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Stadtwerke Lohmar

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(nm) Am Nachmittag des 20.11. lud der Heimat- und Geschichtsverein Lohmar e.V. ins HGV-Haus ein,
um die neuen Heimatblätter und den Großteil der vorzustellen.

Vom neuzeitlichen Denkmal und der Geschichte des Schweineauftriebs im Lohmarer Erbenwald über Geschichten aus Scheiderhöhe und Jubiläen von Pfadfindern und KaZi-Funken bis zu den 3 neuen Aggerbrücken umfasst die 28. Ausgabe auf insgesamt 136 Seiten 23 Aufsätze von 18 Autoren.
Hier noch eine detailliertere Inhaltsangabe (Text: HGV Lohmar):

Erstaunt blicken wir auf die zeitgenössische Bronzeskulptur des Umschlagbildes unseres diesjährigen Heimatheftes. Was hat diese „Kunst im Stadtbild“ mit der Lokalgeschichte unserer Stadt zu tun?

Die beiden ersten Beiträge beschreiben geradezu unbedingt lesenswert die Abfolge des Bronzegusses dieser lebensgroßen Skulptur von Friedemann Sander – des durch die „Platten bewegenden Schweins und dessen Hirten“ – und zum anderen dazu die Historie des Rechts auf gemeinschaftliche Viehmästung im 800 Jahre alten Lohmarer Erbenwald an eben diesem Standort der Plastik.

Dann wenden wir uns weiter der Stadtgeschichte zu, mit zwei Totenschilde aus der Pfarrkirche St. Johannes in Lohmar, die zum einen im Zentrum das Wappen der Freifrau Anna Maria de Groote genannt Coesfeld zeigt – eine bisher in der Erforschung der Heimatgeschichte wenig beachtete Familie – die zeitweise Besitzer des Rittersitzes Burg Lohmar war und zum anderen das Wappen von Eugen Joseph de Bors von Overn, ihres Schwiegersohns, dessen Nachkommen Erben der Burg Lohmar und der dazugehörigen Besitzungen waren.

Über weitere Beiträge zur Hofs-, Orts- und Familiengeschichte des Guts Windlöck, des Rodderhofs, des Bacherhofs im Sülztal und des Klopphannes vom Kröhlenbroich, führt der Informationsweg zu der ehemaligen Gaststätte „Altes Haus“ in Lohmar-Donrath und dem zweiten Teil des Berichts „Alte und traditionelle Gaststätten in der Birker Kirchengemeinde“.

Die lokalhistorische Studie der „Lohmarer Volksgemeinschaft“ im sogenannten Dritten Reich sollte nicht nur ein Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit sein, sondern – nach nunmehr rd. 70 Jahren seit Kriegsende des zweiten Weltkriegs – unter dem Blickwinkel der Auseinandersetzung mit jener Zeit gesehen werden. Sie ist in erster Linie Mittel der Bewusstseinsbildung. Derjenige der sich mit den Mechanismen des Unrechtstaates auseinander setzt, wird viel kritischer und alarmierender reagieren, so dass solch eine Situation nie wieder entstehen kann.

Die übrigen Aufsätze stellen Geschichten von Personen vor; Erinnerungen an die Schulzeit in der Schule Ellhausen, zeigen Hitergründe der Zeit zwischen 1938-1945 in Scheiderhöhe auf, führen zur Arbeit eines Künstlers und Bildhauers aus Wielpütz sowie eines Heimatforschers und -autors aus eben dieser Dorfgemeinschaft.

Ausgabe 28 der Lohmarer Heimatblätter



11 der 18 Autoren vor dem HGV-Haus
In den Jubiläumsjahren der Gemeinschaften und Vereine: 65 Jahre Pfadfinderschaft in Lohmar, das Gemeindefest „50 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Lohmar“ und das Jubiläum „närrische Zahl 66 Jahre“ Karnevalisten-Zirkel mit Funkenkorps „Rut-Wiess“ Lohmar, zeigt unsere Publikation nicht nur die Sacharbeit dieser Menschen auf, sondern es ist vielmehr eine bewegte Dokumentation mit einem Einblick in die Funktionsweisen und Arbeit dieser Vereine, ihre Bedeutung für regionale Identitätsbildung. Dabei gibt die Laudatio zum Gemeindefest der evangelischen Kirche spannende Einblicke in das kirchliche Leben der Gemeinde, das Arbeitsfeld einzelner also ein bunter Bilderbogen der Lohmarer Gemeindeaktivitäten der letzten fünfzig Jahre wider.

Ein ganz neuer Aspekt wirft die Grundlagenforschung mittelalter- und vormittelalterliche Vermessungen, Netzkonstruktionen mit Hinweisen zu einzelnen Punkten auch im Hinblick auf den möglichen Standort der früheren Kirchscheider Sankt Jakobs-Kapelle auf.

Aufsätze zu Verkehrs- und zur Technikgeschichte mit einem Beitrag zu den drei neuen und einer Erweiterung der Brücken über die Agger, den Vogel des Jahres 2014 „den Grünspecht“, die Jahrhundert alte Zwölf-Apostelbuche, einem kleinen Urzeitenbaum am Fuß des Ingerbergs, ein Nachtrag zur fränkischen Streitaxt „der gefürchteten Franziska“, das Tau-Kreuz (Triumphkreuz) mit Korpus aus dem 17. Jahrhundert über dem freistehenden Altartisch in St. Johannes in Lohmar, dem einst leichtsinnig und sorglosen Umgang mit Archivalien des Pfarrarchivs sowie ein Bericht über die Ausstellung zum Thema „Unser Wald“ im Lohmarer Rathaus zeigen, dass unsere Publikationreihe „Lohmarer Heimatblätter“ sich auch in diesem Jahr mit einer großen Themenvielfalt befasst.

Ein Beitrag zeigt den Veränderungsprozess, dem die naturparkähnliche Kulturlandschaft "Lohmarhöhe" zur anspruchsvollen Wohnbebauung unterliegt.
Zu guter Letzt überträgt ein Autor gedanklich und besinnlich die neuzeitlichen technischen Errungenschaften unserer Zeit in Lohmarer Mundart und Reimform und fragt: „Wat wüet uns Oma dozo sare?“ –

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