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Von "Weihnachtvorsfreude" über Brückenpfeiler bis zu Verrichtungsboxen:
Trotz aller Vorwürfe, die vom Staatsanwalt durchaus glaubhaft vorgebracht wurden, ist der Paias auch dieses Jahr relativ glimpflich davongekommen. Das Urteil: Der Nubbel muss im nächsten Jahr auf der W************-Kirmes mit einer Schörreskarre mit der Aufschrift „Ihr seid alles Luschen, es gibt nur eine Kirmes, und die ist in Lohmar“ die W***********- Straße auf und ab schieben.

Desweiterten hat er sich an jedem Samstag Vormittag mit einem Schild an der Hauptstraße vor dem Rathaus zu plazieren, auf dem steht „Ihr fahrt hier gerade über eine Fußgängerfurt. Seht im Internet nach, was das bedeutet!“.

Nachmittags soll der Nubbel auf dem Bürgersteig zwischen Breitem Weg und Kirchstraße ungefähr gegenüber der Poststraße stehen, und sich den Radfahrern in den Weg stellen, die hier unrechtmässig drüber heizen und die Fussgänger gefährden. Wenn er dabei das eine oder andere Mal angefahren wird, ist das durchaus im Sinne des Gerichts und gilt als Strafe. Allerdings darf er das dann auch auf seine bekannte Art mit dem Radfahrer klären.

Hoffen wir, dass der Tunichtgut aus dem Urteil seine Lehre zieht - ok, wir glauben's auch nicht. Der steht mit Sicherheit nächstes Jahr wieder hier vor Gericht.

Im Vorlauf zur Verhandlung machte das Kirmesgericht den verschiedenen Schaustellern seine Aufwartung und bat um Freichips für die Fahrgeschäfte. Die wurden dann an die anwesenden Kinder verteilt.

Natürlich mussten die Fahrgeschäfte zuvor auf Verkehrssicherheit überprüft werden. Hierzu machte der Staatsanwalt auf jedem Fahrgeschäft eine Runde mit.
Für das "Break"-Dingens waren zufällig noch zwei Chips übrig - dafür wurde dann Bürgermeister Horst Krybus zur Mitfahrt mit dem Staatsanwalt überredet.

Den Text der Verhandlung könnt Ihr weiter unten sehen, der wurde zeitgleich mit der Verhandlung schon auf facebook gepostet.

Hier kommen die Bilder vom Kirmesgericht. Vielen Dank an Christoph Stark, der für mich die Fotos gemacht hat. (nm)

---X Schnipp X---

Lohmarer Kirmesgericht 2014

Autor: Norbert Muskatewitz, Vereinskomitee Lohmar

Mitwirkende:
Ansager - Markus Schwedes
Richter - Theo Heck
Staatsanwalt - Norbert Muskatewitz
Verteidiger - Helmut List
Zeuge - Thomas Friedrich
Angeklagter - Anton Kirmeskerl, mehrfach vorbestrafter Unruhestifter

Ansager:
Schönen guten Abend liebes Publikum.
Es ist schon langsam Tradition, dass der stadtbekannte Unruhestifter Anton Kirmeskerl am Kirmesmontag vor Gericht steht. Diesmal wurde er laut Angaben des Staatsanwalts sogar auf frischer Tat erwischt. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist und ob der Paias wirklich an allem schuld ist, wird das Kirmesgericht des Vereinskomitees, bestehend aus dem Richter Theo Heck, dem Staatsanwalt Norbert Muskatewitz, dem Verteidiger Helmut List und dem Zeugen Thomas Friedrich jetzt feststellen. Ich wünsche gute Unterhaltung!

Richter:
Es steht heute zum wiederholten Mal die Verhandlung gegen Herrn Anton Kirmeskerl, genannt „Der Nubbel“, geboren am Kirmessonntag - Jahr ist unbekannt - in der Nähe des Lohmarer Marktplatzes (heute Frouardplatz) statt. Die Verhandlung ist eröffnet. Herr Staatsanwalt, bitteschön..

Staatsanwalt:
Dem Herrn Kirmeskerl wird folgendes zur Last gelegt:
1. er hat gegen die Bewährungsauflagen der Verhandlung vom Kirmesmontag 2013 verstoßen. Hier wurde ihm aufgetragen, die entwendeten Kirmesplakate des Stadtmarketingvereins an jeder verfügbaren Laterne in Wahlscheid aufzuhängen. Und was hat der Tunichtgut stattdessen gemacht? Er hat auf die Rückseite der Plakate "Weihnachtvorsfreude" geschrieben und sie zum Advent wieder in Lohmar aufgehängt!

Verteidiger:
Alles Quatsch und unbewiesen. Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass das mein Mandant gewesen sein soll? Rechtschreibungsverleugner gibt es überall. Und überhaupt: es heisst "aufgehangen" und nicht "aufgehängt".

Staatsanwalt:
wer hier am Schluss aufgehängt wird, werden wir noch sehen!

Richter:
Meine Herren, bitte nicht wie beim letzten Mal. Erst der Staatsanwalt, dann der Verteidiger. Und wenn wir schon "wie beim letzten Mal" erwähnen - sollte hier nicht zu Beginn der Verhandlung ein Kranz Bier vorbeigebracht werden?

Staatsanwalt:
der Kranz muss schon hier abgestellt werden, vorbeibringen nützt nichts.

Zeuge:
darf ich auch mal was sagen?

Richter, Staatsanwalt und Verteidiger: NEIN

Staatsanwalt:
2. der Angeklagte wollte die heutige Verhandlung verhindern, indem er die Veranstalter darauf bringen wollte, dieses Jahr auf der Kirmes auf eine Vereinsmeile zu verzichten. Er dachte wohl, dass damit auch kein Platz für das hohe Gericht da wäre.

Verteidiger:
Leeven Herr Staatsanwalt, wat hät denn der rechtschaffene Anton Kirmeskerl mit dem Orjanisationsjedöns zo dunn? Nix!

Richter:
Herr Verteidiger, unterlassen Sie die Zwischenrufe. Und bemächtigen Sie sich einer verständlichen Sprache!

Zeuge:
Ich han denn verstande...

Richter:
Zeuje, halt die Schnüss, du bes net dran. Herr Staatsanwalt, fahren Sie fort.

Staatsanwalt:
Punkt 3. Im hochheiligen Karneval hat der Missetäter dem KaZi das Dach von der Tribüne geklaut. Dabei wurde er von dem hier anwesenden Zeugen gesehen.

Verteidiger:
Das kann doch gar nicht sein, der Mann kann doch nichts gesehen haben, der war doch hackedicht!

Zeuge:
Is hackedicht datselbe wie sternhagelvoll?

Richter:
so ist es, Herr Zeuge.

Zeuge:
dann hätt der Rechtsverdreher durchaus recht.

Staatsanwalt:
nach einem Konsum von 30 Kölsch ist im Karneval doch keiner schrankfertig, das lasse ich so nicht gelten.

Richter:
Herr Zeuge, haben Sie denn den Angeklagten bei den besagten Diebstahl gesehen.

Zeuge:
jawoll, dat han ich. Ab und zu sogar doppelt oder dreifach.

Richter:
damit dürfte das Thema "sturzbetrunken" ja wohl durch sein. Wo wir gerade dabei sind, stand da nicht noch ein Kranz Kölsch zur Diskussion? Aber weiter, Herr Staatsanwalt!

Staatsanwalt:
ja, was kam denn nach Karneval? Ach ja: März.
4. Der Angeklagte ist ja dafür bekannt, dass er gerne mal irgendwelche Sachen entwendet, um sie schnell zu Geld zu machen. Als nun für den Neubau der Schiffarther Brücke in Wahlscheid...

Richter:
Entschuldigung Herr Staatsanwalt, das letzte Wort habe ich nicht verstanden, sagten Sie Düsseldorf?

Staatsanwalt:
nein Euer Schwerhörigkeit, ich sagte Wahlscheid.

Zeuge:
wat is dat denn?

Staatsanwalt:
darf ich jetzt weitermachen? Danke. Also für den Neubau der besagten Brücke wurden Stützpfeiler benötigt. Die hat der zutiefst verantwortungslose Angeklagte auf dem Neubau des Edeka-Marktes geklaut. Den Erfolg haben wir ja alle gesehen, die Decke machte vom ersten Stock einen Abstecher ins Erdgeschoss. Und jetzt vermieten fliegende Händler im Eingangsbereich des Marktes für die ganz Vorsichtigen für die Zeit des Einkaufs Schutzhelme. Wahrscheinlich ist der Verbrecher auch an den Mieteinnahmen beteiligt.

Verteidiger:
das ist doch eine bodenlose Frechheit. Was kann denn mein Mandant dafür, dass an irgendeiner Brücke - ich hab den Ort gerade vergessen - Stützpfeiler gebraucht werden. Das ist genauso ein Quatsch, wie das mit den Plakaten. Und jetzt kommen Sie mir nicht mit dem Zeugen, der ist doch mehr als unzuverlässig.

Zeuge:
nee, nee, ich hab den jenau jesehen. An der Kreuznaafer Brücke.

Richter:
was denn nun, Kreuznaaf oder Düsseldorf?

Staatsanwalt:
jetzt weiss ich das selber nicht mehr so genau. Ist eigentlich der Kranz schon da? Würde die Sache hier vereinfachen...

[Bier kommt – kurze Pause]

Richter:
Also Herr Staatsanwalt, wenn Sie nicht mehr wissen, welche Brücke das war, dann können wir das hier auch nicht zulassen. Da hat der Angeklagte für diesen Punkt der Anklage nochmal Schwein gehabt, auch wenn er jetzt unverschämt grinst. Herr Verteidiger, will sich Ihr Mandant eigentlich zu den Vorwürfen äussern?

Verteidiger:
Nein Euer Ehren, er meint, hier wird schon genug rumgeschwafelt - sorry, er meinte natürlich, ich solle ihn in allen Punkten vertreten, weil er weder der kölschen noch der hochdeutschen Sprache in dem erforderlichen Masse mächtig ist.

Richter:
Nun gut. Herr Staatsanwalt, haben Sie noch weitere Anklagepunkte?

Staatsanwalt:
selbstverständlich, Herr Vorschwätzender.
5. Nochmal zu Wahlscheid: hier legte der Spitzbube an strategischen Stellen 5m-Messlatten aus, die nur 4,75m lang waren. Die daraus entstehende Parkplatzdiskussion dürfte ja noch allen bekannt sein. Und vor gerade mal 2 Wochen überklebte er auf allen Ortsschildern der früheren Gemeinde Wahlscheid die Zeile „Stadt Lohmar“ mit „Gemeinde Wahlscheid“. Das kann man doch nicht tolerieren!

Richter:
jetzt hören Sie doch mal mit diesem komischen Vorort auf und kommen Sie wieder zur Sache, Herr Staatsanwalt!

Staatsanwalt:
Natürlich, Herr Gedönsrat.
6. Wohlwissend, dass am 15. Juni in Lohmar das jährliche Stadtfest stattfand (hehe stattfest stattfand, dat is jut), manipulierte er die Wahlen zum Landrat am 25. Mai, wodurch auf Stadtfest-Sonntag eine Stichwahl stattfinden musste. Durch Schilder mit der Aufschrift "Hier Freibier" oder "Auf der Hauptstraße gibt's was umsonst" sorgte er dafür, dass die vielen wahlwilligen Bürger vom Rathaus abgelenkt wurden und in Lohmar letztendlich die geringste Wahlbeiteiligung im ganzen Kreisgebiet vorlag. Das ist zumindest als grober Unfug zu bewerten!

Verteidiger:
Ach kommen Sie, Herr Ankläger! Das ist doch nicht strafbar, darauf hinzuweisen, dass es irgendwo Freibier gibt.

Zeuge:
Finde ich schon, da jab et nämlich jar kein Freibier!

Richter:
Zeuge und Verteidiger: Ruhe, lassen Sie den Staatsanwalt weitermachen, sonst werden wir hier nie fertig und kriegen den ganzen Abend nichts mehr zu trinken.

Zeuge:
ich meen ja nur, da freut mer sich op en Kölsch op lau, un dann su jet…

Staatsanwalt:
7. Nachdem die Stadt Lohmar auf der sogenannten „Kunstmeile“ am Frouardplatz zur Information der Bürger eine Litfaßsäule aufstellte, hatte der Angeklagte nichts besseres im Kopf, als die darauf zur Orientierung vorhandene Landkarte nach unten zu verschieben, damit sich jeder interessierte erstmal bücken muss.

Verteidiger:
Herr Staatsanwalt, das haben Sie falsch verstanden, das hat die Stadt doch so gewollt, dass die Leute sich erstmal bücken, schließlich - ich zitiere aus einer Veröffentlichung – „soll der zuvor karge Platz ein Ort des regen Austauschs werden“…

Staatsanwalt:
Herr Verteidiger, was Sie unter „regem Austausch“ verstehen, kann ich mir durchaus vorstellen. Das passt aber gleich zu dem nächsten Vorwurf:
8. als nämlich Auto Pilger im Frühjahr zu machte, hatte der Angeklagte schon Baumaterial angeschafft, um auf dem freien Gelände sogenannte „Verrichtungsboxen“ aufzubauen. Das konnte dank der Aussage des Herrn Zeugen im letzten Moment noch verhindert werden.

Zeuge:
Jenau, ich weiss auch jar nit , wat denn da verrichtet werden sollte, deshalb kam mir das komisch vor.

Richter:
Meine Herren, darauf wollen wir hier vor der Öffentlichkeit auch gar nicht weiter eingehen. Hätte ich da vorher von gewusst, hätte ich mir selbst ein Bild davon gemacht.

Staatsanwalt:
Und das Bild geht mir jetzt auch nicht wieder aus dem Kopf…

Verteidiger:
Selber schuld, du häss doch damit aanjefange..

Staatsanwalt:
Zu guter – oder eher schlechter – Letzt:
9. der Angeklagte wurde dabei erwischt, als er mit einer Leiter und einem übergroßen Bleistiftspitzer die Stelen am Frouardplatz in riesige Buntstifte verwandeln wollte. Zum Glück wurde dieser Plan durch einen Radfahrer vereitelt, der auf dem Bürgersteig fuhr, die Leiter übersah und den Übeltäter damit buchstäblich auf den Boden der Tatsachen zurückholte.

Verteidiger:
Ja, ja, Herr Staatsanwalt, machen Sie sich nur selbst froh. Wir wissen doch beide, dass das nicht die Leiter des Angeklagten war, und dass der sich auf der Leiter nur vor dem Bekloppten mit dem Fahrrad in Sicherheit bringen wollte. Und von einem Spitzer ist mir nichts bekannt.

Staatsanwalt:
wir werden sehen. Jedenfalls habe ich jetzt fertig.

Richter:
Wenn denn keine weiteren Anklagepunkte mehr vorliegen und sonst auch keiner mehr wat zu kamellen hat, kommen wir jetzt zu den Plädoyers.

Staatsanwalt:
Die heute vorgetragenen Anklagepunkte sprechen ja wohl für sich. Im letzten Jahr hat das hohe Gericht Gnade vor Recht ergehen lassen, und wir sehen ja was daraus geworden ist. Damit wir vor dem Tunichtgut ein für alle mal Ruhe haben, gibt es nur eins: Sprit un en Füüerzüch! Abjefackelt gehürt der Labbes!

Richter:
Herr Verteidiger…

Verteidiger :
Wie im letzten Jahr: alles unbewiesene Behauptungen. Und was für ein Blödsinn: irgendwelche Vorkommnisse in Düsseldorf oder wo auch immer, das interessiert doch hier keine Sau! Dach klauen, wer macht den sowas? Und der Zeuge – der sieht ja jetzt schon wieder alles doppelt! Einen riesigen Spitzer hat es wohl nur in der Fantasie der Staatsanwaltes gegeben und zu den Verrichtungsboxen muss ich wohl nichts weiter sagen.
Kurz und gut: Ich fordere natürlich Freispruch.

Richter:
Der Angeklagte hat das letzte Wort, ävver der säht ja nix. Also werde ich jetzt kurz in mich gehen, und dann das Urteil verkünden. In der Zeit könnte ja wohl noch ein Kranz hier ankommen..

[Bier kommt – kurze Pause]

Richter:
Bitte erheben Sie sich.
Im Namen der Lohmarer Kirmes ergeht folgendes Urteil:
Der Angeklagte ist der hier aufgezählten Vergehen in vollem Umfang schuldig. Er wird dazu verurteilt, im nächsten Jahr eine Woche vor der Lohmarer Kirmes am Montag Mittag in dem während der Verhandlung häufig strapazierten Vorort mit einer Schörreskarre mit der Aufschrift „Ihr seid alles Luschen, es gibt nur eine Kirmes, und die ist in Lohmar “ die Düsseldorfer Straße auf und ab zu schieben.

Staatsanwalt:
Nur für’s Protokoll, Euer Ehren, das heisst „Wahlscheider Straße“

Richter:
Meinentwegen kann das Immekeppeler Strasse heissen, ansonsten bitte keine Unterbrechung während der Urteilverkündung.

Zeuge:
Ich han doch jar nix gesaat!

Richter:
Ruhe! Desweiterten hat er sich an jedem Samstag Vormittag mit einem Schild an der Hauptstraße vor dem Rathaus zu plazieren, auf dem steht „Ihr fahrt hier gerade über eine Fußgängerfurt. Seht im Internet nach, was das bedeutet!“.

Verteidiger :
Su ene blöde Verzäll! Do hält sich doch sowieso kin Minsch dran!

Richter:
Herr Verteidiger: letzte Verwarnung!
Nachmittags soll der Nubbel auf dem Bürgersteig zwischen Breitem Weg und Kirchstraße ungefähr gegenüber der Poststraße stehen, und sich den Radfahrern in den Weg stellen, die hier unrechtmässig drüber heizen und die Fussgänger gefährden. Wenn er dabei das eine oder andere Mal angefahren wird, ist das durchaus im Sinne des Gerichts und gilt als Strafe. Allerdings darf er das dann auch auf seine bekannte Art mit dem Radfahrer klären.

Verteidiger :
Was heisst den hier „seine bekannte Art“? Nur weil er sich nicht freiwillig anfahren lässt? Dem Radler würde ich auch eine langen. So ein Blödsinn, das gibt auf jeden Fall eine Berufung!

Richter:
Du kanns berufen, wat Du willst.

Staatsanwalt:
Das sehe ich genauso. Dauert das noch lange, hier soll’s gleich noch Kölsch geben…

Richter:
Wir kommen gleich zum Schluss, erst noch die Begründung:
Die Ausführungen des Staatsanwaltes waren schlüssig und wurden durch den Zeugen bestätigt. Der Vorwurf der Volltrunkenheit des Zeugen war nicht weiter zu verfolgen, schliesslich handelt es sich um einen Vorfall im Karneval.

Zeuge:
Jenau, dat sach ich doch die janze Zeit. Un Doosch hätt ich och…

Richter:
Immer noch Ruhe! Zu Gunsten des Angeklagten wurden die Vergehen im Zusammenhang mit dem Aggeraufwärts gelegenen Vorort nicht besonders hoch bewertet.

Staatsanwalt:
Mittlerweile glaub’ ich auch das war Düsseldorf…

Richter:
Trotzdem wäre es gerechtfertigt gewesen, diesmal mit der vollen Härte des Kirmesgesetzes zuzuschlagen, wenn nicht auch dieses Jahr der Sprit so teuer wäre. So kam es denn zu dem verkündeten Urteil.
Für den Fall, dass der Verurteilte Anton Kirmeskerl den Auflagen nicht nachkommt, ist beim Gericht reichlich Grillkohle vorhanden. Nemm dich also in Acht, Paias!
Die Sitzung ist geschlossen.

Ansager:
Liebes Publikum, wär hätte das gedacht, der Paias ist mit einem blauen Auge aus der Sache rausgekommen. Ob er aus der Sache eine Lehre zieht, glaube ich eher nicht. Daher ist stark zu vermuten, dass wir uns im nächsten Jahr an dieser Stelle wiedersehen und uns anhören müssen, was Anton Kirmeskerl 2015 verbrochen hat. Bis dahin zieht sich das Kirmesgericht zurück und wünscht allen einen schönen Restkirmesmontag und ein schönes Feuerwerk! Bis zum nächsten Jahr!

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