Vereinsmitteilungen
Jansen/Jansen im Drift (Foto: privat)
Jansen/Jansen im Drift (Foto: privat)
Jansen/Jansen S-Kurve (Foto: privat)
Jansen/Jansen S-Kurve (Foto: privat)

Mit dem Monat März startet auch für die Off Road Piloten des MSC Wahlscheid wieder die Saison.
So rief die seit 1969 gefahrene Rallye Zorn auch in Ihrem Jubiläumsjahr wieder Starter aus Nah und Fern auf den Plan. Vom MSC machten sich auch 3 Teams auf nach Miehlen in den Rhein Lahnkreis.

Thomas und Max Plum (Mitsubishi Lancer Evo 5), Günther Werner mit Dieter Walterscheidt als neuem Beifahrer, sowie Stefan Wiedenhöfer mit Co Petra Kremer, die beide jeweils auf einem BMW 318is E30 unterwegs waren, hatten bei der NAVC Rallye genannt. Das Duo Plum/ Plum führten in Wertungsprüfung 5 die Rallye sogar im Gesamt an, bevor sie mit einem defekten Ladedruckschlauch ausfielen. Zumindest ein wenig in die Bresche konnten Werner/ Walterscheidt springen, die mit einem beherzten Auftritt Zweiter in der Klasse und Fünfter im Gesamtklassement werden konnten. Wiedenhöfer/ Kremer wurden 27. im Gesamt und 14. in der Klasse.

Weitere Teams des MSC hatten sich dann in die Eifel zur legendären Rallye Kempenich aufgemacht, die in der 41. Auflage gefahren wurde. Insgesamt 6 Teams waren hier am Start, nachdem das Team Julian Pinnen/ Klaus Weber seine Nennung aus privaten Gründen leider wieder zurück ziehen musste.

Frank Merten mit Stefanie Spreitzer auf VW Golf; sowie Christian Kopiniok mit Beifahrer Arne Linden auf einem BMW erreichten leider wegen technischer Defekte nicht das Ziel.

Die restlichen vier Teams trumpften stark auf und konnten den dritten Platz in der Mannschaftswertung hinter der Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC und der Renngemeinschaft Oberberg erreichen.

Dabei gewannen Ralf Merten/ Dominik Schäfer (VW Golf) ihre Klasse Y22.

Heinz und Martin Jansen wurden Zweite vor dem Clubkameradenduo Dirk Strauch/ Iris Paulussen beide jeweils Opel Ascona B in der Y07, während Philipp Knof mit Lisa Stengl am Aufschrieb auf dem Peugeot 205 GTI in der Klasse C11 den zweiten Klassenrang erreichen konnten.

Für Informationen rund um den Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Wahlscheid Kusch/Brauer Auch beim Finallauf des ADAC Digital Cup 18/19 konnte sich der MSC Wahlscheid gut durchsetzen. Das Team bestehend aus Lukas Gemein, Benedikt Wiencke, Linus Kusch, Finn Unteroberdörster und Teamchef Alexander Brauer trat am neunten März bei dem Finalrennen der Saison an. An diesem Wochenende fuhren die Piloten, der Amateurserie, die alle mit dem Einheitswagen BMW Z4 GT3 unterwegs sind, auf der digitalen Grand Prix Strecke des Nürburgrings.

Im Qualifying des ersten Rennens konnte Benedikt Wiencke die vierte Position für sich gewinnen. Nach dem Start gelang es ihm sogar sich an die Spitze des Feldes zu setzen und die erste Position einige Runden zu halten. Aufgrund einer Durchfahrtsstrafe fiel er auf die achte Position zurück. Im weiteren Rennverlauf kämpfte er sich jedoch wieder bis auf den fünften Platz nach vorne. Aufgrund einer nicht angetretenen Durchfahrtstrafe eines vor dem Team fahrenden Konkurrenten erhielt der MSC Wahlscheid schließlich den vierten Platz, wodurch Wiencke erneut knapp am Treppchen vorbei schrammte.

Foto: privat
Foto: privat

Lukas Gemein schloss das Qualifying im zweiten Einzelrennen auf der siebten Position ab. Er erwischte einen super Start und konnte vor der ersten Kurve direkt zwei Konkurrenten überholen. Aufgrund der Tatsache, dass Lukas Gemein auf der Außenbahn gestartet war, musste er die beiden gegnerischen Fahrzeuge in der ersten Kurve wieder passieren lassen. Durch konstante und fehlerfreie Fahrweise konnte sich Gemein auf Position 6 vorarbeiten, auf welcher er das Rennen auch beendete.

Durch die Bestzeit seines Teamkollegen Finn Unteroberdörster im Qualifying konnte Linus Kusch das Teamrennen von der fünften Position beginnen. Diese konnte der Youngstar des Teams erstaunlich gut halten, bis er leider aufgrund eines unverschuldeten Drehers auf die dreizehnte Position zurück fiel. Doch der Nachwuchspilot des MSC Wahlscheid fuhr mit eisernem Willen wieder bis auf die zehnte Position nach vorne und übergab nach der Rennhälfte das Steuer an Finn Unteroberdörster. Diesem gelang es, im Rennverlauf eine weitere Position aufzuholen. Er beendete das Teamrennen auf dem neunten Platz. Auch hier fiel dem MSC aufgrund einer nicht angetretenen Durchfahrtsstrafe eines vor dem Team liegenden Konkurrenten konnte der MSC Wahlscheid im Teamrennen den achten Platz erreichen.

Die über die digitale Rennsaison gesammelten Punkte katapultieren den MSC Wahlscheid in der ersten Saison in der Gesamtwertung direkt auf den siebten von insgesamt 18 Plätzen.

Das Team blickt auf eine gute erste Saison zurück, in der sich das Team kontinuierlich verbessern konnte aber beim gesunden Ehrgeiz auch jede Menge Spaß hatte.

Die Mannschaft freut sich bereits auf die nächste Saison und hofft, dass diese genauso gut, wenn nicht noch besser von statten geht.

Wer Interesse am digitalen Motorsport hat, ist im MSC Wahlscheid genau richtig. Interessierte können sich auf den auf den immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindenden Clubabenden des MSC aus erster Hand informieren. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Alex Brauer / Rolf Derscheid

Der zweite Lauf des ADAC Digital Cup 2018/2019 fand auf der legendären Ardenenachterbahn von Spa Francorchamps statt. Für den MSC Wahlscheid stiegen erneut Alexander Brauer, Lukas Gemein, Benedikt Wienke und Linus Kusch in den realitätsnahen Rennsimulator. Neben dem MSC Wahlscheid nehmen 17 weitere Motorsportclubs und ADAC Ortsclubs an der virtuellen Meisterschaft des ADAC Mittelrhein teil.

Im Training konnten sich die Piloten noch einmal mit dem Simulator vertraut machen, den Fahrwechsel üben und die optimalen Luftdrücke an den sonst einheitlichen BMW Z4 GT3 einstellen.

Im ersten Rennen trat der 15 jährige Nachwuchspilot Linus Kusch an. Nach einem guten Qualifying und einem fehlerfreien Start konnte Linus sich bis auf Platz 10 vorarbeiten. Er konnte die Position während des 30 minütigen Rennverlaufs jedoch nicht innehalten und überquerte die Ziellinie als Zwölfter. So verpasste er wie bereits beim ersten Lauf knapp die Punkteränge.

Im zweiten Einzelrennen über 30 Minuten fuhr Lukas Gemein fehlerfrei und konnte in der vorletzten Rennrunde noch den bis dato siebtplatzierten vom MSC Daun angreifen. In der berüchtigten La Source Kurve ging Lukas 10 Meter später auf die Bremse und konnte innen an dem gegnerischen Fahrzeug vorbeziehen. Durch das späte Bremsmanöver und die höhere Geschwindigkeit am Kurveneingang war es ihm jedoch nicht möglich die Ideallinie zu halten und so verlor er den 7. Platz wieder. Trotzdem war er mit dem 8. Platz und den vier Meisterschaftszählern für den MSC Wahlscheid sehr zufrieden.

Im Teamrennen über 6 Minuten wurde der Startfahrer Alexander Brauer unverschuldet in einen Unfall verwickelt, so dass er von der neunten Position bis ans Ende des Startfeldes zurückgereicht wurde. Der erfahrene Rennfahrer und amtierende Cup und Tourenwagenmeister konnte seine Praxiserfahrung nutzen und sich bis zur Rennhälfte wieder bis auf den achten Platz nach vorne Kämpfen. Dann steuerte er den Casa Cura BMW Z4 in die Box um Benedikt Wiencke den Platz im Simulator zu überlassen. Dieser glänzte direkt mit sehr schnellen Rundenzeiten und setzte die Aufholjagt durch das Fahrerfeld fort. Allerdings wurde er dann bei einem Überholversuch in einen schweren Unfall verwickelt.

Da auch das Schadensmodell der simulierten Fahrzeuge sehr realitätsnah ist, war nach dem heftigen Unfall , so wie im richtigen Rennleben, eine Weitfahrt nicht mehr möglich.

Trotz des unglücklichen Endes blickt das junge Team auf einen erfolgreichen Renntag in ihrer ersten Saison zurück und freut sich bereits auf das nächste Rennen am 16. Februar wo die virtuelle Truppe am österreichischen Red Bull Ring in der Gemeinde Spielberg zu Gast ist.

Das Team des MSC Wahlscheid startet im Rennsimulator bei RacingCarBenz in Bonn-Beuel (Königswinterer Str. 107A, 53227 Bonn)

Wer live vor Ort dabei sein möchte kann das Team gerne ab 11:00 Uhr besuchen und anfeuern.

Für Informationen rund um das Thema Sim Racing oder um Fragen zum Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Am letzten Wochenende war es so weit, das erste Rennwochenende des ADAC Digital Cups 2018/2019 wurde auf dem Autodromo enzo e Dino Ferrari in Imola ausgetragen.
Seit dieser Saison ist auch der MSC Wahlscheid als Neueinsteiger in der vom ADAC Mittelrhein organisierten virtuellen Rennserie dabei. Das Team um Teamchef Alexander Brauer, tritt in der Amateurserie an.
Gefahren werden 4 Rennen auf unterschiedlichen Strecken. Das Besondere ist, das alles nur virtuell an professionellen „Racing Simulatoren“ stattfindet. Diese Simulatoren stehen an 3 unterschiedlichen Standorten und werden mittels Computersimulation  zu einem gemeinsamen Rennen gemischt, was dann auch  live im Internet auf Youtube, sogar mit Kommentar übertragen wird.

An den Veranstaltungstagen werden immer zwei Sprintrennen über je 30 Minuten und ein Langstreckenrennen über 60 Minuten ausgetragen.

Die Startpositionen der Rennen werden zuvor in einem Zeittraining ausgehren.
Also alles so, wie es auch an einer echten Rennstrecke im Motorsport stattfindet.

Im ersten Sprintrennen musste sich direkt der 15 jährige Youngstar Linus Kusch gegen 17 andere Fahrer beweisen. Im Zeittraining musste er sich erstmal an den realistischen Simulator und die Gegebenheiten gewöhnen. Die perfekte Runde gelang ihm leider nicht, so dass er das Rennen vom 15. Startplatz aus aufnehmen musste. Beim Start behielt er jedoch die Nerven und konnte sich sogar bis auf den 8. Platz nach vorne fahren. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf einem respektablen 11. Platz und verpasste so nur knapp die Punkteränge.
Im zweiten Sprintrennen nahm der Teamchef und amtierende Meister der Cup & Tourenwagentrophy in dem Simulator platz.
Im Zeittraining konnte er sich den 9. Startplatz sichern. Der Rennstart verlief dann aber alles andere als optimal. Vor der ersten Kurve kam es zum Massencrash in den auch der Casa Cura BMW Z4 GT3 vom MSC Wahlscheid verwickelt war und so ging es für Alexander vom letzten Platz zurück auf die Rennstrecke. Der erfahrene Rennfahrer blieb jedoch cool und kämpfte sich im weiteren Rennverlauf immer weiter nach vorne und wurde am Ende auf dem 10. Platz gewertet und konnte so den ersten Meisterschaftspunkt für den MSC Wahlscheid einfahren.

Foto 1: Blick ins Cockpit
Foto 2: Casa Cura BMW Z4 GT3
Foto 3: Die Mannschaft, v.l.n.r.: Benedikt Wiencke, Lukas Gemein, Alex Brauer, Linus Kusch



Anfang Dezember war es endlich soweit: Ein komplett neues Team vertrat zum ersten Mal den MSC Wahlscheid e.V. beim offiziellen Trainingstag des ADAC Simracing Cups 2018/19, ausgetragen vom ADAC Mittelrhein & Nordrhein.

Das SIM Racing steht für Simulator Racing und wird nicht auf einer echten Rennstrecke, sondern an einem professionellen Race Simulator durchgeführt. Der Deutsche Motorsport Bund, kurz DMSB hat diese Form des Motorsports dem auf einer normalen Rennstrecke mit realen Rennfahrzeugen ausgeführten Sport gleichgestellt.

Auch in dieser jungen und neuen Sportart ist der MSC Wahlscheid mit seinen schnellen Aktiven am Start. Im MSC fand sich ein Team junger Enthusiasten die sich der Herausforderung stellen wollen. Der ADAC Digitlcup besteht aus 1 Trainingslauf und 4 Rennläufen, die in unterschiedlichen regionalen Locations durchgeführt werden.
Anstatt echter Rennwagen erwartet die Teams Rennsimulatoren die aber einem echten Cockpit in nichts nachstehen.

Das junge Team mit den beiden Sportleitern des MSC , Walter Hornung und Stefan Kusch
Das junge Team mit den beiden Sportleitern des MSC , Walter Hornung und Stefan Kusch
Der Racer in voller Konzentration
Der Racer in voller Konzentration

An dem Testtag hatte das Team unter der Leitung von Alexander Brauer, welches in der Amateurklasse mit einem virtuellen BMW Z4 GT3 antrat, die Möglichkeit, den Grand Prix Kurs des Nürburgrings zu befahren. Der Fokus der jungen Mannschaft lag darauf insbesondere Erfahrungen auf dem ungewohnten Simulator Actoracer zu gewinnen, sowie der Übung verschiedener Abläufe wie Fahrerwechsel und Einstellung verschiedener Sitzpositionen zu trainieren.
Neben dem Teamchef Alexander, amtierender Meister der Cup und Tourenwagentrophy auf einem echten Renault Clio sind Benedikt Wiencke, Lukas Gemein und der Nachwuchspilot Linus Kusch über die virtuelle, lasergescannte Rennstrecke des Nürburgring Grandprix Kurs gerast.

Nach einer zweistündigen Trainingsphase hatte jedes Team die Möglichkeit, an zwei Einzel- und drei Teamrennen teilzunehmen. Im ersten Einzelrennen erreichte Alexander Brauer den zehnten Platz, bei insgesamt 18 gestarteten Teams.
Im zweiten Einzelrennen gelang dem Youngstar Linus Kusch ein beachtlicher achter Platz.
Beim ersten Teamrennen, gefahren von Lukas Gemein und Alexander Brauer, wurde im Qualifying die vereinsinterne Bestzeit durch Lukas Gemein mit 1:27,875 erreicht, was einem 6 Platz bei 18 Teams sicherte.

Benedikt Wiencke und Lukas Gemein konnten im nächsten Rennen mit dem 4. Platz die beste Platzierung unseres Vereins an diesem Tag erreichen. Im letzten Rennen des Tages wurde dann als Abschluss nochmal die achte Position von Benedikt Wiencke und Linus Kusch erreicht.

Somit verlief der erste Trainingstag in der jungen Sportart sehr erfolgreich. Die junge Mannschaft die das Simracing Team vom MSC Wahlscheid bildet freut sich schon auf die ersten Wertungsrennen, das für den 05.01.2019 angesetzt ist.

Für Informationen rund um das Thema Sim Racing oder um Fragen zum Motorsport oder einfach nur um interessante Benzingespräche zu führen, eignet sich der immer am ersten Donnerstag im Monat ab 20:00 Uhr im Restaurant „Aueler Hof“ in Wahlscheid stattfindende Clubabend sehr gut. Hier sind Gäste immer willkommen.

Informationen finden Sie auch unter www.msc-wahlscheid.de



Traditioneller Höhepunkt der Quertreiberfraktion vom MSC Wahlscheid ist die Rallye Köln-Ahrweiler am zweiten Novemberwochenende rund um den kleinen Winzerort Mayschoß und den Nürburgring.

Auch dieses Jahr gingen wieder 8 Teams vom MSC Wahlscheid an den Start.

Erstes Auto des MSC bei der ersten Wertungsprüfung, dem sogenannten Prolog, am Freitagabend war der MSC Vorsitzende Markus Schulz mit Beifahrerin Sabine Fritzensmeier.

Im Prolog wird dann die Startreihenfolge für den Rallyestart am Samstagmorgen ausgefahren. Hier konnte das Duo die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen und startete am Samstagmorgen vom Gesamtplatz 18 bei mehr als 60 Fahrzeugen. Markus Schulz haderte mit einem defekten Auspuff an seinem Kadett, was nur mit einer Notreparatur mehr als dürftig behoben werden konnte. Trotz dieser Probleme fuhr er über den Samstag hinweg auf den 13 Wertungsprüfungen beständig gute Zeiten. Somit tankte sich Schulz / Fritzensmeier immer weiter nach vorne und belegten schlussendlich Platz 8 in der Gesamtwertung. Diese gute Leistung bescherte den beiden dann mit knapp vier Minuten Vorsprung den Sieg in der Klasse.

Bereits zum 25 mal und damit einer der wenigen Rekordteilnehmer bei der Rallye war Heinz Robert Jansen, der wieder mit Sohn Martin auf dem bewährten Opel Ascona B am Start war. Als Tabellenführer in der Youngtimer Rallye Trophy galt es hier, um sich den Titel in der Trophy zu sichern, schnell und konstant sicher zu fahren. Beim Prolog belegte das Team den 25. Platz und konnte somit am Samstag als 25. Fahrzeuge die Rampe in Mayschoß verlassen. Am Samstag fuhr man ohne schwerwiegende Probleme konstante Zeiten und landete am Ende auf Rang 17 im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der Klasse.



Viele Träumen davon mit einem eigenem Rennauto über die wohl schwierigste Rennstrecke der Welt, die mehr als 20 km lange Nürburgring Nordschleife zu fahren. Gerade die Nordschleife ist auch die Hausstrecke des MSC Wahlscheid, der auf dieser schon viele Meister hervorgebracht hat.

Wenn aber nun Talent oder Budget dazu nicht reichen, man aber trotzdem dem Motorsportflair erlegen ist, so kann man hautnah am Motorsport als Sportwart der Streckensicherung teilnehmen.
Die Sportwarte werden bei Motorsportveranstaltungen, wie dem legendären 24h Rennen oder den Langstreckenrennen der VLN auf Ihren verantwortungsvollen Posten eingesetzt. Sie regeln mittels Flaggensignalen die Kommunikation mit den Piloten. Sportwarte der Streckensicherung leisten mit ihrer Arbeit an und auf den Rennstrecken einen entscheidenden Beitrag innerhalb der Streckensicherung, denn sie gewährleisten eine schnelle und effektive Kommunikation zwischen Rennleitung und Rennfahrer. Bei Unfällen sind diese Sportwarte meist die ersten Helfer am verunglückten Fahrer oder Fahrzeug.

Somit tragen sie eine große Verantwortung bei ihren Einsätzen. Dabei arbeiten sie immer im Team, das heißt, es sind immer mindestens zwei Sportwarte gemeinsam an einem Posten eingesetzt.

Nun stellt sich die Frage, wie wird man Sportwart der Streckensicherung?

Jeder Motorsportinteressierte, ob männlich oder weiblich, der grundsätzlich das 18. Lebensjahr vollendet hat und über eine physische und psychische Grundfitness verfügt, kann bei Motorsportveranstaltungen als ehrenamtlicher Sportwart der Streckensicherung eingesetzt werden. Damit bei dem verantwortungsvollen Job keiner ins kalte Wasser geschmissen wird, bietet der Motorsportverband NRW, bei dem auch der MSC Wahlscheid Mitglied ist, einen Lehrgang zur Erlangung der Sportwartelizenz an.

Wenn also jemand Interesse an solch einer Tätigkeit im Motorsportbereich hat, ist er beim MSC Wahlscheid genau richtig. Der MSC bringt viele eigene lizenzierte Sportwarte bei diversen Serien an den Start. Auch diese müssen regelmäßig Ihre Lizenz bei einer aktuellen Schulung verlängern.

Der nächste Lehrgang für Sportwarte findet in einem Grund und einem Aufbauseminar am 24.11. und 25.11.2018 in Overath statt. Mitglieder des MSC Wahlscheid erhalten hier bei der Teilnahme Vergünstigungen bei den Lizenzkosten.

Wenn Interesse an einer Tätigkeit als Sportwart oder generell Interesse an den Aufgaben eines Sportwartes besteht so können weiterführende Informationen unter www.MSC-Wahlscheid.de im Bereich „Vereins News“ oder mittels Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bezogen werden.



Nürburgring 20.10.2018 - Finn Unteroberdörster (20) und Janis Waldow (23) gewinnen beim neunten und letzten VLN Rennen 2018 ihren sechsten Klassensieg.

Nachdem Wegen starken Nebel das Qualifying um eine Stunde verschoben wurde, begann Janis Waldow mit der Zeitenjagd. Mit einer 9.41 stellte er das Auto vorläufig auf P1. Danach war der ADAC-Nordrhein Förderpilot Finn Unteroberdörster an der Reihe, auch er erwischte eine halbwegs Freie Runde und konnte die Rundenzeit noch auf 9.40 Minuten verbessern. Somit startete das schnelle Duo von Waldow Performance von Position eins der Klasse VT-2 in das 4h Rennen.

Das Ziel war auch wieder klar gesteckt, gewinnen um dadurch dann eine sehr gute Position in den anderen Meisterschaften der VLN zu erringen.

Den Start fuhr Janis Waldow, bereits in den ersten Kurven konnte er einige Konkurrenten überholen und baute den Vorsprung nach einer Runde schon auf 15 Sekunden aus. Bis zum Boxenstopp nach 8 Runden konnte Waldow dann den Vorsprung auf 45 Sekunden ausbauen. Nach dem gewohnt hervorragenden Boxenstopp von Waldow Performance ging es für Finn Unteroberdörster in das Rennen. Sofort fuhr er trotz vieler Gelphasen schnelle Zeiten und baute diesen immer weiter aus. Da die anderen Autos aus der Klasse kleinere Probleme hatten, konnte Unteroberdörster den Vorsprung auf ca. 6 Minuten vergrößern. Nach dem letzten Boxenstopp am Ende der 16. Runde übernahm wieder Janis Waldow den Renault Megane RS für die letzte Rennstunde. Nach 24 Runden fuhr er dann mit einer Runde Vorsprung auf die Klassenkonkurrenten über die Ziellinie.

Durch den 6. Klassensieg erreichten Finn Unteroberdörster und Janis Waldow auch einen hervorragenden zweiten Platz in der VLN Junior Wertung, den 3. Platz in der Produktions-Wagen Trophy sowie den 9. Gesamtrang in der VLN von über 160 Autos.

"Unglaublich, direkt im ersten Jahr für mich und dass Team sechs Klassensiege und die dadurch sehr guten Platzierungen zu erreichen ist fast unglaublich, Janis Waldow und ich sowie das gesamte Team haben das ganze Jahr super Arbeit geleistet. Die super Ergebnisse haben uns jetzt für die ganze Arbeit belohnt, wir können auf uns alle mächtig stolz sein. Wie immer einen großen Dank an meine Förderer und Sponsoren den ADAC-Nordrhein, KJH-Sicherheitsdienste und Global Seed Investors. Auch natürlich ein großes Dankeschön an mein Super Team von Waldow Performance, meine Freundin und meine Familie ohne die, dass alles nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre." So Finn Unteroberdörster

In den nächsten Wochen finden dann noch diverse Siegerehrungen für Finn Unteroberdörster und Janis Waldow statt, wo sie für ihre Leistungen geehrt werden. Außerdem beginnt jetzt schon die Planung für kommende Saison. Man darf gespannt sein wie es nächstes Jahr weiter geht.

(Text + Fotos: Finn Unteroberdörster, MSC Wahlscheid)



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