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Mit mehr als 100 Beamtinnen und Beamten schlug die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis am frühen Donnerstagmorgen (04.10.2018) zu und durchsuchte zeitgleich 19 Objekte in Lohmar, Siegburg, Troisdorf, Niederkassel und Köln.

Grund der Durchsuchungsmaßnahmen war ein Ermittlungsverfahren gegen elf männliche und eine weibliche Tatverdächtige im Alter von 24 bis 53 Jahren wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Drogen und Bandendiebstahls. Seit Anfang 2017 häuften sich Strafanzeigen, weil Postsendungen mit Smartphones, Tablets, Münzen oder Laptops nicht zugestellt werden konnten. Die Pakete waren auf dem Postweg offensichtlich gestohlen worden. Bis Sommer 2018 kam es zu mehr als 90 dieser Taten mit einer Schadenssumme von circa 50.000 Euro.

Für die Ermittlungen wurde eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen "EG Post" ins Leben gerufen. Die Fahnder konnten einen 48-jährigen Lohmarer als möglichen "Paketdieb" identifizieren. Als Hehler für das Diebesgut wurde ein 53-Jähriger aus Köln-Porz ausfindig gemacht. Es stellte sich durch intensive Ermittlungen heraus, dass die gestohlenen Smartphones teilweise zum Ankauf von größeren Mengen Betäubungsmittel als Bezahlung eingesetzt wurden. Die angekauften Drogen wurden dann durch die Bande weiterverkauft.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei vollstreckten die Ermittler am Donnerstagmorgen die Durchsuchungsbeschlüsse. Durchsucht wurden 17 Wohnungen, der Arbeitsplatz des tatverdächtigen Lohmarers und ein An- und Verkaufsgeschäft für Handys. Das Geschäft war in den Fokus der Ermittler geraten, da der Verdacht bestand, dass dort entwendete Smartphones zu finden seien. Der Verdacht hat sich nach genauer Überprüfung vor Ort nicht bestätigt.

Neun Tatverdächtige wurden in ihren Wohnungen angetroffen und vorläufig festgenommen. Neben den gesuchten Mobiltelefonen und Münzen fanden die Beamten unterschiedliche Waffen, mehrere hundert Gramm Amphetamine und Bargeld. In einer durchsuchten Wohnung konnte sogar eine mutmaßlich scharfe Pistole mit Munition gefunden werden.

Die Polizisten leiteten gegen einzelne Bandenmitglieder ein gesondertes Strafverfahren wegen des illegalen Besitzes von Waffen ein. Sechs der vorläufig Festgenommenen konnten nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder gehen, da gegen sie keine Haftgründe vorlagen. Gegen eine 29-jährige Frau aus Troisdorf bestand bereits ein Haftbefehl wegen Betruges. Die Vollstreckung des Haftbefehls konnte gegen die Zahlung einer Geldbuße abgewendet werden, sodass die Frau ebenfalls gehen konnte. Zwei Tatverdächtige, der 48-Jährige Lohmarer und ein wegen Drogengeschäften polizeibekannter 30-jähriger Troisdorfer, der der vermeintliche Drahtzieher der Drogengeschäfte sein soll, wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Gegen beide Männer wurde Haftbefehl erlassen. Der Haftbefehl des 48-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der 30-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. (Bi)

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