Vereinsmitteilungen

Stadtwerke Lohmar

Sehr angetan zeigten sich die Teilnehmer/innen, die am Samstag, 24. November im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar beim Seminar zur Erlangung des "Loss m'r schwade – Diploms" mitmachten, das der Lohmarer Brauchtumsverein zum ersten Mal in Eigenregie durchführte.
Bei Kaffee und Kuchen ließ man sich gerne auf den Nachmittag einstimmen, der mit dem bekannten Lied vom "kölschen Jung" - in der Version von Hans Süper begann.

Da hatten bereits viele der Gäste das Bedürfnis, mitzusingen und sich auf einen Nachmittag und mit "janz vill "Schwaderei" einzustimmen.
Erwin Rußkowski, 1.Vorsitzender von "Saach hür ens" Lohmar e.V. und Moderator des Seminars hatte einen intensiven Zeitplan von drei Stunden vorbereitet. Und den brauchte es auch, um die Vielfalt der Themen unterzubringen und zu verarbeiten.

Nachdem zunächst die Herleitung der rheinischen Mundart aus dem "Ripuarischen" (vom Lateinischen " ripa" = das Ufer – also "die am Ufer Wohnenden ) abgeklärt und auch der Begriff des "Regiolekt" anhand von zwei einfachen Sätzen dargestellt und bewiesen war, ging es an "Regiolekt bedingte" Aussprachen und Schreibweisen der rheinischen Mundart und an die Grammatik.

Für die Teilnehmer galt es dabei, ein Arbeitsblatt auszufüllen und z.B. den Unterschied zwischen "ming" und "minge" im Zusammenhang mit Hauptwörtern aufzuzeigen – etwa bei "minge Vatter", aber "ming Mutter". Hier wird bei der Anwendung im täglichen Gebrauch häufig Vieles falsch gemacht. Das hört und liest man auch immer wieder im aktuellen rheinischen Liedgut.

Der Nachmittag setzte sich fort mit "rheinischen Redewendungen und Sprachschatz" sowie der Vielfalt des Gebrauchs einiger Wörter wie z.B. das rheinische Wort für Kind oder Kinder, für das man in kölschen Lexika ca. 60 verschiedene Begriffe kennt, die je nach Bedeutung und Inhalt in der Regel sehr treffend angewendet werden können wie "Panz, Ditz, Ströppche oder Wibbelstetz". Das Gleiche gilt bei Begriffen für "Frau" und "Mann".

Interessant und für manch Einen gar ernüchternd wurde es beim Thema "Wörter aus anderen Sprachen", als die Teilnehmer erfahren mussten, dass ein "Fisternöll" von der Herkunft des Wortes nichts mit dem "Weihnachtskind" (fils à noel) zu tun hat – also etwa ein Sohn, der im Karneval gezeugt wurde, sondern sich - laut Sprachwissenschaftlern – zusammensetzt aus "fistan", was basteln bedeutet und "Nöll", einer Kurzform von Arnold. Man sagt, dass in Düsseldorf ein "Fisternöll" jemand ist, der im Keller bastelt.

Lustig wurde es bei den "Kölschen Spitznamen", die in Form eines Gedichts vorgetragen werden mussten. Überhaupt galt es für die Teilnehmer viele vorgegebene Texte zu lesen oder die Ergebnisse ihrer Arbeitsblätter vorzutragen und zu vergleichen.

Auch kölsche Lieder und Karneval gehörten ebenso zum Inhalt des Nachmittags wie das Thema "Heimat". Beides endete schließlich im Motto des Kölner Karnevals für die kommende Session: "Uns Sproch is Heimat".
Erwin Rußkowski machte zum Schluss den Teilnehmern Mut, Mundart und "uns Sproch" zu sprechen – immer wieder, denn, wie heißt es doch in einem wunderbaren Lied von Brings?
"Su lang m'r se spreche, lääv se noch lang".

Zum Abschluss des Seminars erhielten alle Teilnehmer ihr hoch verdientes "Loss m'r schwade Diplom" - eine extra von "Saach hür ens" angefertigte, wunderschöne Urkunde.

Als Dank für die tolle Mitarbeit gab es vom Veranstalter im Foyer des Gemeindehauses noch ein leckeres, vom Vorstand und Mitgliedern des Vereins vorbereitetes kaltes "Kölsches Buffet", das sich alle bei Kölsch und anderen kalten Getränken schmecken ließen. Hierbei kam auch die "Fachsimpelei" über das, was man am Nachmittag gehört und gelernt hatte, nicht zu kurz.

Ihr/euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Mit einer in dem Maße nicht zu erwartenden Resonanz hatte der Lohmarer Mundartverein nicht gerechnet:

Bereits eine Woche nach Bekanntgabe in der Presse hatten sich 20 Personen aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis für das o.g. Seminar am 24. November im ev. Gemeindehaus in Lohmar angemeldet. Heute nun wurde die Teilnehmerliste mit der 25. Anmeldung geschlossen.

Eine höhere Anzahl macht insofern wenig Sinn, da sich die Teilnehmer/innen bei dieser Veranstaltung ausgiebig aktiv einbringen sollen, denn das Ziel des Nachmittags ist es ja, den Beweis zu erbringen, dass man sich in der rheinischen Mundart auskennt und sie anzuwenden weiß in Form von mündlichen und schriftlichen Übungen.

Die Teilnehmer/innen  dürfen sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag "mit vill Klaaf unn Schwaderei" freuen, wobei auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen wird.

Im Vorstand von "Saach hür ens" wird zu überlegen sein, ob und wann ein solches Seminar im kommenden Jahr wiederholt werden kann.

Ihr / euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Nachdem viele Vereinsmitglieder aber auch Stammbesucher und andere Interessenten von der Möglichkeit der vorzeitigen Kartenbestellung für die Sitzung in 2019 Gebrauch gemacht haben, gibt es nun für alle, die bislang nicht zugegriffen haben, nur noch die Möglichkeit im öffentlichen Vorverkauf ihre Eintrittskarten zu erwerben.

Wir laden hiermit herzlich ein zu unserer

6. Großen Kostümsitzung
am Samstag, den 16. Februar 2019
ab 17.30 Uhr (Einlass 16.30 Uhr)
in der Jabachhalle in Lohmar
Eintritt: 23 Euro (an nummerierten Plätzen)

Unsere Gäste erwartet wieder ein Programm mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals.

Es treten auf:
- "Bürgergarde Blau Gold" aus Köln- Ehrenfeld
- Rabaue
- Volker Weininger
- Die Filue
- Harry und Achim
- Die Westerwaldsterne
- Funky Marys
u.v.a.m.

Natürlich sind auch wieder Lohmarer Vereine mit dabei, sowie die tollen Nachwuchskräfte aus der Mundartgruppe der Musik-und Kunstschule der Stadt Lohmar, die von "Saach hür ens" e. V. sowie aus dem Kulturrucksack des Landes NRW unterstützt und gefördert werden.

Der öffentliche Verkauf beginnt am Samstag, den 1o. November 2018 bei IBS am Frouardplatz in Lohmar.

Ihr/euer " Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Unser inzwischen schon Tradition gewordener "Loss m`r schwade Ôvend" am ersten Freitag im November findet auch in diesem Jahr wieder im  Kaminzimmer des Restaurants "Zur Alten Linde" bei Familie Dowideit in Lohmar-Wahlscheid statt, und zwar am
        
Freitag, den 02.11.2018, Beginn um 19:30 Uhr.

Wir möchten uns mit Menschen, die Gelegenheit suchen, unsere heimische Mundart zu sprechen, einen vergnüglichen Abend machen mit lockerem "Verzäll us em Levve" und dabei   miteinander vielleicht schon in Vergessenheit geratene Ausdrücke wieder hervorholen.

Bei diesem Treffen soll es vor allem um mundartliche Sprichwörter und Redensarten gehen wie "Küste övver de Hungk, dann küste och övver de Stätz".

Wir freuen uns schon sehr darauf, welche markigen Redewendungen aus Ihrem rheinischen Wortschatz Sie uns mitbringen und zum Besten geben werden!

Ihr /euer
"Saach hür ens" Lohmar e.V.



Es ist wieder soweit:

der traditionelle "Loss m’r schwade Ôvend" von "Saach hür ens" Lohmar e.V. , immer am ersten Freitag im November, findet in diesem Jahr statt am

Freitag, den 2. November
um 19:30 Uhr
im Restaurant des Aggertalhotels "Zur Alten Linde" in Wahlscheid

Dazu lädt "Saach hür ens" alle an der rheinischen Mundart Interessierten ein zu einem unterhaltsamen Abend "met janz vill Schwaderei" über ein bestimmtes Thema.

Ihr/euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.



Nachdem der Verein in den zurückliegenden Jahren bereits zweimal unter der Regie von Volker Gröbe, dem ehemaligen Leiter der „Akademie för uns kölsche Sprôch“  das „Kleine Kölsch-Diplom“ angeboten hatte, wird es nun in Form eines dreistündigen Seminars eine andere Möglichkeit geben, sich mit der rheinischen Mundart vertraut zu machen, sie zu vertiefen, Kenntnisse aufzufrischen, sich darin weiterzubilden und sie letztendlich auch anzuwenden.

Geplant ist ein unterhaltsamer Nachmittag, bei dem die Teilnehmer Einiges über die Entwicklung der rheinischen Mundart und ihre Verbreitung ebenso erfahren wie über die Besonderheiten der Grammatik, der Aussprache, der Schreibweise sowie spezielle Ausdrücke und typische Redensarten.

Ziel und damit Berechtigung für die Aushändigung des „Loss m’r schwade Diploms“ in Form einer Urkunde ist der Nachweis über die Fähigkeit, die rheinische Mundart zu sprechen.

Erwin Rußkowski, der 1. Vorsitzende von “Saach hür ens“ Lohmar e. V. wird den Teilnehmer/innen  die dazu notwendigen Kenntnisse während des unterhaltsamen Nachmittags vermitteln.

Selbstverständlich kommen hierbei auch, wie immer bei “Saach hür ens“, die Gaumenfreuden (ein kleiner Imbiss und Getränke) nicht zu kurz.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt auf 25 Personen.
Wir bitten allerdings während der Veranstaltung um eine Umlage zur Kostendeckung.

Die Veranstaltung findet statt am:

Samstag, den 24. November
von 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr
im ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 74 in 53797 Lohmar

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis zum 17. 11. 2018 unter unserer Mail-Adresse
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder unter Tel.: 02246/7766 (Erwin Rußkowski)

PS: Die Veranstaltung ist auch für „Neueinsteiger“ gut geeignet.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.



Wie nicht anders zu erwarten, wenn  Andreas Konrad bei "Saach hür ens" seine " Quetsch" auspackt, war es auch dieses Mal.

Vom ersten Lied an passte die Stimmung bei den Besuchern von nah und fern im Saal des Restaurants "Zur alten Fähre" in Lohmar. Und wie sich herausstellte,  gab es viele "Wiederholungstäter", das heißt Mitsänger/innen, die nicht zum ersten Mal dabei waren.

Andreas Konrad hatte sein Programm umgestellt und spielte zunächst viele alte bekannte Lieder der "Fööss", von Fritz Weber und  Willi Ostermann, dessen "Kölschen Jung", bekannt in der Version, wie sie Willi Millowitsch über Jahrzehnte auf den Bühnen Kölns vortrug, er am Ende in die neue Fassung des "Kölschen Jungs" von Brings übergehen ließ. Schon beim langgezogenen "Intro" des Stückes war der große Chor mit "Oh, oh, oh, Yeah oh" nicht mehr zu halten, was vor allem die jungen Besucher im Saal voll in ihren Bann zog.

So war das Eis innerhalb kürzester Zeit schnell gebrochen, und einem stimmungsvollen, fast dreistündigen Abend voller Gesang, Tanzen, Schunkeln und Polonäse stand nichts mehr im Wege.
Mitreißend auch wieder das Sirtaki – Lied der Bläck Fööss, bei dem Andreas Konrad minutenlang den griechischen Tanz zelebriert, was die Griechenland-Fans unter den Besuchern jedes Mal von den Stühlen holt, um Arm in Arm zu tanzen.

So ging nach ca. drei Stunden ein wunderbarer Abend zu Ende, bei dem jedem der Besucher bewusst geworden sein dürfte, wie schön es ist, im Rheinland zu leben und die kölschen Lieder zu einem Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen, wie es der Mitsingabend von "Saach hür ens" nun schon zum fünften Mal in Folge – immer am letzten Freitag im September – wieder einmal bewies.

Ihr/euer "Saach hür ens" e.V.

Infos unter: www.saachhuerens.de



Es war eine herrliche Atmosphäre, die der „Dilettantenverein Neuhonrath“ für die gemeinsame Veranstaltung mit “Saach hür ens“ Lohmar e.V. den beiden Protagonisten Philipp Oebel aus Köln und Erwin Rußkowski, dem Lohmarer Vereinsvorsitzenden, zur Verfügung gestellt hatte.
Man musste sich in der Kulisse einfach wie zuhause im Wohnzimmer fühlen.

Und so durften die Besucher in diesem angenehmen Ambiente einen wunderbaren Abend mit kölschen Krätzjen und lustigen Sketchen „uss dem Levve“ erleben, wie er nicht alle Tage geboten wird.

Durch das Programm führten Uli Pfau, die Vorsitzende des „Dilettantenvereins“ und Gerd Moos, der
2. Vorsitzende von “Saach hür ens“.

Viele der von Philipp Oebel in der ihm eigenen Art der Interpretation vorgetragenen Stücke bekannter Kölner Komponisten animierten die meisten Zuhörer sofort zum Mitsingen, was durchaus auch so gewollt war.

Durch die charmante und witzige Art der Ankündigung  seiner Lieder gelang es Philipp Oebel immer wieder, seine Zuhörer schon vorab in seinen Bann zu ziehen. Herrlich zum Beispiel  die Geschichte von der „Flönz“, die in früheren Zeiten bei weitem nicht nur der Ausdruck für eine einfache „Blootwoosch“ war, sondern für den nicht so betuchten, den einfachen Rheinländer, auch der Inbegriff für preiswerte Wurstwaren aller Art, die man beim Metzger als Endstücke, also als Wurstzipfel,  erwerben konnte.
„Ich hätt jähn för zwei Jrosche „Flönz“ för d’r Hungk – ävver kinn Fleeschwoosch. Die maach minge Vatter nitt.“

Viel zu lachen gab es auch wieder bei den von  Erwin Rußkowski in verschiedenen Rollen und Stimmlagen vorgetragenen Sketchen.
Das waren durchweg erneut Szenen aus dem Leben, wie sie jedermann selbst erleben kann oder erlebt hat – etwa in einem kölschen „Bräues“ (Brauhaus), in d’r „Relijonsstund“, beim „Dr. med. Wurst un singer Pazijente“, oder bei Stücken anderer Autoren, die E. Rußkowski in die rheinische Mundart, wie er ankündigte „ömmjefrickelt hätt“. Es kommt dem Autoren dabei auf nichts Weiteres an, als seine Zuhörer zum Lachen zu bringen oder aber auch beim Nachspielen der Sketche viel Spaß zu haben.

Nach - inklusive Pause -  fast drei Stunden Programm ging im Saal „Op d’r Baach“ in Neuhonrath ein kurzweiliger Abend zu Ende, bei dem die Besucher die beiden Vortragenden nicht ohne Zugabe von der Bühne ließen.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. dankt dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ e.V. wieder einmal für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit.

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.



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