Vereinsmitteilungen

Es sollte ein Test sein, der 33 Lohmarer am letzten Sonntag nach Köln gelockt hatte.

Vorstand, Familienmitglieder, Helfer und Gönner von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. machten sich bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg zur „Severinspoorz“, wo sie um 11 Uhr der Kölner „Krätzjes-Sänger“ Philipp Öbel mit seiner Gitarre erwartete und seine ersten „Anekdötchen“ zum Besten gab.

Punkt 11 Uhr 11 ging es dann mit Gesang an der Severins-Torburg los. Das erste Ziel war die „Ellsass-Strôôß“, da, wo der von den Bläck-Fööss besungene Polter-Ôvend stattfand. Hier lernte die Lohmarer Gruppe an einer Gedenktafel, dass zu Beginn der Nazi-Zeit durch diese Straße der erste Aufmarsch der SA in Köln stattfand, was die Bewohner damit quittierten, dass sie die Teilnehmer mit Knüppeln und Flaschen bewarfen.

Nachdem das Lied „vunn d‘r Zaus em Kessel“ gesungen war, ging es weiter durch die Straßen des Severinsviertel mit ihren wunderschönen Alleebäumen, sodass man sich gar nicht wie „mitten in der Stadt“ fühlte sondern eher an einen Gang durch einen Park erinnert wurde. Durch dieses herrliche Grün zu gehen tat bei den sommerlichen Temperaturen gut und spornte beim Singen weiterer kölscher Lieder wie in Abänderung des Textes „Demm Schmitz sing Frau is widder dô“ so richtig an.

Immer wieder bewies Philipp Öbel, dass er ein in Köln beliebter und anerkannter Krätzjes-Sänger ist, der imstande ist, auch altem Liedgut wie „Kölsche Mädcher künnen bütze“ durch moderne Interpretation ein vollkommen neues Gesicht zu geben.

Nachdem immer wieder die Frage nach einem leckeren Kölsch aufkam, kehrte die Gruppe nach einem 90-minütigen Spaziergang u.a. vorbei an der „Bottmüll“ im „ Alten Brauhaus“ in der Severinsstraße ein, wo mit dem „Campingleed“ und der „Ode an e‘ Hämche“ der Vormittag bei leckerem Kölsch vom Fass und gutem Essen endete. Mit viel Beifall wurde der tolle „Sunndaachs Strôôßesänger-Stadtführer“ Philipp Öbel von der begeisterten „Saach hür ens“-Gruppe mit Riesenbeifall entlassen, was ihn dazu veranlasste, sein „ Ruude Wing der stupp“ als Zugabe zum Besten zu geben.

Fazit: der Test ist zur Zufriedenheit aller voll gelungen und wird mit Sicherheit im nächsten August als „offene Veranstaltung“ von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. wiederholt.

Für alle, die gerne kölsche Lieder singen, bietet sich ja schon bald dazu die Gelegenheit beim
2. Mitsingabend von „Saach hür ens“ am Freitag, den 25. September um 20 Uhr im „Sion“ in der Kirchstraße.
Philipp Öbel wird einer der Höhepunkte bei der nächsten „ Saach hür ens“ – Kostümsitzung am 23. Januar in der Jabachhalle sein.

Ihr “Saach hür ens“ e.V.

Infos: www.saachhuerens.de

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