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In Mailahn (in der Nähe von Höffen) wurde heute Nachmittag ein Fachwerkhaus durch einen Dachstuhlbrand und den Folgen durch die Brandbekämpfung unbewohnbar.
Die Bewohner konnten sich ins Freie retten. Eine Frau und zwei Kinder im Alter von 5 und 8 Jahren wurden in ein Krankenhaus verbracht.
Ein Hund konnte auch gerettet werden, der Verbleib der Katzen aus dem Haus ist unklar.
Die aufmerksamen Passanten, die den Brand meldeten, lobten das schnelle Eintreffen der freiwilligen Feuerwehr.

Nachtrag: Offizielle Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar:

Dachstuhlbrand an Fachwerkhaus in Lohmar-Mailahn
Feuerwehr verhinderte Brandausbreitung aus Nachbarhaus

(ag) Der Dachstuhl eines Fachwerk-Doppelhauses in Lohmar-Mailahn geriet am heutigen Nachmittag in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf die zweite Haushälfte verhindert werden.

Um 15:28 Uhr löste die Feuer- und Rettungsleitstelle mit dem Stichwort „Großbrand eines Gebäudes“ Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar aus. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ließen sofort alles stehen und liegen und rückten in den Ort Mailahn aus.

Als die ersten Fahrzeuge vor Ort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach und drohten die zweite Haushälfte in Brand zu setzen. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Einsatzleiter Peter Völkerath ließ umgehend einen massiven Löschangriff von außen und über die Drehleiter aufbauen, durch den eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte. Zur Hilfe kam den Einsatzkräften hierbei, dass bei einer Renovierung des Hauses eine Brandschutzwand eingezogen wurde.

Eine Frau und zwei Kinder, die sich um Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befanden, hatten sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie gerettet. Da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand, brachte der Rettungsdienst alle drei zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Zur Zeit sind die Einsatzkräfte noch mit Nachlöscharbeiten auf dem Dachboden beschäftigt. Aufgrund der Fachwerkbauweise gestaltet sich die Suche nach Glutnestern trotz Wärmebildkamera aufwendig. Ein Schaumteppich, der in Wiederaufflammen verhindern soll, wurde bereits ausgebracht.

Die rund 600 Meter lange Schlauchleitung, die Einsatzleiter Völkerath zur Sicherheit hatte legen lassen, wurde inzwischen zurückgebaut, so dass die K 34 seit geraumer Zeit wieder befahrbar ist.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

(Fotos: www.feuerwehr-lohmar.de)

 

 

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