Vereinsmitteilungen

Nach Karneval nimmt die Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar ihre Arbeit mit neuem Schwung und in diesem Jahr auch mit neuen Mitgliedern wieder auf, da einige Plätze frei geworden sind.

Um interessierten "Pänz" den Inhalt der Arbeit in dieser im weiten Umfeld um Lohmar beliebten Gruppe nahezubringen, die es in den sechs Jahren ihres Bestehens bislang bei 150 Veranstaltungen auf über 250 Einzelauftritte gebracht hat, plant die Musik- und Kunstschule mit Erwin Rußkowski, dem Dozenten der Mundartgruppe in der Zeit vor und nach den Osterferien einen "Schnupperkurs" über vier mal 90 Minuten für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren.

Die Termine sind jeweils dienstags von 17 Uhr bis 18:30 Uhr in der Jabachhalle in Lohmar (Donrather Dreieck) und zwar vor den Osterferien am 2. und 9. April sowie nach den Ferien am 30. April und am 7. Mai.

Eine Teilnahmegebühr entfällt, da die Mundartgruppe seit Ihrem Bestehen vom Land NRW durch den "Kulturrucksack" finanziert und von "Saach hür ens" Lohmar e.V. gefördert wird.

Ziel des "Schnupperkurs" ist für die Teilnehmer das Erlangen des "Mungkaat-Diploms för Pänz". Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einer schönen Urkunde, bereit gestellt von "Saach hür ens", belohnt. Der Lohmarer Brauchtumsverein wird ebenfalls zum Abschluss des "Schnupperkurses" dafür sorgen, dass die feierliche Übergabe der Urkunden in einem entsprechenden Rahmen über die Bühne gehen wird.

In diesem Kurs soll den Teilnehmer/innen der Inhalt der Arbeit in der Mundartgruppe gezeigt werden, der sich von kölschen Sagen und Geschichten über kölsche Lieder und den Karneval über Arbeit mit dem Kölsch-Wörterbuch bis hin zu Zungenbrechern, Redewendungen und Übersetzungen zieht. Natürlich geht es dabei immer um die Anwendung der rheinischen Mundart. Eingeübt werden Sketche und Reden für Karneval aber auch Texte für die Advents- und Weihnachtszeit. Hier waren die Schüler/innen der Gruppe in den letzten Jahren besonders gefragt und erfolgreich und das nicht nur in Lohmar sondern im gesamten rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises bis hin nach Köln.
Die Kinder und Jugendlichen lernen den Umgang und die Präsenz beim Vortrag auf der Bühne vor Publikum genauso wie die dabei notwendige Gestik, Mimik und Betonung.
Das angestrebte "Mungkaat- Diplom för Pänz" beinhaltet aber auch die Kenntnis über die Entwicklung und Verbreitung der kölschen Sprache und der rheinischen Mundart sowie die Geschichte der Stadt Köln und des Kölner Karnevals.

Wer das alles einmal erleben bzw. daran "schnuppern" möchte, ist herzlich eingeladen, an dem Kurs der MKS Lohmar teilzunehmen.

Die Teilnehmerzahl ist dabei beschränkt auf 20 Schüler/innen.
Es wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Veranstalter:
Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar in Kooperation mit "Saach hür ens" Lohmar e.V.

Information und Anmeldung:
Musik- und Kunstschule, Tel.: 02246 / 15 505
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Erwin Rußkowski, Dozent der Mundartgruppe, Tel.: 02246 / 7766
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Mundartgruppe begeistert  - "Green Card" für Blue Marvel

"Eine Sitzung zum Zuhören und Lachen, eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken" hatte "Saach hür ens" seinen Gästen versprochen und genauso kam es.

Aber der Reihe nach: Schon eine Stunde vor Beginn des Programms gab es am letzten Samstag in der Jabachhalle zwei Schlangen: die erste vor dem Einlass in die Halle und die zweite sofort ein paar Meter weiter vor der wieder einmal von Vorstandsmitglied Angelika Otto und ihrem Helferteam hervorragend, um nicht zu sagen verlockend, präsentierten "Losbude" im Bereich der Garderobe, wo 300 Preise auf ihre Gewinner warteten.

Punkt 17:30 Uhr startete das Programm mit dem grandiosen Einmarsch der Bürgergarde "Blau-Gold" aus Köln - Ehrenfeld, eines der neun großen Kölner Traditionscorps, die in voller Stärke mit ca. 150 Gardisten, Tanzcorps und Musikzug inklusive dem Elferrat des Veranstalters angetreten waren. Da bot sich den begeisterten Besuchern in der vollen Halle ein prächtiges Bild in Blau und Gold, und somit war der Auftakt zur 6. Großen Kostümsitzung von "Saach hür ens" Lohmar e.V. voll gelungen.

Der erste Wortbeitrag gehörte dem eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar, die seit nunmehr fast sechs Jahren von Erwin Rußkowski, Literat und Sitzungspräsident von "Saach hür ens", geleitet wird. Celina Sysk, Svenja Litzner und Luisa Klüser boten den Gästen als "Die drei Fründinne" einen erfrischenden Vortrag aus dem Leben von Schülerinnen, die allerhand zu erzählen hatten, was sie mit ihren Lehrern - vor allem aber mit den Jungs und in der Familie - so erleben.
Dabei scheuten sie sich nicht, Schimpfwörtern jeglicher Couleur zu gebrauchen, so wie es bei jungen Leuten heutzutage an der Tagesordnung steht und offensichtlich zur modernen Jugendsprache gehört. Das ging vom "Teletubby-Zurückwinker" bis "Sackjeseech" und vom "Honk" bis zum "Penner". Aber auch die "Überraschungseier für Senioren" kamen nicht zu kurz, bei denen in jedem siebten Ei ein Gebissreiniger steckt oder der Verlust des Brötchens, das ein Mitschüler der armen Luisa "jekläut" hatte  - und zwar nicht mit Absicht sondern mit Nutella.

Das erste Mal kamen die Besucher so richtig in Fahrt beim anschießenden Auftritt der "Rabaue", die in voller Profi-Manier ohne große Ansagen ein Lied ins nächste übergehen ließen und mit dem "Trömmelche" begannen. Fast das komplette Programm konnte mitgesungen werden, und der ganze Saal stand oder tanzte auf den freien Flächen in den Gängen oder auf den Stühlen.

So war der Einstieg in ein Programm von sechs Stunden geschafft, und die Gäste sollten ihr Kommen nicht bereuen. Was die Mädchen aus der Mundartgruppe geschafft hatten, taten ihnen Felix Weitz, Max Röhrig und Anton Hagen in Gestalt von "Felix, Mattes unn Tünn" im Anschluss an die Rocknummer der Rabaue nach.

Ein Kompliment schon hier an das fantastische Publikum im Saal, das gespannt den Redebeiträgen folgte und immer wieder einen Lacher nach dem anderen bei dem zwar mundartlichen, aber auch mit sehr vielen Begriffen aus der Internet-Welt gespickten Vortrag losließ. Am Ende gaben Mattes und Tünn, der die Type eines Schülers spielte,der nebenbei als Kellner arbeitet, noch einen Schnellkurs in "besoffen – hochdeutsch", während Felix vorher bereits seine Erfahrungen als Führerschein-Neuling zum Besten gegeben hatte, denn er war vor Kurzem 18 Jahre alt geworden.



Tolle Preise warten auf die Besucher der "6. Großen "Saach hür ens" –Kostümsitzung"

Es gehört ja schon zur guten Tradition, dass es bei den Sitzungen von "Saach hür ens" Lohmar e.V. auch immer eine gut bestückte Tombola gibt.

In diesem Jahr erwarten die Besucher erneut weit über 200 Preise. Neben wertvollen Sachpreisen und wertvollen Gutscheinen, gestiftet von Lohmarer Firmen, Geschäften und Restaurants, werden auch wieder einige kulinarische Präsentkörbe zu gewinnen sein.
Die "Losbude" steht – wie immer – direkt im Eingangsbereich der Jabachhalle vor der Haupttreppe, wo unsere Losverkäufer/innen die Gäste bereits vor Beginn der Sitzung ab 16:30 Uhr erwarten.

Na dann: Nix wie ran an die Lose! Ett lohnt sich!

Wer noch nicht im Besitz einer Eintrittskarte ist, dem sei gesagt: es ist noch nicht zu spät. Man sollte allerdings nicht allzu lange mit dem Kauf warten.

Bei IBS am Frouardplatz gibt es nur noch einen kleinen Rest an Karten.

"Saach hür ens"Lohmar e.V rechnet bei seiner diesjährigen Kostümsitzung bei einem abwechslungsreichen Programm bestehend aus tollen Rednern, Kölner Traditions- und Tanzcorps, guten Bands und Sängern sowie unseren eigenen Nachwuchskräften wieder mit einem vollen Haus.

Freuen Sie sich auf eine Sitzung zum Zuhören und Lachen, eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken. Karnevalistenherz, was willst du mehr?

Ihr/ euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.



Die Organisatoren der 6. Großen “Saach hür ens“ - Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar in der Lohmarer Jabachhalle (Beginn: 17:30 Uhr/Einlass: 16:30 Uhr) stehen in den Startlöchern, und es sieht so aus, als würde es wieder ein volles Haus geben.

Bei IBS am Frouardplatz gibt es die Karten zum Preis von 23 Euro an nummerierten Plätzen.

Und dieses Programm wird den Besuchern dafür geboten:

Es geht los mit dem beeindruckenden Einmarsch der Bürgergarde „blau-gold“ aus Köln - Ehrenfeld, eines der neun großen Kölner Traditionscorps.

Viel Stimmung gleich zu Beginn der Sitzung versprechen die „Rabaue“, die seit 2001 nicht nur die Karnevalsbühnen im Rheinland mit Liedern wie „Do bes Fastelôvend“ oder dem „Insellied“ rocken, sondern auch durch zahlreiche TV - Auftritte und beim Apres-Ski in den Alpen jedes Jahr auf sich aufmerksam machen.

Nicht weniger bekannt sind die „Filue“, die seit 30 Jahren im rheinischen Karneval mit Liedern wie „10 Liter Kölsch“, „Ävver heemjonn“ oder den neueren Stücken „Tote Enten“ und Ämmer“ ein Inbegriff für Stimmung und Lieder zum Mitsingen sind.

Die Liste der Redner führt diesmal die Newcomerin „Annemie Krawtschak“ an, der neue „Flamingo des Karnevals“ - für Lohmar eine echte Premiere.

Bekannter ist da schon Kabarettist Volker Weininger, der in seiner Paraderolle als „Sitzungspräsident“ seit sechs Jahren im Karneval auf sich aufmerksam macht, und der im letzten Herbst zu den besten Rednern bei den Vorstellabenden zählte und von der Presse mit hervorragenden Kritiken bedacht wurde.

Auch „Harry & Achim“ dürften mit ihrem Zwiegespräch bei Kennern der Karnevalsszene keine Unbekannten sein. Durch jahrzehntelange Bühnenerfahrung haben die beiden Jecken für jede Sitzung und jede Situation die optimale Rede parat – egal ob Pfarrsitzung, im Kölner Gürzenich oder bei ARD und ZDF.

Mit den „Westerwaldsternen“ darf “Saach hür ens“ in diesem Jahr nicht nur ein tolles Tanzcorps in der Jabachhalle begrüßen sondern auch einen Jubilar, feiert das bekannte und beliebte Corps doch in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Bei ihrem Namen werden vor allem die Männerherzen im Saal höher schlagen. Die „Funky Marys“ stehen seit nunmehr 15 Jahren auf den Karnevalsbühnen im gesamten Rheinland und sind mit ihrer „Frontfrau“ Andrea Schönenborn – auch bekannt als WDR Moderatorin im Karneval – ein Garant für tolle Stimmung und eine mitreißende Bühnen-Performance. Hits wie „M'r schrieven Jeschichte“ oder „D. A. N. Z. E“ und viele andere mehr dürften den meisten bekannt sein - ein Auftritt zum „Affrocke“.

Den Schlusspunkt setzt bei der Sitzung 2019 ein bei „Saach hür ens“ und seinen Stammbesuchern alter Bekannter. Andreas Konrad hat mit seiner Quetsch bei bislang fünf Mitsingabenden des Vereins das Publikum in Stimmung und zum Mitsingen gebracht, und das wird ihm mit Sicherheit auch bei der Kostümsitzung in der Jabachhalle gelingen. Auch er ist nicht nur im Karneval unterwegs, sondern mit Kölscher Weihnacht und beim Apres-Ski in Hintertux überall ein gern gesehener Entertainer.

Nicht zuletzt können sich die Besucher der 6. Großen “Saach hür ens“ - Kostümsitzung wieder auf den eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar freuen. Hier hat es eine Umstrukturierung bei den Rollenbesetzungen gegeben. Und somit wird man in diesem Jahr quasi zwei Premieren erleben mit etwas, was es sonst im Karneval nicht so oft gibt – nämlich zwei Dreier-Gespräche mit den „Drei Fründinne“ sowie „Felix, Mattes unn Tünn“.

Auch wieder dabei ist mit „Blue Marvel“ die bewährte Band der Musikschule der Stadt Lohmar und die Lohmarer „KAZI- Funken“, die quasi schon zum Inventar bei “Saach hür ens“ - Sitzungen gehören.

Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit tollen Rednern, Traditions- und Tanzcorps sowie viel Stimmung mit guten Bands und Sängern freuen, eine Sitzung zum Zuhören und Lachen und eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken. Karnevalistenherz, was willst du mehr?

Schon jetzt: Dreimôl Luhme Aaaf!!!
Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Wieder geht ein ereignis - und erfolgreiches Jahr seinem Ende entgegen, und „Saach hür ens“ Lohmar e.V. möchte sich bei allen bedanken, die durch den Besuch unserer Veranstaltungen mit dazu beigetragen haben, dass wir mit großer Zuversicht die Planungen für das neue Jahr in Angriff nehmen können, denn wir wollen Vieles genauso wieder machen, Einiges anders und noch viel mehr.

In der Regel volle Veranstaltungsräume und Säle und sichtlich zufriedene und begeisterte Besucher stimmen uns froh und lassen darauf schließen, dass das, was wir anbieten, gut ankommt – sei es unsere nun schon traditionelle Karnevals- Kostümsitzung, Mitsing – und Mundartkonzerte, „Schwad-Ôvende“, Abende mit „Krätzjer unn Verzällcher“, unser Mundart-Seminar (erstmals in Eigenregie), Stammtisch- Abende für unsere Mitglieder oder die Beteiligung an Lohmars romantischem Familien- Weihnachtmarkt im alten Kirchdorf. Insgesamt durften wir uns in diesem Jahr erneut viele Male in den städtischen Veranstaltungskalender eintragen, und so soll es im kommenden Jahr auch wieder werden.

Auch bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, Gönnern und Sponsoren, durch deren tatkräftige Unterstützung wir erneut ermutigt wurden, unsere Vorhaben in Angriff zu nehmen und mit Erfolg durchzuführen.

So wünscht “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nun ein „Frohes Weihnachtsfest“ und alles Gute für das neue Jahr, das für uns mit der 6. Großen Kostümsitzung am 16. Februar 2019 in der Jabachhalle beginnt.

„Hück noch Adventsduff övverall
unn bahl is widder Karneval“

Ihr/euer
“Saach hür ens“ Lohmar e.V.
www.saachhuerens.de



Sehr angetan zeigten sich die Teilnehmer/innen, die am Samstag, 24. November im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar beim Seminar zur Erlangung des "Loss m'r schwade – Diploms" mitmachten, das der Lohmarer Brauchtumsverein zum ersten Mal in Eigenregie durchführte.
Bei Kaffee und Kuchen ließ man sich gerne auf den Nachmittag einstimmen, der mit dem bekannten Lied vom "kölschen Jung" - in der Version von Hans Süper begann.

Da hatten bereits viele der Gäste das Bedürfnis, mitzusingen und sich auf einen Nachmittag und mit "janz vill "Schwaderei" einzustimmen.
Erwin Rußkowski, 1.Vorsitzender von "Saach hür ens" Lohmar e.V. und Moderator des Seminars hatte einen intensiven Zeitplan von drei Stunden vorbereitet. Und den brauchte es auch, um die Vielfalt der Themen unterzubringen und zu verarbeiten.

Nachdem zunächst die Herleitung der rheinischen Mundart aus dem "Ripuarischen" (vom Lateinischen " ripa" = das Ufer – also "die am Ufer Wohnenden ) abgeklärt und auch der Begriff des "Regiolekt" anhand von zwei einfachen Sätzen dargestellt und bewiesen war, ging es an "Regiolekt bedingte" Aussprachen und Schreibweisen der rheinischen Mundart und an die Grammatik.

Für die Teilnehmer galt es dabei, ein Arbeitsblatt auszufüllen und z.B. den Unterschied zwischen "ming" und "minge" im Zusammenhang mit Hauptwörtern aufzuzeigen – etwa bei "minge Vatter", aber "ming Mutter". Hier wird bei der Anwendung im täglichen Gebrauch häufig Vieles falsch gemacht. Das hört und liest man auch immer wieder im aktuellen rheinischen Liedgut.

Der Nachmittag setzte sich fort mit "rheinischen Redewendungen und Sprachschatz" sowie der Vielfalt des Gebrauchs einiger Wörter wie z.B. das rheinische Wort für Kind oder Kinder, für das man in kölschen Lexika ca. 60 verschiedene Begriffe kennt, die je nach Bedeutung und Inhalt in der Regel sehr treffend angewendet werden können wie "Panz, Ditz, Ströppche oder Wibbelstetz". Das Gleiche gilt bei Begriffen für "Frau" und "Mann".

Interessant und für manch Einen gar ernüchternd wurde es beim Thema "Wörter aus anderen Sprachen", als die Teilnehmer erfahren mussten, dass ein "Fisternöll" von der Herkunft des Wortes nichts mit dem "Weihnachtskind" (fils à noel) zu tun hat – also etwa ein Sohn, der im Karneval gezeugt wurde, sondern sich - laut Sprachwissenschaftlern – zusammensetzt aus "fistan", was basteln bedeutet und "Nöll", einer Kurzform von Arnold. Man sagt, dass in Düsseldorf ein "Fisternöll" jemand ist, der im Keller bastelt.

Lustig wurde es bei den "Kölschen Spitznamen", die in Form eines Gedichts vorgetragen werden mussten. Überhaupt galt es für die Teilnehmer viele vorgegebene Texte zu lesen oder die Ergebnisse ihrer Arbeitsblätter vorzutragen und zu vergleichen.

Auch kölsche Lieder und Karneval gehörten ebenso zum Inhalt des Nachmittags wie das Thema "Heimat". Beides endete schließlich im Motto des Kölner Karnevals für die kommende Session: "Uns Sproch is Heimat".
Erwin Rußkowski machte zum Schluss den Teilnehmern Mut, Mundart und "uns Sproch" zu sprechen – immer wieder, denn, wie heißt es doch in einem wunderbaren Lied von Brings?
"Su lang m'r se spreche, lääv se noch lang".

Zum Abschluss des Seminars erhielten alle Teilnehmer ihr hoch verdientes "Loss m'r schwade Diplom" - eine extra von "Saach hür ens" angefertigte, wunderschöne Urkunde.

Als Dank für die tolle Mitarbeit gab es vom Veranstalter im Foyer des Gemeindehauses noch ein leckeres, vom Vorstand und Mitgliedern des Vereins vorbereitetes kaltes "Kölsches Buffet", das sich alle bei Kölsch und anderen kalten Getränken schmecken ließen. Hierbei kam auch die "Fachsimpelei" über das, was man am Nachmittag gehört und gelernt hatte, nicht zu kurz.

Ihr/euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Mit einer in dem Maße nicht zu erwartenden Resonanz hatte der Lohmarer Mundartverein nicht gerechnet:

Bereits eine Woche nach Bekanntgabe in der Presse hatten sich 20 Personen aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis für das o.g. Seminar am 24. November im ev. Gemeindehaus in Lohmar angemeldet. Heute nun wurde die Teilnehmerliste mit der 25. Anmeldung geschlossen.

Eine höhere Anzahl macht insofern wenig Sinn, da sich die Teilnehmer/innen bei dieser Veranstaltung ausgiebig aktiv einbringen sollen, denn das Ziel des Nachmittags ist es ja, den Beweis zu erbringen, dass man sich in der rheinischen Mundart auskennt und sie anzuwenden weiß in Form von mündlichen und schriftlichen Übungen.

Die Teilnehmer/innen  dürfen sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag "mit vill Klaaf unn Schwaderei" freuen, wobei auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen wird.

Im Vorstand von "Saach hür ens" wird zu überlegen sein, ob und wann ein solches Seminar im kommenden Jahr wiederholt werden kann.

Ihr / euer "Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



Nachdem viele Vereinsmitglieder aber auch Stammbesucher und andere Interessenten von der Möglichkeit der vorzeitigen Kartenbestellung für die Sitzung in 2019 Gebrauch gemacht haben, gibt es nun für alle, die bislang nicht zugegriffen haben, nur noch die Möglichkeit im öffentlichen Vorverkauf ihre Eintrittskarten zu erwerben.

Wir laden hiermit herzlich ein zu unserer

6. Großen Kostümsitzung
am Samstag, den 16. Februar 2019
ab 17.30 Uhr (Einlass 16.30 Uhr)
in der Jabachhalle in Lohmar
Eintritt: 23 Euro (an nummerierten Plätzen)

Unsere Gäste erwartet wieder ein Programm mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals.

Es treten auf:
- "Bürgergarde Blau Gold" aus Köln- Ehrenfeld
- Rabaue
- Volker Weininger
- Die Filue
- Harry und Achim
- Die Westerwaldsterne
- Funky Marys
u.v.a.m.

Natürlich sind auch wieder Lohmarer Vereine mit dabei, sowie die tollen Nachwuchskräfte aus der Mundartgruppe der Musik-und Kunstschule der Stadt Lohmar, die von "Saach hür ens" e. V. sowie aus dem Kulturrucksack des Landes NRW unterstützt und gefördert werden.

Der öffentliche Verkauf beginnt am Samstag, den 1o. November 2018 bei IBS am Frouardplatz in Lohmar.

Ihr/euer " Saach hür ens" Lohmar e.V.

Info: www.saachhuerens.de



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