Vereinsmitteilungen
Lohmar. Die Bürgermeistersprechstunde nutzte eine Abordnung der Senioren, um dem neuen Bürgermeister von Lohmar, Horst Krybus, einen Antrag zum Ausbau der Seniorenarbeit in Lohmar zu übergeben. Konkret geht es darum, die Stelle der Leiterin der Begegnungsstätte Villa Friedlinde von einer Teilzeitstelle in eine Vollzeitstelle umzuwandeln.

Lohmar hat in anerkannter Weise in Nordrhein-Westfalen eine gute, und auf den Rhein-Sieg-Kreis bezogen, eine ausgezeichnete und beispielgebende Seniorenarbeit. Diese gilt es zu erhalten und kontinuierlich auszubauen.
nsbesondere halten die Senioren es für wichtig, dass sich sowohl der Kultur-Ausschuss als auch die Verwaltung mit dem Entwurf des Konzeptes zur Seniorenarbeit beschäftigt, der zwar 2007 schon geschrieben wurde, bisher aber nur durch Initiativen Einzelner und das auch nur in Teilen umgesetzt wurde. Wunsch ist, dass sich die Stadt dauerhaft ein solches Konzept zu eigen macht, an die Veränderungen anpasst und weiterentwickelt. „Lohmar braucht angesichts des demografischen Wandels so etwas wie einen Masterplan für die Seniorenarbeit. Das ist weit mehr als in diesen Unterlagen enthalten ist", erläuterte Jürgen Karad von der Seniorenvertretung.

Die Aufgaben in der Seniorenarbeit machen es erforderlich, dass sich eine hauptamtliche Kraft auch mit der Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzeptes beschäftigt. Die dem Antrag beigefügte Aufgabenzusammenstellung gibt einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben der Leiterin der Begegnungsstätte und die zeitliche Beanspruchung. Die Senioren sind überzeugt, die Vollzeitstelle mit den erarbeiteten Unterlagen belegen und begründen zu können.

„Ob die Vollzeitstelle die Lösung ist, kann ich nicht sagen. Wir müssen das konzeptionell angehen", erklärte Bürgermeister Krybus. Der Stadt fehlen aktuell 6,5 Millionen im Haushalt. Die Senioren verstehen, dass die Stadt ein finanzielles Problem hat, wollen aber nicht, dass ausgerechnet bei den Senioren gespart wird, zumal dort die nötige Arbeiten durch ehrenamtliches Engagement geleistet wird. Langfristig müssen die Ehrenamtlichen durch Hauptamtliche begleitet werden, um den erworbenen Standard zu erhalten.

Die Abordnung der Lohmarer Senioren übergibt dem Bürgermeister die erarbeiteten Antragsunterlagen

v.l.n.r. Annemarie Nolting, Jürgen Karad, Erich Wiemer, Hilde Kirschbaum, BM Horst Krybus, Yvonne Giebelen-Daughtrey, Helmut List, Christel Mundt, Franz König (Foto: Denise Frielingsdorf)
Die Sprecherin der Seniorengruppenleitendenrunde, Yvonne Giebelen-Daughtrey, - eine Gruppe, in der sich die ehrenamtlich in der Lohmarer Seniorenarbeit Tätigen zusammengeschlossen haben - trug die Sorge der Senioren vor. So wird befürchtet, dass die Verwaltung sich mit "hauptamtlichen Kräften bewusst zurückhalte, um das Ehrenamt nicht zu gefährden". So wurde zumindest eine Äußerung des 1. Beigeordneten der Stadt Lohmar, Dirk Brügge, in der Kulturausschusssitzung vom März 2014 gewertet.

Bürgermeister Horst Krybus nahm die Unterlagen der Seniorenabordnung entgegen. „Ich werde die eingereichten Unterlagen sichten und in Teilen die Arbeiten meiner Beigeordneten persönlich begleiten, damit wir zu einem schönen Ergebnis kommen."

Die Lohmarer Senioren wollen die weitere Entwicklung verfolgen und sind bereit, konstruktiv mitzuarbeiten.

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