die einfach mal reinschnuppern wollen immer willkommen

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de oder in Facebook unter https://www.facebook.com/mscwahlscheid



Der zweite Lauf der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft endete nicht für alle Teams des MSC Wahlscheid glücklich
VON GÜNTHER WOLFF

Wahlscheid/Nürburgring – Bei allerbesten Frühlingswetter fand zweite Lauf der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft VLN statt. Nachdem das normale Einsatzfahrzeug des „Team Derscheid“ bei den Versuchs- und Einstellfahrten schwer beschädigt wurde, sah sich Rolf Derscheid und Team gezwungen auf das Ersatzfahrzeug zurückzugreifen. Der orangefarbene BMW E90 wurde auf neuesten Stand gebracht um einsatzfähig zu sein. Nachdem die letzten Einstellarbeiten beim Freitagstraining getätigt waren sah sich das Team bereit um mit mehr als 180 Fahrzeugen beim 43. DMV 4-Stunden-Rennen an den Start zu gehen. Bei 20 Fahrzeugen in der Klasse V4 wollte man versuchen ein gutes Ergebnis einzufahren. Das Training lief nicht ganz so gut, nur auf Startplatz 7 begann wie immer Michael Flehmer das Rennen.

Team Unteroberdörster/Waldow
Team Unteroberdörster/Waldow
Team Derscheid auf Ersatzfahrzeug (Fotos: wolff-sportpress.de)
Team Derscheid auf Ersatzfahrzeug (Fotos: wolff-sportpress.de)

Nachdem Überraschungssieg des Team Unteroberdörster/Waldow bei ersten Lauf, wollten die Beiden natürlich wieder ein gutes Ergebnis einfahren. Beim Zeittraining traten dann jedoch Probleme mit der Antriebswelle auf – das Rennen begann somit vom letzten Platz in der Klasse. Der Boxencrew gelang es das Fahrzeug bis zum Start wieder einsatzbereit zu bekommen. Bei einem 4-Stundenrennen sollte vielleicht noch etwas drin sein.

Michael nutzte seine Routine und fuhr während seinem Stint nach 8 Runden zum planmäßigen Stopp auf Rang 5 liegend an die Box. Mit neuen Vorderreifen übernahm Schorle den BMW 325i E90 der allerdings in seinem gesamten Turn durch mehrere mit Code 60 abgesicherte Unfallstellen immer wieder gebremst wurde. Schorle konnte dann nach 8 problemlosen Runden den BMW für den Schlussturn an Teamchef Derscheid auf Platz 4 liegend übergeben. Die Mannschaft machte wieder einen schnellen und koordinierten Boxenstopp und schickte Derscheid wieder auf die Strecke.

Beim Team Unteroberdörster/Waldow lief zunächst auch alles glatt. Janis Waldow fuhr, wie auch im ersten Rennen, den Start. Bereits nach den ersten Kilometer verbesserte er sich auf Platz 2 der Klasse. Im weiteren Verlauf des ersten Stints fuhr Janis Waldow durch sehr konstante und schnelle Rundenzeiten bis auf Platz eins vor. Beim Boxenstopp nach 8 Runden, übernahm dann Finn Unteroberdörster das Auto. Durch den sehr guten Boxenstopp von Waldow Performance, wuchs der Vorsprung auf den zweitplatzierten sofort auf 10 Sekunden an. Der ADAC Nordrhein Förderpilot, kam in seinem erst zweiten VLN Rennen, immer besser mit dem Auto und den Rennbedingungen zurecht und fuhr in den folgenden Runden, durch starke Rundenzeiten, ein Polster von 40 Sekunden auf die Verfolger heraus.

Derscheid ging in seinem Stint allen Scharmützeln aus dem Weg und es gelang mit dem Ersatzfahrzeug das Rennen auf Rang 3 zu beenden. Nach langer Zeit konnte man wieder einen Podestplatz feiern. Nicht so gut endete der Einsatz für Finn Unteroberdörster und Janis Waldow. Nachdem alles auf einen weiteren Erfolg im zweiten Rennen ausgesehen hatte machte Motorprobleme dies zu Nichte. Um dem Motor keinen Schaden zuzufügen entschloss sich das Team das Rennen schweren Herzens zu beenden. „Das ist schon sehr enttäuschend mit einem so großen Vorsprung auszufallen, jedoch muss man die positiven Dinge sehen, Janis Waldow und ich waren bis zu diesem Zeitpunkt im Rennen permanent die schnellsten der Klasse und das Team machte einen super Job das ganze Wochenende über. Beim dritten Rennen greifen wir wieder voll an. Einen großen Dank an meine persönlichen Förderer ADAC Nordrhein und KJHSicherheitsdienste“ so Finn Unteroberdörster.

Ein weiteres Mitglied des MSC Wahlscheid, Alex Fielenbach, konnte sich mit seinen Fahrerkollegen Adrian Brosius über einen Kassensieg in der Klasse SP3 auf Ihrem Toyota GT86 freuen.

Der dritte Lauf zur VLN Meisterschaft 2018 findet am 23.06.2018 statt.



Martin Jansen / Rolf Derscheid

Nachdem bereits einige Vereinsmitglieder sporadisch an einzelnen Orientierungsfahrten und Oldtimerausfahrten teilgenommen hatten, konnte der Club aus dem Aggertal bei der Orientierungsfahrt des MSC Heiligenhaus wohl zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder eine Mannschaft bei einer Orientierungsfahrt stellen.

Da für eine Mannschaft mindestens 3 bis max. 5 Teams vorhanden sein müssen, aber ansonsten immer nur ein bis zwei Teams gleichzeitig bei einer Veranstaltung vor Ort waren, konnte hier der MSC in den letzten Jahren keine Mannschaft nennen.

Nun gibt es im MSC Wahlscheid aber einen Aufwärtstrend im Bereich des kostengünstigen Orientierungssportes.

Die Mannschaft des MSC , die sich achtbar geschlagen hat (Foto: privat)
Die Mannschaft des MSC , die sich achtbar geschlagen hat (Foto: privat)

Doch was ist Orientierungssport eigentlich. Bei dem Orientierungssport fallen die sonst so entscheidenden Faktoren Zeit und Schnelligkeit nämlich wenig bis gar nicht mehr ins Gewicht. Bei den Orientierungsprüfungen geht es ausschließlich darum, die vom Veranstalter gestellte Aufgabe zu lösen und die Strecke anhand einer Skizze überhaupt zu finden. Die Veranstaltung wird mit einem straßenzugelassenen Fahrzeug, sprich dem Alltagsauto gefahren.

Bei der Veranstaltung des MSC Heiligenhaus, die diesmal passenderweise im Clublokal des MSC Wahlscheid, dem "Aueler Hof" in Wahlscheid startete und endete, starteten vom MSC Vater und Sohn Stefan und Linus Kusch, Max und Barbara Plum (Mutter und Sohn), Thomas Plum/ Wolfgang Schwarz (alle Klasse N wie Neulinge) sowie Christina Häger/ Martin Jansen, die in der Fortgeschrittenenklasse A starteten.

So ging es nach der Beifahrerbesprechung auf die Strecke und nach ca. 3-4 Stunden kamen alle Teams nach einer Tour durch die Gemeinden Lohmar, Overath, Much, Nümbrecht und Seelscheid mit einem lachenden oder weinenden Auge wieder im Ziellokal an.

Die Wahlscheider Teams schlugen sich achtbar und erreichten in der Neuling-Klasse N von 22 Startern die Plätze 8 (Plum/ Schwarz), 11 (Plum/ Plum) und 19 (Kusch/ Kusch) sowie Platz 7 von 9 Startern in der Klasse A (Häger/ Jansen).

Dies reichte diesmal leider nur für Rang 8 von 9 Teams in der Mannschaftswertung. Die Gewissheit, aber wieder mit so vielen Teams an einer Veranstaltung teilgenommen zu haben, wird aber für die Wahlscheider Teams sicherlich Motivation genug sein sind künftig hier noch verbessern zu wollen.

Für Informationen rund um die Möglichkeit selber am Orientierungssport teilzunehmen oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend des MSC sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Team Unteroberdörster / Waldow (Foto: privat)
Team Unteroberdörster / Waldow (Foto: privat)

Beim ersten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring lag Glück und Pech nah beisammen
VON GÜNTER WOLFF

Nürburgring/Wahlscheid – Nachdem der Nürburgring am Donnerstag vor dem ersten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) noch mit Schnee bedeckt war zeigte sich der Freitag von seiner freundlichen Seite. Die Versuchs-und Einstellfahrten, in der Woche zuvor witterungsbedingt abgesagt, konnten stattfinden. Mit dabei waren auch 3 Teams des MSC Wahlscheid. Team Derscheid war als altbekanntes Team auf Ihrem BMW 325i vor Ort und das Team KEEEVIN um Kevin Wolters auf Renault Megane RS welches schon im letzten Jahr gute Ergebnisse ablieferte. Neu dabei waren Finn Unteroberdörster mit seinem Teamkollegen Janis Waldow, ebenfalls auf einem Renault Megan RS. Alle Teams waren froh das es wieder losging. Trotz der ganzen Diskussionen rund um das Produktionswagenreglement wollte man einfach nur Rennen fahren. Bei kühlen, aber trockenen Bedingungen gingen die Fahrzeuge zum ersten Mal in dieser Saison auf die Nordschleife. Als die erste Session um 15.00 Uhr endete waren alle frohen Mutes. Dies sollte sich jedoch schnell ändern. Rolf Derscheid ging zu zweiten Teil des Trainings raus auf die Strecke nachdem einige kleine Änderungen an der Abstimmung vorgenommen waren. Plötzlich bemerkte er einen Flüssigkeitsverlust am Motor, ein Kühlwasserschlauch hatte sich gelöst. Im Bereich Breidscheid wurde dieser kleine Defekt von den Mechanikern behoben, Kühlwasser nachgefüllt und Derscheid konnte seine Fahrt fortsetzen. Das Auto lag gut auf der Straße bis plötzlich das Heck ohne jegliche Vorwarnung ausbrach. Rolf Derscheid war nur noch Passagier in seinem BMW bis die Fahrt mit einem vehementen Einschlag in der Leitplanke endete. Der Kühlwasserschlauch hatte sich erneut gelöst und Derscheid war auf dem eigenen Kühlwasser ausgerutscht. Somit war das Rennwochenende vorbei bevor es so richtig begonnen hatte. Eine schnelle Reparatur war unmöglich, selbst beim nächsten Lauf am 7. April muss das Team um Rolf Derscheid auf das Ersatzfahrzeug ausweichen.

Besser lief der Freitag für die beiden anderen Teams des MSC Wahlscheid. Nach dem Zeittraining am Samstag lagen die beiden Teams in Ihrer Klasse auf Rang vier und fünf. Die Neulinge Unteroberdörster und Waldow mussten sich erst einmal an das neue Fahrzeug und die Verhältnisse auf der Nordschleife gewöhnen.

Der Start lief für beide Teams ohne Probleme ab. Sofort begannen beide Teams Ihre Positionen zu verbessern. Waldow wurde zunächst durch eine Code 60-Zone eingebremst, konnte aber bis zum ersten Fahrerwechsel wieder bis auf 18 Sekunden an die Spitzengruppe heranfahren. Nicht so gut lief es für Kevin Wolters. Nach einer Kollision mit einem Porsche des Teichmann-Teams war für Ihn das Rennen im Bereich Brünnchen zu Ende. Finn Unteroberdörster gelang es durch kontinuierliche schnelle Runden bis auf den Spitzenreiter aufzuschließen und das Fahrzeug nochmals an Janis Waldow zu übergeben. Waldow übernahm durch konstant schnelle Runden die Führung. Beim ersten Lauf der VLN in diesem Jahr war das fast unmögliche eingetreten: Erstes Rennen im neuen Fahrzeug – erster Klassensieg für das neue Team.

Am 7. April findet der nächste Lauf der Langstreckenmeisterschaft statt - alle Teams werden wieder vor Ort sein



Acht Teams des MSC Wahlscheid hatten beim inoffiziellen Saisonauftakt der Rallyefahrer im Westen, der 40. Rallye Kempenich genannt. Bei der Traditionsveranstaltung in der Eifel hatten alle auf einen positiven, und unfallfreien Auftakt in das neue Rallyejahr gehofft

Aber gerade im Motorsport läuft meistens nicht alles nach Plan.

der schnellen Mitsubishi Evo mit Winnen / Schafhaus
der schnellen Mitsubishi Evo mit Winnen / Schafhaus
Heinz Jansen mit seinem gelben Manta
Heinz Jansen mit seinem gelben Manta

Max Plum ,der Jahre auf dem heißen Beifahrersitz des Co-Piloten, unter anderem im Adam Cup im Rahmen der deutschen Rallye-Meisterschaft unterwegs war, greift nun in diesem Jahr selbst ins Steuer eines BMW E30 318is.Leider musste er mit Beifahrer Alexander Schneider bereits vor dem Start aufgeben, da am Startplatz ein enormer Ölverlust aufgetreten war.

Die Gebrüder Frank und Ralf Merten ereilte ein ähnliches Schicksal, sie fuhren die erste der beiden Runden über vier Wertungsprüfungen bereits ohne richtig funktionierende Kupplung und mussten in der Zwangspause leider aufgeben.

Das Duo Dirk Strauch/ Iris Paulussen starteten auf dem neu aufgebautem Opel Ascona B starteten etwas Verhalten in die Prüfungen. Bevor Sie richtig zur Aufholjagd blasen konnten, fielen sie in der dritten Prüfung mit Getriebe- und Kupplungsproblemen aus.

Für Tom Plum mit Beifahrerin Sabrina Göller begann die Rallye vielversprechend. Leider mussten Sie aber nach einem Ausritt ins Gelände, der zum Verlust der Stoßstange führte und Technikprobleme nach sich zog auf Gesamtrang 8 liegend nach WP 4 aufgeben.

Florian Ennser und Klaus Weber sowie Christian Kopiniok/ Arne Linden ereilte ebenfalls das Aus auf der letzten Wertungsprüfung.

Im Ziel hielten dann noch das Duo Winnen/ Schafhaus und Jansen/Jansen die MSC Fahnen hoch.

Winnen/Schafhaus waren auf einem Mitsubishi EVO 4 mit einem 3. Platz in der Klasse und Rang 20 in der Gesamtwertung erfolgreich.

Das MSC Rallyeurgestein Heinz Jansen der wieder mit Sohn Martin unterwegs war belegte mit dem Opel Manta B mit dem obligatorischen Fuchsschwanz einen Klassensieg und den 12. Platz in der Gesamtwertung.

Für Informationen rund um den Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



MSC Wahlscheid plant Oldtimergruppe und ist auf den Beueler Classictagen präsent;

Untrennbar ist die Geschichte des MSC Wahlscheid mit der Geschichte und der Entwicklung von Autos verbunden. Denn schließlich waren es einige junge Wilden, die in den siebziger Jahren bereits der Fazination aus Technik und Geschwindigkeit erlegen waren und 1975 den MSC Wahlscheid gründeten.

Der herrliche Käfer ist von unserem 2. Sportleiter Stefan Kusch. (Fotos: privat)
Der herrliche Käfer ist von unserem 2. Sportleiter Stefan Kusch. (Fotos: privat)

In dieser Zeit waren die für den Motorsport eingesetzten Sportgerägte ein NSU TT mit hochgestellter Haube oder ein VW Käfer oder ein Opel Kadett. Mit diesen bestritt man Orientierungsfahrten und Rallye.

Nun mehr als 40 Jahre später,die jungen Wilden von damals sind nicht mehr ganz jung, aber die Liebe zum Blech und zur Technik von damals ist bei vielen geblieben.
So lag es nur nahe, dass sich die Aktiven des MSC Wahscheid auch wieder mit der Technik von damals im sportlichen Segment beschäftigen wollen. Dafür gibt es reichlich Betägtigungsfelder wie
Orientierungsfahrten oder Oldtimerrallyes.
Damit das auch im MSC Wahlscheid erlebt werden kann, hat sich rund um unseren 2. Sportleiter, Stefan Kusch, eine Gruppe von Oldtimerenthusiasten gesammelt, die im MSC das Thema Oldtimer vertreten wollen.

Als erster öffentlicher Auftritt sind nun die Aktiven des MSC Wahlscheid am 18.03.2018 mit einem Infostand auf der 6. Beueler Classic vertreten.

Die 6. Beueler Classics finden dieses Mal am 18. März 2018 statt. Es werden zu dem größten Oldtimertreffen Bonns bis zu 111 Oldtimer aus den verschiedensten Jahrzehnten (bis Baujahr 1987) erwartet. Das Treffen beginnt um 10:00 Uhr am Rheinufer Beuel an der Kennedybrücke. Am Stand des MSC Wahlscheid werden diverse Fahrzeuge präsentiert und es besteht Gelegenheit mit den „jungen Wilden“ von damals ins Bezingespräch zu kommen.

Infos sind unter www.beueler-oldtimerfreunde.de zu finden.

Merken Sie sich den Termin vor und besuchen Sie das Team des MSC Wahlscheid in Beuel.

Gerne können Sie uns aber auch auf unserem Clubabend, der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindet besuchen, um Bezingespräche im Kreis Gleichgesinnter zu führen. Gäste sind immer willkommen.



Clubmeister Rundstrecke
Clubmeister Rundstrecke
Kartgruppe (Fotos: Wolf-sportpress.de
Kartgruppe (Fotos: Wolf-sportpress.de

Von Rolf Derscheid

Lohmar-Wahlscheid – Bei einer festlichen Jahresabschlussfeier ehrte der Motorsportclub Wahlscheid seine aktiven Fahrer und schloss eine besonders für die Nachwuchspiloten überaus erfolgreiche Saison 2017 ab.

Markus Schulz, 1. Vorsitzender des MSC Wahlscheid, eröffnete das 43. Jahresabschlussfest in der festlich hergerichteten „Royal Albert Hall“ im Landhaus Scheiderhöhe. In seiner kurzen Ansprache hob er das aktive Engagement des Clubs in sehr vielen Motorsportdisziplinen als aktive Teilnehmer auf oder neben der Strecke oder als organisierender Club hervor. Er bedankte sich für die Unterstützung der einzelnen Teilnehmer und Helfer, wobei er aus dem Helferkreis Fabian Ritter, Mario Fassbender, Denni Palm, Heidi Ueberschar, sowie Heike und Dietmar Kaus mit jeweils einem Gutschein für Ihr hervorragendes ehrenamtliches Engagement im Verein ehrte.
Die Aktiven des Vereins decken beginnend mit dem Jugendkart über die Läufe zum Slalom, zur Rallyemeisterschaft, Youngtimer-Trophy, Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), historischen Wagensport, ADAC Classic-Car-Cup und dem Rundstreckenrennsport viele Motorsportveranstaltungssparten ab.

Bei den vielschichtigen Motorsportdisziplinen gelang es dem aktiven Club aus dem Aggertal sich wieder in den ADAC-Nordrhein Meisterschaften und Pokalwettbewerben 2017 gut zu platzieren.

In der Rallyesport Meisterschaft belegte der MSC - Youngster Max Plum, der als Rallyebeifahrer im Opel Adam unterwegs ist, den Vizetitel in der Meisterschaft. Platz 4 und 5 ging mit dem MSC Vorsitzenden Markus Schulz und Ralf Merten ebenfalls an den MSC Wahlscheid. In der Sparte Langstrecke belegte Rolf Derscheid Platz 2. Alexander Fielenbach belegte ebenfalls Platz 2 in der Kategorie Leistungsprüfung.

Wie jedes Jahr wurde die interne Clubwertung mit Spannung erwartet. Klaus Dieter Überschar, und Markus Schulz ehrten mit den MSC Sportleitern die Platzierten. Ergebnisse zur Auswertung der Clubmeisterschaft hatten knapp 40 Aktive eingereicht. Diese wurden in den Sparten Jugendkart, Rallye, Rundstrecke, Slalom und für die Altersklasse 16-28 Jahre in der Nachwuchswertung von Stefan Kusch ausgewertet. Anstatt herkömmlicher Pokale gab es Pokale die aus Holz gefräst und mit dem Emblem des MSC Wahlscheid verziert waren. Ein echtes Unikat, dass eine bleibende Erinnerung an die Saison 2017 und die errungene Platzierung ist.



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