Vereinsmitteilungen

Mit 164 Rennwagen beim 5. Lauf zur Rundstrecken Challenger Nürburgring bricht die Starterzahl trotz Ferien bei der ältesten Breitensportserie am Nürburgrind nicht ein.

Auf zwei der Boliden waren Fahrer vom MSC Wahlscheid unterwegs. Alex Fielenbach startete erneut auf dem pfeilschnellen Toyota 86GT in der Produktionswagenklasse bis 2000ccm. Er musste sich gegen 7 Kontrahenten beweisen.

Alex in der Anfahrt zum Schwedenkreuz. Foto: Holger Hüttig (Eifel Blitzer)
Alex in der Anfahrt zum Schwedenkreuz. Foto: Holger Hüttig (Eifel Blitzer)

Alexander Brauer teilte sich seinen Renault Clio Cup mit dem jüngsten Rundstreckenfahrer vom MSC Wahlscheid, Finn Unteroberdörster. Ihre Klasse war mit 19 Startern die Teilnehmerstärkste an diesem Wochenende.

Bei sehr gutem Wetter startete der Rennleiter das Feld auf die altehrwürdige Nordschleife. Leider ereignete sich schon in der ersten Runde ein schwerer Unfall im Bereich der Antoniusbuche.
Dieser Unfall sorgte direkt am Anfang für eine lange Gelbphase. Die Unfallbeteiligten blieben zum Glück unverletzt.

Alex Fielenbach konnte von Beginn an 10 Sekunden pro Runde auf seinen ärgsten Konkurrenten rausfahren und baute so die erste Position stetig aus. Im weiteren Rennverlauf konnte er dann den Vorsprung taktisch verwalten und ging kein größeres Risiko mehr ein. So beendete er den vierten Lauf in Folge mit einem Klassensieg und konnte die Führung in der Nachwuchswertung weiter ausbauen.

Alexander Brauer, Startfahrer auf den Renault Clio kam auch direkt gut ins Rennen und lieferte sich einen harten aber fairen Zweikampf um die 2 Position in der Klasse. Zur Rennhälfte übergab er den Clio mit einer Sekunde Vorsprung an Finn Unteroberdörster. In der Bestätigungsrunde wurde dieser leider so von einem anderen Teilnehmer blockiert, dass das Team eine 60 Sekunden Zeitstrafe erhielt und auf den 3 Platz rutschte. In der ersten Sprintrunde fuhr er eine schnelle Zeit, so dass das Duo Brauer/Unteroberdörster noch in Schlagdistanz zu Platz 2 blieb. In der darauf folgenden Runde platzten jedoch die Podiumshoffnungen. Fin rutschte im Streckenabschnitt Brünnchen von der Strecke und der Rennwagen schlug in die Streckenbegrenzung ein, so daß der Rennlauf nicht beendet werden konnte.

So stand am Ende für die Piloten des aktiven Motorsportclub aus dem Aggertal ein Klassensieg und ein Ausfall zu buche.

Der 6. Lauf der Rundstrecken Challenger Nürburgring findet am 27.08.2016 statt.

Mehr Informationen zur Serie RCN oder zum Einstieg in den Rundstreckensport oder zum aktiven Verein und den Fahrern aus dem Aggertal finden Sie unter www.MSC-Wahlscheid.de. Oder kommen Sie doch einfach mal zu einem Clubabend, der immer am 1. Donnerstag im Monat im Clublokal Aueler Hof in Wahlscheid ab 20:00 Uhr stattfindet, vorbei



Derscheid BMW mit Blessuren nach Porsche-Rempler (Foto: Wolff-Sportpress)
Derscheid BMW mit Blessuren nach Porsche-Rempler (Foto: Wolff-Sportpress)

Mitglieder des MSC Wahlscheid sind in VLN und RCN erfolgreich
VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Wahlscheid – Bei den Rennserien VLN, der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und der RCN, der Racing Challenge Nürburgring geht kein Weg an den Teams aus dem kleinem Motorsportverein aus dem Aggertal, dem MSC Wahlscheid, vorbei. Das „Team Derscheid“, Sieger der Langstreckenmeisterschaft der Saison 2014, ging bei Lauf 5 der diesjährigen Meisterschaft neben mehr als 150 Autos an den Start. Fand Lauf 4 bei extremen Wetterverhältnissen statt, so zeigte sich die Eifel dieses Mal von Ihrer freundlichen Seite. Das Training konnte pünktlich begonnen werden. Michael Flehmer ging auf seine erste schnelle Runde, wurde dann aber unverschuldet von einem Porsche touchiert. Er konnte einen Einschlag in die Leitplanken verhindern und am Ende der Runde blieb die Uhr auf einer Zeit von 9:53 stehen. Die Mitbewerber der Klasse legten noch einmal nach und bei Trainingsende belegte der BMW 325i aus dem Aggertal Rang 4 der Klasse. Bei 4 Stunden Renndauer keine schlechte Position, das Rennen wird nicht im Qualifying entschieden. „Schorle“ Radulovic, sonst als zweiter Fahrer des „Teams Derscheid“ unterwegs übernahm diesmal die Rolle des Startfahrers und konnte sich zeitweise sogar auf Position 2 vorschieben. Der erste Stint war geprägt von vielen Unfällen und den daraus resultierenden Gelbphasen und Code 60 Zonen. Wenn ein Konkurrent dann soeben noch vor der Gelbphase durchrutscht und man selber durch die Code 60 Regelung eingebremst wird, ist es Unmöglich Kontakt zum Konkurrenten zu halten. Schorle erging es genau so, er war nicht glücklich mit seinem Stint. Nach 8 Runden, auf Rang 3 liegend, übernahm dann Michael Flehmer nach einem schnellen Stopp der Derscheid-Mannschaft das Steuer des zuverlässigen BMW 325i. Auch er wurde immer wieder durch Gelbphasen eingebremst, ihm gelang es aber sich um eine Position zu verbessern und das Fahrzeug nach einem schnellen Start an Teamchef Rolf Derscheid zu übergeben. Derscheid versuchte den Abstand auf den Erstplatzierten zuzufahren. Bedingt durch die gleichen Rundenzeiten wie die des Führenden konnte er dies jedoch nicht schaffen. So wurde der BMW nach 23 Rennrunden auf Platz 2 in der Klasse bei 9 Konkurrenten abgewunken.



Bei der 44. Auflage des legendären Rennklassikers in der Eifel trifft sich einmal im Jahr alles was Rang und Namen hat, um die Hatz 2 mal gegen die Uhr zu bestehen. Neben den Werksteams war auch das Team rund um die Skateboard Legende Titus Dittmann wieder zur altehrwürdigen Nordschleife gekommen. Im Gepäck hatte das Team „Skate Aid“ wieder die giftgrüne, bärenstarke Dodge Viper, die auf Gasantrieb umgerüstet, und in der Klasse der alternativen Treibstoffe eingesetzt wurde. Hier galt es sich dem Wettbewerb mit 6 Konkurrenten zu stellen.
Das Fahrzeug war in den letzten 10 Monaten vom Team konstant auf die harten Anforderungen des 24h Stunden Marathons vorbereitet und weiterentwickelt worden.
Auch der Fahrerkader konnte sich sehen lassen, denn hier kamen etliche Jahre Rennsporterfahrung zusammen. Neben Teameigner Titus Dittmann, griffen Reinhard Schall Bernd Albrecht und mit Michale Lachmayer auch ein Pilot aus den Reihen des MSC Wahlscheid in das Lenkrad des Boliden mit der Startnummer 13.
Doch sollte die 13 nicht unbedingt zur Glückszahl werden. Der erste Schock kam schon in den ersten Minuten des 1. Zeittrainings. Die Fernsehbilder fingen auf der Grand Prix Strecke eine stark rauchende Viper ein. Das Fahrzeug steuerte die Box an und das Team rund um Chefmechaniker Alex Bux begann sofort mit der Fehlersuche. Immer wieder wurde das ein oder andere getauscht und die Viper wieder zu einer Proberunde auf den Grandprixkurs geschickt. Diese Proberunden kosten natürlich Zeit und Nerven aber das Team ging auf Nummer sicher und checkt alles durch. Schlussendlich bereitet dem Motor zu viel eingefülltes Motoröl die Probleme. Also entschließt sich das Team die Füllmenge nicht auf Max auszureizen und der Motor lief wie am Schnürchen.



VON GÜNTHER WOLFF

Nürburgring/Wahlscheid – Eröffnet werden die Tage des 24h-Rennens jedes Jahr mit einem Lauf der Rundstrecken Challenge Nürburgring, kurz RCN. Beim zweiten Lauf der diesjährigen RCN gingen vom MSC Wahlscheid die beiden Junioren Alex Fielenbach (Toyota 86GT) und Kevin Wolters (VW Golf), sowie Alexander Brauer zusammen mit Uwe Unteroberdörster (Renault Clio Cup) an den Start.

Die Eifel zeigte sich ausnahmsweise an dem frühen Donnerstagmorgen von ihrer besten Seite. Keine Wolke und strahlend blauer Himmel verwöhnten die sonst vom Wetter immer sehr gebeutelten Rundstreckenchallenge Piloten. Pünktlich um 8.00 Uhr wurde das Rennen gestartet. Während Kevin Wolters das Maß aller Dinge in seiner Klasse war, ging es in den anderen Klassen enger zu. Alex Fielenbach konnte zwar auch zur Rennhälfte mit 9 Sekunden Vorsprung die Boxengasse ansteuern, doch die Verfolger saßen ihm im Nacken. Alexander Brauer übergab leider nur auf Platz 5 liegend das Steuer des Renaults an Uwe Unteroberdörster. Aufgrund eines kleinen Fahrfehlers drehte sich Alexander Brauer, verhinderte zwar einen Einschlag, verlor aber 30 Sekunden. Dann schlug das Schicksal auch noch richtig zu. Da eine Benzinzapfsäule defekt war konnte das Team die maximale Zeitvorgabe in der Tankrunde um 2 Minuten nicht einhalten. Dies führte zu einer Zeitstrafe von den besagten 2 Minuten. Unteroberdörster gab im Clio alles und kämpfte sich in den nachfolgenden Runden immer näher an die Spitze heran. Allerdings reichte die verbleibende Fahrtzeit nicht mehr aus um sich aus eigener Kraft in die Top 3 zu schieben. Als dann das Rennen auch noch aufgrund eines Unfalls vorzeitig beendet wurde lag man weiterhin auf dem 5 Platz bei 18 Teilnehmern der Klasse.

Dirk Strauch im Manta B (Foto: Wolff-Sportpress)
Dirk Strauch im Manta B (Foto: Wolff-Sportpress)

Kevin Wolters konnte seinen zweiten Klassensieg von 5 Teilnehmern in diesem Jahr mit der nötigen Cleverness ins Ziel bringen. Auch Alex Fielenbach steigerte sich in der zweiten Rennhälfte und baute den Vorsprung aus. Am Ende belegte auch er den Platz 1 von 11 Teilnehmern in seiner Klasse.

Fand der Lauf zur RCN-Meisterschaft noch bei allerbesten Wetter statt, zeigte die Eifel beim Freitagnachmittag stattfindeten Rennen, der 24h-Classic, ihr wahres Gesicht. Innerhalb weniger Minuten verdunkelte sich der Himmel. Die in der Startaufstellung stehenden Fahrzeuge wurden von sintflutartigem Regen überrascht. Innerhalb kürzester Zeit glich die Nordschleife einer Seenlandschaft. Die Streckenposten standen teilweise knöcheltief im Wasser. Mit in der Startaufstellung befand sich mit Dirk Strauch ein Fahrer des MSC Wahlscheid. Strauch war mit Teamkollege Stefan Wildschütz Dienstag, ohne zu wissen ob sie eine Startberechtigung bekommen würden, mit Ihrem Fahrzeug, einem Opel Manta B i200, an den „Ring“ gekommen. Mit Glück rutschte das Fahrzeug noch in die Starterliste, die Piloten bekamen aber keinen Platz zum Lehrgang für das Ringpermit, der Berechtigung an Rennen auf der Nordschleife teilnehmen zu dürfen. Mittwoch gegen 10.30 Uhr wurden dann jedoch 2 Plätze im Permitlehrgang frei. Alle Probleme schienen gelöst. Doch am Nachmittag gab es das nächste Problem – die Fahrerlizenz von Stefan Wildschütz berechtigte nicht zum Start und der DMSB sah sich kurz vor Feierabend nicht mehr in der Lage die nötige Lizenz auszustellen. Dirk Strauch wollte die Strapaze auf sich nehmen die 24h-Classic, Renndauer 3 Stunden, auf sich zu nehmen. Dann kam mit Rockmusiker Victor Smolski ein Fahrer welcher die passende Lizenz hat und sich bereit zeigte einen Versuch im Training zu starten. Strauch begann das Training auf 7 Jahre Slicks- selbst damit gelang es dem routinierten Rallyepiloten das Fahrzeug auf Rang 6 von 24 Klassengegnern und Rang 74 bei über 220 Startern zu platzieren. Jetzt war Smolski an der Reihe. Er konnte sich mit der direkten Lenkung des Manta nicht anfreunden. Nach einiger Überredungskunst war er dann doch bereit für 2-3 Runden im Rennen.

Strauch begann bei Starkregen und Hagel das 24h-Classic-Rennen. Bei extremen Verhältnissen, Aquaplaning schon bei 40 km/h und Hagel auf der Piste, kam die Stunde von Rallyepilot Strauch. Während andere Teilnehmer mit den widrigen Verhältnissen zu kämpfen hatten und reihenweise mit ihren Fahrzeugen von der Strecke rutschten fuhr er Position um Position nach vorne um nach 8 Runden die Box anzusteuern und das Fahrzeug auf Rang 1 der Klasse an Smolski zu übergeben. Smolski fuhr sofort gute Rundenzeiten und entschied sich das Rennen bis zum Ende zu fahren. Am Ende konnte sich das Team Strauch/Smolski über Rang 1 der Klasse und Position 16 im Gesamtklassement freuen. Am Ende hatte sich alle Anstrengung gelohnt, der Manta war ohne Kratzer souveräner Klassensieger, hatte die Klassenkonkurrenz nicht nur erschreckt sondern deklassiert. Die schwierige Wetterlage kam dem Fahrzeug und vor allem den Fahrern, sonst auf der Rallyepiste unterwegs, zu Gute.

Mit Michael Lachmayer war ein weiterer Pilot des MSC Wahlscheid am Start des 24h-Rennen. Wie schon im Vorjahr war er am Steuer einer Viper von Skaterlegende Titus Dittmann. Der Erfolg des Vorjahres sollte in diesem Jahr leider nicht gelingen. Nach 53 Runden „Grüne Hölle“ kam leider das Aus.



Der zweite Lauf der Rundstrecken Challenge Nürburgring wurde im Rahmenprogramm des legendären 24h Rennens ausgetragen. Erneut gingen vom MSC Wahlscheid die beiden Junioren Alex Fielenbach (Toyota 86GT) und Kevin Wolters (VW Golf), sowie Alexander Brauer zusammen mit Uwe Unteroberdörster (Renault Clio Cup) an den Start.

Die Eifel zeigte sich ausnahmsweise an dem frühen Donnerstagmorgen von ihrer besten Seite. Keine Wolke und strahlend blauer Himmel verwöhnten die sonst vom Wetter immer sehr gebeutelten Rundstreckenchallenge Piloten.

Der vom Schicksal arg gebeutelten Renault Clio von Brauer / Unteroberdörster. Foto: Marcus Liebsch
Der vom Schicksal arg gebeutelten Renault Clio von Brauer / Unteroberdörster. Foto: Marcus Liebsch

Die Veranstaltung zur ältesten Breitensportrennserie am Nürburgring startete planmäßig um 8.00Uhr. Während Kevin Wolters das Maß aller Dinge in seiner Klasse war, ging es in den anderen Klassen enger zu. Alex Fielenbach konnte zwar auch zur Rennhälfte mit 9 Sekunden Vorsprung die Boxengasse ansteuern, doch die Verfolger saßen ihm im Nacken. Alexander Brauer konnte leider nur auf Platz 5 liegend das Steuer des Renaults an Uwe Unteroberdörster übergeben. Aufgrund eines kleinen Fahrfehlers drehte sich Alexander Brauer, konnte zwar einen Einschlag verhindern, verlor aber 30 Sekunden. Dann schlug das Schicksal auch noch richtig zu. Da eine Benzinzapfsäule defekt war konnte das Team die maximale Zeitvorgabe in der Tankrunde um 2 Minuten nicht einhalten, was zu einer Zeitstrafe von den besagten 2 Minuten führte. Unteroberdörster gab im Clio alles und kämpfte sich in den nachfolgenden Runden immer näher an die Spitze heran. Allerdings reichte die verbleibende Fahrtzeit nicht mehr aus um sich aus eigener Kraft in die Top 3 zu schieben. Als dann das Rennen auch noch aufgrund eines Unfalls vorzeitig beendet wurde lag man weiterhin auf dem 5 Platz bei 18 Teilnehmern in der Klasse.

Kevin Wolters konnte seinen zweiten Klassensieg von 5 Teilnehmern in diesem Jahr mit der nötigen Cleverness ins Ziel bringen. Auch Alex Fielenbach steigerte sich in der zweiten Rennhälfte und baute den Vorsprung aus. Am Ende belegte auch er den 1. Platz von 11 Teilnehmern in seiner Klasse.

Der nächste Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring findet bereits am 11.06.2016 statt. Auch hier werden die jungen Wilden des MSC Wahlscheid wieder mit am Start sein.

Neben den aktiven Rennfahrern kann man sich bei Motorsportevents auch immer als Helfer einbringen. Wer Interesse hat sich im Motorsportumfeld zu engagieren bekommt mehr Informationen zum aktiven Verein aus dem Aggertal unter www.MSC-Wahlscheid.de oder auf Facebook https://www.facebook.com/mscwahlscheid Zu direkten Gesprächen ist auch jeder auf einem der Clubabende, die immer am 1. Donnerstag im Monat im Clublokal Aueler Hof in Wahlscheid ab 20:00 Uhr stattfinden, willkommen.



Auch bei der 44. Ausgabe des internationalen ADAC 24h Rennens, das jetzt am kommenden Fronleichnams Wochenende auf der Nürburgring Nordschleife durchgeführt wird, ist der aktive Verein aus dem Aggertal wieder mit in vorderster Reihe zu finden.

So stellt der MSC Wahlscheid mit Walter Hornung seit Jahren den bei privaten Teams wie auch bei den Werksteams wegen seiner absoluten Neutralität geschätzten Rennleiter bei diesem Kräftemessen zweimal rund um die Uhr.

Als aktiver Pilot vertritt Michael Lachmeyer die Farben des MSC. Michael Lachmeyer setzt wieder auf jede Menge Pferdestärken. Er pilotiert im Team von Skateboard legende Titus Dittmann eine Chrysler Viper die mit Autogas betrieben wird.

Im Rahmenprogramm ist auch wieder die Rundstreckenchallenge als älteste Breitensportrennserie zu finden. Hier treten gleich mehrere Aktive des MSC an. Alex Brauer bestreitet den Lauf mit Clubkamerad Uwe Unteroberdörster auf einem Renault Clio. Alex Fielenbach geht wieder auf einem von Mathol Racing eingesetzten Toyota GT86 an den Start.

Kevin Wolters der Juniormeister aus 2015 peilt mit seinem schnellen Golf wie beim ersten Lauf wieder einen Klassensieg an.

Neben den aktiven Rennfahrern kann man sich bei einem solchen Motorsportevent auch immer als Helfer einbringen. Wer Interesse hat sich im Motorsportumfeld zu engagieren bekommt mehr Informationen zum aktiven Verein aus dem Aggertal  unter www.MSC-Wahlscheid.de oder auf Facebook https://www.facebook.com/mscwahlscheid  Zu direkten Gesprächen ist auch jeder  auf einem der Clubabende, die immer am 1. Donnerstag im Monat im Clublokal Aueler Hof in Wahlscheid  ab 20:00 Uhr stattfinden, willkommen.



Der spätere Klassensieger Kevin Wolters in Anfahrt zur Box (Foto: Kevin Wolters)
Der spätere Klassensieger Kevin Wolters in Anfahrt zur Box (Foto: Kevin Wolters)

Klassensieg für Kevin Wolters trotz Wetterchaos in der Eifel.

Zum Saisonstart der Rundstrecken Challenge Nürburgring, der ältesten Breitensportrennserie am Nürburgring, hatten 195 Rennfahrzeuge genannt, darunter vier Teams vom MSC Wahlscheid. Kevin Wolters, Junior Meister 2015, ging mit seinem über den Winter verbesserten VW Golf 3 an den Start. Alexander Brauer tritt wieder mit seinem zuverlässigen Renault Clio Cup an, teilt sich aber das Cockpit in diesem Jahr mit seinem Clubkameraden Uwe Unteroberdörster. Mit Unteroberdörster hat er einen sehr erfahren Partner an seiner Seite. Er war Meister in der Langstreckenserie in 2000, muss sich aber an die Besonderheiten der Rundstreckenchallenge herantasten. Alexander Fielenbach, der letztes Jahr noch in einem BMW 325i E90 unterwegs war versucht dieses Jahr auf einem Toyota GT86 an die guten Leistungen anzuknüpfen. Erstmalig war Neuzugang Michael Franken auf einem BMW M3 in der Serienwagenklasse bis 3000 ccm Hubraum unter der Flagge des MSC unterwegs.
Pünktlich zum Rennstart um 12.30 standen alle Fahrzeuge mit profillosen Reifen in der Startaufstellung, als plötzlich und völlig unerwartet der Himmel seine Schleusen öffnete. Einige Teams entschieden sich nach der ersten Runde einen zusätzlichen Boxenstopp einzulegen um auf Regenreifen zu wechseln. Doch nach nur 10 Minuten kam die Sonne wieder zum Vorschein und die Strecke trocknete sehr schnell ab. So wurden die mutigen Piloten belohnt, die auf den Slickreifen geblieben waren und ihren Rennwagen mit dem nötigen Feingefühl unbeschädigt über den Kurs bewegt hatten. Dies gelang den Piloten vom MSC Wahlscheid offensichtlich auch noch recht schnell. Zur Rennhalbzeit lagen drei von vier Teams vom MSC Wahlscheid auf dem zweiten Platz in ihren Klassen. Pünktlich zum Boxenstopp fing es dann erneut an zu Regen. Das Team Brauer/Unteroberdörster deutete das unbeständige Eifelwetter richtig und entschied sich auf den Slicks zu bleiben. Kevin Wolters und Alexander Fielenbach wechselten auf Regenreifen. Doch erneut trocknete nach dem kurzen Schauer die Strecke wieder ab. Alexander Fielenbach legte einen erneuten Boxenstopp ein um sich wieder profillose Reifen montieren zu lassen. Kevin Wolters hingegen kämpfte mit seinen abbauenden Regenreifen im trockenen weiter. Als in der letzten Runde ein dritter Regenschauer über die Nordschleife zog, entschied sich Alexander Fielenbach zu einem dritten Boxenstopp, da sein Toyota als Hecktriebler im Regen auf Slicks unfahrbar war. Der zusätzliche Wechsel schmiss Fielenbach dann auf den 6. Platz von 12 Startern in seiner Klasse zurück.
Der letzte Schauer spielte aber Kevin Wolters in die Karten und er konnte mit seiner Taktik und etwas Glück den ersten Klassensieg dieser Saison auf seinem Konto verbuchen.
Bei Michael Franken lief es noch nicht Rund, so dass er sich mit einem 12 Platz in der Klasse bei 16 Startern zufriedengeben musste.
Alexander Brauer und Uwe Unteroberdörster belegten den 2. Platz von 17 Startern in ihrer Klasse und den bemerkenswerten 21. Gesamtrang von 195 Teilnehmern.

Der zweite Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring findet am Fronleichnamswochenende statt. Dann ist die älteste Breitensportrennserie Gast im Rahmenprogramm des legendären 24h-Rennens auf dem Nürburgring.

Wer mehr zur ältesten Breitensportserie oder zu den Fahrern und Teams wissen möchte, ist herzlich zu einem Besuch der MSC Clubabende, die immer am 1. Donnerstag im Monat im Clublokal Aueler Hof in Wahlscheid ab 20:00 Uhr stattfinden, eingeladen.



Der eingesetzten BMW im leichten Drift auf einem Schotterstück
Der eingesetzten BMW im leichten Drift auf einem Schotterstück

Das Rallye-Team Wolfgang Großmann mit Co-Pilot Oliver Schmitt vom MSC Wahlscheid wird im Mai an der internationalen Rallye Süd-Schweden teilnehmen. Diese Rallye ist ein Lauf zur Schwedischen Rallye Meisterschaft. Das deutsche
Rallye-Team wird das älteste Auto der gesamten Veranstaltung über die Pisten bewegen, einen BMW 2002 Alpina A2S aus dem Jahr 1973. Start- und Zielort ist die schwedische Stadt Karlskrona in der Provinz Blekinge.
Die Rallye wird mit Ihren 475 Gesamtkilometern dem Wahlscheider Team alles abverlangen. Die größte Herausforderdung an Mensch und Material bilden aber die 153Wertungsprüfungskilometern, die komplett auf „Schotter“, so der Rallyebegriff für unbefestigte Straßen und Wege, gefahren werden.

Wie sich das Team um Wolfgang Großmann schlagen wird, so wie alle Infos rund um die Rallye mit Live Stream oder Starter und Ergebnislisten findet man auf der Web Seite www.southswedishrally.com.



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