Vereinsmitteilungen

Der Vorverkauf für die Prunksitzung mit Prinzenproklamation läuft auf Hochtouren. Das designierte Dreigestirn der befreundeten Karnevalsgesellschaft KG Ahl Jecke ist in heller Vorfreude, dass es nun endlich losgehen wird. Der KAZI freut sich auf seine Großveranstaltung unter Sitzungspräsident Ingo Thomas. Eben dieser steht bereits zum jecken 11. Mal als Sitzungsleiter auf der Bühne.

Im Mai ist es 10 Jahre bereits her gewesen, als ihm dieses Amt zugetragen wurde. „In diesen 10 Jahren ist viel passiert“, zieht der Präsident ein Fazit, „wir haben unsere Besucherzahl erhöht, einen der agilsten Elferräte der Region aufgebaut, die Herrensitzung von der Aula in die Jabachhalle geholt, den Seniorensitzungskarneval wiederbelebt, aber vor allem haben wir bei all den Erfolgen unseren Spaß behalten.“

ein Bild aus den frühen 90ern (Foto: privat)
ein Bild aus den frühen 90ern (Foto: privat)
ein Bild aus 2004 aus dem Zelt der Ahl Jecke
ein Bild aus 2004 aus dem Zelt der Ahl Jecke "50 Jahre Funken" (Bild KAZI)

Sein Literat ist seit 2009 Johannes Wingenfeld, der vor seiner „Kazi-Karriere“ mit seiner Familien-Band „Quanten-Quartett“ den Karneval von der Seite der Protagonisten aus und hin und wieder auch als Gast auf der Kazi-Prunksitzung erlebt hat. Er kennt den Karneval also von beiden Seiten und kauft stets mit Bedacht ein. Den ersten Auftritt im Lohmarer Karneval hatten die Wingenfeld-Jungs 1990 auf der Prunksitzung unter der Leitung von Heribert Frielingsdorf. Als Sitzungspräsident Ingo Thomas auffiel, dass diese Premiere bereits ein Vierteljahrhundert her ist, fragte er im Bierwagen auf dem Funkenbiwak seinen Literaten einfach: „Meinst Du, die würden uns noch ein einziges Mal mit einem Auftritt zu beehren?“ Da sein Literat „erstaunliche Kontakte“ hat, gelang es ihm schnell, die Familienbande zu befragen. Und so war ein besonderer Act für die diesjährige Sitzung sicher: das Quanten Quartett.

„Als Literat ist man bei so Newcomer-Bands ja immer etwas zurückhaltend.“, fasst Johannes Wingenfeld zusammen, dass er nicht gewillt war, für ‚No-Names‘ Geld in die Hand zu nehmen. „Aber als ich mich gerade darauf einlassen wollte, den Preis zu drücken, erfuhr ich, dass man für den Preis käme, den Heribert Frielingsdorf damals schon bezahlt hat. Und da kann man nicht tiefer gehen, ohne sofort selber Geld zu bekommen.“

Die Combo möchte sich im Nachhinein noch einmal beim KAZI bedanken für die Chance, die man bekam, als man als ‚lustige Brüder-Combo‘ auf Lohmars größter Narrenkonferenz aufspielen durfte. Dem Literaten des KAZI ist durch diesen Coup geglückt, was ihm bisher – trotz nörgelnder Dauervorsprache in Köln – noch immer nicht gelungen war: endlich wieder Bläck-Fööss-Musik live in der Jabachhalle anbieten zu können. Nun gut, selbst ist der Mann!

Ingo Thomas freut sich noch aus einem ganz anderen Grund über den Jubiläums-Gag: „Wir haben mit Jupp Mester und seiner Band ‚Black & White‘ seit Jahren eine der besten Sitzungskapellen vor Ort. Und selten können die Jungs zeigen, was sie musikalisch alles drauf haben. Aber wenn die mit den Quanten aufgespielt haben, ging hier jedes Mal die Party richtig ab.“

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