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Stadtwerke Lohmar

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Lohmar. Zu einem spannenden Thema hatte der FöS, der Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar zusammen mit dem Ev. Zentrum Lohmar für Kinder und Familien eingeladen:

Richtig vererben.

Der Vortagsraum war gut gefüllt, als Notar Dirk Höfinghoff aus Siegburg die rechtlichen Grundlagen des Erbrechtes erläuterte. Mit Beispielen veranschaulichte er die gesetzliche Erbfolge, was also ohne Testament gilt, und was sich regeln lässt. Neben Informationen zum Pflichtteil wurde auch die Vor- und Nacherbschaft verdeutlicht. Auch das Verschenken, das sog. Vererben mit warmer Hand, wurde mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten besprochen. Durch richtiges Gestalten kann beim Verschenken Erbschaftssteuer gespart werden.

Foto: Frank Kremer
Foto: Frank Kremer

Für die Zuhörer war leicht zu erkennen, wie problematisch es werden kann, wenn im Erbfall keine Kinder vorhanden sind und die Verwandten des verstorbenen Ehepartners miterben, denn der Ehegatte ist in der Regel nur Miterbe neben Verwandten. Ebenso kann es für nicht verheiratete Lebenspartner problematisch werden, denn hier beträgt der Freibetrag nur 20.000 Euro. Der gleiche Freibetrag gilt z.B. auch für die Schwiegertochter, die möglicherweise als Alleinerbin eingesetzt wird. Auch das Berliner Testament passt nicht immer, zumindest sollte eine evtl. spätere Änderung durch den überlebenden Partner überlegt werden.

Immer dann, wenn die gesetzliche Regelung nicht passt, sollte ein Testament errichtet werden. Wegen der komplexen rechtlichen Auswirkungen ist in solchen Fällen eine Beratung bei einem Notar empfohlen. Will man, dass das Testament nach dem Tod gefunden wird, sollte man es bei einem Amtsgericht zur Aufbewahrung aufgeben. Für jede Aufbewahrung werden 75 Euro Gebühren erhoben.

Wer an Schenkungen denkt, sollte wissen, dass die Freibeträge alle zehn Jahre erneut ausgeschöpft werden können. So können von jedem Ehepartner für jedes Kind immerhin 400.000 Euro verschenkt werden. Während früher die 10-Jahres-Frist absolut galt, d.h. alles oder nichts, können jetzt jedes Jahr 10 % "in Sicherheit" gebracht werden.

Die Anwesenden waren überrascht, als Notar Höfinghoff die Auswirkungen der Europäischen Erbrechtsverordnung, die am 17.8.2015 in Kraft tritt, erläuterte. Dann gilt europaweit nämlich nicht mehr das Erbrecht des Heimatstaates, sondern das des letzten Wohnsitzes, es sei denn, man hat durch Testament bestimmt, dass Deutsches Recht gelten soll.

Notar Höfinghoff wird dem FöS das Manuskript seines Vortrages zur Verfügung stellen, damit es als Infoheft innerhalb der Schriftenreihe des FöS veröffentlicht werden kann.

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