Vereinsmitteilungen

Lohmar – „ Super geil – war die Reise in den Schwarzwald“, so Maria Pezir, Mitglied bei LoBiKu . Bei jeder Mahlzeit hieß unser Trinkspruch „Auf ein schönes Leben.“ Der Lohmarer Verein für Bildung und Kultur organisierte auch dieses Jahr wieder die schon inzwischen traditionelle mehrtägige Kultur- und Bildungsreise für seine Mitglieder. Diesmal ging es im Juni 2015 in den Hochschwarzwald nach Stühlingen. Mehr als 45 Mitglieder aus Lohmar nahmen an der Reise teil.

Im Traktormuseum fand sich auch eine „elektrische Oma“

Der Chef des Hotel-Restaurants Rebstock in Stühlingen sammelt seit mehr als 40 Jahren Lans-Traktoren, landwirtschaftliche Geräte und historischen Hausrat und stellt die Exponate in einem Nebengebäude des Hotels aus. Dieses kleine Museum war für die mitgereisten Traktorfans ein besonderer Genuss. Denn nicht überall finden sich derartig guterhaltene Lans-Traktoren. Aber nicht nur diese Fahrzeuge begeisterten die Reiseteilnehmer. Besonders die „elektrische Oma“ hatte es vielen LoBiKulern angetan. Sie, die Oma, hatte zwar große Ähnlichkeit mit einem Toaster, war aber ein elektrisch betriebenes Schaukelgerät für einen Kinderwagen.

LoBiKu -Reisegruppe im Höllental/Schwarzwald
LoBiKu -Reisegruppe im Höllental/Schwarzwald

Besuch in Freiburg

Zunächst stand der Besuch Freiburgs mit seinem historischen Münster auf dem Programm, dass nach einem Stadtrundgang besucht wurde. Auf dem Münsterplatz entspann sich dann mit anderen Besuchern eine rege Diskussion darüber, wann spricht man von einem Dom und wann von einem Münster. Vor Ort konnte diese Frage nicht abschließend geklärt werden.
Nachträglich gegooglet ergab sich: Beide Bezeichnungen, Dom und Münster, haben ihren Ursprung im Lateinischen. Dom bezeichnet Bischofskirchen, abgeleitet von „domus ecclesiae“ („Haus der Kirche“). Sie werden auch Kathedrale genannt, weil dort der Bischofsthron (Cathedra) steht. Münster leitet sich von „monasterium“ („Kloster“) ab und bezeichnet ursprünglich eine Kirche, die nicht Pfarrkirche, sondern Teil eines Klosters oder Stifts war. Ab dem 13. Jahrhundert setzt sich Münster in Deutschland als allgemeine Bezeichnung für „Großkirche“ durch. Aber auch Siedlungen, die um eine Abtei oder ein Domstift herum entstehen, tragen den Namen Münster. Quelle: Glauben und Wissen, www.liobirus.de

Kellerbesichtigung bei Geldermann

Seit 1836 produziert die Kellerei Geldermann in Breisach/Kaiserstuhl in einem Verfahren mit Flaschengärung einen hochwertigen Sekt. Die Herstellung ist angelehnt an der Champagneproduktion. Nach einem mehrjährigen Lager-und Reifeprozess von etwa 5 bis 7 Jahren kann der Geldermann Sekt erst verkostet werden. All dies erfuhr die Lohmarer Reisegruppe bei der Kellerbesichtigung bei Geldermann. Natürlich wurde auch das ein oder andere Fläschchen probiert. Beschwingt und bei guter Stimmung ging es dann wieder zurück nach Stühlingen in den Hochschwarzwald.


Der Rheinfall bei Schaffhausen

Bei dem Besuch des Rheinfalles bei Schaffhausen (Schweiz) wurde nicht mit dem Boot die Nähe zum Wasserfall gesucht. Auch viele geologische Informationen über die Entstehung des Rheinfalls waren Gegenstand des Informationsbesuches. In jeder Sekunde stürzen die Fallhöhe von 26 Metern rund 600.000 Liter Wasser in den nach Deutschland abfließenden Rhein.

Die Insel Mainau im Bodensee

Am letzten Tag der Reise wurde die Insel Mainau im Bodensee besucht. Die sonst sehr üppige Blütenpracht war durch das über den Schwarzwald gezogene Unwetter am Vortag stark beschädigt. Viele Blüten waren durch den Starkregen zerstört worden. Trotzdem lohnte der Spaziergang über die parkartige Insel. Auch ein Blick ins Schloss des Grafen Bernadotte war lohnenswert.

Ein Schwarzwälder Abend und eine Zigarren-Auktion

Ein Fest-Menue vom heißen Stein bildete den Abschluss einer sehr informativen und zu gleich unterhaltsamen Reise in den Hochschwarzwald. Der Stein war über 24 Stunden bei 400 Grad erhitzt worden. Anschließende konnte jeder Gast die Fleischspezialtäten selbst am Platz anrichten. Sie waren einfach ein Genuss. Begleitet wurde der Abend mit heimischer Musik und dem ein oder anderen Evergreen. Einen weiteren Höhepunkt an diesem Abend schaffte der Auktionator Alexander Stapel aus Grünenborn, der eine echte Havanna Zigarre unter Deutschen und Schweizer Hotelgästen versteigerte. Geschickt trieb er die Gebote in die Höhe. Das höchste Gebot gab ein Schweizer Familienvater mit 40 Euro ab. Ein beachtlicher Preis für eine Zigarre und zugleich eine gute Finanzspritze für die Vereinskasse.

Reiseprogramm 2016 in Vorbereitung

Die Begeisterung der Reiseteilnehmer über die äußerst informative und zugleich unterhaltsame Reise war Anlass für den Vereinsvorsitzenden Erhart Heise schon jetzt die nächste Mehrtagesreise für 2016 anzukündigen. Heise: „Wo hin es gehen wird steht noch nicht endgültig fest. Aber die traditionelle Mehrtagesreise wird auf keinen Fall im Reiseprogramm 2016 fehlen.“

Die 4-Tage-Reise in den Schwarzwald war inklusive Halbpension, Eintritte und Busfahrt für runde 300 Euro je Person im Doppelzimmer für LoBiKu-Mitglieder zu haben, so Rainer Seegert, stellvertretender Vereinsvorsitzender. Für einen Jahresbeitrag von 12 Euro kann man Mitglied beim Lohmarer Verein für Bildung und Kultur werden. Infos bei: Erhart Heise, Tel. 02246 -91 2962 oder Rainer Seegert, Tel. 02206 - 83473

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