Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Der FöS hatte zu einem Spaziergang durch Lohmar eingeladen. Hans Heinz Eimermacher führte bei schönem Wetter die Gäste auf dem Kulturpfad Lohmar an die einzelnen Stationen des Kulturpfades.

Anlässlich der Lohmarer Kulturwoche, die im Zweijahresturnus in Lohmar speziell der Kultur im Stadtgebiet gewidmet ist, wurde der Pfad eingeweiht. Nach einer Idee von Hans Heinz Eimermacher in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein entstanden im Mai 2014 zunächst neun Stationen, an denen auf Stelen über die Kulturstätten informiert wird. Weitere Stationen werden folgen.

Eimermacher erläuterte vor Ort die Bedeutung der Kulturstätten, an diesem Nachmittag bereits zum siebten Mal, immer mit einer Beteiligung zwischen 15 und 40 Personen.
So erfuhren auch diesmal die Zuhörer, warum das Kirchdorf von der Burg Lohmar getrennt wurde, dass die Lohmarer Kirche bereits am 31. März 1131 in einer Urkunde von Papst Innozenz II. erwähnt und warum eine grundlegende Renovierung in den Jahren 2006 bis 2011 erforderlich wurde. Auch der Fronhof in unmittelbarer Kirchennähe ist in der gleichen Urkunde erwähnt. Bis 1803 lieferten die unterstellten Bauern ihren Anteil der Ernteerträge ab und leisteten Frondienste, die dem Bonner Cassiusstift zustanden.

Unweit der Kirchstraße errichtete man 1856/57 eine zweiklassige Schule mit Lehrerwohnungen, die 1908 um eine dritte Klasse erweitert und der 1920 eine vierte Klasse mit einem Anbau hinzugefügt werden konnte. 2003 wurde das Gebäude abgebrochen.

An der Saugasse, am Eingang zum Park Villa Friedlinde, erinnert seit diesem Jahr eine Skulptur von Friedemann Sander an den Schweineauftrieb in den Lohmarer Erbenwald.

2005 wurde an der Stelle des jetzigen Altenheimes eine merowingerzeitliche Siedlung mit drei erhaltenen Grubenhäusern ausgegraben. Die Grabungen belegen, dass die Bergischen Hochflächen nicht erst im 7. Jahrhundert besiedelt wurden, sondern bereits um 500 n. Chr.

Hans Heinz Eimermacher (links) erläutert die Geschichte der Kirche Sankt Johannes Enthauptung und des Kirchdorfes, Teile des Lohmarer Kulturpfades.(Foto: Rolf Binnenbrücker)
Die Hofanlage Kieselhöhe 1 stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Die letzte Station war der Standort der ehemaligen Lohmarer Mühle. Das war eine Zwangsmühle für die Bewohner des Ortes Lohmar. Sie durften nur in dieser Mühle ihr Korn- oder Ölsaaten zu Mehl oder Pflanzenöl malen lassen.



Die Wanderung war durch die kurzweiligen Erläuterungen durch Eimermacher schnell zu Ende und die Besucher angeregt, sich weiter mit der Lohmarer Geschichte zu befassen.

Zum nächsten Termin „FöS vor Ort“ am 21.10.2014 stellt sich die Lohmarer Feuerwehr vor. Treffpunkt: 14:30 Uhr am Feuerwehrhaus Lohmar. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der FöS, wie er inzwischen genannt wird, der Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. wirbt mit dieser Veranstaltungsreihe u.a. um Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro.

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