Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Der Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. und das Ev. Zentrum Lohmar für Kinder und Familie hatten in das Matthias-Claudius-Haus in Wahlscheid zum Vortrag "Von der Vorsorgevollmacht zur Patientenverfügung" eingeladen. Amtsgerichtsdirektor a.D. Dr. Gerhard Hohmann referierte über das Thema und beantwortete brennende Fragen der Teilnehmer, so z.B. ob eine Patientenverfügung regelmäßig unterschrieben werden muss.
"Das ist Unsinn, ich rate dringend davon ab", erklärte Dr. Hohmann. Es könne sein, dass man anfangs die Gültigkeit der Verfügung regelmäßig bestätige und es später vergesse. Diese Tatsache schaffe juristische Interpretationsmöglichkeiten. Es könne dann sein, dass die Erklärung nicht mehr als aktuell gültig gehalten werden könne, weil der Unterschreibende die weitere Gültigkeit wohl nicht mehr gewollt habe. Stattdessen ist in seinen Vordrucken der Hinweis aufgenommen, dass die Verfügung gelte, bis sie widerrufen werde. Ebenso rät er bei der Vorsorgevollmacht dazu, drei Bevollmächtigte anzugeben, aber bewusst auf eine Reihenfolge zu verzichten. "Wer verfügbar ist, entscheidet", so Dr. Hohmann. Dringend empfiehlt er Gespräche zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem, denn reden, reden, und nochmals reden sei der wirksamste Weg, um sicher zu sein, dass die Anweisungen im Sinne des Vollmachtgebers verstanden und auch umgesetzt werden. Die Vollmacht soll im Außenverhältnis sofort gelten, aber im Innenverhältnis erst dann, wenn die Vollmacht benötigt wird. Und eine Vollmacht wird immer dann benötigt, wenn Entscheidungen für Personen getroffen werden müssen, die selbst schon volljährig sind. Selbst Eltern können für ihre Kinder nur bis zu deren Volljährigkeit entscheiden. Wer danach etwas für andere entscheiden muss oder möchte, braucht eine Vollmacht. Aus diesem Grunde ist rechtlich auch nicht möglich, dass Ehepartner ohne Vollmacht für den Partner Entscheidungen treffen. Alle Teilnehmer erhielten eine Infobroschüre und übersichtliche, kompakte Formulare. Interessierte können diese vom Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. (FöS) kostenlos erhalten.
Die Zuhörer vertiefen sich in die bereitgestellten Unterlagen. Dr. Gerhard Hohmann (rechts) erläutert den Anwesenden die juristischen Formulierungen. Links daneben Rolf Binnenbrücker, der 1. Vorsitzende des FöS. Foto: Kremer
Alle Teilnehmer erhielte eine Infobroschüre und übersichtliche, kompakte Formulare. Interessierte können diese vom Verein zur Förderung der Seniorenarbeit in Lohmar e.V. (FöS) kostenlos erhalten. Der Vorstand des FöS freut sich über weitere Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt nur 12,-- Euro.

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