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"Anti bliev Anti! Unn d’r Machtin woor och nit schlääch!"

So oder so ähnlich klangen die Kommentare, die man nach Abschluss des dritten Mundartkonzertes  hören konnte, das "Saach hür ens" Lohmar e.V. wieder gemeinsam mit dem Dilettantenverein Neuhonrath 1899 e.V. am 12. Mai präsentierte.

Aber der Reihe nach:
Zu Beginn der knapp dreistündigen Veranstaltung, der die Gäste, die zum Großteil bereits eine Stunde vorher im Saal waren, entgegenfieberten, zeigte der Lohmarer Liedermacher Martin Moos als "Machtin" sein ganzes Talent als Songschreiber und Texter, dass er es durchaus mit so manchem Kollegen aus der Branche des kölschen Liedguts aufnehmen kann. Begeisterter Applaus des Publikums im vollen Saal "Op d‘r Baach" war der verdiente Lohn für die gezeigte Leistung.

Dann war es soweit: Bernd Antweiler ("Anti") und seine Mitstreiter Martin Graf, Manfred Bosse und Tanja Krämer zogen zu den  Instrumentalklängen von "Scheiß Môndaach Morrje" - einer Prozession ähnlich - in den Saal und auf die Bühne und starteten damit in einen unvergesslichen Abend voller "Krätzje unn Balladen".

Dabei präsentierte sich Berd Antweiler so, wie ihn seine zahlreich im Saal erschienenen Fans noch von  der Zeit der „Screamers“ und „Panzerknacker“ aus den 60-er und 70-er Jahren kennen. Die lieben an ihm nämlich die „positiv schnodderige Art“, wie er seine Stücke ankündigt ebenso wie sein multimusikalisches Talent an unzähligen Instrumenten. Dem stehen die anderen Musiker in Nichts nach: Martin Graf mit Keyboard und Gesang, Manfred Bosse (ebenfalls früher Mitglied der „ Panzer-knacker) mit Gitarre, Kontrabass und Gesang sowie die hervorragende Tanja Krämer als Multiinstrumentalistin.

Mit "Themen aus dem Leben", wie es Antweiler und Graf nennen, die die Songs für die Band schreiben, schafften es die vier Musiker das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann zu ziehen. Was gibt es Besseres als in Liedern Alltagssituationen von ganz normalen Menschen zu beschreiben, bei denen der ein oder andere sich durchaus auch dabei selber entdeckt. Und umso herzhafter kann man dann auch mitsingen und vor allem mitlachen. Beides sollte an diesem Abend nicht zu kurz kommen.

So blieb denn  auch bei  Stücken wie  "Tant Maria ihre Hungk", "Ich stonn widder met de Tütte dô", "Spööl für mich" und vielen anderen der von der Band überwiegend  im Stil irischer Folk-Bands vorgetragenen Stücke kein Auge trocken, bis der Abend schließlich mit dem "Weihbischof" und "Op heim ahnjonn" traditionell zu Ende ging.

Alle Fans dieser Musik und der rheinischen Mundart dürfen sich schon auf das nächste Jahr freuen, wenn es im Mai wieder heißt: Mundartkonzert mit "Antweiler, Graf & Co"

Ihr/euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.
Info: www.saachhuerens.de

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