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Erneut verlor die A-Jugend des SV Lohmar ein Spiel der Mittelrheinliga kurz vor Schluss mehr als unglücklich.

Es lief schon die 88. Minute, als der letzte Angriff des Tabellenführer aus der ehemaligen Bundeshauptstadt lief. Und tatsächlich brachte eine Verkettung sehr unglücklicher Umstände doch noch den 2:1-Siegtreffer für den Bonner SC.

“Das war sehr schade für die Jungs“, so das Trainerduo Raul Santos und René Kienow, „sie hätten sich den Punkt oder vielleicht den Sieg auf jedenfall verdient gehabt.“

Und tatsächlich hätte die A-Jugend des SV Lohmar das Spiel gewinnen können. Nach dem 1:0 durch Lohmars Winterzugang Maicol Felline waren die Rot-Schwarzen das etwas bessere Team und hatte noch zwei 100%ige Chancen. Der BSC hätte sich nicht wundern dürfen, wenn man mit 0:3 in die Pause gegangen wäre. „Vor dem Tor waren wir aber nicht clever genug. Da sollten wir einfach mal etwas kaltschnäuziger sein“, so nochmals die Trainer.

Stattdessen musste der SVL erneut Lehrgeld bezahlen. Nach dem Ausgleich zum 1:1 in der 73. Minute wurde der Druck des letztjährigen Bundesligaabsteigers immer höher. Zwar hatte auch der SVL noch Möglichkeiten und einen Lattentreffer, aber am Ende zappelte der Ball nur im Lohmarer Netz.

So waren Spieler, Trainer und Zuschauer vom SV Lohmar am Ende natürlich enttäuscht. Aber nach aufregenden 90 Minuten auch ein wenig stolz. „Die Mannschaft hat alle unsere Vorgaben hervorragend umgesetzt. Es war ein klasse Spiel. Wir haben keinen Punkt geholt, uns aber in den letzten beiden Partien stark verbessert gezeigt. Darauf bauen wir auf und werden die nötigen Punkte ganz bestimmt noch holen.“ Ein Hiobsbotschaft gab es aber dennoch: Spielführer Matthias Roder musste schon in der 6. Minute verletzt das Feld verlassen. Erneut ein Rückschlag für das Team und den talentierten Spieler.

Auch wenn man in den letzten zwei Spielen nicht punkten konnte, so war man doch über lange Zeit das bessere Team. Man kann es kaum glauben, dass das Team auf dem letzten Platz steht. Aber man muss auch anerkennen, dass die etablierten Vereine einfach cleverer sind. „Egal ob Bonner SC, Bergisch Gladbach oder Viktoria Köln – alle sind uns Jahre voraus und haben auch schon in der A-Junioren-Bundesliga gespielt. Den SV Lohmar kannte vorher keiner. Jetzt spielen wir gegen sie und können sogar hervorragend mithalten“, so Geschäftsführer Wilfried Kausche.

Bis zum Relegationsplatz sind es nur fünf Punkte. Wichtig ist, dass man die Spiele gegen die Mitkonkurrenten erfolgreich bestreitet. Da man noch viele Heimspiele hat, sind die Chancen ganz bestimmt nicht schlecht. Es gilt also die Daumen zu drücken!

SV Lohmar: Jens Born, Luis-Miguel Teixeira, Lucas Huwig (55. Hüseyin Kanli), Leart Gashi (75. Valmir Mehmeti), Louis Helsper, Matthias Roder (6. Thomas Banz), Galip Sen, Lindit Gashi, Yusuf Apak (69. Georgios Diamatopoulos), Maicol Felline, Atilla Sen
Weiter im Kader: Christian Ennenbach, Ilker Turhan, Veton Popova

Schiedsrichtergespann: Schiedsrichter: José Carvalho, Nassim Saou, Rawa Hamid

Weitere Infos über den SV Lohmar im Internet unter: www.sv-lohmar.de

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