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Wer hätte das gedacht? Auch die letzten Skeptiker waren am Ende eines beeindruckenden  Abends überzeugt, dass die Premiere mit den beiden Protagonisten Philipp Oebel mit seiner Gitarre und Erwin Rußkowski, der aus seinem Buch „Uss demm Levve“ las, ein voller Erfolg war.

Dank der großartigen Zusammenarbeit zwischen dem „Dilettantenverein Neuhonrath e.V. 1899“ und „Saach hür ens“ Lohmar e.V. verlief die Vorbereitung und Organisation wieder einmal ganz hervorragend, und bereits beim Vorverkauf (die Veranstaltung war drei Wochen vorher ausverkauft) zeichnete sich ab, dass es ein vielversprechender Abend werden sollte.

Durch das Programm führten in ihrer ebenso charmanten wie auch witzigen Art Uli Pfau, die Vorsitzende des „Dilettantenvereins“ und Gerd Moos, der stellvertretende Vorsitzende von  “Saach hür ens“.

Und so erlebten die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Krätzjer und Sketchen, das von der ersten Minute an fesselte und die Lachmuskeln strapazierte.

Philipp Oebel bestach mit Krätzjer  von Fritz Weber, Willi Ostermann, Jupp Schmitz und Karl Berbuer ebenso wie mit Liedern von Hein Bitz, Heinz Heger, Friedel Müntenich und den Bläck Fööss.
Ob beim „Colonia Leed“, dem „Zausleed“ oder bei der Philipp Oebel-Variante „Demm Schmitz sing Frau is widder dô“, Philipp Oebel hatte die Gäste stets auf seiner Seite. Er verlangte ihnen aber auch eine Menge ab  - etwa beim Mitsingen des Zungenbrechers „Frau Schmitz unn Frau Latz“.
Man wäre nicht im Rheinland, käme nicht irgendwann der Zeitpunkt zum Mitschunkeln. Der war spätestens gefunden beim „Heimweh nôh Kölle“. Mehr noch: das war „Gänsehaut pur“.

Die Lacher hatte ebenso Erwin Rußkowski sehr schnell auf seiner Seite, als er zu Beginn drei Damen beim „Kaffeeklatsch“ durch authentische Stimmveränderung präsentierte.
Aber auch das Thekengespräch „In d’r Weetschaff op d’r Eck“ fand rasend schnell begeisterte Zuhörer. Erst recht wurde gelacht bei „ Dr. med. Wurst“ oder bei der „Verdammpten Rechenaufjab“.
Zu guter Letzt kam es mit  „Ens jrad‘ e‘ Bier dringke jonn“ zum Höhepunkt, als Rußkowski ein Ehepaar vorstellte, wo der Mann erst weit nach Mitternacht aus der Kneipe nach Hause kommt und ihn sein „Liebelein“ entsprechend empfängt.

Erst nach zwei Zugaben durften Philipp Oebel und Erwin Rußkowski von der Bühne, auf der sie sicher nicht zum letzten Mal gestanden haben – und das wahrscheinlich auch, weil „die Chemie“ zwischen den Beiden einfach gestimmt hat.

Bald gibt es wieder eine Veranstaltung von “Saach hür ens“ auf der Baacher Bühne.
Am Freitag, den 12 Mai spielt dort erneut die Kultband „Antweiler, Graf & Co.“
Der Vorverkauf (Karten 12 Euro) beginnt in Kürze bei Friseur Bernhard Königs in Lohmar und Neuhonrath

Ihr/euer „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Infos: www.saachhuerens.de


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