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Heute Abend stellte der Heimat- und Geschichtsverein Lohmar die 29. Jahrgangsausgabe der Lohmarer Heimatblätter vor.

Die interessanten Artikel beschreibt der Verein so:

---X Schnipp X---

Der 29. Jahrgang der Lohmarer Heimatblätter widmet sich im Schwerpunkt den Themen: 70 Jahre nach Kriegsende – wir gedenken der Toten – sowie in weiteren Beiträgen zur Ortsgeschichte, u.a des 25-jährigen Stadtjubiläums Anfang nächsten Jahres, des Stadtarchivs und wie sich die Kommunalreform nach rd. 45 Jahren in Lohmar auswirkte. Zahlreiche Autoren haben sich wieder mit den unterschiedlichsten Aufsätzen an der Erstellung dieses Jahrheftes beteiligt.

Es wird an die letzten Kriegstage erinnert, wie am 10, April 1945 die Amerikaner in den Ort Lohmar einmarschiert sind. Dieses Datum nahm der HGV zum Anlass ein Gefallenen-Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs auf dem Lohmarer Friedhof zu errichten und einzuweihen, das an 93 gefallene und vermisste Soldaten des Orts erinnern soll. Im Vorfeld der Aufstellung der Stele auf dem Kirchhof haben 42 Studenten der Technischen Hochschule Köln zu diesem interessanten und ungewöhnlichen Thema Stegreifentwürfe unterschiedlichster Art vorgelegt, wobei letztlich der mit der Denkmalbehörde Abtei Brauweiler abgestimmte Entwurf des Bildhauers Friedemann Sander, Bonn, verwirklicht wurde.

Ein weiterer Beitrag über die verhinderte Brückensprengung der zwischen Kreuznaaf und Höngesberg gespannten Betonbrücke über die Agger, die zur Sprengung vor den heranrückenden Amerikanern von deutschen Soldaten bestimmt war, führt nach zeitgenössischen Quellen amerikanischer Kriegsberichterstattung aus wie dieses vom Feind verhindert wurde. Eine Pontonbrücke weiter unterhalb der Agger an der Widdauer Wiese, dort, wo der Rothenbach in die Agger fließt, über die Schützen der 97. Div. der 1. US-Armee am 10. April 1945 Richtung Troisdorf übersetzten, gab es nur für kurze Zeit.

Ein reich bebilderter Artikel zur Entstehung der Aggertalgemeinde zeigt auf wie im Zuge der nordrhein-westfälischen Gebietsreform – die bis heute nicht ganz unumstrittene Verwaltungseinheit Lohmar – aus den Gemeinden des Amtes Lohmar außer Altenrath und der amtsfreien Gemeinde Wahlscheid zustande kam und was sich im Schulbereich, im sportlichen, geselligen und politischen Leben seitdem in den letzten 45 Jahren verändert hat.
Anfang 2016 feiert Lohmar Geburtstag, denn vor 25 Jahren, am 1. Januar 1991, erhielt Lohmar das Recht die Bezeichnung "Stadt" zu führen.
Schließlich dokumentiert die Archivarin des Stadtarchivs wie das Wissen und die Kultur, die Meinungen und Erkenntnisse vieler Generationen bewahrt und eine Sammlung alter Fotos und Pläne – wie es früher in unserer Heimatstadt ausgesehen hat – aufbewahrt.

Die Autoren
Die Autoren
Die aktuelle Ausgabe der Heimatblätter
Die aktuelle Ausgabe der Heimatblätter

Die breite Themenpalette ist damit aber noch nicht erschöpft, weitere Berichte u.a. eine Ergänzung zu den Besitzern der Burg Lohmar nach Aufzeichnungen von Pfarrer Hermann Josef Ley, ein Beitrag einer Autorin über die Geschichte der Eigentümer und Pächter des Guts Rosauel, die weit bis ins ausgehende Mittelalter zur Familie des Dienstreiters von Diepenthal vom Sattelgut „Roßawell“ führt.
Eine Zeitreise in die Jahre 1864/65, nach Aufzeichnungen des Pfarrers Dr. med. Christian Heinrich Aumüller zu Birk, ergänzt um einem Aufsatz unseres Historikers Heinrich Hennekeusers, zeigt auf wie es damals in Birk ausgesehen hat, als die Landbevölkerung in der Region gegen die Unbilden der Witterung, Brände und sonstige Katastrophen anzukämpfen hatte.
Ein Beitrag nach Schriftwechseln und Protokollen aus dem Hauptstaatarchiv Düsseldorf führt anschaulich vor Augen, welche Bedeutung die landesherrliche Jagd in den herzoglichen Waldungen verschiedener Forstabteilungen und Jagdbezirke des Lohmarer Markenwaldes und der umgebenden Region in der Zeit von 1738-1745 hatte.

Ein weiterer interessanter Beitrag zum Thema früherer Pfarrgeschichte, dokumentiert soweit möglich alle uns bekannten Lohmarer Pfarrer, deren Wirken vom 14. Jahrhundert ausgehend bis heute – wie sie früher sooft von Geistlichen und Lehrern in Chroniken festgehalten wurde.
Mit einem Zeitzeugenbeitrag zur Schulgeschichte in Ellhausen und wie sich die Kinder seinerzeit ins kirchliche Leben der Kapellengemeinde St. Isidor in Halberg eingliederten, erweitert um einige Erinnerungen der Verfasserin an Pfarrer Offergeld von der Mutterkirche St. Johannes zu Lohmar, schließt den Gang durch das kirchliche Leben der Gemeinde ab.
Über einen Beitrag zur Hof-, Orts-, und Familiengeschichte Lohausen in Oberscheid führt die Informationsflut weiter zu einem Original, dem letzten Müller der Lohmarer Mühle, Jean Pilgram, einem schrullenhaften Schelm, der seinen Nachbarn und Freunden von der Kieselhöhe immer wieder einige Possen zu erzählen wusste und sie gerne hinters Licht führte. In dieses Themenfeld platziert sich auch der Aufsatz eines Lokalhistorikers, der seine genealogischen Forschungen zur Familiengeschichte Kemmerich-Dunkel von eben diesem „Knippen“ für eine Zeitspanne von 1690 – 1927 aufzeigt.

Wer nicht nur an Volkskunde und Brauchtum im Stadtgebiet Lohmar interessiert ist sondern beim Wandern seine nähere Heimat selber erkunden möchte, findet in diesem Heft einen typisch bergischen Wanderweg, den „Vier-Kirchen-Weg“ zum Nachwandern. Dieser führt uns als Rundwanderung von Wahlscheid durchs Bergische und verläuft in stetem Auf und Ab über Höhen und Täler mit vielen Aussichtspunkten. Wir genießen die landschaftliche Schönheit und Vielfalt manch eines der zahlreichen Natur- und Kulturdenkmale dieses attraktiven Wandergebietes. Die von gleich zwei sachkundigen Verfassern beschriebene Tour ist eine Einladung an alle zum Nachwandern.

Am Beispiel von drei Aufsätzen der überregionalen Tierwelt – heimischer Libellen, „den Habicht“, als Vogel des Jahres 2015 und wie man ein Insektenhotel baut – soll nicht nur Kindern der städtischen Kindertagesstätten von Lohmar sondern auch Erwachsenen aufgezeigt werden, wie man regionalen Naturschutz praktisch ausüben kann. Sehr unzureichend sind nach wie vor unsere Kenntnisse über die meisten wirbellosen Tiere, die zu den stark gefährdeten Arten gehören.

Weitere Aufsätze der Heimatblätter stellen das private Heimatmuseum von Kurt Oberdörster und seiner Frau Rosemarie in Schönenberg vor, schildern die Gründung des ersten Kegelclubs durch Peter Kümpel im Lokal zur alten Fähre, führen anschaulich die tägliche Arbeit des Dorfpolizisten Ernst Penquitt vor Augen, beschäftigen sich mit der ersten Brandordnung für die Rheinprovinz, mit dem Gedanken des Feuerschutzes und der Feuerversicherung in der Rheinprovinz.
Der Beitrag „Et Fröhjoor“ auf der letzten Seite in „Rheinischem Deutsch“, für Menschen, um deren Sprache es geht, rundet das Leseangebot ab.

---X Schnapp X---

Leider streikte meine Kamera (war natürlich selbstverschuldet), daher kommt das Foto der Autoren leider nur in Handy-Qualität.

Ach ja: an einem Tag im Dezember ist die aktuelle Ausgabe der Heimatblätter Tagespreis im in-lohmar.de-Adventskalender. (nm)

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Gerd Streichardt: Die Geschichte von Wahlscheid   Erwin Rußkowski: Uss dem Levve   Lohmarer Sagen und Geschichten   Naturerlebnisse in der Wahner Heide und Umgebung: Fotografiert von Georg Blum    Hans Heinz Eimermacher: Reber ermittelt ...: Kleinstadtkrimis   Der Lohmarer Erbenwald: Zur Geschichte des im Jahr 1144 erwähnten Forstes   Baudenkmäler der Stadt Lohmar: Erläuterungen, Besonderheiten

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