Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Ausverkauftes Haus - Programm der Spitzenklasse - Stimmung ohne Ende

Manchmal ist es schwer, ein Programm zu toppen, aber das scheint den Machern der 5. Großen Kostümsitzung von “Saach hür ens“ Lohmar  e.V. auch in diesem Jahr wieder gelungen zu sein.

Schon Wochen im Voraus war die Jabachhalle ausverkauft, und alle, die gekommen waren, konnten eine Sitzung erleben, die von Anfang an die Wellen der Begeisterung hoch schlagen ließ.

Bereits der Einmarsch mit ca. 150 Aktiven der Nippeser Bürgerwehr und dem Elferrat brachte die Bühne zum Bersten. Welch herrlicher Anblick, ja ein Meer in Orange der „Appelsinefunke“, war das, was sich den Besuchern da bot.

Sitzungspräsident Erwin Rußkowski stellte das Kölner Traditionscorps  als insofern befreundete Gesellschaft vor, da die eigenen Nachwuchskräfte „Zilli unn Mattes“ aus der Mundartgruppe der MKS Lohmar dort im November 2015 den begehrten Orden „Goldener Kappes“ erhalten hatten, eine Auszeichnung  für Nachwuchsredner im Kölner Karneval. Die Pressefotos zeigten damals Celina Domscheit und Max Röhrig mit Geschäftsführer Gerhard Düren und Christoph Stock, dem diesjährigen Bauern im Kölner Dreigestirn.

Eine besondere Freude an dem großartigen Auftritt dürfte Marita Mätschke aus Lohmar gehabt habe, die Sitzungspräsident Erwin Rußkowski aus besonderem Grund auf die Bühne bat. Sie ist eine  ehemalige „Marie“ der Nippeser Bürgerwehr und begrüßte viele Bekannte aus dem Traditionscorps. Am Ende marschierte sie sogar mit ihren ehemaligen Gardisten und Offizieren aus.

Einen weiterer Höhepunkt gleich zu Beginn des Programm darf „De Frau Kühne“ für sich beanspruchen, die mit authentischen Geschichten aus dem Leben einer gestressten Mutter die Gäste im Saal von einer Lachsalve zur nächsten trieb. Da war die erste Rakete des Abends fällig.
Der nun folgende Block „eigener Nachwuchs“ darf getrost als voll gelungen und erfolgreich bezeichnet werden. Die vier Beiträge der Mundartgruppe der MKS Lohmar inklusive der Top Band  „Blue Marvel“ unter der Leitung von Musiklehrer Jens Müller ließen die Besucher nicht nur staunen, sondern entlockten ihnen auch am Ende „Standing Ovations“.
Nach dem Sketch „Op demm Schullhoff“, bei dem Luisa Klüser zum ersten Mal als Mitglied der Mundartgruppe glänzte, wussten sowohl Celina Sysk und Svenja Litzner in ihrer Paraderolle als „Zwei Fründinne“ als „Old School- Teenager“ zu überzeugen als auch „Felix unn Tünn“ (Felix Weitz und Anton Hagen), die am Ende  ihres Zwiegesprächs „Hänsel und Gretel auf Türkisch“ darboten.
Schon zum vierten Mal standen „ Zilli unn Mattes“ bei “Saach hür ens“ als Fußball-Fans des 1.FC Köln und Borussia Dortmund auf der Bühne und brachten u.a. den ganz aktuellen Stand des Trainer-wechsels  von  Peter Stöger pointenreich ins Spiel.

Ein wahres Feuerwerk an Kölschrock zauberte „Kempes Feinest“ auf die Bühne der Jabachhalle.
Die Band mischt seit drei Jahren den rheinischen Karneval auf und hat mit Nici Kempermann eine wahre Rockröhre als Frontfrau. Sie werden in diesem Jahr auch im Kölner Rosenmontagszug  live auf einem der ersten Wagen zu sehen und zu hören sein.

Als ein weiterer, absoluter Höhepunkt  darf der Auftritt von „Rabbatz“, dem tollen gemischten Chor des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchors Lohmar bezeichnet werden, der mit einem Medley aus alten und neuen Karnevalsliedern die Stimmung im Saal anheizte und das Ganze mit einer mitreißenden Choreographie unter der Leitung von Barbara Wingenfeld auf der Bühne erlebbar machte. So macht Singen von sechs bis sechzig Jahren Spaß, so steckt Singen an, und das brachte dieser tolle Chor rüber. Der ganze Saal fühlte sich animiert und sang mit.

Ein Redner der ganz besonderen Art ist und bleibt Gisbert Fleumes, den seine Fans auch einfach  „Fleumchen“ nennen dürfen. Das fantastische Publikum in der Jabachhalle schenkte ihm von der ersten bis zur letzten Minute Gehör und wurde durch einen außergewöhnlichen Vortrag mit viel
Reim und Wortwitz belohnt – so beim Vortrag über die Kölner Cafes oder dem Gedicht vom Endiviensalat.

Seit 25 Jahren bereiten mittlerweile die beliebten EVD Tanzflöhe aus Donrath den Jecken in der Region viel Freude  - und so auch wieder einmal bei “Saach hür ens“, wo sie erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen wurden.

Nun war die Zeit gekommen zum reinen „Abfeiern“,  und das taten die Besucher ausnahmslos von der ersten bis zur letzten Reihe. Schon beim ersten Lied der „Köbesse“ stand der Saal, und das blieb so bis zum Schluss des Auftritts der Band, die sich vor zwei Jahren entschlossen hat, nur noch mit eigenen Stücken aufzutreten. Ob das krachende „Kommando jeck“ zu Beginn oder das sentimentale „Ich saach ett dir met nemm Leedcher“ – die Lieder dieser tollen Musiker haben einfach Pep und reißen mit.

Es kündigte sich ein weiterer Höhepunkt an, denn die diesjährigen Lohmarer Tollitäten marschierten mit riesigem Gefolge ein. Begleitet von den KAZI-Funken, bahnten sich Prinz Peter III., Bauer Heribert und Jungfrau Yvonne, alle aus dem Hause Heister ihren Weg zur Bühne.
Dort stellte Adjutant Peter Drossard die Narrenherrscher noch einmal vor, bevor das Gefolge das Publikum mit seinem Tanz erfreute. Den Abschluss dieses Gesamtauftritts markierten die KAZI-Funken durch ihre mitreißenden Tänze und atemberaubende Hebe- und Schleuderfiguren.

Mit „so etwas hat man in Lohmar noch nicht gesehen“ kündigte Sitzungspräsident Erwin Rußkowski die nun folgende Show von „High Energy“ an - eine Showtanzgruppe der Sonderklasse.
Die mehrfachen deutschen Meister ließen durch ihre mitreißende Bühnenshow aus Spitzen-leistungen des Showtanzes und Pyrotechnik die Besucher vor Begeisterung fast erstarren, und sie fühlten sich zu permanentem Zwischenapplaus veranlasst – hier bot sich dem Betrachter einfach eine Sensation.

Genauso war es auch beim finalen Auftritt von „De Bajaasch“, der Cover – Bigband mit dem Lohmarer Simon Schillig. Sie boten wiederum eine tolle Laser-Show und kölsche Lieder zum Mitsingen. Ob beim „Kölsche Jung“ von Brings oder als beim Schlusslied  „In unserem Veedel“ von den Bläck Fööss -  die Besucher im Saal erwiesen sich als äußerst textsicher, und so fand ein unvergesslicher, stimmungsvoller Abend für die begeisterten Besuchern ein würdevolles Ende.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. bedankt sich bei allen, die diese wunderbare Sitzung ermöglicht haben: den Helfern des KAZI und der „Fastzelôvendsfründe“ aus  Scheiderhöhe, bei den Helfern aus den eigenen Reihen beim zweitägigen  Aufbau und beim Abbau am frühen Sonntagmorgen, bei unserem Security- Dienst, beim DRK, bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar, bei der KJG Lohmar an der Garderobe, für die tolle Beschallung beim Team von Florian Temme, bei den Lohmarer Geschäftsleuten für die großzügigen Spenden von 300 Preisen für unsere Tombola, bei unserem Mitglied Rüdiger Ramme für die Blumendekoration auf der Bühne und bei den Hausmeistern der Jabachhalle für die wiederum sehr gute Kooperation.
Unser Dank gilt auch unserer Bühnenkapelle  unter der Leitung von Michael Tappert für die großartige musikalische Unterstützung und von sechs Stunden Programm.

Unsere Sitzung im nächsten Jahr findet statt am Samstag, den 16. Februar 2019.
Kartenbestellungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

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