Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Team Unteroberdörster/Waldow dominiert die Klasse mit zwei Minuten Vorsprung, Team Derscheid durch Defekt ausgebremst

VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Much – Bei Lauf vier der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, VLN, waren auch wieder die erfolgreichen Teams des MSC Wahlscheid am Start. Nach den zwei Klassensiegen des Teams Finn Unteroberdörster und Janis Waldow sollte auch beim vierten Lauf wieder ein Klassensieg eingefahren werden. Das Team Derscheid wollte nach Rang drei beim letzten Lauf wieder punkten und einen weiteren Platz auf dem Siegerpodest einfahren.

Foto: privat
Foto: privat

Bei bestem Wetter begann um 8,30 Uhr das Qualifying. Finn Unteroberdörster, fuhr die ersten Runden, hatte aber Pech durch viel Verkehr und Code 60 Phasen. Somit war eine gute Rundenzeit nicht möglich. Bei der Übergabe des schnellen Renault Megane RS von Waldow Performance an Janis Waldow wurde eine defekte Antriebswelle entdeckt welche dann innerhalb von 20 Minuten getauscht wurde. Eine bessere Startposition als Rang zwei war auch Ihm nicht mehr möglich.

Noch mehr Einsatz hatten die Mechaniker vom Team Derscheid zu zeigen. Nachdem der BMW 325i zunächst problemlos fuhr, meldete Michael Flehmer in Trainingsrunde 2 Probleme mit dem Getriebe. Dadurch war nur Startpostion 11 in der Klasse möglich. Ein Start war mit diesem Getriebe nicht möglich. Die Mechaniker des Teams Derscheid wechselten in der Rekordzeit von 75 Minuten das Getriebe. Pünktlich zum Rennbeginn stand der BMW in der Startaufstellung.

Michael Flehmer, wie immer der Startfahrer, übergab nach acht Runden das Fahrzeug auf Position drei liegend an „Schorle“ Radulovic. Er konnte zunächst diese Position halten. Nach drei Runden beklagte er jedoch einen Leistungsverlust am Motor. Die Verfolger auf Rang 4 und 5 führen jeweils 20 Sekunden schnellere Rundenzeiten. Bei einem vorgezogenen Boxenstop konnte der Fehler jedoch nicht gefunden werden. Rolf Derscheid entschied sich zur Schadensbegrenzung wieder auf die Strecke zu gehen. Bei 20 Fahrzeugen in der Klasse gelang es ihm noch das Rennen auf Rang sechs zu beenden.

Beim Team Waldow Performance fuhr der 20-jährige ADAC-Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster den Start. All sein Können wurde Ihm abverlangt um während der turbulenten Startphase nicht in eine der vielen Karambolagen verwickelt zu werden.In Runde 3, der erste Schreckmoment. Ein Kontrahent verbremste sich und fuhr in das Heck des Renault Megane RS. Trotzdem konnte Finn Unteroberdörster das Auto ohne Einschlag abfangen, verlor jedoch die Führung in der Klasse. Somit ging es für Janis Waldow auf Position 2 in seinen Stint. Durch guten Speed und schonenden Umgang mit den Reifen konnte er das Auto in seinen acht Runden wieder auf Platz eins der Klasse vorfahren. Den Schlussstint fuhr Finn Unteroberdörster, der Youngster des MSC-Wahlscheid baute durch gutes Reifenmanagement und konstant schnellen Zeiten bis zum Schwenken der Zielflagge nach 23 Runden den Vorsprung auf zwei Minuten aus. Somit gewannen Finn Unteroberdörster und Janis Waldow das dritte Mal in vier Rennen der VLN Saison 2018 die Klasse. Dieser Sieg ist um so höher einzustufen als die Klassensiege zuvor. Durch eine neue fragwürdige Einstufung des Fahrzeuges wurde der Renault Megane mit 50 kg Zusatzgewicht versehen welches bei den hohen Temperaturen ein perfektes Reifenmanagement nötig macht um die Reifen nicht zu überfahren.



Das Wochenende am Nürburgring zur NBR Classic Veranstaltung stand unter einem besonderen Motto: Wer Freude hat, sollte auch Freude geben, so Teameigner Rainer Stoffel. Gemeinsam mit dem Partner CASA Cura hatte das Team Feel4Mini Race Motorsport eine Jugendgruppe aus dem Kinderheim Pauline von Mallinckrodt GmbH aus Siegburg eingeladen, die Faszination Motorsport aus nächster Nähe zu erleben. Die Organisatoren aus Cup und Tourenwagen Trophy, in der das Team mit dem grünen Mini unterwegs ist, hatte für die nötigen Eintrittskarten gesorgt.

Die Seriensponsoren Hankook Reifen und Uli Kainzinger von ENKE spendeten die passende Kopfbedeckung. Den 6 Jungs stand der Spaß ins Gesicht geschrieben. Stoffels und seine Mechaniker versorgten die Truppe mit allem Wissenswerten rund um den Mini und den Autorennsport auf dem Nürburgring. Monika Vondenhoff, die im Team Feel4Mini für die Verpflegung zuständig ist, konnte die Jungs mit Ihrem Begleiter bestens versorgen.

Das Fazit von Rainer Stoffel nach dem Besuch war eindeutig. Wenn auch unsere Rennergebnisse an dem Wochenende an der Technik gescheitert sind, so hat es dem Team sehr viel Freude gemacht in die strahlenden Gesichter unserer Gäste zu sehen. Das hat dann doch zu einem alles in Allem gelungenen Wochenende beigetragen.



Im Rahmenprogramm der Nürburgring Classic ging auch Teams vom MSC Wahlscheid in der Cup und Tourenwagen Trophy an den Start.

Mit dabei waren drei Fahrer vom MSC Wahlscheid. Rainer Stoffel fuhr zusammen mit dem jungen Phillip Müller auf dem Mini R53 und Alexander Brauer teilte sich das Cockpit seines Renault Clio mit dem Routinier Jörg Chmiela.

Im ersten Zeittraining am Freitag konnte Phillip Müller den Mini, trotz Elektrikproblemen auf einen guten 4. Klassenrang in der BMW Mini Klasse platzieren. Jörg Chmiela konnte, wie bereits beim Saisonauftakt in Hockenheim, die Poleposition in der Renault Clio Klasse herausfahren.

Im zweiten Zeittraining lief der Mini wieder Problemlos, sodass Rainer Stoffel sich den 3. Startplatz in der Mini Klasse sichern konnte. Alexander Brauer tat es seinem Teamkollegen gleich und setzte ebenfalls in der 2. Trainingssitzung die Bestmarke in der Clio Klasse.

Im ersten der zwei Sprintrennen lag es dann wieder an Phillip Müller, aber ein erneutes Versagen der Servolenkung und ein Ausfall vom ABS machte die Aufgabe sehr schwer. Trotzdem kämpfte er bis zum Ende und konnte den Mini als 3. Platzierter über die Ziellinie fahren.

Jörg Chmiela marschierte seinen Konkurrenten im Clio davon und fuhr einen sauberen Start-Ziel Sieg ein.

Da der Fehler in der Elektrik beim Mini nicht zweifelsfrei lokalisiert werden konnte, musste Rainer Stoffel im zweiten Rennen teilweise ohne Servolenkung und ABS zurechtkommen. Umso beeindruckender ist dafür der zweite Platz in der Mini Klasse.

Alexander Brauer konnte seinen ersten Platz im Zeittraining in einen erneuten Klassensieg für das Team Brauer-Motorsport ummünzen.

Die Fahrzeuge sind schon wieder in Vorbereitung für den Mitte Juli stattfindenden Lauf auf der belgischen Ardennen Achterbahn in Spa Francorchamps.

Ebenfalls im Rahmen der Nürburgring Classic wurde das 3 Stunden ADAC Eifelrennen ausgetragen.
In der Youngtimerklasse mit 16 Starter waren vom MSC Wahlscheid Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns auf dem Opel Kadett GSI Gruppe A am Start. Das Team fuhr im Training eine starke Zeit und konnte so von Startplatz 1 ins Rennen gehen. Im Rennen fuhr Startfahrer Michael Brüggenkamp im ersten Stint einen guten Vorsprung heraus. Er übergab nach 5 Runden das Auto auf Platz 1 liegend an Dirk Tillmanns. Durch den Boxenstopp fiel das Team auf Platz 2 zurück. Tillmanns drehte routiniert seine Runden und übergab das Auto nach weiteren 5 Runden an Thorsten Schwarz. Dieser erlebte im Streckenabschnitt Schwedenkreuz dann eine riesige Schrecksekunde als er sich bei rund bei 180 km/h drehte aber zum Glück nicht in die Leitschienen eingeschlagen ist. Aber die gute Platzierung war hin, denn der Kadett musste erneut an die Box um neue Vorderreifen zu holen, da diese bei dem fulminanten Dreher erheblich gelitten hatten.
Durch den Zwischenfall fiel das Team dann auf Platz 5 in der Klasse zurück. Schwarz kämpfte sich aber in der letzten Runde wieder auf Platz 3 vor, so daß noch ein Podiumsplatz für das Wahlscheider Team mit nach Hause genommen werden konnte.

Ebenfalls vom MSC Wahlscheid war Uwe Unteroberdörster mit Dr.Steidel auf einem von Fleper Motorsport eingesetzten Suzuki Swift der 1. Generation am Start. Dass Team konnte ebenfalls eine Klassensieg verbuchen.



Bei kühlen 11 Grad am Morgen, ging es in das anstehende Qualifying. Ziel war es auf die Poleposition der Klasse zu fahren. Finn Unteroberdörster fuhr die ersten beiden Runden, leider hatte er auf Bestzeit Kurs liegend Pech mit einer Code 60 Phase vor der Zielgeraden. Nun hieß es für Janis Waldow eine freie Runde zu erwischen.Dies gelang ihm auch sehr gut und er fuhr das Auto souverän auf die Poleposition.

Bestens motiviert ging es dann um 11:40 Uhr in die Einführungsrunde.
Den Start fuhr der ADAC Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster, für ihn war es sein erster Startstint in seinem Leben.
Der 20-Jährige Lohmarer überzeugte auf Anhieb mit guter Zweikampf-Stärke und fuhr in den ersten 3 Runden ein Polster von 20 Sekunden auf die Verfolger hinaus. Dieses schmolz dann aber durch eine extrem unglückliche Code 60 Phase auf 3 Sekunden. Trotzdem konnte er,unter anderem durch seine persönliche Saisonbestzeit erfolgreich die Führung der Klasse zum ersten Boxenstopp verteidigen.
Den Boxenstopp erledigten die Mechaniker von Waldow Performance in gewohnt sehr schneller Zeit, somit ging es dann für Janis Waldow mit einem Vorsprung von 35 Sekunden als Führender weiter. Waldow fuhr in den darauffolgenden Runden extrem schnelle Rundenzeiten und markierte auch die Saisonbestzeit für sich. Mit einem Vorsprung von fast 2 Minuten auf die Verfolger kam er in Runde 16 wieder an die Box und Übergab wieder an Finn Unteroberdörster.
Der Youngster baute den Vorsprung weiter durch konstant sehr schnelle Rundenzeiten aus.
In Runde 20 wurde dann noch einmal ein zusätzlicher SicherheitsTankstopdurchgeführt, daraufhin verwaltete Finn Unteroberdörster den Vorsprung und fuhr den Renault Megane RS mit 1:40 Minute nach 24 Runden auf Platz 1 über die Ziellinie.
"Ein perfektes Rennen, mein erster Start verlief absolut perfekt, Janis Waldow und ich haben unseren Speed noch einmal deutlich verbessert und konnten dadurch und durch die super Arbeit von Waldow Performance den Sieg sicher einfahren, ich bin überglücklich" So Finn Unteroberdörster.
Die Freude über den Sieg wurde allerdings im Parc-Ferme getrübt, 2 gegnerische Teams zweifelten unser Auto an und eins legte sogar bei der Rennleitung Protest ein.
Daraufhin wurde das Auto von Waldow Performance stillgelegt und von den Technischen Kommissaren gründlichst ausgelesen und überprüft. Nach 2 Stunden wurde der Protest erfolgreich wiederlegt, da unser Auto selbstverständlich in allen Bereichen dem Reglement entspricht, wofür Waldow Performance auch garantiert. Daraufhin wurde der Sieg offiziell anerkannt.

Trotzdem gab esdurch die lange Wartezeit keine Siegerehrung mehr für die Teamkollegen Janis Waldow und Finn Unteroberdörster, was sie natürlich ein bisschen traurig machte.

Einen großen Dank an meine persönlichen Sponsoren KJH-Sicherheitsdienste und ADAC-Nordrhein, sowie an das ganze Team von Waldow Performance für die gewohnt super Arbeit.

Bis nächsten Rennen, am 7.7.2018 werden Finn Unteroberdörster und Janis Waldow die Daten und Videos genau studieren und versuchen einen weiteren Sieg einzufahren



Alex Brauer/ Rolf Derscheid

Bei der Saisoneröffnung in Hockenheim beim Preis der Stadt Stuttgart, gingen drei Teams vom MSC Wahlscheid an den Start.

Gefahren wurde im Motodrom von Hockenheim Läufe zur Youngtimertrophy und die Cup und Tourenwagentrophy, beides Serien in den Amateurrennsport auf hohem Niveau geboten wird.

Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns waren mit einen Opel Kadett GSI in der Youngtimer Trophy unterwegs. In der Cup und Tourenwagen Trophy gingen Rainer Stoffen und Phillip Müller auf einem Mini Cooper R56 Challenge sowie Alexander Brauer zusammen mit Jörg Chmiela auf einem Renault Clio Cup Fahrzeug, unter der Bewerbung des MSC Wahlscheid, ins Rennen.

Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Schwarz / Tillmanns Kadett GSI
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)
Clio Brauer / Chiemla (Fotos: privat)

Das Training der Youngtimertrophy fand bereits am Freitag im strömenden Regen statt. Thorsten Schwarz und Dirk Tillmanns konnten sich auf einem guten 5. Platz von 11 Teilnehmern in ihrer Klasse für das Rennen qualifizieren. Im Rennen am Samstag konnten sich die beiden Routiniers, bei strahlendem Sonnenschein bis auf den 3. Platz in Ihrer Klasse nach vorne fahren. Dann quittiert der Keilriemen seinen Dienst, was dem Team einen zusätzlichen Boxenstopp bescherte-Die folgende Reparatur warfen das Team zwei Runden zurück. Am Ende konnten sie dennoch als acht platzierte die Ziellinie überqueren.

Am Samstag fanden dann bei der Cup und Tourenwagen Trophy zwei Trainingssessions statt, in denen die Startplätze für die zwei Sprintrennen am Sonntag vergeben wurden.

Mit viel Adrenalin im Blut gelang es Rainer Stoffel im ersten Rennen am Sonntag von Trainingsplatz drei in der Klasse auf den zweiten Platz in der Mini Challenge Klasse nach vorne zu fahren. Bei dem Duo Brauer / Chmiela, die jahrelang in der Rundstreckenchallenge am Nürburgring zu Hause waren, konnte Jörg Chmiela in der Renault Clio Klasse die Poleposition nutzen und die Klasse gewinnen.

Im zweiten Rennen hatte der Youngster Phillip Müller auf dem Casa- Cura Mini leider weniger Glück. Ein Leitplankenkontakt in der Anfangsphase des Rennens bedeutete ein frühes Ende für das Team Feel4Mini.

Alexander Brauer erwischte aus dem Mittelfeld einen Fabelstart und konnte direkt an mehreren Autos aus hubraumstärkeren Klassen vorbeiziehen. Nach der ersten Runde war er direkt hinter dem führenden Renault Clio und konnte diesen dann auch überholen. Es folgte ein sehr spannendes Rennduell um den Klassensieg, welches Brauer dann mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 1,5 Sekunden für sich entscheiden konnte.



Anstatt traditioneller Osterbeschäftigungen wie Eier suchen, Kaffee und Kuchen genießen oder sonstige Aktivitäten stand für drei Teams des MSC Wahlscheid das Osterfest fest im Zeichen der traditionellen, zum 29. mal ausgetragenen Osterrallye Zerf in dem Terminkalender.
Der MSC Zerf hat zu seiner Veranstaltung im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Wieder tolle Wertungsprüfungen mit schnellen Passagen in den Ablauf genommen.

Duo Plum / Plum
Duo Plum / Plum
Duo Strauch / Paulussen (Fotos: privat)
Duo Strauch / Paulussen (Fotos: privat)

Schon nach der Besichtigungsrunde am Samstag morgen war allen Piloten klar, dass wird eine harte Rallye mit jeweils zweimal zu befahrenen Prüfungen über altbekannte, schnelle Landstraßen und durch Wälder und Weinberge bis hin zu einem neuen, ultraschnellen Rundkurs.

Dennoch machten sich die Gebrüder Thomas Plum/ Max Plum (BMW 318is), Vater und Sohn Jansen sowie Dirk Strauch/ Iris Paulussen (beide Opel Ascona B), hoffnungsvoll auf den Weg. Alle 3 Wahlscheider Teams traten in der am stärksten besetzten Klasse F05 an.

Nach den beiden Schleifen waren alle Teams nicht ganz zufrieden: Plum/ Plum haderten mit Ihrer eigenen Leistung und den Zeitverlusten auf die Konkurrenz. Schlussendlich belegte das Duo Platz 6 in der Klasse und Rang 24 im Gesamt.

Mit der Gesamtwertung waren Jansen/ Jansen mit ihren Zeiten bis Wertungsprüfung 3 sehr zufrieden. In der Prüfung erwischten sie einen Betonbrocken und zerstörten sich daran den linken Vorderreifen mit Felge. Sie verloren dadurch viel Zeit, so dass nur Rang 8 in der Klasse erreicht werden konnte.

Das Duo Strauch / Paulussen hadert nach dem Jahr Rallyepause noch mit dem neuen Auto und konnte noch nicht an die guten Zeiten von vor der Pause anknüpfen. Das Team wurde schlussendlich 9. in der Klasse.

Trotz der nicht so tollen Ergebnisse stellten die Teams am Ende der Veranstaltung fest, dass mit dem Einsatz am Ende immerhin noch die Mannschaftswertung gewonnen werden konnte. Somit wanderte zumindest ein Pokal in Richtung Aggertal.

Für Informationen rund um den Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut.

Hier sind Gäste die einfach mal reinschnuppern wollen immer willkommen

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de oder in Facebook unter https://www.facebook.com/mscwahlscheid



Der zweite Lauf der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft endete nicht für alle Teams des MSC Wahlscheid glücklich
VON GÜNTHER WOLFF

Wahlscheid/Nürburgring – Bei allerbesten Frühlingswetter fand zweite Lauf der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft VLN statt. Nachdem das normale Einsatzfahrzeug des „Team Derscheid“ bei den Versuchs- und Einstellfahrten schwer beschädigt wurde, sah sich Rolf Derscheid und Team gezwungen auf das Ersatzfahrzeug zurückzugreifen. Der orangefarbene BMW E90 wurde auf neuesten Stand gebracht um einsatzfähig zu sein. Nachdem die letzten Einstellarbeiten beim Freitagstraining getätigt waren sah sich das Team bereit um mit mehr als 180 Fahrzeugen beim 43. DMV 4-Stunden-Rennen an den Start zu gehen. Bei 20 Fahrzeugen in der Klasse V4 wollte man versuchen ein gutes Ergebnis einzufahren. Das Training lief nicht ganz so gut, nur auf Startplatz 7 begann wie immer Michael Flehmer das Rennen.

Team Unteroberdörster/Waldow
Team Unteroberdörster/Waldow
Team Derscheid auf Ersatzfahrzeug (Fotos: wolff-sportpress.de)
Team Derscheid auf Ersatzfahrzeug (Fotos: wolff-sportpress.de)

Nachdem Überraschungssieg des Team Unteroberdörster/Waldow bei ersten Lauf, wollten die Beiden natürlich wieder ein gutes Ergebnis einfahren. Beim Zeittraining traten dann jedoch Probleme mit der Antriebswelle auf – das Rennen begann somit vom letzten Platz in der Klasse. Der Boxencrew gelang es das Fahrzeug bis zum Start wieder einsatzbereit zu bekommen. Bei einem 4-Stundenrennen sollte vielleicht noch etwas drin sein.

Michael nutzte seine Routine und fuhr während seinem Stint nach 8 Runden zum planmäßigen Stopp auf Rang 5 liegend an die Box. Mit neuen Vorderreifen übernahm Schorle den BMW 325i E90 der allerdings in seinem gesamten Turn durch mehrere mit Code 60 abgesicherte Unfallstellen immer wieder gebremst wurde. Schorle konnte dann nach 8 problemlosen Runden den BMW für den Schlussturn an Teamchef Derscheid auf Platz 4 liegend übergeben. Die Mannschaft machte wieder einen schnellen und koordinierten Boxenstopp und schickte Derscheid wieder auf die Strecke.

Beim Team Unteroberdörster/Waldow lief zunächst auch alles glatt. Janis Waldow fuhr, wie auch im ersten Rennen, den Start. Bereits nach den ersten Kilometer verbesserte er sich auf Platz 2 der Klasse. Im weiteren Verlauf des ersten Stints fuhr Janis Waldow durch sehr konstante und schnelle Rundenzeiten bis auf Platz eins vor. Beim Boxenstopp nach 8 Runden, übernahm dann Finn Unteroberdörster das Auto. Durch den sehr guten Boxenstopp von Waldow Performance, wuchs der Vorsprung auf den zweitplatzierten sofort auf 10 Sekunden an. Der ADAC Nordrhein Förderpilot, kam in seinem erst zweiten VLN Rennen, immer besser mit dem Auto und den Rennbedingungen zurecht und fuhr in den folgenden Runden, durch starke Rundenzeiten, ein Polster von 40 Sekunden auf die Verfolger heraus.

Derscheid ging in seinem Stint allen Scharmützeln aus dem Weg und es gelang mit dem Ersatzfahrzeug das Rennen auf Rang 3 zu beenden. Nach langer Zeit konnte man wieder einen Podestplatz feiern. Nicht so gut endete der Einsatz für Finn Unteroberdörster und Janis Waldow. Nachdem alles auf einen weiteren Erfolg im zweiten Rennen ausgesehen hatte machte Motorprobleme dies zu Nichte. Um dem Motor keinen Schaden zuzufügen entschloss sich das Team das Rennen schweren Herzens zu beenden. „Das ist schon sehr enttäuschend mit einem so großen Vorsprung auszufallen, jedoch muss man die positiven Dinge sehen, Janis Waldow und ich waren bis zu diesem Zeitpunkt im Rennen permanent die schnellsten der Klasse und das Team machte einen super Job das ganze Wochenende über. Beim dritten Rennen greifen wir wieder voll an. Einen großen Dank an meine persönlichen Förderer ADAC Nordrhein und KJHSicherheitsdienste“ so Finn Unteroberdörster.

Ein weiteres Mitglied des MSC Wahlscheid, Alex Fielenbach, konnte sich mit seinen Fahrerkollegen Adrian Brosius über einen Kassensieg in der Klasse SP3 auf Ihrem Toyota GT86 freuen.

Der dritte Lauf zur VLN Meisterschaft 2018 findet am 23.06.2018 statt.



Martin Jansen / Rolf Derscheid

Nachdem bereits einige Vereinsmitglieder sporadisch an einzelnen Orientierungsfahrten und Oldtimerausfahrten teilgenommen hatten, konnte der Club aus dem Aggertal bei der Orientierungsfahrt des MSC Heiligenhaus wohl zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder eine Mannschaft bei einer Orientierungsfahrt stellen.

Da für eine Mannschaft mindestens 3 bis max. 5 Teams vorhanden sein müssen, aber ansonsten immer nur ein bis zwei Teams gleichzeitig bei einer Veranstaltung vor Ort waren, konnte hier der MSC in den letzten Jahren keine Mannschaft nennen.

Nun gibt es im MSC Wahlscheid aber einen Aufwärtstrend im Bereich des kostengünstigen Orientierungssportes.

Die Mannschaft des MSC , die sich achtbar geschlagen hat (Foto: privat)
Die Mannschaft des MSC , die sich achtbar geschlagen hat (Foto: privat)

Doch was ist Orientierungssport eigentlich. Bei dem Orientierungssport fallen die sonst so entscheidenden Faktoren Zeit und Schnelligkeit nämlich wenig bis gar nicht mehr ins Gewicht. Bei den Orientierungsprüfungen geht es ausschließlich darum, die vom Veranstalter gestellte Aufgabe zu lösen und die Strecke anhand einer Skizze überhaupt zu finden. Die Veranstaltung wird mit einem straßenzugelassenen Fahrzeug, sprich dem Alltagsauto gefahren.

Bei der Veranstaltung des MSC Heiligenhaus, die diesmal passenderweise im Clublokal des MSC Wahlscheid, dem "Aueler Hof" in Wahlscheid startete und endete, starteten vom MSC Vater und Sohn Stefan und Linus Kusch, Max und Barbara Plum (Mutter und Sohn), Thomas Plum/ Wolfgang Schwarz (alle Klasse N wie Neulinge) sowie Christina Häger/ Martin Jansen, die in der Fortgeschrittenenklasse A starteten.

So ging es nach der Beifahrerbesprechung auf die Strecke und nach ca. 3-4 Stunden kamen alle Teams nach einer Tour durch die Gemeinden Lohmar, Overath, Much, Nümbrecht und Seelscheid mit einem lachenden oder weinenden Auge wieder im Ziellokal an.

Die Wahlscheider Teams schlugen sich achtbar und erreichten in der Neuling-Klasse N von 22 Startern die Plätze 8 (Plum/ Schwarz), 11 (Plum/ Plum) und 19 (Kusch/ Kusch) sowie Platz 7 von 9 Startern in der Klasse A (Häger/ Jansen).

Dies reichte diesmal leider nur für Rang 8 von 9 Teams in der Mannschaftswertung. Die Gewissheit, aber wieder mit so vielen Teams an einer Veranstaltung teilgenommen zu haben, wird aber für die Wahlscheider Teams sicherlich Motivation genug sein sind künftig hier noch verbessern zu wollen.

Für Informationen rund um die Möglichkeit selber am Orientierungssport teilzunehmen oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend des MSC sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



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