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In der Mittwochnacht (25.07.2018) musste die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis viermal wegen Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Wildtieren ausrücken. Zuerst ging es gegen 03.50 Uhr zur Landstraße 312, kurz vor dem Ortseingang Much. Dort war ein, aus Richtung Bövingen kommender, Autofahrer mit einem Hasen kollidierte. Es entstand am Fahrzeug ein nicht unerheblicher Sachschaden. Das Tier hatte den Zusammenstoß nicht überlebt. Männliche Hasen können mehr als 50 cm groß und bis zu vier Kilogramm schwer werden. Um kurz nach 05.00 Uhr meldete ein Autofahrer auf der Landstraße 86 in Höhe der Ortschaft Eitorf-Büsch einen Wildunfall. Er war mit einem kreuzenden Reh kollidiert. Das Reh wurde bei dem Zusammenstoß offensichtlich verletzt und flüchtete in den angrenzenden Wald. Der zuständige Jäger wurde von der Polizei informiert. Rund 30 Minuten später mussten die Siegburger Beamten nach Lohmar-Weeg. Auch hier war es zu einem Zusammenstoß mit einem Reh gekommen. Das Tier wurde schwer verletzt und musste durch den hinzugerufenen Jäger von seinen Schmerzen erlöst werden. Um 06.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer ein totes Reh im Straßengraben entlang des Mauspfads in Troisdorf-Spich. Offensichtlich war das Tier an den Folgen eines Verkehrsunfalls verendet. Der für diesen Bereich zuständige Jagdausübungsberechtigte wurde benachrichtigt und kümmert sich um den Abtransport des toten Wildtieres. Rehe befinden sich derzeit in der sogenannten "Blattzeit". Das ist die Paarungszeit, die von Mitte Juli bis Mitte August andauert. Entlang von Wald- und Feldrändern sollten Straßennutzer in dieser Zeit besonders vorsichtig fahren. Auch an Stellen, wo kein Verkehrsschild "Wildwechsel" auf die potenzielle Gefahr hinweist, können querende Tiere auftauchen. Grundsätzlich muss zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wildwechsel gerechnet werden. Viele Tiere, zum Beispiel Wildschweine, sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv.

Was ist zu tun, wenn Wildtiere über die Straße laufen?

Kann ein Zusammenprall nicht vermieden werden, versuchen Sie niemals auszuweichen. Licht abblenden, abbremsen und hupen. Auch wenn das Tier dann verschwunden ist, langsam fahren, Nachzügler könnten die Fahrbahn queren. Sollte der Unfall nicht vermieden werden können, Lenkrad gut festhalten, mit maximaler Kraft bremsen. Nicht Ausweichen - die Gefahr, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren birgt ein höheres Risiko.

Richtiges Verhalten bei einem Wildunfall:

Unbedingt anhalten. Unfallstelle mit Warnblinkanlage und Warndreieck absichern. Verletzte Tiere nicht anfassen (Tiere können angreifen / Infektionsgefahr). Rufen sie die Polizei zur Unfallaufnahme. Die Polizei verständigt den zuständigen Jagdaufsichtsberechtigten. Auf keinen Fall das Wild mitnehmen. Dies erfüllt in der Regel den Tatbestand der "Jagdwilderei" (§292 StGB). (Bi)

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